{"id":1894,"date":"2023-07-09T09:46:44","date_gmt":"2023-07-09T07:46:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/?page_id=1894"},"modified":"2023-07-10T22:27:22","modified_gmt":"2023-07-10T20:27:22","slug":"das-westliche-sachsen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/koenigreich-sachsen\/geografie\/landschaften\/das-westliche-sachsen\/","title":{"rendered":"Das westliche Sachsen."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1745\" height=\"989\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2023\/07\/GEO-WestlichesSachsen-WZ-1745x989px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1885\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2023\/07\/GEO-WestlichesSachsen-WZ-1745x989px.jpg 1745w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2023\/07\/GEO-WestlichesSachsen-WZ-1745x989px-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2023\/07\/GEO-WestlichesSachsen-WZ-1745x989px-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2023\/07\/GEO-WestlichesSachsen-WZ-1745x989px-768x435.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/sachsen\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2023\/07\/GEO-WestlichesSachsen-WZ-1745x989px-1536x871.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1745px) 100vw, 1745px\" \/><\/figure>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-ea222857\"><div class=\"gb-inside-container\">\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-ae3a374d\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-a577200c gb-button-text\" href=\"#erzgebirge\">Das Erzgebirge.<\/a>\n\n\n\n<a class=\"gb-button gb-button-7b576e74 gb-button-text\" href=\"#vogtland\">Das Vogtland.<\/a>\n\n\n\n<a class=\"gb-button gb-button-b35371a5 gb-button-text\" href=\"#steinkohlebecken\">Das Zwickauer Steinkohlebecken.<\/a>\n\n\n\n<a class=\"gb-button gb-button-99c41dde gb-button-text\" href=\"#huegelland\">Das Mittels\u00e4chsische H\u00fcgel- und Bergland.<\/a>\n\n\n\n<a class=\"gb-button gb-button-df60d13d gb-button-text\" href=\"#nw-tiefland\">Das nordwestliche Tiefland.<\/a>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" id=\"erzgebirge\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Erzgebirge.<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach Westen zu schlie\u00dft sich an das Elbsandsteingebirge das Erzgebirge an. Seinen Namen tr\u00e4gt es von den Sch\u00e4tzen an Silber-, Kupfer-, Eisen-, Zinn- und anderen Erzen, die es in seinem Innern barg und zum Teil noch birgt. Es erstreckt sich in der Richtung der S\u00fcdgrenze Sachsens von der Gottleuba bis zur G\u00f6ltzsch und zur Zwota, 100 km weit. (Die Zwota ist der einzige Flu\u00df Sachsens, der nach S\u00fcden flie\u00dft.) Im S\u00fcden f\u00e4llt es steil von seinen h\u00f6chsten Erhebungen nach B\u00f6hmen ab, w\u00e4hrend es sich nach Norden nur allm\u00e4hlich abdacht und ohne scharfe Grenze ist. Als Nordgrenze kann man ungef\u00e4hr die Eisenbahnlinie ansehen, die von Tharandt \u00fcber Freiberg nach Chemnitz geht; von hier aus wendet sich die Grenze etwas s\u00fcdlicher, etwa \u00fcber die St\u00e4dte Stollberg und Kirchberg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entstehung.<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Erzgebirge besteht aus den \u00e4ltesten Gesteinen, die man kennt, <strong>Gneis<\/strong>, <strong>Glimmerschiefer<\/strong>, <strong>Urtonschiefer<\/strong>. Die beiden letzteren bildeten wahrscheinlich die ersten festen Erdschichten. Gegen sie und in sie hinein wurde dann von unten der Gneis gedr\u00e4ngt. Als in unendlich langen Zeitr\u00e4umen die Erde, die anfangs gl\u00fchend hei\u00df war, erkaltete und dabei zusammenschrumpfte, bildeten sich (wie bei einem erkaltenden Bratapfel) Falten in ihrer Oberfl\u00e4che. Auch die \u00fcber Sachsen liegenden Schichten falteten sich, und zwar entstanden drei Falten, von denen die s\u00fcdliche die h\u00f6chste, die n\u00f6rdliche die niedrigste wurde. Die s\u00fcdliche ist jetzt unser Erzgebirge. Aber Wetter und Wind arbeiteten daran und erniedrigten den R\u00fccken. Insbesondere schwemmte das Wasser viel Gestein und Erdreich in die zwischen den Falten liegende Vertiefung und f\u00fcllte sie aus. Bei der seitlichen Zusammenpressung und der Hebung der starren Schichten waren in ihnen Spr\u00fcnge und H\u00f6hlungen entstanden. Durch die Risse wurde z\u00e4hfl\u00fcssiger <strong>Granit<\/strong> (bei Altenberg, Eibenstock und Kirchberg) und sp\u00e4ter <strong>Basalt<\/strong> emporgepre\u00dft. Basalt besonders, als der s\u00fcdliche Teil der Falte abbrach und in die Tiefe abrutschte. Hierdurch entstand der b\u00f6hmische Steilabfall des Erzgebirges. Die einsinkenden Schollen dr\u00fcckten auf den in der Tiefe befindlichen hei\u00dfen Basaltbrei und quetschten ihn in allen Fugen und Ritzen in die H\u00f6he. Damals bildete sich das b\u00f6hmische Basaltgebirge, und im Erzgebirge entstanden die Basaltberge, der B\u00e4renstein, der P\u00f6hlberg, der Scheibenberg, der Geising u. a. Auch hei\u00dfes Wasser und hei\u00dfe D\u00e4mpfe stiegen in die H\u00f6hlungen der Gebirgsschichten. Darin waren allerlei Metalle aufgel\u00f6st, die sich beim Erkalten festsetzten und nun Adern oder St\u00f6cke von Metall bildeten. So entstand der Metallreichtum des Erzgebirges.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erhebungen.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die s\u00e4chsische Grenze geht nicht immer auf der Kammh\u00f6he des Gebirges hin, sondern meist etwas n\u00f6rdlicher, so da\u00df der Kamm gr\u00f6\u00dftenteils b\u00f6hmisch ist. Auch die h\u00f6chste Erhebung, der Keilberg (1244 mh, liegt auf b\u00f6hmischer Seite, und erst der Fichtelberg (1213 m), der zweith\u00f6chste Berg, geh\u00f6rt zu Sachsen. Sein Gipfel bildet Sachsens h\u00f6chsten Punkt. Der dritte Berg ist der Auersberg bei Eibenstock. Au\u00dfer diesen Bergen und den vorhin genannten Basaltbergen seien noch die aus Granitfelsen bestehenden Greifensteine bei Geyer erw\u00e4hnt. Alle diese Erhebungen liegen weit voneinander entfernt. Da die Kammh\u00f6he schon sehr bedeutend ist, erscheinen sie nicht besonders m\u00e4chtig. Dazwischen breiten sich weite wellige Hochebenen aus, w\u00f6lben sich sanfte R\u00fccken und senken sich flache Talmulden. Nur die Hauptfl\u00fcsse haben tiefe und steile T\u00e4ler gegraben. So zeigt das Erzgebirge ein ganz anderes Aussehen als das zerrissene und zerkl\u00fcftete Elbsandsteingebirge. Einen gewaltigen Eindruck macht allerdings der Anblick des s\u00fcdlichen Steilabfalls von B\u00f6hmen aus. Gleich einer m\u00e4chtigen Mauer steigt hier das Gebirge empor. In vielen Windungen klettern die Landstra\u00dfen und vier Eisenbahnlinien daran hinauf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Klima.<\/h3>\n\n\n\n<p>Je h\u00f6her man ins Gebirge kommt, desto mehr nimmt die W\u00e4rme ab, und zwar betr\u00e4gt die Abnahme auf 200 m Steigung reichlich 1 \u00b0C. W\u00e4hrend das Elbtal eine mittlere Jahresw\u00e4rme von 9 Grad hat, ist sie in Annaberg etwa 6 Grad, auf dem Fichtelberg noch nicht 2\u00bd Grad. Umgekehrt ist es mit den Niederschl\u00e4gen. Diese nehmen nach der H\u00f6he hin zu. Denn die Wasserd\u00e4mpfe, die der vorherrschende Westwind herbeif\u00fchrt, k\u00fchlen sich hier oben ab, h\u00fcllen die Berge in Nebel oder fallen als Regen oder Schnee zur Erde. Langdauernd und streng ist der Winter. (In Oberwiesenthal bleibt der Schnee durchschnittlich 141 Tage, auf dem Fichtelberge gar 176 Tage liegen, w\u00e4hrend es in Dresden nur 39 Tage, in Leipzig 46 Tage der Fall ist. Auf dem Fichtelberg f\u00e4llt sieben- bis achtmal soviel Schnee wie in Dresden. Meterhoch liegt oft der Schnee, so da\u00df die Bewohner nicht selten von Haus zu Haus G\u00e4nge oder Tunnel ausschaufeln m\u00fcssen. Die B\u00e4ume sind \u00fcber und \u00fcber mit Rauhreif bedeckt und erscheinen in den merkw\u00fcrdigsten, unheimlichsten Gestalten. Ist dann in den Niederungen l\u00e4ngst schon der Fr\u00fchling eingezogen, so saust hier oben noch der Rodelschlitten und schallt der Heilruf des Skifahrers. Allw\u00f6chentlich gehen w\u00e4hrend des Winters Wintersportz\u00fcge aus den Gro\u00dfst\u00e4dten ins Gebirge, damit der St\u00e4dter die Wunder des Gebirgswinters schauen und seine Freuden genie\u00dfen kann. Ihr Hauptziel ist die Gegend am Fichtelberg mit Oberwiesenthal, der h\u00f6chstgelegenen Stadt Deutschlands (913 m), einem verkehrsreichen Wintersportplatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moore.<\/h3>\n\n\n\n<p>Kehrt endlich der Winter dem Gebirge den R\u00fccken, so fallen h\u00e4ufige Regen. Da das Wasser aus mancher der flachen Gebirgsmulden keinen Abflu\u00df findet, so sind an vielen Stellen Moore entstanden, S\u00fcmpfe, die ganz mit Torfmoosen ausgef\u00fcllt sind. Die unteren Schichten sind abgestorben und bilden eine schwarze filzige Masse, den Torf; an der Oberfl\u00e4che aber gr\u00fcnen Moos, Heidekraut und Wollgras. Gleich gro\u00dfen Schw\u00e4mmen saugen diese Moore das Regenwasser auf und geben es nur allm\u00e4hlich an die Fl\u00fcsse ab. Der bedeutendste von ihnen ist der Kranichsee (d. h. Grenzsee), s\u00fcdlich von Eibenstock; er ist jetzt mit niederen Kiefern bepflanzt. Einige Moore sind trocken gelegt. In ihnen wird Torf gestochen, der in Ziegelform getrocknet als Brennmaterial oder zerkleinert als Streu dient.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fl\u00fcsse.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Moore sind vortreffliche Quellenbildner. So entspringt eine Reihe von Erzgebirgsfl\u00fcssen in Moorgebieten, wie die Zwickauer Mulde und mehrere ihrer Nebenfl\u00fcsse, darunter auch das Schwarzwasser. Aber nicht nur aus Moorgegenden kommen Fl\u00fcsse, bei dem Wald- und Regenreichtum des Gebirges quillt und rinnt es \u00fcberall. Die genannten Fl\u00fcsse finden wir im westlichen Teile des Gebirges. Die Hauptfl\u00fcsse des mittleren Gebirges sind die Zschopau (d. h. die Tosende) und ihr Nebenflu\u00df die Fl\u00f6ha. Beide vereinigen sich bei dem gro\u00dfen Industriedorfe Fl\u00f6ha unterhalb der Porphyrkuppe, die das alte, weithin in die Lande schauende Schlo\u00df Augustusburg und die Stadt gleichen Namens tr\u00e4gt. Im \u00f6stlichen Erzgebirge flie\u00dfen die Freiberger Mulde, die Wilde und die Rote Wei\u00dferitz und die M\u00fcglitz; letztere drei sind Nebenfl\u00fcsse der Elbe. Die Fl\u00fcsse sind zu rei\u00dfend, als da\u00df man darauf Schiffahrt treiben k\u00f6nnte, aber sie stehen alle im Dienste der Industrie, der sie billige Kraft liefern. Insbesondere hat man zahlreiche S\u00e4gem\u00fchlen und Holzschleifereien an ihnen angelegt, in denen Pappe und Holzstoffpapier hergestellt wird, aber nat\u00fcrlich auch andere Fabriken. Sie alle stehen nie unmittelbar am Flusse, sondern entnehmen das Wasser einem besonders f\u00fcr sie angelegten Fabrik- oder M\u00fchlgraben, der von einem Stauwehr ausgeht; denn die Wassermenge, die der Flu\u00df f\u00fchrt, ist sehr ver\u00e4nderlich. In Regenzeiten tost er wild dahin, oft aus seinen Ufern tretend und \u00dcberschwemmungen verursachend, in trockenen Zeiten verliert er sich fast im steinigen Bette. Man legt darum in verschiedenen Fl\u00fcssen gro\u00dfe Talsperren an, in denen man den Wasser\u00fcberflu\u00df der nassen Zeit f\u00fcr die Zeit der D\u00fcrre aufspart. So geschieht es im Flu\u00dfbett beider Wei\u00dferitzen (S. V)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wald, Feld und Wiese.<\/h3>\n\n\n\n<p>Un\u00fcbersehbar dehnt sich im h\u00f6heren Teile des Gebirges der Wald aus, zumeist aus m\u00e4chtigen Fichten bestehend, die oft mit langen Bartflechten behangen sind. Er gibt zahlreichen Gebirgsbewohnern Gelegenheit, als Waldarbeiter ihren Unterhalt zu verdienen. Gro\u00df ist sein Reichtum an Beeren und Pilzen. Der Gebirgswald ist gr\u00f6\u00dftenteils Staatsbesitz. Im \u00f6stlichen Teile des Gebirges liegen darin einige K\u00f6nigliche Jagdschl\u00f6sser, darunter Rehefeld s\u00fcdlich von Altenberg im Tale der Wilden Wei\u00dferitz. Um die Ortschaften herum ist der Wald niedergeschlagen. Hier breiten sich Wiesen und Felder aus. Freilich sind die Felder oft steinig und mager, und im hohen Gebirge gedeihen darauf nur noch Hafer und Kartoffeln gut. Ja, stellt sich der Winter besonders fr\u00fch ein, so kann es vorkommen, da\u00df die Kartoffeln aus dem Schnee hervorgegraben werden m\u00fcssen. Von dem kr\u00e4ftigen Heu der Gebirgswiesen wird nicht alles f\u00fcr die Viehzucht verbraucht, so da\u00df ein Teil in die gro\u00dfen St\u00e4dte abgegeben werden kann. Vor vielen H\u00e4usern steht eine Eberesche, Vogelbeerbaum genannt, des Erzgebirgers liebster Baum; denn Obstb\u00e4ume kommen h\u00f6her oben nicht mehr fort. Auch als Stra\u00dfenbaum ist er vielfach angepflanzt. Von ihm singt der Gebirgsbewohner in seiner erzgebirgischen Mundart:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Kann schinn&#8217;rn Baam gippt&#8217;s <br>wie dann Vuglb\u00e4rbaam, <br>as w\u00e4rd a su leicht net <br>ann schinn&#8217;rn Baam gahnm<\/p>\n\n\n\n<p>Unn wenn iech gestorm bieh<br>\u2014 iech w\u00e4r&#8217;sch net d\u2019rlaam \u2014,<br>do pflanzt off mei Grob<br>fei ann Vuglb\u00e4rbaam.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bergbau, Industrie und Verkehr.<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Erzgebirge hat seinen Namen von dem Reichtum an Metallen. Erstmalig wurden im 12. Jahrhundert unter Markgraf Otto von Mei\u00dfen die Vorkommen an Silbererz entdeckt. An der Fundstelle entstand die Stadt Freiberg. Zahlreiche Bergwerke entstanden rund um Freiberg, was die gr\u00f6\u00dfte Stadt im Gebirge ist, und eine Bergschule und Bergakademie wurden er\u00f6ffnet. Mit der F\u00f6rderung von Silbererz und den erheblichen Aufwand zur Gewinnung des reinen Metalles sowie des sinkenden Silberpreises, wurden die Erzbergwerke wieder geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Silber verf\u00fcgte das Erzgebirge auch \u00fcber Zinn- und Eisenvorkommen.  Bei Altenberg im \u00f6stlichen Erzgebirge wird Zinn gewonnen und im Dreiecke zwischen der Zwickauer Mulde und dem Schwarzwasser fand man besonders Eisenerze. Der Eisenbergbau lie\u00df sp\u00e4ter nach, da das Ausland die Eisenerze viel billiger lieferte.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis zu Bergbau<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Aufh\u00f6ren des nicht mehr lohnenden Bergbaues nahm die bodenst\u00e4ndige Industrie mehr und mehr Stellung im K\u00f6nigreich Sachsen ein. Teile der Bev\u00f6lkerung boten Erzeugnisse des Gebirges aus Holz, Stroh, Flachs, Steine usw. an, was wiederum auf Grund der Nachfrage dazu f\u00fchrte, ausl\u00e4ndisches Material zu beschaffen, da das einheimische nicht mehr ausreichte. Neben den bodenst\u00e4ndischen Industrien entstanden auch nicht bodenst\u00e4ndische wie beispielsweise das Kl\u00f6ppeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis zu Industrie<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Aufstreben der Industrie begann ein lebhafter Handel, dessen Dreh- und Angelpunkt Annaberg stellte. Als Handelsstra\u00dfe dienten die Stra\u00dfen und Eisenbahnen ins und \u00fcber das Gebirge. Insgesamt wurden vier Eisenbahnlinien geschaffen, die von den T\u00e4lern herkommend \u00fcber das Gebirge mit 900 Metern H\u00f6he bis nach Karlsbad sowie 7 weitere Linien die auf s\u00e4chsischer Seite bis an den Gebirgskamm f\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis zu Verkehr<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" id=\"vogtland\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Vogtland.<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lage.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die s\u00fcdwestliche Ecke unseres Vaterlandes bildet das Vogtland. Es wurde im Mittelalter von kaiserlichen V\u00f6gten verwaltet, daher sein Name. Die Fl\u00fcsse Zwota und G\u00f6ltzsch bezeichnen seine nord\u00f6stliche Grenze, doch rechnet man auch die Stadt Reichenbach noch dazu. Die \u00fcbrigen Grenzen des s\u00e4chsischen Vogtlandes sind zugleich die Landesgrenzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bodengestalt und Bew\u00e4sserung.<\/h3>\n\n\n\n<p>Im S\u00fcden liegt das Elstergebirge. Es erscheint als eine Fortsetzung des Erzgebirges, ist aber niedriger und nach S\u00fcden zu weniger steil. Seine h\u00f6chste Erhebung auf s\u00e4chsischer Seite ist der Kapellenberg (760 m), der im s\u00fcdlichsten Zipfel Sachsens liegt. Nach Norden zu schlie\u00dft sich ein H\u00fcgelland an, das in bunter Abwechslung Bergr\u00fccken, Kuppen und T\u00e4ler zeigt und ohne eigentliche Kammlinie ist. Die Hauptt\u00e4ler sind tief eingeschnitten. In ihnen flie\u00dfen die Hauptfl\u00fcsse Elster und G\u00f6ltzsch. Die Eisenbahnlinie Zwickau-Hof \u00fcberschreitet sie auf den h\u00f6chsten und gewaltigsten Br\u00fccken des Landes, der fast 80 m hohen und beinahe 580 m langen G\u00f6ltzschtalbr\u00fccke zwischen Mylau und Netzschkau und der nur 10 m niedrigeren Elstertalbr\u00fccke n\u00f6rdlich von Plauen (280 m lang). Im Elstergebirge finden sich gro\u00dfe Moorlager, aus denen die Moorerde f\u00fcr heilkr\u00e4ftige B\u00e4der gewonnen wird. Auch entspringen hier Mineralquellen, &#8211; und so sind hier Badeorte Bad Elster, Sachsens bedeutendstes Bad, und Brambach, Sachsens j\u00fcngstes Bad, entstanden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gesteine.<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Hauptgestein des Vogtlandes ist <strong>Tonschiefer<\/strong>. Er hat sich in uralter Zeit als Schlamm in dem Meere abgesetzt, das sich hier ausbreitete. Sp\u00e4ter hob sich der Boden aus dem Meere heraus. Dabei bekam er Risse und Spalten. In ihnen quollen aus dem Erdinnern z\u00e4hfl\u00fcssige Massen empor, Granit im Elstergebirge und Gr\u00fcnstein n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich von Plauen. Der Gr\u00fcnstein bildete die vielen Berg- und H\u00fcgelkuppen des mittleren Vogtlandes. Die hei\u00dfen Durchbruchsmassen haben den Tonschiefer geh\u00e4rtet, so da\u00df er zum Haus- und Mauerbau, zu S\u00e4ulen, Platten, Tr\u00f6gen verarbeitet werden kann. Solcher Schiefer wird besonders \u00f6stlich von Plauen in gro\u00dfen Br\u00fcchen gewonnen. Die Gebirgsbildung des Vogtlandes ist noch nicht abgeschlossen. Es finden noch unterirdische Verschiebungen statt, die nicht selten Erdbeben zur Folge haben. Wie im Erzgebirge, so sind auch im Elstergebirge die Gebirgsspalten h\u00e4ufig mit Erzen ausgef\u00fcllt, besonders mit Eisenerzen, doch ist ihr Abbau aufgegeben worden. Nur den Kupferbau betreibt man wieder. Er ist wieder lohnend geworden, da das Kupfer durch seine vielfache Verwendung bei elektrischen Leitungen im Preise gestiegen ist. So hat man neuerdings bei Klingenthal ein gro\u00dfes Kupferbergwerk angelegt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wald, Feld und Wiese.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die h\u00f6heren Lagen des Vogtlandes sind mit gro\u00dfen Waldungen bedeckt, die sich durch ihren Reichtum an Heidel- und Prei\u00dfelbeeren auszeichnen. Im mittleren und unteren Vogtlande sind die W\u00e4lder stark gelichtet, und Acker und Wiesen treten neben sie. Unter den Feldfr\u00fcchten spielt die Kartoffel eine wichtige Rolle. Hier wurden um das Jahr 1700 zuerst in Sachsen Kartoffeln angebaut. Heute noch sind sie f\u00fcr den Vogtl\u00e4nder eins der wichtigsten Nahrungsmittel. Aus ihnen werden auch die \u201egr\u00fcnen Kl\u00f6\u00dfe\u201c, seine Lieblingsspeise, bereitet. Da der Tonschieferboden bei seiner Verwitterung keine gute und tiefe Ackererde gibt, so findet man im Vogtlande ziemlich viel Wiese und infolgedessen eine bedeutende Viehzucht. Auf den zahlreichen Viehm\u00e4rkten der St\u00e4dte Adorf, Oelsnitz, Plauen werden die sch\u00f6nen rotbraunen vogtl\u00e4ndischen Rinder gern aufgekauft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Industrielle Orte und Verkehr.<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Vogtland ist mit seiner Hauptstadt Plauen die bekannteste Industriestadt im K\u00f6nigreich Sachsen. Die &#8222;Plauener Spitze&#8220; beherbergte Spinnerein, Weberein, F\u00e4rberein f\u00fcr die Wei\u00dfstickerei, welche die Handarbeit zunehmend in den Maschinenbau von Stickmaschinen wandelte. Auch die Perlmutterindustrie in Bad Elster verarbeitet viele Waren ausl Flu\u00dfperlenmuscheln. Ein weiterer Zweig war die Instrumentenherstellung sowie mit vermehrter Viezucht Lederfabriken und gro\u00dfen Gerberein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Haupteisenbahnlinien k\u00f6nnen das hohe Erzgebirge schwer \u00fcberschreiten, kommen entweder die Elbe entlang oder f\u00fchren durch das Vogland. \u00dcber die Eisenbahnen wurden alle Stoffe, die zur Verarbeitung n\u00f6tig waren, auch Kohle hergeschafft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mundart.<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Probe davon, wie der Vogtl\u00e4nder spricht, geben folgende Zeilen des vogtl\u00e4ndischen Dichters Riedel:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Is d\u00f6s a sch\u00f6&#8217;s Eckel<br>wie kaans af der Welt,<br>mir&#8217;sch nergends net su wie<br>in man&#8217;n Vugtland gefellt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Verweis zu Mundart<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" id=\"steinkohlebecken\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Zwickauer Steinkohlebecken.<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abgrenzung.<\/h3>\n\n\n\n<p>Zwickauer Steinkohlenbecken wird das h\u00fcgelige Land genannt, das sich im Norden an das Vogtland und das westliche Erzgebirge anlehnt. Es wird von der Zwickauer Mulde und der Chemnitz durchflossen, w\u00e4hrend die Zschopau zwischen Fl\u00f6ha und Frankenberg ungef\u00e4hr seine \u00f6stliche Grenze bildet. Es ist eine flache Mulde zwischen Erzgebirge und mittels\u00e4chsischem Bergland.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entstehung der Steinkohle.<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor vielen Millionen Jahren war hier tats\u00e4chlich ein Becken, jetzt ist es ausgef\u00fcllt mit allerlei Erdreich und Gestein, das das Wasser von den h\u00f6her gelegenen Landstrichen Vogtland und Erzgebirge weg- und hierher geschwemmt hat. Ehe das geschah, standen hier im Tale merkw\u00fcrdige W\u00e4lder. Farne so gro\u00df wie hohe B\u00e4ume, Schachtelhalme mit meterdicken St\u00e4mmen, riesige Schuppen- und Siegelb\u00e4ume wuchsen hier in einem feuchtwarmen Klima. Da drangen, vermutlich bei dem Einbruch eines Meeres, ungeheure Wasserfluten herein, schwemmten die an den Abh\u00e4ngen stehenden Gebirgsw\u00e4lder mit herunter, rissen die W\u00e4lder auf der Talsohle weg und \u00fcbersch\u00fctteten die gefallenen B\u00e4ume mit dicken Schichten von Sand, Ger\u00f6ll und Schlamm. Allm\u00e4hlich wuchsen neue W\u00e4lder auf, aber auch sie fanden auf \u00e4hnliche Weise den Untergang. Dieser Vorgang wiederholte sich noch mehrmals. Aus den Baumst\u00e4mmen wurden durch den ungeheuren Druck der darauf liegenden Erdschichten und durch die aus dem Erdinnern emporsteigende Hitze bei dem v\u00f6lligen Abschlu\u00df der Luft die Steinkohlen. Zwischen den einzelnen Schichten, die man Fl\u00f6ze nennt, finden sich Schichten von Sand, Ton und Schiefer. Das dar\u00fcber liegende Erdreich f\u00fchrt den Namen Rotliegendes. Die rote Farbe hat es von dem Eisengehalt. Bei Zwickau finden sich 11 Hauptfl\u00f6ze (Kohlenschichten) \u00fcbereinander, bei Lugau 7. Bei Zwickau hat das st\u00e4rkste Fl\u00f6z etwa 10 m, bei Lugau 16 m Dicke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Orte f\u00fcr Bergbau und Industrie.<\/h3>\n\n\n\n<p>Verweis zu Bergbau und Industrie.<\/p>\n\n\n\n<p><meta http-equiv=\"content-type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\">Die Hauptfundorte der Steinkohlen liegen in der Umgebung von Zwickau und um die D\u00f6rfer Oelsnitz und Lugau zwischen Zwickau und Chemnitz. Hauptorte der Wirkerei, welche die Herstellung von Str\u00fcmpfe, Handschuhe, Trikotjacken u. a. bedeutet, nach Chemnitz sind Limbach, Burgst\u00e4dt, Zschopau, w\u00e4hrend westw\u00e4rts mit Hohenstein-Ernsttal und Lichtenstein-Callnberg die Weberei beginnt, deren Hauptorte die das \u201eFabrikviereck\u201c bildenden St\u00e4dte Glauchau, Meerane, Crimmitschau, Werdau sind. Jede dieser St\u00e4dte hat \u00fcber 20 000 Einwohner, die zu allermeist von der Gewebeindustrie leben. Eine Eigent\u00fcmlichkeit der Gegend bilden die oft stundenlangen Reihend\u00f6rfer, in denen noch in vielen H\u00e4usern der Web- oder der Wirkstuhl rattert. Auch Sachsens gr\u00f6\u00dfte D\u00f6rfer liegen im Bezirk, es sind Oelsnitz im Erzgebirge mit 16 000 Einwohnern und Ober- und Niederplanitz mit zusammen 25 000 Einwohnern. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" id=\"huegelland\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Mittels\u00e4chsische H\u00fcgelland.<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abgrenzung.<\/h3>\n\n\n\n<p>N\u00f6rdlich vom Zwickauer Kohlenbecken liegt ein flachh\u00fcgeliges Gebiet zwischen der Plei\u00dfe im Westen und der Freiberger Mulde im Osten und Norden, das die Namen Mittels\u00e4chsisches H\u00fcgel- oder Bergland f\u00fchrt. Im Osten ist es nach dem Erzgebirge zu ohne eigentliche Grenze. \u00dcber das Kohlenbecken aber erhebt es sich n\u00f6rdlich der Eisenbahn Chemnitz-Glauchau betr\u00e4chtlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entstehung.<\/h3>\n\n\n\n<p>Ehemals war dieses Gebiet viel h\u00f6her; es bildete die zweite erzgebirgische Gebirgsfalte (S. X), aber durch Verwitterung der Gesteine und infolge der Abtragung durch Wasser wurde es niedriger. Ein Gestein kam zum Vorschein, das urspr\u00fcnglich von anderen Gesteinen bedeckt gewesen war, Granulit oder Wei\u00dfstein. Die R\u00e4nder des l\u00e4nglich-runden Granulitgebietes, das von Limbach und Penig im S\u00fcdosten nach Ro\u00dfwein und Waldheim im Nordwesten reicht, werden aus Glimmerschiefer und Urtonschiefer gebildet. Da diese Schiefer h\u00e4rter sind als Granulit und schwerer verwittern, so bilden sie einen h\u00f6heren Randwall um das Granulitgebiet. Sp\u00e4ter wurde dieses durch den Wind mit feinem Lehmstaub, L\u00f6\u00df genannt, bedeckt, der jetzt eine fruchtbare Ackererde bildet und einen bl\u00fchenden Ackerbau erm\u00f6glicht. Im nordwestlichen Teile des Gebietes aber fanden gewaltige vulkanische Ausbr\u00fcche statt, Porphyr quoll in die H\u00f6he und \u00fcberflutete weite Strecken. Der Rochlitzer Berg (350 m) besteht aus r\u00f6tlichem Porphyrtuff (der verh\u00e4rteten Asche ehemaliger feuerspeiender Berge), der hier in gro\u00dfen Steinbr\u00fcchen gewonnen wird und dann als Baustein weit und breit Verwendung findet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fl\u00fcsse.<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch die Hochfl\u00e4che gruben die Fl\u00fcsse in vielfachen Windungen enge und tiefe T\u00e4ler: die Zwickauer Mulde, die Chemnitz, die Zschopau, die Freiberger Mulde. Sie haben malerische Steilufer, besonders die Zwickauer Mulde und die Zschopau, an denen der Fichten- oder Buchenwald hinauf zur Hochfl\u00e4che klettert und die oben hier und da mit hochragenden Burgen gekr\u00f6nt sind. Hier liegen Sachsens sch\u00f6nste Burgen, die Rochsburg an der Zwickauer Mulde und Kriebstein an der Zschopau. An den Flu\u00dfufern aber stehen M\u00fchlen, Spinnereien, Holzschleifereien, Papierfabriken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Besch\u00e4ftigung.<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf den meist waldlosen fruchtbaren Hochfl\u00e4chen wird die Landwirtschaft rege betrieben und viel Roggen und Weizen erbaut; in der Gegend von D\u00f6beln beginnt der Anbau der Zuckerr\u00fcbe. Die langen Reihend\u00f6rfer im S\u00fcden geh\u00f6ren noch ins Gebiet der Gewebeindustrie (Wirkerei und Weberei). Die Industrien in den Flu\u00dft\u00e4lern sind schon erw\u00e4hnt. Die St\u00e4dte des Bezirks aber zeigen in der Besch\u00e4ftigung ihrer Bewohner eine so gro\u00dfe Mannigfaltigkeit, da\u00df selten eine bestimmte Industrie der Stadt das Gepr\u00e4ge gibt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">St\u00e4dte.<\/h3>\n\n\n\n<p>Fast alle St\u00e4dte liegen an den Fl\u00fcssen, und zwar sind sie meist dort entstanden, wo ein Flu\u00df\u00fcbergang war. Hier wurde eine Burg errichtet, und in deren Schutz bildete sich eine Stadt. Die Burgen sind noch vorhanden, so in Waldenburg, Wolkenburg, Wechselburg, Rochlitz, Colditz, Leisnig, Waldheim, Nossen, dienen aber jetzt oft anderen Zwecken, das Colditzer Schlo\u00df z. B. als Irrenanstalt und das Waldheimer als Landeszuchthaus. <strong>Mittweida<\/strong> hat ein Technikum, d. i. eine Schule, in der Maschinenbauer und Elektrotechniker ausgebildet werden, Frankenberg treibt Gewebeindustrie. <strong>Hainichen <\/strong>ist die Geburtsstadt des Dichters Gellert. Bei <strong>Nossen<\/strong> liegt die sch\u00f6ne Klosterruine Altzella. (Das Kloster Altzella war ehemals die Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der Mei\u00dfner Markgrafen.) Der Hauptort des Gebietes ist <strong>D\u00f6beln<\/strong> (20 000 Einw.). Es liegt inmitten fruchtbarer Landstriche an der Kreuzung zweier wichtiger Bahnen und ist ein Mittelpunkt f\u00fcr Handel und Industrie geworden. F\u00fcr den Getreidehandel ist es Hauptort. Sodann werden R\u00fcbenzuckerfabrikation, Zigarrenindustrie und der Bau landwirtschaftlicher Maschinen hier betrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis zu Bergbau<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" id=\"nw-tiefland\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das nordwestliche Tiefland.<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Landschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Je weiter wir nach Norden kommen, desto ebener und niedriger wird das Land. Es beginnt die gro\u00dfe Norddeutsche Tiefebene. Urspr\u00fcnglich zog sich hier die dritte erzgebirgische Falte von Westen nach Osten, aber es ist nicht mehr viel davon zu sehen, und gar nichts mehr zu bemerken ist von der Vertiefung, die ehemals zwischen der zweiten Falte (jetzt dem Mittels\u00e4chsischen H\u00fcgelland) und der dritten bestand. Die Ursache davon ist in der Eiszeit zu suchen. Damals bewegten sich ungeheure Gletscher von Norden her auch \u00fcber diese Gegend, bis sie endlich am Erzgebirge Halt machten. Auf ihrer Unterseite zerrieben sie die Gesteine, schabten die Erhebungen ab, f\u00fcllten die Vertiefungen aus. Als sie nach langer, langer Zeit abschmolzen, blieb eine dicke Schicht des zerriebenen Gesteins liegen und bedeckte die Ebene. Nur noch einige Erhebungen ragen hervor, so der aussichtsreiche Collmberg (314 m) bei Oschatz, die Hohburger Berge bei Wurzen und die Strehlaer H\u00f6hen. Die zur\u00fcckgebliebene Schicht bestand aus \u201eGeschiebelehm\u201c und gibt jetzt einen guten Ackerboden ab. Doch waren darin auch gr\u00f6\u00dfere und kleinere Steinbrocken eingebettet, die das Eis aus dem fernen Norden mit hierher gebracht hatte (Findlingsbl\u00f6cke). Nach der Eiszeit, die viele Tausende von Jahren dauerte, wurde es wieder warm. Die Sonne trocknete die Lehmschicht, die an ihrer Oberfl\u00e4che rissig und mehlig wurde. Heftige Winde wirbelten den Lehmstaub in die H\u00f6he, f\u00fchrten ihn fort und trieben ihn an manchen Stellen zusammen, so bei Pegau, Borna, Mutzschen und Lommatzsch. Man nennt diesen feinen Lehm \u201eL\u00f6\u00df\u201c; er bildet die beste Ackererde (S. VIl). Auch die Fl\u00fcsse, die zur Zeit der Eisschmelze viel wasserreicher waren als jetzt, zum Teil auch eine andere Richtung hatten, trugen zur Gestaltung der Landschaft bei, indem sie, besonders bei Hochwasser, den Lehm fortschwemmten und ihn dann beim Zur\u00fcckgehen an den Uferh\u00e4ngen als \u201eGeh\u00e4ngelehm\u201c absetzten. Wo der Lehm weggesp\u00fclt war, blieb Sand zur\u00fcck, den der Wind oft zu D\u00fcnen und H\u00fcgeln anh\u00e4ufte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fl\u00fcsse.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Hauptfl\u00fcsse des Gebietes sind die Vereinigte Mulde und die Wei\u00dfe Elster mit ihren Nebenfl\u00fcssen. Die Mulde erscheint bis Wurzen noch gar nicht als Tieflandsflu\u00df, der sich in weichem Schwemmlande ein bequemes Bett suchen kann, sondern sie mu\u00df sich erst noch durch den bis Wurzen reichenden harten Porphyr arbeiten, dann erst kann sie in das eigentliche Tiefland eintreten. Einst, als die Mulde viel gr\u00f6\u00dfer war, flo\u00df sie von Grimma aus nordwestlich. Jetzt nimmt die Parthe ihren Lauf in dem alten Muldenbett. Noch heute ist in den gewaltigen Ger\u00f6llmassen, die die Mulde damals hier abgelagert hat, die aber heute unter einer Lehmschicht verborgen liegen, ein starker Grundwasserstrom zu bemerken, dem die Stadt Leipzig bei Naunhof ihr Trinkwasser entnimmt. Wei\u00dfe Elster und Plei\u00dfe sind hier schon echte Tieflandsfl\u00fcsse mit tr\u00e4gem Laufe, zahlreichen Windungen und Seitenarmen, sumpfigen und schilfigen Uferlandschaften. In den feuchten Auen stehen W\u00e4lder aus Erlen, Weiden, Eschen, Eichen, die die Feuchtigkeit vertragen oder suchen, sogenannte Auw\u00e4lder. Nach der Elbe zu flie\u00dfen die Jahna und die D\u00f6llnitz, die beide bei Riesa m\u00fcnden. Die D\u00f6llnitz kommt aus dem Horstsee im Hubertusburger Walde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bodennutzung.<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcberall, wo Lehm und L\u00f6\u00df zu finden sind, breiten sich jetzt fruchtbare Ackerfelder aus, liegen kleine Bauernd\u00f6rfer und kleine Ackerst\u00e4dte. An den Fl\u00fcssen sind zahlreiche M\u00fchlen entstanden; mehrere davon haben sich zu gro\u00dfen Dampfm\u00fchlen entwickelt, in denen auch viel ausl\u00e4ndisches Getreide gemahlen wird, so in Wurzen, Colditz, Riesa. Hauptorte des Getreidehandels sind Riesa und D\u00f6beln. In den L\u00f6\u00dfgegenden wird besonders Weizen angebaut oder Garten- und Obstbau getrieben, so bei Borna Gem\u00fcsebau (Zwiebeln), bei Markranst\u00e4dt Rosenbau (zur Gewinnung des Rosen\u00f6ls) und Zuckerr\u00fcbenbau. Wo sich Lehmlager von besonderer M\u00e4chtigkeit finden, sind gro\u00dfe Dampfziegeleien entstanden. Die in der N\u00e4he von Leipzig gelegenen liefern die Ziegel zum Bau der Leipziger Wohnh\u00e4user. Die Sandstriche und die h\u00f6her gelegenen Gegenden sind meist mit Wald bedeckt, da ihr Boden f\u00fcr Felder zu d\u00fcrftig w\u00e4re. Gro\u00dfe W\u00e4lder sind die Dahlener Heide und der Hubertusburger Wald, der zugleich ein ausgedehntes Teichgebiet bildet (der Boden besteht aus undurchl\u00e4ssigem Porphyrgestein). Hubertusburg war ehemals ein Jagdschlo\u00df, das sich ein s\u00e4chsischer Kurf\u00fcrst in dieser \u00fcberaus wildreichen Gegend erbaut hatte. Jetzt dient es als Landesirrenanstalt. Zu beiden Seiten der Mulde zieht sich Porphyr hin. Er wird an mehreren Stellen in Steinbr\u00fcchen gewonnen und ist f\u00fcr die steinarme Tiefebene ein willkommener Bau- und Pflasterstein (S. XIII).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Braunkohle.<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch noch andere Sch\u00e4tze birgt die Erde. Das sind ausgedehnte Braunkohlenlager, besonders in der Gegend von <strong>Borna<\/strong> und <strong>Grimma<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis zu Bergbau<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">St\u00e4dte und andere Orte.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die bedeutendste Stadt des nordwestlichen Tieflands ist <strong>Leipzig<\/strong>, Sachsens Haupthandelsplatz und zugleich seine gr\u00f6\u00dfte Stadt mit 590 000 Einwohnern. Urspr\u00fcnglich war es ein sorbisches Fischerdorf. <\/p>\n\n\n\n<p>Verweis zu Leipzig<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Reihe von Orten hat schon Erw\u00e4hnung gefunden. S\u00fcdlich von Leipzig finden wir die St\u00e4dte Zwenkau, Pegau, Groitzsch, in denen Schuhwarenfabrikation betrieben wird. Gr\u00f6\u00dfer als diese sind die Muldenst\u00e4dte Grimma und Wurzen. Grimma hat eine F\u00fcrstenschule. Diesen Namen f\u00fchren die von Kurf\u00fcrst Moritz gestifteten drei Schulen zu Mei\u00dfen, Grimma (1550) und Schulpforta, die im Range von Gymnasien stehen. In der N\u00e4he liegen die sch\u00f6nen Ruinen des Nonnenklosters Nimbschen, in dem Katharina v. Bora, Luthers sp\u00e4tere Frau, als Nonne war. Wurzen (18.000 Einw.) ist eine wichtige Industriestadt. Es hat gro\u00dfe M\u00fchlenwerke, in denen u.a. auch Biskuits hergestellt werden, Tapeten-, Teppich-, Maschinenfabriken. Oschatz, eine alte Tuchmacherstadt, treibt noch heute Tuch- und Filzfabrikation (Oschatzer Filzschuhe).<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis Verkehr Leipzig<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-d50b875b\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-0e4d5af4\" href=\"javascript:history.back();\"><span class=\"gb-icon\"><svg aria-hidden=\"true\" role=\"img\" height=\"1em\" width=\"1em\" viewBox=\"0 0 256 512\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M31.7 239l136-136c9.4-9.4 24.6-9.4 33.9 0l22.6 22.6c9.4 9.4 9.4 24.6 0 33.9L127.9 256l96.4 96.4c9.4 9.4 9.4 24.6 0 33.9L201.7 409c-9.4 9.4-24.6 9.4-33.9 0l-136-136c-9.5-9.4-9.5-24.6-.1-34z\"><\/path><\/svg><\/span><span class=\"gb-button-text\">Zur\u00fcck.<\/span><\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Quellenangaben und Verweise.<\/strong><br><sub>Aus: Landeskunde des K\u00f6nigreichs Sachsen von Dr. j. Zemmrich, Leipzig 1905, C. J. G\u00f6schen\u2019sche Verlagshandlung.<br>Quelle: <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek.ewigerbund.org\/viewer\/image\/zemmrich_landeskunde_sachsen_1905\/5\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/staatsbibliothek.ewigerbund.org\/viewer\/image\/zemmrich_landeskunde_sachsen_1905\/5\/<\/a><\/sub><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Erzgebirge. Nach Westen zu schlie\u00dft sich an das Elbsandsteingebirge das Erzgebirge an. Seinen Namen tr\u00e4gt es von den Sch\u00e4tzen an Silber-, Kupfer-, Eisen-, Zinn- und anderen Erzen, die es in seinem Innern barg und zum Teil noch birgt. 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