{"id":65,"date":"2021-09-26T12:31:40","date_gmt":"2021-09-26T10:31:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/?page_id=65"},"modified":"2023-05-17T12:34:18","modified_gmt":"2023-05-17T10:34:18","slug":"startseite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/","title":{"rendered":"Startseite"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcrstentum Waldeck und Pyrmont 1812 bis heute.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum&nbsp;Deutschen Reich&nbsp;geh\u00f6riger&nbsp;Bundesstaat&nbsp;und liegt im nordwestlichen Deutschland. Es besteht aus dem eigentlichen F\u00fcrstentum Waldeck und dem&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont,&nbsp;welche Teile durch fremdherrliches Gebiet getrennt sind. Das F\u00fcrstentum Waldeck liegt zwischen den Preu\u00dfischen&nbsp;Provinzen Westfalen&nbsp;und&nbsp;Hessen-Nassau, das&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont&nbsp;zwischen dem&nbsp;F\u00fcrstentum Lippe, der&nbsp;Provinz Hannover, dem&nbsp;Herzogtum Braunschweig&nbsp;und&nbsp;Westfalen. Das F\u00fcrstentum Waldeck wird von Teilen des Rheinisch-Westf\u00e4lischen Schiefergebirges durchzogen und geh\u00f6rt zu den am h\u00f6chsten gelegenen Landstrichen zwischen Rhein und Weser. Die h\u00f6chsten Punkte sind: der Hegekopf bei Stryck (846 m), der Ettelsberg (834 m) und der P\u00f6n (799 m) bei Usseln. Nach S\u00fcdosten hin sinkt das Gebirge ab und erreicht hier im Kreis der Eder nur noch die H\u00f6he von 600 m. Das&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont&nbsp;besteht aus einem reizenden, vom westlichen Wesergebirge umschlossenen Tal und erhebt sich in seinen h\u00f6chsten Punkten nur bis zu 375 m \u00fc. M., w\u00e4hrend die tiefsten Punkte 75 m hoch liegen. Die Fl\u00fcsse geh\u00f6ren zum Gebiete der Weser, n\u00e4mlich im F\u00fcrstentum Waldeck die Eder mit der Werbe, Itter und Aar, die Diemel mit der Twiste, im&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont&nbsp;die Emmer. Mineralquellen sind in Niederwildungen (Bad Wildungen) und&nbsp;Pyrmont.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die vereinigten F\u00fcrstent\u00fcmer besteht ein gemeinsamer Landtag aus 12 Abgeordneten von Waldeck und 3 von&nbsp;Pyrmont. Zum Abgeordneten ist jeder m\u00e4nnliche Staatsangeh\u00f6rige w\u00e4hlbar, der das 30. Lebensjahr zur\u00fcckgelegt hat und mindestens 2 Jahre dem Staate angeh\u00f6rt. Die Urw\u00e4hler m\u00fcssen 25 Jahre alt sein; Wahlm\u00e4nner und Abgeordnete werden auf 3 Jahre gew\u00e4hlt. Die Leitung der Staatsverwaltung ist f\u00fcr die Dauer des mit&nbsp;Preu\u00dfen&nbsp;abgeschlossenen Akzessionsvertrages vom 18.07.1867 dem Landesdirektor \u00fcbertragen, den \u2013 wie s\u00e4mtliche Staatsbeamte \u2013 der K\u00f6nig von Preu\u00dfen ernennt. Die Kreisverwaltung wird nach der Kreisordnung vom 16.08.1855 von Kreisamtm\u00e4nnern in den vier Kreisen mit einer Kreisvertretung (Kreisvorst\u00e4nden) besorgt, bestehend aus sechs Abgeordneten der Kreisgemeinden, die durch die von den Gemeinder\u00e4ten der Ortsgemeinden erw\u00e4hlten Wahlm\u00e4nner gew\u00e4hlt werden. Die Gemeindeordnung statuiert in allen Gemeinden B\u00fcrgermeister und Beigeordnete, die vom Gemeinderat auf sechs Jahre gew\u00e4hlt und von der Regierung best\u00e4tigt werden, und Gemeinder\u00e4te, deren Mitglieder von den ab 25-J\u00e4hrigen, auf Grund des Zensus wahlberechtigten Gemeindegliedern, nach der Dreiklasseneinteilung gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wappen des F\u00fcrstentums Waldeck und Pyrmont ist zweimal gespalten und zweimal geteilt mit Herzschild. Herzschild: in Gold ein schwarzer achtstrahliger Stern (Waldeck). 1 u. 9) In Silber ein rotes Ankerkreuz (Pyrmont). 2 u. 8) In Silber drei rote Schildchen (Rappoltstein). 3 u. 7) In Silber drei schwarze gekr\u00f6nte Adlerk\u00f6pfe (Hohenack). 4) In Blau ein gekr\u00f6nter silberner L\u00f6we mit Doppelschweif (Tonna). 5) Der Herzschild. 6) In Silber ein gekr\u00f6nter roter L\u00f6we mit Doppelschweif, das Feld mit blauen, schr\u00e4g verstutzten Querschindeln belegt (Geroldseck).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landesfarben des F\u00fcrstentums Waldeck und Pyrmont sind Schwarz, Rot und Gelb.<\/p>\n\n\n\n<p>Waldeck-Pyrmont hat im Bundesrat eine Stimme. Die Aus\u00fcbung des Waldeck-Pyrmontschen Stimmrechtes im Bundesrat obliegt Preu\u00dfen in Vertretung f\u00fcr Waldeck-Pyrmont, da Preu\u00dfen die gesamten Verwaltungsgesch\u00e4fte 1868 Waldeck-Pyrmonts \u00fcbernommen hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hauptstadt des F\u00fcrstentums Waldeck und Pyrmont:<\/h3>\n\n\n\n<p>Arolsen\u00a0\u2013 2.734 Einwohner (1900).\u00a0Pyrmont\u00a0ist Sommerresidenz des F\u00fcrsten und Badeort.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00f6\u00dfe des F\u00fcrstentums Waldeck und Pyrmont:<\/h3>\n\n\n\n<p>Das F\u00fcrstentum Waldeck und Pyrmont hat bei einem Fl\u00e4cheninhalt von 1121 km\u00b2 (20,36 Quadratmeilen) 1905: 59.127 Einwohner (52,7\/km\u00b2).<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-7f4562eb\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>das eigentliche F\u00fcrstentum Waldeck gliedert sich in die drei Kreise der Twiste, des Eisenberges und der Eder und hat 1055 km\u00b2 (19,17 Quadratmeilen) Fl\u00e4cheninhalt und 49.965 Einwohner.<\/li>\n\n\n\n<li>das&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont&nbsp;bildet einen Kreis und z\u00e4hlt auf 66 km\u00b2 (1,19 Quadratmeilen) 9162 Einwohner.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einwohner:<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-61858142\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1875: 54.743<\/li>\n\n\n\n<li>1885: 56.575<\/li>\n\n\n\n<li>1905: 59.135<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<p>Seit dem Vertrag vom 18. Juli 1867 ist die Verwaltung der F\u00fcrstent\u00fcmer Waldeck und Pyrmont auf&nbsp;Preu\u00dfen&nbsp;\u00fcbergegangen. Milit\u00e4rkonvention mit Preu\u00dfen (XI. Armeekorps).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Preu\u00dfische Post regelte seit 1850 auch den Betrieb im F\u00fcrstentum Waldeck und Pyrmont. Das gesamte Preu\u00dfische Postwesen ging am 1. Januar 1868 auf den&nbsp;Norddeutschen Bund&nbsp;(Norddeutscher Postbezirk) \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reichsverfassung vom 16. April 1871 bestimmte u. a., dass die unmittelbare Posthoheit, mit Ausnahme des inneren Verkehrs im&nbsp;K\u00f6nigreich Bayern&nbsp;und im&nbsp;K\u00f6nigreich W\u00fcrttemberg, dem&nbsp;Deutschen Reich&nbsp;zusteht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">W\u00e4hrungen und M\u00fcnzen:<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-f2dab2ac\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>bis 1875: 1 Taler = 30 Silbergroschen = 360 Pfennige,<\/li>\n\n\n\n<li>ab 1875: 1 Mark = 100 Pfennig.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<p>Was die physische Kultur Waldecks anlangt, so entfallen von der gesamten Bodenfl\u00e4che (1900) 42,84 % auf \u00c4cker und G\u00e4rten, 7,93 % auf Wiesen, 6,74 % auf Weiden, 38,18 % auf Waldungen. Mit Land- und Forstwirtschaft besch\u00e4ftigten sich nach der Berufsz\u00e4hlung von 1895: 53,5 % der Erwerbst\u00e4tigen. Hauptprodukte des Ackerbaues sind: Hafer, Roggen, Kartoffeln und Futterkr\u00e4uter; geringer ist der Ertrag an Weizen und besonders an Gerste sowie an \u00d6lgew\u00e4chsen und Lein. Obst wird besonders in der Edergegend gebaut und von da auch ausgef\u00fchrt, Apfel- und Pflaumenb\u00e4ume herrschen vor, die Zahl der Kirschb\u00e4ume ist auffallend gering. Die Viehzucht ist nicht unerheblich. Man z\u00e4hlte 1904 im ganzen Lande 6838 Pferde, 31.159 St\u00fcck Rindvieh, 28.440 Schafe, 42.457 Schweine, 8895 Ziegen und 3553 Bienenst\u00f6cke. Beide F\u00fcrstent\u00fcmer haben gute und ausgedehnte Waldungen (meist Hochwald), die zusammen 42.795 Hektar betragen; davon sind 69,8 % Laubholz, 30,2 Nadelholz, 62,5 Domanialforsten, 21,5 Gemeinde- und 13,7 % Privatforsten. Der fr\u00fcher ziemlich lebhaft betriebene Bergbau auf Eisen- und Kupfererze (in der Eder wurde auch Gold gewaschen) hat seit l\u00e4ngerer Zeit bedeutend abgenommen. 1905 wurden 27.918 Tonnen Eisenerze gef\u00f6rdert, au\u00dferdem etwas Gips und Dachschiefer. Die wenigen Eisenh\u00fctten stehen zurzeit still. Auch sonst ist die industrielle T\u00e4tigkeit noch unerheblich. Der Besuch der B\u00e4der Pyrmont und Niederwildungen (Bad Wildungen) hat sich sehr gehoben, namentlich auch die Ausfuhr des Wildunger Wassers (1904: 1,4 Millionen Flaschen). Zwei Sekund\u00e4rbahnen: Wabern-Wildungen&nbsp;und Warburg-Arolsen\u2013Korbach-Sarnau durchziehen das F\u00fcrstentum Waldeck; das F\u00fcrstentum Pyrmont wird auf einer kurzen Strecke von der&nbsp;Hannover-Altenbekener Bahn ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ehemals gr\u00e4fliche Haus Waldeck stammt von den Grafen von Schwalenberg ab, unter denen Widukind und sein Bruder Hermann um 1189 als Grafen von Waldeck bezeichnet werden. Von ihren Neffen begr\u00fcndete Volkwin eine neue Linie&nbsp;Schwalenberg, der andere, Adolf (1214\u201370), setzte den Zweig Waldeck fort. Mittelpunkt der Grafschaft war das Gericht Waldeck in Hessen, das die Stadt und Burg Waldeck, Sachsenhausen, Bergheim u. a. O. umfasste.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrst Georg Viktor, der am 14.01.1852 vollj\u00e4hrig wurde, erkl\u00e4rte, dass er die Regierung nicht \u00fcbernehmen werde, solange die demokratische Verfassung von 1849 G\u00fcltigkeit habe. Deshalb legte die Regierung einem besonders einberufenen Revisionslandtag den Entwurf einer neuen Verfassungsurkunde vor, der am 17.08.1852 ver\u00f6ffentlicht wurde. 1856 wurden wieder indirekte Klassenwahlen eingef\u00fchrt. Am 01.08.1862 wurde eine Milit\u00e4rkonvention mit Preu\u00dfen geschlossen. Infolge des&nbsp;Deutschen Krieges&nbsp;von 1866 wurde auch Waldeck, das sich auf Preu\u00dfens Seite gestellt hatte, ein Glied des&nbsp;Norddeutschen Bundes. Doch lehnte der Landtag die Bundesverfassung einstimmig ab, um den F\u00fcrsten zu einem Akzessionsvertrag mit Preu\u00dfen zu dr\u00e4ngen, da das Land die Kosten der neuen Verh\u00e4ltnisse nicht zu tragen vermochte. Dieser kam 18. Juli 1867 zustande, wurde am 22. Oktober von der Landesvertretung genehmigt, galt zun\u00e4chst auf 10 Jahre und wurde nach deren Ablauf 1877 und 1887 verl\u00e4ngert. Danach ging die Verwaltung des Landes vom 01.01.1868 an Preu\u00dfen \u00fcber. Der F\u00fcrst behielt sich das Begnadigungsrecht, das Kirchenregiment und die Zustimmung bei der Gesetzgebung, die von der Abtretung der Verwaltung nicht ber\u00fchrt wird, vor. In Justiz- und Schulangelegenheiten ressortiert das Land von den Preu\u00dfischen Beh\u00f6rden in&nbsp;Kassel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Regenten.<\/h3>\n\n\n\n<p>Regierendes F\u00fcrstenhaus: Ahnherr Widukind, Graf von Schwalenberg (um 1120).<\/p>\n\n\n\n<p>Beide F\u00fcrstent\u00fcmer haben eine eingeschr\u00e4nkt monarchische Verfassung, welche auf der Verfassungsurkunde vom 17. August 1852 beruht. Der F\u00fcrst besitzt die gesamte Staatsgewalt, bei deren Aus\u00fcbung er an die Verfassung gebunden ist. Die Regierung ist erblich im Mannesstamm des waldeckschen F\u00fcrstenhauses, einschlie\u00dflich der gr\u00e4flichen Linie desselben, nach dem Rechte der Erstgeburt und der agnatischen Linealfolge; beim Erl\u00f6schen des Mannesstamms geht im eigentlichen F\u00fcrstentum Waldeck die Regierung auf die weibliche Linie \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcrsten zu Waldeck und Pyrmont:<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-a1e9bfc9\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1712 \u2013 1728: Friedrich Anton Ulrich.<\/li>\n\n\n\n<li>1728 \u2013 1763: Karl August Friedrich.<\/li>\n\n\n\n<li>1763 \u2013 1812: Friedrich Karl August (bis 1766 unter Vormundschaft, ab 1805 nach Erbteilung nur noch F\u00fcrst zu Waldeck).<\/li>\n\n\n\n<li>1812 \u2013 1813: Georg I. (1805\u20131812 Prinz zu Waldeck und F\u00fcrst zu Pyrmont).<\/li>\n\n\n\n<li>1813 \u2013 1845: Georg II. Heinrich.<\/li>\n\n\n\n<li>1845 \u2013 1893: Georg Victor.<\/li>\n\n\n\n<li>1893 \u2013 1946: Friedrich.<\/li>\n\n\n\n<li>1946 \u2013 1967: Josias zu Waldeck und Pyrmont.<\/li>\n\n\n\n<li>1967 bis heute: Wittekind zu Waldeck und Pyrmont.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gerichtsorganisation.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die h\u00f6chste richterliche Instanz f\u00fcr Waldeck bildet das Oberlandesgericht in\u00a0Kassel\u00a0und f\u00fcr\u00a0Pyrmont\u00a0das Oberlandesgericht in\u00a0Celle. Dort sind die drei Amtsgerichte\u00a0Arolsen,\u00a0Korbach\u00a0und\u00a0Niederwildungen\u00a0dem Bezirk des Landgerichts\u00a0Kassel, hier das Amtsgericht\u00a0Pyrmont\u00a0dem Bezirk des Landgerichts\u00a0Hannover\u00a0zugeteilt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Administrative Gliederung des F\u00fcrstentums Waldeck und Pyrmont.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcrstentum Waldeck:<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-5aeec20b\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Kreis der Eder<\/strong>\u00a0mit 36 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 334 km\u00b2 und 15.259 Einwohnern (Jahr 1900): Affoldern, Albertshausen, Alraft, Alt Wildungen, Anraff, Armsfeld, Bergfreiheit, Bergheim, Berich, B\u00f6hne, Braunau, Bringhausen, Buhlen, Frebershausen, Freienhagen, Gellershausen, Giflitz, Hemfurth, H\u00fcddingen, Hundsdorf, Kleinern, K\u00f6nigshagen, Mandern, Mehlen, Netze, Nieder Werbe, Nieder Wildungen (seit 1906\u00a0Bad Wildungen), Ober Werbe, Odershausen, Reinhardshausen, Reitzenhagen, Sachsenhausen, Waldeck, Wega, Wellen, Z\u00fcschen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kreis des Eisenberges <\/strong>mit 43 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 419 km\u00b2 und 17.593 Einwohnern (Jahr 1900): Adorf, Alleringhausen, Benkhausen, Berndorf, B\u00f6mighausen, Dalwigksthal, Eppe, Flechtdorf, F\u00fcrstenberg, Giebringhausen, Goddelsheim, Goldhausen, Helmscheid, Heringhausen, Hillershausen, Immighausen,\u00a0Korbach, Lelbach, Lengefeld, Meineringhausen, M\u00fchlhausen, M\u00fcnden, Neerdar, Neukirchen, Nieder Ense, Nieder Schleidern, Nordenbeck, Ober Ense, Ottlar, Rattlar, Rhadern, Rhena, Rhenegge, Sachsenberg, Schwalefeld, Schweinsb\u00fchl, Stormbruch, Strothe, Sudeck, Usseln, Welleringhausen, Willingen, Wirmighausen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kreis der Twiste<\/strong>\u00a0mit 31 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 302 km\u00b2 und 16.430 Einwohnern (Jahr 1900): Ammenhausen,\u00a0Arolsen, Braunsen, B\u00fchle, Dehausen, Dehringhausen, Elleringhausen, Gembeck, Helmighausen, Helsen, Herbsen, Hesperinghausen, H\u00f6rle, Kohlgrund, K\u00fclte, Landau, L\u00fctersheim, Massenhausen, Mengeringhausen, Neudorf, Nieder Waroldern, Ober Waroldern, Orpethal, Rhoden, Schmillinghausen, Twiste, Vasbeck, Volkhardinghausen, Wethen, Wetterburg, Wrexen.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<p><strong>F\u00fcrstentum Pyrmont:<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-3b040fc3\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das\u00a0F\u00fcrstentum Pyrmont\u00a0bildet einen Kreis mit 11 Gemeinden und einer Fl\u00e4che von 66 km\u00b2 (1,10 Quadratmeilen) 8.636 Einwohnern (Jahr 1900): Baarsen, Eichenborn, Gro\u00dfenberg, Hagen, Holzhausen, Kleinenberg, L\u00f6wensen, Neersen,\u00a0Pyrmont, \u00d6sdorf, Thal.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcrstentum Waldeck und Pyrmont 1812 bis heute. Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum&nbsp;Deutschen Reich&nbsp;geh\u00f6riger&nbsp;Bundesstaat&nbsp;und liegt im nordwestlichen Deutschland. Es besteht aus dem eigentlichen F\u00fcrstentum Waldeck und dem&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont,&nbsp;welche Teile durch fremdherrliches Gebiet getrennt sind. Das F\u00fcrstentum Waldeck liegt zwischen den Preu\u00dfischen&nbsp;Provinzen Westfalen&nbsp;und&nbsp;Hessen-Nassau, das&nbsp;F\u00fcrstentum Pyrmont&nbsp;zwischen dem&nbsp;F\u00fcrstentum Lippe, der&nbsp;Provinz Hannover, dem&nbsp;Herzogtum Braunschweig&nbsp;und&nbsp;Westfalen. Das F\u00fcrstentum Waldeck wird von &#8230; <a title=\"Startseite\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\" aria-label=\"Mehr zu Startseite\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-5-rechte-seitenleiste.php","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-65","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Startseite - Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum\u00a0Deutschen Reich\u00a0geh\u00f6riger\u00a0Bundesstaat\u00a0und liegt im nordwestlichen Deutschland.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Startseite - Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum\u00a0Deutschen Reich\u00a0geh\u00f6riger\u00a0Bundesstaat\u00a0und liegt im nordwestlichen Deutschland.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-05-17T10:34:18+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\",\"name\":\"Startseite - Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#website\"},\"datePublished\":\"2021-09-26T10:31:40+00:00\",\"dateModified\":\"2023-05-17T10:34:18+00:00\",\"description\":\"Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum\u00a0Deutschen Reich\u00a0geh\u00f6riger\u00a0Bundesstaat\u00a0und liegt im nordwestlichen Deutschland.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Startseite\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/\",\"name\":\"Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.\",\"description\":\"Eine Bundesstaatenseite des Ewigen Bundes.\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Startseite - Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.","description":"Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum\u00a0Deutschen Reich\u00a0geh\u00f6riger\u00a0Bundesstaat\u00a0und liegt im nordwestlichen Deutschland.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Startseite - Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.","og_description":"Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum\u00a0Deutschen Reich\u00a0geh\u00f6riger\u00a0Bundesstaat\u00a0und liegt im nordwestlichen Deutschland.","og_url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/","og_site_name":"Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.","article_modified_time":"2023-05-17T10:34:18+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/","name":"Startseite - Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#website"},"datePublished":"2021-09-26T10:31:40+00:00","dateModified":"2023-05-17T10:34:18+00:00","description":"Das F\u00fcrstentum Waldeck-Pyrmont ist ein zum\u00a0Deutschen Reich\u00a0geh\u00f6riger\u00a0Bundesstaat\u00a0und liegt im nordwestlichen Deutschland.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Startseite"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/#website","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/","name":"Das F\u00fcrstentum Waldeck im Ewigen Bund.","description":"Eine Bundesstaatenseite des Ewigen Bundes.","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/65","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/65\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":179,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/65\/revisions\/179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/waldeck\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}