{"id":1899,"date":"2023-07-09T08:41:15","date_gmt":"2023-07-09T06:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/?page_id=1899"},"modified":"2023-09-10T19:39:15","modified_gmt":"2023-09-10T17:39:15","slug":"die-industrie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/","title":{"rendered":"Die Industrie."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entwicklung der Industrie im Erzgebirge.<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Spielwarenindustrie &#8211; Seiffener  Puppen<\/li>\n\n\n\n<li>M\u00f6beltischlerein &#8211; Stuhlbau, Strohflechterei<\/li>\n\n\n\n<li>Blechwarenindustrie <\/li>\n\n\n\n<li>Papier- und Pappenfabrikation<\/li>\n\n\n\n<li>Posamentenfabrikation &#8211; Ersatz der Spitzenkl\u00f6ppelei <\/li>\n\n\n\n<li>Spitzenstickerei<\/li>\n\n\n\n<li>Gerberei<\/li>\n\n\n\n<li>Uhrmacherei<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das allm\u00e4hliche Aufh\u00f6ren des fr\u00fcher so lohnenden Bergbaues hat die Bewohner seit langem gen\u00f6tigt, zu anderen Besch\u00e4ftigungen \u00fcberzugehen. Einem Teile der Bev\u00f6lkerung boten die sonstigen Erzeugnisse des Gebirges hierzu Gelegenheit: Holz, Stroh, Flachs, Steine usw. Die sich hierauf gr\u00fcndenden Industrien nennt man bodenst\u00e4ndige. Jetzt freilich mu\u00df ein gro\u00dfer Teil des zu verarbeitenden Materials aus dem Auslande herbeigeschafft werden, da das heimische nicht mehr zureicht. Andere Besch\u00e4ftigungsarten wurden von ausw\u00e4rts eingef\u00fchrt, sind also nicht bodenst\u00e4ndig, wie z. B. das Kl\u00f6ppeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Als in Seiffen, nahe der oberen Fl\u00f6ha, der Zinnbergbau nicht mehr lohnte, begann man, aus dem reichlich vorhandenen Holz des Gebirgswaldes Spielwaren herzustellen. Es entstand die <strong>Spielwarenindustrie<\/strong>, deren Hauptgebiet das Fl\u00f6hatal ist und deren Hauptorte Seiffen, Olbernhau, Gr\u00fcnhainichen sind. Etwa 8000 Menschen leben von ihr. Dabei herrscht weitgehende Arbeitsteilung. In einem Orte werden z. B. Puppenm\u00f6bel hergestellt, in einem andern Tiere, einem dritten Soldaten, einem vierten Kinderflinten usf. Auch innerhalb der Orte, ja sogar innerhalb der Familien setzt sich diese Arbeitsteilung fort, so da\u00df etwa in einem Haus Pferde, in einem andern Hunde angefertigt werden, und da\u00df in einer Familie der Vater drechselt, die Knaben schnitzen, die Mutter leimt, die M\u00e4dchen anmalen. Das erste und wichtigste ist das Drechseln eines Holzringes, der, wenn man ihn wie einen Napfkuchen schneidet, die anzufertigenden Figuren in ihren Grundformen hergeben mu\u00df (Seiffener Ringe). <\/p>\n\n\n\n<p>Im Wei\u00dferitzgebiet ist die <strong>Stuhlbauerei<\/strong> entstanden, deren Hauptort Rabenau ist, im M\u00fcglitzgebiet bis her\u00fcber zur Wilden Wei\u00dferitz die Strohflechterei mit Dippoldiswalde und Kreischa als Hauptpl\u00e4tzen. Bei Z\u00f6blitz findet man den merkw\u00fcrdigen Serpentinstein, der sich schneiden und drechseln l\u00e4\u00dft und den man zu Urnen, Denkm\u00e4lern, Vasen, B\u00fcchsen, W\u00e4rmsteinen usw. verarbeitet. <\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Blechwarenindustrie<\/strong> von Aue und Umgegend wurde schon erw\u00e4hnt, wie auch die <strong>Papier- und Pappenfabrikation<\/strong>, die in den Flu\u00dft\u00e4lern allenthalben anzutreffen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Annaberger Gegend fand nach dem Niedergange des Bergbaues die <strong>Spitzenkl\u00f6ppelei<\/strong> Verbreitung, und zwar haupts\u00e4chlich durch die Bem\u00fchungen der Barbara Uttmann, der deshalb in Annaberg ein Denkmal errichtet worden ist. Sie lebte vor 350 Jahren. Schon von klein auf lernen die M\u00e4dchen mit dem Kl\u00f6ppelsack hantieren, und sie bringen es zu staunenswerter Fertigkeit im Werfen der Kl\u00f6ppel. Seit aber feine Spitzen viel billiger mit Maschinen hergestellt werden, ist das Kl\u00f6ppeln nicht mehr lohnend und geht st\u00e4ndig zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<p>Annaberg und das benachbarte Buchholz sind jetzt der Mittelpunkt der <strong>Posamentenfabrikation<\/strong>. Unter Posamenten versteht man allerlei Dinge zur Verzierung von Kleidern, wie Fransen, Quasten, Schn\u00fcre, Kn\u00f6pfe usw. Das Tamburieren, d. h. das Sticken auf T\u00fcllstoff mit der H\u00e4kelnadel, hat in Eibenstock seinen Hauptsitz. Doch wird auch hierbei die Handarbeit durch die Maschinenarbeit verdr\u00e4ngt. Schneeberg ist Mittelpunkt der erzgebirgischen Spitzenstickerei. <\/p>\n\n\n\n<p>In Sch\u00f6nheide an der Zwickauer Mulde fertigt man B\u00fcrsten und Pinsel, in Johanngeorgenstadt Glac\u00e9handschuhe. Freiberg treibt bedeutende Gerberei. Darum ist hier die deutsche Gerberschule errichtet worden. Das ganz im Osten gelegene St\u00e4dtchen Glash\u00fctte ist Herstellungsort der weltber\u00fchmten <strong>Glash\u00fctter Uhren<\/strong>. Hier befindet sich auch eine Uhrmacherschule. Sind hier auch nur die haupts\u00e4chlichsten Industrien erw\u00e4hnt, so erkennt man doch schon hieraus, wie vielseitig die gewerbliche Besch\u00e4ftigung der Erzgebirgsbewohner ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vogtlands Industrie.<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Plauener Spitze &#8211; Spinnerei, Weberei, F\u00e4rberei, Wei\u00dfstickerei<\/li>\n\n\n\n<li>Maschinenbau &#8211; Stickmaschinen<\/li>\n\n\n\n<li>Perlmutterindustrie &#8211; Kn\u00f6pfe, Broschen, Dosen, K\u00e4stchen, Portemonnaies, Buchbinderei<\/li>\n\n\n\n<li>Geigenmacherei &#8211; Saiteninstrumente, Harmonikas, Trommeln, Blechinstrumente, Darmsaiten<\/li>\n\n\n\n<li>Lederfabriken &#8211; Viezucht, Gerberei<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Haupterwerbsquelle der Vogtl\u00e4nder bildet die Industrie, und zwar in erster Linie die <strong>Textilindustrie<\/strong>. Weltruf haben die vogtl\u00e4ndischen Wei\u00dfwaren, worunter man Stickereien, Spitzen, Gardinen versteht. Hauptort ist Plauen, deshalb spricht man auch von \u201e<strong>Plauenscher Ware<\/strong>\u201c. Die <strong>Stickereien<\/strong> werden dann wieder bei Anfertigung von W\u00e4sche, Kinderkleidern, Sch\u00fcrzen, Kragen usw. verwendet. Damit das alles recht geschmackvoll und in immer neuen Mustern ausgef\u00fchrt werden kann, sorgt die K\u00f6nigliche Kunstschule f\u00fcr Textilindustrie in Plauen f\u00fcr die Ausbildung t\u00fcchtiger Musterzeichner, Fabrikanten und geschickter Stickerinnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Plauen ist \u00fcbrigens auch die Hauptstadt des Vogtlandes und mit 120 000 Einwohner Sachsens vierte Gro\u00dfstadt. Unglaublich rasch war Plauens Wachstum. In den 15 Jahren von 1895 bis 1910 hat es um fast 70 000 Einwohner zugenommen, eine Folge des Bl\u00fchens der Industrie, wodurch viele Menschen hierhergezogen worden sind. Nicht nur die St\u00e4dte, wie Auerbach, Falkenstein, Treuen, Lengenfeld, sondern auch die D\u00f6rfer beteiligen sich an der Herstellung der Wei\u00dfwaren, und \u00fcberall, selbst in dem kleinsten Orte, findet man Stickmaschinen. Von Kind auf ist die Bev\u00f6lkerung mit dieser Fabrikation vertraut, und die Waren k\u00f6nnen nirgends geschickter, schneller und besser und damit billiger hergestellt werden als hier. In Reichenbach, Mylau und Netzschkau wird <strong>Spinnerei<\/strong>, <strong>F\u00e4rberei<\/strong> und <strong>Weberei<\/strong> betrieben, in Oelsnitz ist die Teppichweberei zu Haus. <\/p>\n\n\n\n<p>Die zur Wei\u00dfstickerei gebrauchten Stickmaschinen werden zumeist in den <strong>Maschinenfabriken Plauens <\/strong>hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Elster kam fr\u00fcher die <strong>Flu\u00dfperlmuschel<\/strong> h\u00e4ufig vor, und nicht selten fand man zwischen ihren Schalen edle Perlen. Auch jetzt noch gibt es Perlmuscheln, aber die Zahl der Perlen, die man findet, ist ganz gering (1909 waren es 23, von denen nur 6 hell waren). Fr\u00fcher warfen die Perlenfischer die Muschelschalen weg, bis ein <strong>Buchbinder in Adorf<\/strong> darauf kam, sie zu schleifen und zu verarbeiten; so entstand die <strong>Perlmutterindustrie<\/strong>. Jetzt verwendet man viel ausl\u00e4ndische Muschelschalen, aus denen man Kn\u00f6pfe, Broschen, Dosen, K\u00e4stchen, Portemonnaies herstellt. Viele dieser Perlmutterwaren werden in Bad Elster von den Badeg\u00e4sten als Andenken gekauft.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00f6hmische Protestanten, die im 16. und 17. Jahrhundert um ihres Glaubens willen vertrieben wurden, brachten die Kunst der <strong>Geigenmacherei<\/strong> nach dem Vogtlande. Sie erweiterte sich zur Musikinstrumentenfabrikation im allgemeinen. Hauptorte dieser Industrie sind Markneukirchen, wo besonders Saiteninstrumente, und Klingenthal, wo vor allem Harmonikas gebaut werden. Anfangs verwendete man nur einheimische H\u00f6lzer, jetzt f\u00fchrt man viel fremde H\u00f6lzer ein, auch fertigt man Blechinstrumente, Trommeln, Darmsaiten, die dann in alle Erdteile versandt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die starke Viehzucht, welche H\u00e4ute liefert, hat zur Anlage von <strong>Gerbereien<\/strong> gef\u00fchrt, die in allen Elsterst\u00e4dten zu finden sind, darunter in Plauen die gr\u00f6\u00dfte Lederfabrik Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Industrie im Zwickauer Steinkohlebecken.<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eisenindustrie &#8211; K\u00f6nigin-Marien-H\u00fctte<\/li>\n\n\n\n<li>Textilindustrie &#8211; Weberei, Wirkerei<\/li>\n\n\n\n<li>Maschinenfabrikation &#8211; 90 Fabriken, Spinn-, Werkzeug-, Dampfmaschinen &gt; Lokomotiven<\/li>\n\n\n\n<li>Porzellan-, Glas-, Steingutfabriken<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Steinkohlengegenden sind zugleich die industriereichsten Gebiete Sachsens. Die Industrie braucht Maschinen, Maschinen aber brauchen Kohlen, und da diese hier bequem und billig zu haben sind, hat sich eben die Industrie hier angesiedelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Es sind besonders zu nennen die <strong>Eisenindustrie<\/strong> mit den Hauptsitzen Chemnitz und Zwickau und die Textilindustrie, deren Gebiet von der Zschopau bis zur Plei\u00dfe reicht. \u2014 Hier liegt die gr\u00f6\u00dfte Industriestadt ganz Sachsens, Chemnitz, mit fast 300 000 Einwohnern die dritte Stadt des Landes. Beinahe alle Industrien sind hier zu Haus, besonders aber die Maschinenfabrikation, die in 90 Maschinenfabriken betrieben wird. Darunter ist die ber\u00fchmteste die <strong>S\u00e4chsische Maschinenfabrik<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fcndet wurde sie vor 80 Jahren von Richard Hartmann, der als Schlossergeselle in Chemnitz einwanderte. Jetzt besch\u00e4ftigt sie gegen 5000 Arbeiter. Au\u00dfer <strong>Spinn-, Werkzeug-, Dampfmaschinen<\/strong> u. v. a. baut sie besonders <strong>Lokomotiven<\/strong> (j\u00e4hrlich etwa 150). In der Maschinenfabrikation von Chemnitz m\u00f6gen etwa 25.000 Arbeiter t\u00e4tig sein. Dann folgt die <strong>Textilindustrie<\/strong> mit ungef\u00e4hr 20 000 Arbeitern. In gro\u00dfen Spinnereien, Webereien, Wirkereien wird Baumwolle und Wolle zu Garn, Kleiderstoffen, Str\u00fcmpfen, Unterjacken u. dgl. verarbeitet. Aus allen Erdteilen kommen die Rohstoffe f\u00fcr diese Industrien, in alle Erdteile werden die fertigen Waren versandt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ungeheuer ist die Menge der Kohlen, die t\u00e4glich in den Fabriken verbraucht wird. Unter den Schulen seien die <strong>Technischen Staatslehranstalten<\/strong> erw\u00e4hnt, in denen Maschinenbauer, Elektrotechniker, Betriebsleiter usw. ausgebildet werden. Auch die Umgegend nimmt an dem regen gewerblichen Leben teil; vor allem ist es die Textilindustrie, die hier verbreitet ist, und zwar als <strong>Weberei<\/strong> und <strong>Wirkerei<\/strong>. Als Rohstoffe werden Wolle und Baumwolle, auch Seide verarbeitet. Die Weberei fertigt daraus Tuch, Flanell, Kleider-, M\u00f6belstoff u. a., die Wirkerei Str\u00fcmpfe, Handschuhe, Trikotjacken u. a. <\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df endlich auch Zwickau nicht nur Bergwerks-, sondern auch Industriestadt geworden ist, l\u00e4\u00dft sich denken. Hier sind besonders solche Fabriken zu finden, die sehr viel Kohlen verbrauchen, wie <strong>Eisenwerke, Porzellan-, Glas-, Steingutfabriken<\/strong>. In der N\u00e4he, in Cainsdorf, liegt das gr\u00f6\u00dfte <strong>Eisenwerk Sachsens<\/strong>, die <strong>K\u00f6nigin-Marien-H\u00fctte<\/strong>. Hier werden Eisenbahnschienen und eiserne Tr\u00e4ger gewalzt, Gel\u00e4nder, eiserne Br\u00fccken usw. hergestellt. Die rege Industriet\u00e4tigkeit bringt es mit sich, da\u00df in diesem Bezirke die Menschen so dicht beieinander wohnen wie kaum anderswo (\u00fcber 400 auf 1 qkm).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Industrielle Lausitz.<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Maschinen- und Fahrradfabrikation<\/li>\n\n\n\n<li>Tuchmacherei<\/li>\n\n\n\n<li>Spinnerei<\/li>\n\n\n\n<li>Weberei<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-394216c5\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-bf337e27\" href=\"javascript:history.back();\"><span class=\"gb-icon\"><svg aria-hidden=\"true\" role=\"img\" height=\"1em\" width=\"1em\" viewBox=\"0 0 256 512\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M31.7 239l136-136c9.4-9.4 24.6-9.4 33.9 0l22.6 22.6c9.4 9.4 9.4 24.6 0 33.9L127.9 256l96.4 96.4c9.4 9.4 9.4 24.6 0 33.9L201.7 409c-9.4 9.4-24.6 9.4-33.9 0l-136-136c-9.5-9.4-9.5-24.6-.1-34z\"><\/path><\/svg><\/span><span class=\"gb-button-text\">Zur\u00fcck.<\/span><\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Quellenangaben und Verweise.<\/strong><br><sub>Aus: Landeskunde des K\u00f6nigreichs Sachsen von Dr. j. Zemmrich, Leipzig 1905, C. J. G\u00f6schen\u2019sche Verlagshandlung.<br>Quelle: <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek.ewigerbund.org\/viewer\/image\/zemmrich_landeskunde_sachsen_1905\/5\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/staatsbibliothek.ewigerbund.org\/viewer\/image\/zemmrich_landeskunde_sachsen_1905\/5\/<\/a><\/sub><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwicklung der Industrie im Erzgebirge. Das allm\u00e4hliche Aufh\u00f6ren des fr\u00fcher so lohnenden Bergbaues hat die Bewohner seit langem gen\u00f6tigt, zu anderen Besch\u00e4ftigungen \u00fcberzugehen. Einem Teile der Bev\u00f6lkerung boten die sonstigen Erzeugnisse des Gebirges hierzu Gelegenheit: Holz, Stroh, Flachs, Steine usw. Die sich hierauf gr\u00fcndenden Industrien nennt man bodenst\u00e4ndige. Jetzt freilich mu\u00df ein gro\u00dfer Teil des &#8230; <a title=\"Die Industrie.\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/\" aria-label=\"Mehr zu Die Industrie.\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1895,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[249],"tags":[],"class_list":{"0":"post-1899","1":"page","2":"type-page","3":"status-publish","5":"category-koenigreich-sachsen"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Industrie. &#8226; K\u00f6nigreich Sachsen.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Industrie. &#8226; K\u00f6nigreich Sachsen.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Entwicklung der Industrie im Erzgebirge. Das allm\u00e4hliche Aufh\u00f6ren des fr\u00fcher so lohnenden Bergbaues hat die Bewohner seit langem gen\u00f6tigt, zu anderen Besch\u00e4ftigungen \u00fcberzugehen. Einem Teile der Bev\u00f6lkerung boten die sonstigen Erzeugnisse des Gebirges hierzu Gelegenheit: Holz, Stroh, Flachs, Steine usw. Die sich hierauf gr\u00fcndenden Industrien nennt man bodenst\u00e4ndige. Jetzt freilich mu\u00df ein gro\u00dfer Teil des ... Weiterlesen ...\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"K\u00f6nigreich Sachsen\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-09-10T17:39:15+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/\",\"name\":\"Die Industrie. &#8226; K\u00f6nigreich Sachsen.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#website\"},\"datePublished\":\"2023-07-09T06:41:15+00:00\",\"dateModified\":\"2023-09-10T17:39:15+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite.\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"K\u00f6nigreich Sachsen.\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"\u00d6konomie und Infrastruktur.\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Die Industrie.\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/\",\"name\":\"K\u00f6nigreich Sachsen\",\"description\":\"im ewigen Bund.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#organization\",\"name\":\"K\u00f6nigreich Sachsen\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2022\/11\/cropped-2022-09-10-Logo-EB-Sachsen-Schutzzone_Schatten-transparent-1200px-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2022\/11\/cropped-2022-09-10-Logo-EB-Sachsen-Schutzzone_Schatten-transparent-1200px-1.png\",\"width\":1200,\"height\":1200,\"caption\":\"K\u00f6nigreich Sachsen\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Industrie. &#8226; K\u00f6nigreich Sachsen.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Industrie. &#8226; K\u00f6nigreich Sachsen.","og_description":"Entwicklung der Industrie im Erzgebirge. Das allm\u00e4hliche Aufh\u00f6ren des fr\u00fcher so lohnenden Bergbaues hat die Bewohner seit langem gen\u00f6tigt, zu anderen Besch\u00e4ftigungen \u00fcberzugehen. Einem Teile der Bev\u00f6lkerung boten die sonstigen Erzeugnisse des Gebirges hierzu Gelegenheit: Holz, Stroh, Flachs, Steine usw. Die sich hierauf gr\u00fcndenden Industrien nennt man bodenst\u00e4ndige. Jetzt freilich mu\u00df ein gro\u00dfer Teil des ... Weiterlesen ...","og_url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/","og_site_name":"K\u00f6nigreich Sachsen","article_modified_time":"2023-09-10T17:39:15+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/","name":"Die Industrie. &#8226; K\u00f6nigreich Sachsen.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#website"},"datePublished":"2023-07-09T06:41:15+00:00","dateModified":"2023-09-10T17:39:15+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/die-industrie\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite.","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"K\u00f6nigreich Sachsen.","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"\u00d6konomie und Infrastruktur.","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/oekonomie-und-infrastruktur\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Die Industrie."}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#website","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/","name":"K\u00f6nigreich Sachsen","description":"im ewigen Bund.","publisher":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#organization","name":"K\u00f6nigreich Sachsen","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2022\/11\/cropped-2022-09-10-Logo-EB-Sachsen-Schutzzone_Schatten-transparent-1200px-1.png","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2022\/11\/cropped-2022-09-10-Logo-EB-Sachsen-Schutzzone_Schatten-transparent-1200px-1.png","width":1200,"height":1200,"caption":"K\u00f6nigreich Sachsen"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1899"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1899\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2208,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1899\/revisions\/2208"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1895"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}