{"id":1347,"date":"2023-01-03T15:57:46","date_gmt":"2023-01-03T14:57:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/?page_id=1347"},"modified":"2023-03-08T20:59:10","modified_gmt":"2023-03-08T19:59:10","slug":"suspension-einzelner-rechte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/kriegszustand\/belagerungszustand\/suspension-einzelner-rechte\/","title":{"rendered":"Von der Suspension einzelner Rechte der Staatsb\u00fcrger im Belagerungszustand."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Verfassung des Deutschen Reiches bestimmt im <a href=\"https:\/\/reichsverfassungsurkunde.bismarckserben.org\/seite154a.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel 68<\/a><\/strong>, dass dem Kaiser das Recht zusteht, wenn die \u00f6ffentliche Sicherheit in dem Bundesgebiete bedroht ist, einen jeden Teil desselben in Kriegszustand zu erkl\u00e4ren, und dass bis zum Erla\u00df eines die Voraussetzungen, die Form der Verk\u00fcndigung und die Wirkungen einer solchen Erkl\u00e4rung regelnden Reichsgesetzes daf\u00fcr <strong>die Vorschriften des preu\u00dfischen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/belagerungszustand\/gesetz-ueber-den-belagerungszustand\/\">Gesetzes \u00fcber den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851<\/a> gelten<\/strong> sollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0081-karte-deutsches-reich-artikel-68.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"1350\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0081-karte-deutsches-reich-artikel-68.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1350\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0081-karte-deutsches-reich-artikel-68.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0081-karte-deutsches-reich-artikel-68-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0081-karte-deutsches-reich-artikel-68-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0083-karte-deutsches-reich-armeekorpsbezirke-zustand.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"1351\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0083-karte-deutsches-reich-armeekorpsbezirke-zustand.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1351\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0083-karte-deutsches-reich-armeekorpsbezirke-zustand.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0083-karte-deutsches-reich-armeekorpsbezirke-zustand-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0083-karte-deutsches-reich-armeekorpsbezirke-zustand-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0063-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-suspension.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"1352\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0063-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-suspension.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1352\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0063-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-suspension.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0063-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-suspension-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0063-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-suspension-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0062-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-XI-armeekorps.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"1353\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0062-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-XI-armeekorps.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1353\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0062-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-XI-armeekorps.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0062-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-XI-armeekorps-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2023\/01\/0062-gesetz-ueber-den-belagerungszustand-\u00a75-XI-armeekorps-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung des Belagerungszustandes im Staatsrecht der preu\u00dfischen Monarchie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von der zeit- und distriktsweisen Suspension einzelner Rechte der Staatsb\u00fcrger.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 146. I. Abgesehen davon, dass die den Staatsb\u00fcrgern verfassungsm\u00e4\u00dfig und nach den Gesetzen zustehenden b\u00fcrgerlichen und staatsb\u00fcrgerlichen Rechte aus bestimmten Gr\u00fcnden bei Einzelnen teilweise suspendiert sein k\u00f6nnen, hat die Verfassungsurkunde es auch f\u00fcr zul\u00e4ssig erkl\u00e4rt, in gewissen F\u00e4llen eine zeit- und distriktsweise Suspension gewisser Rechte der Staatsb\u00fcrger eintreten zu lassen. Der Artikel 111 der Verfassungsurkunde [f\u00fcr den Preu\u00dfischen Staat vom 31. Januar 1850] gestattet n\u00e4mlich, \u201ef\u00fcr den Fall eines Krieges oder Aufruhrs bei dringender Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit die Artikel 5, 6, 7, 28, 29, 30 und 36 der Verfassungsurkunde zeit- und distriktsweise au\u00dfer Kraft zu setzen\u201c, und bestimmt zugleich, \u201edas n\u00e4here Vorschriften dar\u00fcber in einem besonderen Gesetze erteilt werden sollen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p> Die in Bezug genommenen Artikel aber, deren zeit- und distriktweise Suspensionen hiernach zul\u00e4ssig sein soll, betreffen: a) die Gew\u00e4hrleistung der pers\u00f6nlichen Freiheit (Artikel 5), b) die Garantie der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 6), c) das Recht, dem gesetzlichen Richter nicht entzogen zu werden, und das Verbot der Ausnahmegerichte (Artikel 7), d) die Pressefreiheit und die Grunds\u00e4tze \u00fcber die Bestrafung der Pressvergehen (Artikel 27 und 28), e) das Versammlungs- und Vereinigungsrecht (Artikel 29 und 39), endlich f) die Garantien gegen ungerechtfertigtes Einschreiten der bewaffneten Macht zur Unterdr\u00fcckung innerer Unruhen und zur Ausf\u00fchrung der Gesetze (Artikel 36). Die Verfassungsurkunde ist hierbei von der Ansicht ausgegangen, dass in gewissen Ausnahmezust\u00e4nden zur Abwehr einer dem Staate, mindestens der staatlichen Ordnung, seitens eines \u00e4u\u00dferen oder inneren Feindes drohenden Gefahr, die vollziehende Gewalt mit einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Macht bekleidet, auch das Recht und die Freiheit der Staatsglieder, soweit die Erreichung jenes Zweckes es bedinge, anders als gew\u00f6hnlich begrenzt werden m\u00fcsse, und dass daher, um in solchen F\u00e4llen nicht einen willk\u00fcrlichen und gesetzlosen Zustand eintreten zu lassen, eine gesetzliche Regelung desselben notwendig sei.<\/p>\n\n\n\n<p>II. Das im Schlusssatze des Artikel 111 der Verfassungsurkunde angek\u00fcndigte Gesetz, welches die n\u00e4heren Bestimmungen \u00fcber die f\u00fcr statthaft erkl\u00e4rte zeit- und distriktsweise Au\u00dferkraftsetzung der in dem erw\u00e4hnten Artikel aufgef\u00fchrten Rechte der Staatsb\u00fcrger erteilt, ist das <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/belagerungszustand\/gesetz-ueber-den-belagerungszustand\/\">Gesetz vom 4. Juni 1851 \u00fcber den Belagerungszustand<\/a>. Der leitende Grundsatz dieses Gesetzes ist der, dass es nicht blo\u00df zur Verteidigung gegen \u00e4u\u00dfere Feinde, sondern auch bei inneren Unruhen zur Abwehr der dem Staate drohenden Gefahr an den im Aufruhr begriffenen Orten oder Bezirken der Konzentrierung der Verteidigungskr\u00e4fte und der Unterordnung der Organe der vollziehenden Gewalt unter eine strenge einheitliche Leitung bed\u00fcrfe. W\u00e4hrend sonst die bewaffnete Macht zur Aufrechterhaltung der Ruhe und gesetzlichen Ordnung nur auf Requisition der Zivilbeh\u00f6rde einschreiten darf, tritt bei solchen au\u00dferordentlichen Umst\u00e4nden eine Umkehr der gew\u00f6hnlichen Verh\u00e4ltnisse ein, in dem die vollziehende Gewalt ganz in die H\u00e4nde des in dem betreffenden Orte oder Bezirke kommandierenden Militairbefehlshabers gelegt, auf seine Person die Verantwortlichkeit \u00fcbertragen, und ihm die Befugnis beigelegt wird, den betreffenden Zivilverwaltungs- und Kommunalbeh\u00f6rden Anweisungen zu erteilen. Durch besondere Ma\u00dfregeln wird seiner darauf bedacht genommen, dass w\u00e4hrend solcher Zust\u00e4nde die Wirksamkeit der vollziehenden Gewalt nicht durch inneren Zwiespalt der Bewohner des Ortes oder Bezirkes gel\u00e4hmt, oder ihrer Autorit\u00e4t nicht von irgendeiner Seite (zum Beispiel durch die Presse) angetastet wird. Auch wird die m\u00f6glichst schleunige Untersuchung und strenge Bestrafung der Gesetzes\u00fcbertretungen, welche gegen die Sicherheit des Staates, gegen die Verfassung, den \u00f6ffentlichen Frieden und die gesetzliche Ordnung gerichtet sind, angeordnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Hiervon ausgehend, bestimmt nun das Gesetz:<\/p>\n\n\n\n<p>A. \u00dcber die F\u00e4lle, in welchen die Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes eintreten darf, und in Betreff der Beh\u00f6rden und Personen, welche zu einer solchen Erkl\u00e4rung befugt sind:<\/p>\n\n\n\n<p>1) F\u00fcr den Fall eines Krieges ist in den von dem Feinde bedrohten oder teilweise schon besetzten Provinzen jeder Festungskommandant befugt, die ihm anvertraute Festung mit ihren Rayonbezirken, der kommandierende General aber den Bezirk des Armeekorps oder einzelne Teile desselben zum Zwecke der Verteidigung in Belagerungszustand zu erkl\u00e4ren (\u00a7 1 des Gesetzes).<\/p>\n\n\n\n<p>2) Auch f\u00fcr den Fall eines Aufruhrs kann, bei dringender Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit, der Belagerungszustand sowohl in Kriegs-, als Friedenszeiten erkl\u00e4rt werden. Diese Erkl\u00e4rung geht alsdann vom Staatsministerium aus, kann aber provisorisch und vorbehaltlich der sofortigen Best\u00e4tigung oder Beseitigung durch dasselbe, in dringenden F\u00e4llen, r\u00fccksichtlich einzelner Orte oder Distrikte, durch den obersten Militairbefehlshaber in denselben, auf den Antrag des Verwaltungschefs des Regierungsbezirkes, wenn aber Gefahr im Verzug ist, auch ohne diesen Antrag erfolgen. In Festungen geht die provisorische Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes von dem Festungskommandanten aus (\u00a7 2 des Gesetzes).<\/p>\n\n\n\n<p>B. Betreffend die Art der Bekanntmachung der Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes, so bestimmt der \u00a7 3 des Gesetzes, dass die Erkl\u00e4rung bei Trommelschlag oder Trompetenschall zu verk\u00fcnden, und au\u00dferdem durch Mitteilung an die Gemeindebeh\u00f6rde, durch Anschlag an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und durch \u00f6ffentliche Bl\u00e4tter ohne Verzug zur \u00f6ffentlichen Kenntnis zu bringen ist. &#8211; Die Aufhebung soll durch Anzeige an die Gemeindebeh\u00f6rde und durch \u00f6ffentliche Bl\u00e4tter zur allgemeinen Kenntnis gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>C. Betreffend die Folgen und Wirkungen der Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes.<\/p>\n\n\n\n<p>1) Mit der Bekanntmachung der Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes geht die vollziehende Gewalt an die Militairbefehlshaber \u00fcber. Die Zivilverwaltungs- und Gemeindebeh\u00f6rden haben den Anordnungen und Auftr\u00e4gen der Militairbefehlshaber Folge zu leisten. F\u00fcr ihre Anordnungen sind die betreffenden Militairbefehlshaber pers\u00f6nlich verantwortlich (\u00a7 4 des Gesetzes).<\/p>\n\n\n\n<p>2) Wird bei Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes f\u00fcr erforderlich erachtet, die Artikel 5, 6, 7, 27, 28, 29, 30 und 36 der Verfassungsurkunde, oder einzelne derselben, zeit- und distriktsweise au\u00dfer Kraft zu setzen, so m\u00fcssen die Bestimmungen dar\u00fcber ausdr\u00fccklich in die Bekanntmachung \u00fcber die Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes aufgenommen, oder in einer besonderen, unter den n\u00e4mlichen Formen (\u00a7 3) bekannt zu machenden Verordnungen verk\u00fcndet werden. &#8211; Die Suspension der erw\u00e4hnten Artikel oder eines derselben ist nur f\u00fcr den Bezirk zul\u00e4ssig, der in Belagerungszustand erkl\u00e4rt ist, und nur f\u00fcr die Dauer des Belagerungszustandes (\u00a7 5 des Gesetzes).<\/p>\n\n\n\n<p>3) Die Militairpersonen stehen w\u00e4hrend des Belagerungszustandes unter den Gesetzen, welche f\u00fcr den Kriegszustand erteilt sind. Auch finden auf dieselben die \u00a7\u00a7 8 und 9 des Gesetzes (vom 4. Juni 1851) Anwendung (\u00a7 6 des Gesetzes).<\/p>\n\n\n\n<p>4) In den in Belagerungszustand erkl\u00e4rten Orten oder Distrikten hat der Befehlshaber der Besatzung (in Klammern in Festungen der Kommandant) die h\u00f6here Militairgerichtsbarkeit \u00fcber s\u00e4mtliche zur Besatzung geh\u00f6rende Militairpersonen. Auch steht ihm das Recht zu, die wider diese Personen ergehenden kriegsrechtlichen Erkenntnisse zu best\u00e4tigen. Ausgenommen hiervon sind nur in Friedenszeiten die Todesurteile; diese unterliegen der Best\u00e4tigung des kommandierenden Generals der Provinz. Hinsichtlich der Aus\u00fcbung der niederen Gerichtsbarkeit verbleibt es bei den Vorschriften des Militairstrafgesetzbuches (\u00a7 7 des Gesetzes).<\/p>\n\n\n\n<p>D. Die \u00a7\u00a7 8 und 9 des Gesetzes enthalten h\u00e4rtere Strafbestimmungen, welche in den Belagerungszustand erkl\u00e4rten Orten oder Distrikten f\u00fcr gewisse Verbrechen oder Vergehen Anwendung finden sollen, mithin den allgemeinen Strafgesetzen derogieren, wobei es keinen Unterschied macht, ob der T\u00e4ter dem Militairstande oder dem Zivilstande angeh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>E. Die \u00a7\u00a7 10 bis 13 bestimmen \u00fcber die Kompetenz der Kriegsgerichte f\u00fcr den Fall, dass unter Suspension des Artikels 7 der Verfassungsurkunde zu deren Anordnung geschritten wird, sowie \u00fcber deren Bildung und das Verfahren vor denselben. &#8211; Gegen die Urteile der Kriegsgerichte findet kein Rechtsmittel statt; Todesurteile bed\u00fcrfen der Best\u00e4tigung des im \u00a7 7 bezeichneten Militairoberbefehlshabers und in Friedenszeiten des kommandieren Generals der Provinz (\u00a7 13). Nach \u00a7 14 des Gesetzes h\u00f6rt die Wirksamkeit der Kriegsgerichte mit der Beendigung des Belagerungszustandes auf.<\/p>\n\n\n\n<p>F. Nach \u00a7 16 des Gesetzes k\u00f6nnen, auch wenn der Belagerungszustand nicht erkl\u00e4rt ist, im Falle des Krieges oder Aufruhrs, bei dringender Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit die Artikel 5, 6, 27, 28, 29, 30 und 36 der Verfassungsurkunde oder einzelne derselben vom Staatsministerium zeit- und distriktsweise au\u00dfer Kraft gesetzt werden. Dieser Paragraph enth\u00e4lt an und f\u00fcr sich nur eine Wiederholung des im Artikel 111 der Verfassungsurkunde Bestimmten. Diese Wiederholung ist hier aus dem Grunde geschehen, um auszusprechen, dass auch ohne Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes eine Suspension der in Bezug genommenen Verfassungsartikel erfolgen k\u00f6nne, welche dann aber stets nur durch das Staatsministerium angeordnet werden kann. Aus der Weglassung des Artikels 7 der Verfassungsurkunde im \u00a7 16 des Gesetzes folgt aber, dass eine Suspension dieses Artikels (enthaltend das Verbot der Ausnahmegerichte und au\u00dferordentlicher Kommissionen) niemals anders, als bei erkl\u00e4rtem Belagerungszustande erfolgen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>G. Schlie\u00dflich schreibt der \u00a7 17 des Gesetzes vor, dass \u00fcber die Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes, sowie \u00fcber jede, sei es neben derselben (\u00a7 5) oder in dem Falle des \u00a7 16 erfolgte Suspension auch nur eines der in dem \u00a7\u00a7 5 und 16 genannten Artikel der Verfassungsurkunde, den Kammern [des preu\u00dfischen Landtages] sofort, beziehungsweise bei ihrem n\u00e4chsten Zusammentreten, Rechenschaft gegeben werden muss. Das Gesetz bestimmt nicht, was die Kammern mit dieser Rechenschaftsablegung beginnen sollen. Deshalb wurde bei der Beratung des \u00a7 17 in beiden Kammern der Antrag gestellt, einen Zusatz zu diesem Paragraphen aufzunehmen, \u201edass die Kammern demn\u00e4chst \u00fcber die Notwendigkeit (oder Rechtm\u00e4\u00dfigkeit) des Belagerungs- oder Ausnahmezustandes zu entscheiden haben, und dass derselbe sofort aufzuheben sei, sobald eine der beiden Kammern dies beschlie\u00dft\u201c. F\u00fcr dies Verlangen wurde geltend gemacht, dass die Kammern die berufenen W\u00e4chter der Verfassung seien, und deshalb befugt sein m\u00fcssten, eine unberechtigte Suspension einzelner Teile derselben durch die Entscheidung wirkungslos zu machen, was auch nur die Bedeutung der nach dem Gesetze zugebenden Rechenschaft sein k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wurde bei der Debatte darauf hingewiesen, dass die Erkl\u00e4rung des Belagerungszustandes, bzw. die Suspension einzelner Artikel der Verfassungsurkunde, dem Falle der Oktroyierung einer Verordnung (Artikel 63) v\u00f6llig analog seien, und dass daher ebenso, wie bei einer solchen Oktroyierung, die Nichtgenehmigung Seitens einer der Kammern das sofortige Aufh\u00f6ren des Ausnahmezustandes von selbst zur Folge haben m\u00fcsse. Diese Ansichten gegen\u00fcber wurde inde\u00df von anderer Seite, und insbesondere von den Vertretung der Staatsregierung, behauptet, dass die Geltendmachung des im Artikel 111 der Verfassungsurkunde der Staatsregierung zugestandenen Rechtes ein Teil der Regierungsexekutive sei, an welcher den Kammern kein Anteil geb\u00fchre. Die Rechenschaft aber m\u00fcsse den Kammern gegeben werden, um untersuchen zu k\u00f6nnen, ob die Anordnung der Ausnahmema\u00dfregel gerechtfertigt gewesen sei oder nicht. Im letzten Falle sei es ihre Sache, die Verantwortlichkeit der Minister in Anspruch zu nehmen und n\u00f6tigenfalls eine Anklage gegen dieselben zu erheben. Wenn inde\u00df auf eine Anklage der Minister hingewiesen ist, so kann zur Zeit nicht davon die Rede sein, dies Mittel zur Geltung zu bringen, da das im Artikel 61 der Verfassungsurkunde verhei\u00dfene Ministerverantwortlichkeitsgesetz noch nicht ergangen ist. Wer sich also der Meinung anschlie\u00dft, dass die Verh\u00e4ngung der Suspension einiger Artikel der Verfassung eine blo\u00dfe Verwaltungsma\u00dfregel sei, der muss zugeben, dass in dem Falle, wenn die Volksvertretung diese Ma\u00dfregel f\u00fcr ungerechtfertigt erkl\u00e4rt, kein Mittel gibt, die nach Artikel 45 der Verfassungsurkunde daf\u00fcr verantwortlichen R\u00e4te der Krone zur Verantwortung zu ziehen, oder auch nur die f\u00fcr ungerechtfertigt erkl\u00e4rte Ausnahmema\u00dfregel wieder aufzuheben. Die Rechenschaftslegung dar\u00fcber ist dann also eine F\u00f6rmlichkeit, welche in der Sache nichts \u00e4ndern kann. In der Tat aber kann f\u00fcglich nicht in Abrede gestellt werden, dass die Suspension eines Teils der Verfassung, obschon ein auf Grund der Verfassungsurkunde gestatteter provisorischer Akt der ausf\u00fchrenden Regierungsgewalt, durchaus die Natur einer Oktroyierung hat, indem sie die zeit- und distriktsweise Aufhebung der Verfassung verordnet, und dass eine solche Ma\u00dfregel in keiner Weise einem blo\u00dfen Verwaltungsakte gleichsteht. Der Artikel 45 der Verfassungsurkunde kann darauf keine Anwendung finden; denn dieser Artikel gibt zwar dem K\u00f6nige allein das Recht der Vollziehung der Gesetze, aber nicht das Recht der Aufhebung derselben. Die Suspension einzelner Teile der Verfassungsurkunde ist aber eine zeitweise Aufhebung der suspendierten Artikel.<\/p>\n\n\n\n<p>III. Die Verfassung des Deutschen Reiches bestimmt im <a href=\"https:\/\/reichsverfassungsurkunde.bismarckserben.org\/seite154a.php\">Artikel 68<\/a>, dass dem Kaiser das Recht zusteht, wenn die \u00f6ffentliche Sicherheit in dem Bundesgebiete bedroht ist, einen jeden Teil desselben in Kriegszustand zu erkl\u00e4ren, und dass bis zum Erla\u00df eines die Voraussetzungen, die Form der Verk\u00fcndigung und die Wirkungen einer solchen Erkl\u00e4rung regelnden Reichsgesetzes daf\u00fcr die Vorschriften des preu\u00dfischen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/belagerungszustand\/gesetz-ueber-den-belagerungszustand\/\">Gesetzes \u00fcber den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851<\/a> gelten sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>IV. Das Reichsgesetz vom 21. Oktober 1878 gegen die gemeingef\u00e4hrlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie, dessen Geltung (zu Folge des \u00a7 30 desselben) zwar nur bis zum 31. M\u00e4rz 1881 dauern sollte, durch das Reichsgesetz vom 31. Mai 1880 inde\u00df bis zum 30. September 1884 erstreckt worden ist, hat sich nicht auf die Anordnung der in den \u00a7\u00a7 1 bis 27 desselben vorgeschriebenen Beschr\u00e4nkungen des Vereins- und Versammlungsrechtes und der Pressefreiheit beschr\u00e4nkt, sondern geht davon aus, dass die gedachten Bestimmungen zur Bek\u00e4mpfung der Bestrebungen der Sozialdemokratie unter Umst\u00e4nden f\u00fcr solche Bezirke und Ortschaften nicht ausreichen, welche durch die sozialdemokratische Agitation bereits so stark unterw\u00fchlt sind, dass dadurch die \u00f6ffentliche Sicherheit bedroht ist, und dass es hier zeitweise einiger allgemeinen, nicht direkt gegen die Sozialdemokratie gerichteten Beschr\u00e4nkungen in Bezug auf die Aus\u00fcbung des Versammlungsrechtes, die Verbreitung von Druckschriften, die Freiz\u00fcgigkeit, den Besitz oder das Tragen von Waffen oder den Handeln mit denselben bed\u00fcrfe. Um f\u00fcr gewissen Eventualit\u00e4ten der Notwendigkeit der Erkl\u00e4rung des Kriegszustandes \u00fcberhoben zu sein, hat daher das gedachte Gesetz f\u00fcr erforderlich erachtet, solche Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr vor\u00fcbergehend zul\u00e4ssig zu erkl\u00e4ren, insoweit sie nicht bereits landesgesetzlich zul\u00e4ssig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00a7 28 des Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878 hat n\u00e4mlich bestimmt, dass f\u00fcr Bezirke und Ortschaften, welche durch die im \u00a7 1, Absatz 2 des Gesetzes bezeichneten Bestrebungen mit Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit bedroht sind, von den Zentralbeh\u00f6rden der Bundesstaaten, mit Genehmigung des Bundesrates, f\u00fcr die Dauer von l\u00e4ngstens einem Jahr folgende Anordnungen getroffen werden k\u00f6nnen: a) Dass Versammlungen nur mit vorg\u00e4ngiger Genehmigung der Polizeibeh\u00f6rde stattfinden d\u00fcrfen, welche Beschr\u00e4nkungen sich jedoch auf die Versammlungen zum Zweck einer ausgeschriebenen Wahl zum Reichstag oder zur Landesvertretung nicht erstreckt; b) dass die Verbreitung von Druckschriften auf \u00f6ffentlichen Wegen, Stra\u00dfen, Pl\u00e4tzen oder an anderen \u00f6ffentlichen Orten nicht stattfinden darf; c) dass Personen, von denen eine Gef\u00e4hrdung der \u00f6ffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu besorgen ist, der Aufenthalt in den Bezirken oder Ortschaften versagt werden kann; d) dass der Besitz, das Tragen, die Einf\u00fchrung und der Verkauf von Waffen verboten, beschr\u00e4nkt oder an bestimmte Voraussetzungen gekn\u00fcpft wird. \u00dcber jede auf Grund der vorgedachten Bestimmungen getroffene Anordnung muss wie der Absatz 2 des \u00a7 28 vorschreibt, dem Reichstage sofort, beziehungsweise bei seinem n\u00e4chsten Zusammentreten Rechenschaft gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle:<br>Dr. Ludwig R\u00f6nne. Das Staatsrecht der Preu\u00dfischen Monarchie.<br>Vierte Auflage. Zweiter Band. Brockhaus, Leipzig, 1882.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verfassung des Deutschen Reiches bestimmt im Artikel 68, dass dem Kaiser das Recht zusteht, wenn die \u00f6ffentliche Sicherheit in dem Bundesgebiete bedroht ist, einen jeden Teil desselben in Kriegszustand zu erkl\u00e4ren, und dass bis zum Erla\u00df eines die Voraussetzungen, die Form der Verk\u00fcndigung und die Wirkungen einer solchen Erkl\u00e4rung regelnden Reichsgesetzes daf\u00fcr die Vorschriften &#8230; <a title=\"Von der Suspension einzelner Rechte der Staatsb\u00fcrger im Belagerungszustand.\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/kriegszustand\/belagerungszustand\/suspension-einzelner-rechte\/\" aria-label=\"Mehr zu Von der Suspension einzelner Rechte der Staatsb\u00fcrger im Belagerungszustand.\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":1404,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-6-beide-seitenleiste.php","meta":{"footnotes":""},"categories":[78],"tags":[96],"class_list":["post-1347","page","type-page","status-publish","hentry","category-belagerungszustand","tag-verfassungsrecht"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Verfassungsrecht im ewigen Bund. - Von der Suspension einzelner Rechte der Staatsb\u00fcrger im Belagerungszustand.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/verfassungsrecht\/kriegszustand\/belagerungszustand\/suspension-einzelner-rechte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Verfassungsrecht im ewigen Bund. - Von der Suspension einzelner Rechte der Staatsb\u00fcrger im Belagerungszustand.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Verfassung des Deutschen Reiches bestimmt im Artikel 68, dass dem Kaiser das Recht zusteht, wenn die \u00f6ffentliche Sicherheit in dem Bundesgebiete bedroht ist, einen jeden Teil desselben in Kriegszustand zu erkl\u00e4ren, und dass bis zum Erla\u00df eines die Voraussetzungen, die Form der Verk\u00fcndigung und die Wirkungen einer solchen Erkl\u00e4rung regelnden Reichsgesetzes daf\u00fcr die Vorschriften ... 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