{"id":65,"date":"2021-09-26T12:31:40","date_gmt":"2021-09-26T10:31:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/?page_id=65"},"modified":"2024-11-27T12:30:36","modified_gmt":"2024-11-27T11:30:36","slug":"startseite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/","title":{"rendered":"Startseite"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freie und Hansestadt Hamburg 1871 bis heute.<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ein&nbsp;Bundesstaat&nbsp;des&nbsp;Deutschen Reiches, liegt an der untern Elbe und wird von den Preu\u00dfischen Provinzen&nbsp;Schleswig-Holstein&nbsp;und&nbsp;Hannover&nbsp;begrenzt. Das Staatsgebiet ist 415 km\u00b2 (7,58 Quadratmeilen) gro\u00df, wovon 7690 Hektar auf die Stadt&nbsp;Hamburg&nbsp;(einschlie\u00dflich der ihr gegen\u00fcber am s\u00fcdlichen Elbufer liegenden Inseln Veddel, Kleiner Grasbrook und Steinw\u00e4rder, Kuhw\u00e4rder etc.), 26.050 Hektar auf das Landgebiet und 7780 Hektar auf das Cuxhavener Gebiet an der Elbm\u00fcndung kommen. Etwa 3280 Hektar sind davon Wasserfl\u00e4chen. Das Landgebiet ist in vier Landherrenschaften unter je einem Senator als Landherrn eingeteilt. Im Norden schlie\u00dfen sich unmittelbar an das Stadtgebiet sechs Landgemeinden an, die mit den im Holsteinischen gelegenen vier Waldd\u00f6rfern zusammen die Landherrenschaft der Geestlande bilden, im Osten sieben Landgemeinden der Marschlande, wozu noch die Marschgemeinde Moorw\u00e4rder auf der Spitze der Gabelung der Hamburger Norderelbe und der Harburger S\u00fcderelbe, sowie Finkenw\u00e4rder und Moorfleeth auf zwei Elbinseln kommen. Weiterhin \u00f6stlich die Landherrenschaft&nbsp;Bergedorf&nbsp;(Stadt&nbsp;Bergedorf, die Vierlande [Neuengamme, Kirchw\u00e4rder, Altengamme und Curslack], Ostkrauel und die Dorfschaft Geesthacht, eine Enklave in lauenburgischem Gebiet). Die vierte Landherrenschaft Ritzeb\u00fcttel mit&nbsp;Cuxhaven, zehn kleinen Dorfschaften und der Insel Neuwerk.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einteilung der Freien und Hansestadt Hamburg.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-ad45b79b\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hamburg besteht (Stand 1881) aus der&nbsp;Stadt Hamburg&nbsp;mit Vorst\u00e4dten St. Georg und St. Pauli, 1146 Hektar, 264 675 Einwohner; Vororte, Steinw\u00e4rder und kleiner Gensbrook, 4985 Hektar, 83 772 Einwohner; Stadt Amt&nbsp;Bergedorf&nbsp;(Vierlande) mit Geesthacht, 8540 Hektar, 13688 Einwohner; Amt Ritzeb\u00fcttel (Cuxhaven), 8375 Hektar, 6957 Einwohner; \u00fcbriges Gebiet der Geest- u. Marschlande, 17.930 Hektar, 19.526 Einwohner. In der Stadt und den Vorst\u00e4dten wurden Dezember 1878: 272.274 Einwohner gez\u00e4hlt. Stadt und Amt&nbsp;Bergedorf&nbsp;(1817: 9719 Einwohner, 1875: 13688 Einwohner) waren bis 1. Januar 1868 im gemeinschaftlichen Besitz von&nbsp;Hamburg&nbsp;und&nbsp;L\u00fcbeck. Der Hamburgische Staat, au\u00dfer&nbsp;Bergedorf,&nbsp;z\u00e4hlte 1817: 146.109; 1864: 266.234 u. 1875: 374.930 Einwohner.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Stadt, die Vororte und einige Parzellen von Ritzeb\u00fcttel bilden zusammen das Freihafengebiet von 8738 Hektaren mit 352.650 Einwohnern (Stand 1881).<\/li>\n\n\n\n<li>Stand 1905: Mit den benachbarten Preu\u00dfischen St\u00e4dten&nbsp;Altona-Ottensen im Westen und&nbsp;Wandsbek&nbsp;im Osten ist&nbsp;Hamburg&nbsp;vollst\u00e4ndig zusammengewachsen. Zusammen haben diese drei St\u00e4dte \u00fcber 1 Million Einwohner.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<p>Das Wappen der Freie und Hansestadt Hamburg zeigt silbern in rotem Feld eine zinnenbekr\u00f6nte Mauer (mit geschlossenem Tor), \u00fcber der sich drei T\u00fcrme erheben, die beiden \u00e4u\u00dfern mit Zinnen, der mittlere mit kuppelf\u00f6rmigem Dach, auf dem ein Kreuz steht. \u00dcber den beiden Seitent\u00fcrmen schwebt je ein sechsstrahliger silberner Stern. Der Helm mit rot-silberner Decke und eben solchem Wulste tr\u00e4gt als Kleinod sechs goldgestielte rote F\u00e4hnchen mit dem Schildbilde, zwischen den F\u00e4hnchen drei goldgestielte Pfauenwedel. Der Schild wird von zwei goldenen, r\u00fcckw\u00e4rts schauenden L\u00f6wen gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Flagge der Freie und Hansestadt Hamburg ist Rot-Wei\u00df, zeigt die wei\u00dfe Burg in rotem Felde.<\/p>\n\n\n\n<p>Hamburg hat im Bundesrat 1 Stimme. Abgeordnete im Reichstag gleich 3.<\/p>\n\n\n\n<p>Eintritt in den Deutsch-\u00d6sterreichischen Postverein am 1. Januar 1852. Die erste Briefmarke des Hamburger Stadtpostamtes wurde am 01.01.1859 eingef\u00fchrt. Die Freie und Hansestadt Hamburg besa\u00df bis 31.12.1867 eine eigene Posthoheit. 1868 \u00fcbernahm der Norddeutsche Bund (Norddeutscher Postbezirk) den Postdienst in Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrungen und M\u00fcnzen:<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-2bad7c8a\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>bis 1872: 1 Mark Hamburger Courant = 16 Schillinge,<\/li>\n\n\n\n<li>ab 1873: 1 Mark = 100 Pfennig.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<p>Das Milit\u00e4rwesen Hamburgs ist durch einen Vertrag mit&nbsp;Preu\u00dfen&nbsp;geregelt. Die Garnison besteht aus 3 Bataillonen des 2. Hanseatischen Infanterieregiments Nr. 76 unter Preu\u00dfischen Offizieren. Die Mannschaften tragen die Hamburgische Kokarde und leisten dem Senat den Treueid. In Cuxhaven ist die 4. Matrosenabteilung (3 Kompagnien), ein Artillerie- und ein Minendepot stationiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirtschaft.<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach der Berufs- und Gewerbez\u00e4hlung vom 14. Juni 1895 betrug bei einer Bev\u00f6lkerung von 606.788 Seelen die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen im Hauptberuf ohne Angeh\u00f6rige und Dienende 243.929 Personen (darunter 50.307 weibliche), d. h. 40,2%; davon entfielen auf Land- und Forstwirtschaft, Fischerei etc. 2568, Bergbau, H\u00fcttenwesen, Industrie und Baugewerbe 107.102, Handel und Verkehr 101.511, h\u00e4usliche Dienste, Lohnarbeit 12.693, Armee-, Staats-, Gemeinde- und Kirchendienst etc. 20.055. Ohne Beruf und Berufsangabe waren au\u00dferdem 27.440 Personen. Haupterwerbszweige sind Handel und Schiffahrt mit allen ihren Nebenzweigen: Schiffsbeladung und -entladung, Spedition, Transportwesen zu Wasser und zu Lande, Baggerei, Schiffbau etc. Auch die chemische Industrie und das Bauwesen besch\u00e4ftigen viele Personen.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-fef1e459\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Landwirtschaft: Von den 415 km\u00b2 des hamburgischen Staatsgebietes sind (1900) 17.042 Hektar Ackerland, 2943 Hektar Gartenland, 3135 Hektar Wiesen, 7220 Hektar Weiden, 1787 Hektar Forsten und Holzungen. Die Landwirtschaft besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit Viehzucht und Milchproduktion, weniger mit Getreide- und Futterbau. Die Ernte lieferte 1902: 1380 Tonnen Weizen, 4394 Tonnen Roggen, 95 Tonnen Gerste, 4988 Tonnen Hafer, 11.732 Tonnen Kartoffeln, 12.290 Tonnen Wiesenheu etc. Sehr stark entwickelt ist der Gartenbau, besonders in den Vierlanden und in einigen Gemeinden des Marschgebietes. Man z\u00e4hlte 1900: 349.613 Obstb\u00e4ume (meist Apfel- und Pflaumenb\u00e4ume). Von der Vierl\u00e4nder Obst- und Blumenzucht werden Erdbeeren, Kirschen, seine \u00c4pfel sowie Maiblumen in gro\u00dfen Mengen auch ausgef\u00fchrt. An h\u00e4uslichen Nutztieren wurden am 1.Dezember 1900 gez\u00e4hlt: 16.738 Pferde, 13.443 Rinder, 2753 Schafe, 21.393 Schweine, 122.245 H\u00fchner, 8527 Enten, 5628 G\u00e4nse und 1679 Bienenst\u00f6cke.<\/li>\n\n\n\n<li>1905: Hamburg besitzt allein reichlich die H\u00e4lfte der deutschen Flotte, Bremen reichlich ein Viertel. Die Hamburg-Amerika-Linie ist, nachdem sie in den letzten Jahren auch den Norddeutschen Lloyd \u00fcberfl\u00fcgelte, die gr\u00f6\u00dfte Schiffahrtsgesellschaft der Welt. Andere hervorragende Hamburger Gesellschaften sind die Hamburg-S\u00fcdamerika-Linie, die Kosmoslinie, die Deutsch-Australische-Dampfschiffsgesellschaft und die Woermann-Linie.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_hafen_uhrturm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"200\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_hafen_uhrturm-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-200\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_hafen_uhrturm-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_hafen_uhrturm-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_hafen_uhrturm-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_hafen_uhrturm.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hamburg Hafen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_speicherstadt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"198\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_speicherstadt-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-198\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_speicherstadt-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_speicherstadt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_speicherstadt-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/hamburg_speicherstadt.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hamburg Speicherstadt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/sankt-pauli_hamburg-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"195\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/sankt-pauli_hamburg-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-195\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/sankt-pauli_hamburg-1.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/sankt-pauli_hamburg-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/wp-content\/uploads\/sites\/34\/2023\/05\/sankt-pauli_hamburg-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hamburg Sankt Pauli<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcndung Hamburgs geht vermutlich auf Karl den Gro\u00dfen zur\u00fcck, der 810 als Schutz gegen die Heiden eine Burg anlegen lie\u00df. Durch die Bundesakte vom 8. Juni 1815 trat Hamburg als souver\u00e4ner Staat dem Deutschen Bund bei und bildete mit Bremen, L\u00fcbeck und Frankfurt die Kurie der Freien St\u00e4dte. Die Handelskrisen von 1825 und 1826 blieben zwar auch auf Hamburg nicht ohne nachteiligen Einfluss, doch bl\u00fchte es nachher um so mehr wieder auf und auch die Krise von 1837 verging ohne nachhaltige Folgen. Der mehr und mehr \u00fcberwiegende Einfluss der demokratischen Partei, welche 1865 bei den B\u00fcrgerschaftswahlen siegte, lie\u00df Preu\u00dfische Sympathien nicht aufkommen. Dennoch bezog Hamburg im Deutschen Krieg von 1866 sehr schnell Stellung und erkl\u00e4rte schon am 29. Juni seinen Austritt aus dem Deutschen Bund und stellte sein Kontingent Preu\u00dfen bereit, so da\u00df die hanseatische Brigade mit den Oldenburgern bereits am 17. Juli auf dem westdeutschen Kriegsschauplatz eintraf. So rettete Hamburg seine Unabh\u00e4ngigkeit und trat dem Norddeutschen Bund bei. Am 15. Mai 1867 genehmigte die B\u00fcrgerschaft mit 136 Stimmen gegen eine die Verfassung desselben. Das Milit\u00e4rwesen ging infolge der Konvention vom 23. Juli 1867 an Preu\u00dfen \u00fcber. Gem\u00e4\u00df einem Vertrag mit L\u00fcbeck kam am 1. Januar 1868 Bergedorf in den Alleinbesitz Hamburgs. Auch das Verh\u00e4ltnis Hamburgs zum Zollverein wurde so geregelt, dass Hamburg mit einem Teil seines Gebiets Freihafen blieb, ihm aber ein Zollaversum (Beitr\u00e4ge zur Reichskasse) auferlegt wurde. Au\u00dferdem musste Hamburg auf seine Kosten ein Hauptzollamt errichten, desgleichen Zollabfertigungsstellen bei der Fahrpost, auf den Eisenbahnh\u00f6fen und f\u00fcr die oberelbische Schifffahrt sowie Zoll\u00e4mter an der Grenze des Freihafengebiets. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch als Bundesstaat des Deutschen Reichs behauptete Hamburg zun\u00e4chst seine Stellung au\u00dferhalb des Zollvereins. Als aber 1879 die neue Zoll- und Wirtschaftspolitik des Deutschen Reichs beschlossen wurde, richtete Reichskanzler Otto von Bismarck an Hamburg die Aufforderung, in den Zollverein einzutreten. Der Senat lehnte das ab, erkl\u00e4rte sich aber zu Verhandlungen bereit. Nachdem hierauf am 19. Mai 1880 Altona in den Zollverein aufgenommen und am 14. Juni die Zollgrenze von Bergedorf an die Elbm\u00fcndung verlegt worden war, schloss der Reichskanzler am 26. Mai 1881 mit Hamburg einen Vertrag, nach welchem dasselbe 1888 in den Zollverein eintreten, aber ein Freihafengebiet behalten und f\u00fcr die Kosten der neuen Hafen- und Speicheranlagen einen Beitrag von 40 Millionen vom Reich erhalten sollte. Die B\u00fcrgerschaft genehmigte den Vertrag am 15. Juni 1881, der Reichstag am 21. Januar 1882.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Senat und B\u00fcrgerschaft der Freie und Hansestadt Hamburg.<\/h3>\n\n\n\n<p>Hamburg ist ein Stadtstaat, d. h. die st\u00e4dtische und staatliche Verwaltung wird von denselben Beh\u00f6rden ausge\u00fcbt. Die Grundlagen der Staatsform sind in dem Hauptreze\u00df von 1712, in der Verfassung von 1860 und der revidierten Verfassung vom 13. Oktober 1879 niedergelegt. Hamburg ist eine Republik mit st\u00e4ndiger Regierungsgewalt. Die Senatoren, 18 an der Zahl, von denen neun Rechts- oder Kameralwissenschaften studiert haben und wenigstens sieben dem Kaufmannsstand angeh\u00f6ren m\u00fcssen, werden mit lebensl\u00e4nglicher Amtsdauer gew\u00e4hlt und verteilen den Vorsitz im Senatskollegium (B\u00fcrgermeister) sowie in allen Beh\u00f6rden unter sich. Die Vertretung der B\u00fcrger hei\u00dft B\u00fcrgerschaft. Sie besteht aus 160 Mitgliedern und kann vom Senat weder aufgel\u00f6st noch vertagt werden. Senat und B\u00fcrgerschaft \u00fcben gemeinschaftlich die h\u00f6chste Staatsgewalt, vornehmlich die der Gesetzgebung und der Verwendung der Staatsmittel aus, die zu bewilligen die B\u00fcrgerschaft allein befugt ist. Die vollziehende Gewalt hat der Senat als oberste Verwaltungsbeh\u00f6rde. Die B\u00fcrgermeisterw\u00fcrde pflegt herk\u00f6mmlich unter den drei amts\u00e4ltesten rechtsgelehrten Senatoren in der Weise abzuwechseln, dass jeder von ihnen zun\u00e4chst ein Jahr zweiter, das folgende Jahr pr\u00e4sidierender B\u00fcrgermeister ist und dann ein Jahr \u00fcberschl\u00e4gt, um als zweiter denselben Turnus wieder zu beginnen. Doch ist die B\u00fcrgermeisterw\u00fcrde keineswegs den rechtsgelehrten Senatoren vorbehalten, sondern auch jeder kaufm\u00e4nnische Senator kann zum B\u00fcrgermeister erkoren werden, wie es auch mehrfach geschehen ist. Die B\u00fcrgermeister haben das Pr\u00e4dikat \u201eMagnifizenz\u201c. Das Gehalt der rechtsgelehrten Senatoren ist 25.000 Mark, das der \u00fcbrigen 12.000 Mark. Der erste B\u00fcrgermeister erh\u00e4lt 5000 Mark, der zweite 3000 Mark, der Polizeiherr freie Wohnung als pers\u00f6nliche Zulage. Die rechtsgelehrten Senatoren d\u00fcrfen keinerlei gesch\u00e4ftliche T\u00e4tigkeit aus\u00fcben. Als Hilfskr\u00e4fte hat der Senat vier Syndiker und zwei Sekret\u00e4re, von denen einer der Chef des Staatsarchivs ist, sowie eine Anzahl von R\u00e4ten. Die Wahl der Senatoren geschieht durch die B\u00fcrgerschaft aus einem Wahlaufsatz, der von je vier Vertrauensm\u00e4nnern des Senats und der B\u00fcrgerschaft in geheimer Verhandlung hergestellt wird. Dieser Wahlaufsatz enth\u00e4lt vier Namen, von denen der Senat nach seinem Belieben zwei streicht und zwei der B\u00fcrgerschaft zur Wahl vorlegt. Von den Mitgliedern der B\u00fcrgerschaft werden 80 durch allgemeine direkte Wahlen mit absoluter Majorit\u00e4t und Stichwahlen, 40 von den Eigent\u00fcmern st\u00e4dtischer Grundst\u00fccke ebenfalls mit absoluter Majorit\u00e4t und 40 von den aktiven und fr\u00fcheren Mitgliedern der Gerichte und Verwaltungskollegien (Deputationen), die man Notable zu nennen pflegt, mit relativer Majorit\u00e4t gew\u00e4hlt. Jedes Mandat hat sechsj\u00e4hrige Dauer; nach je drei Jahren wird die H\u00e4lfte der B\u00fcrgerschaft neu gew\u00e4hlt. Jeder Gew\u00e4hlte muss die Wahl annehmen und kann nur, wenn ein triftiger Grund vorliegt, durch einen Beschluss der B\u00fcrgerschaft aus seinem Amt entlassen werden. Die Sitzungen der B\u00fcrgerschaft, die sich selbst einen Pr\u00e4sidenten, zwei Vizepr\u00e4sidenten und vier Schriftf\u00fchrer w\u00e4hlt, sind \u00f6ffentlich. Aus der Mitte der B\u00fcrgerschaft wird der aus 20 Mitgliedern bestehende B\u00fcrgerausschuss gew\u00e4hlt, der die Beobachtung der Verfassung und der auf das \u00f6ffentliche Recht bez\u00fcglichen Gesetze und Verordnungen zu \u00fcberwachen hat, auf Antrag des Senats au\u00dferordentliche Ausgaben bewilligen und in dringenden F\u00e4llen gesetzliche Verf\u00fcgungen bis zur sp\u00e4teren Zustimmung der B\u00fcrgerschaft genehmigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcrger werden kann jeder gro\u00dfj\u00e4hrige Staatsangeh\u00f6rige kostenlos, der f\u00fcnf Jahre hintereinander mindestens 1200 Mark versteuert hat; er muss B\u00fcrger werden, wenn er mindestens 3000 Mark versteuert. Das aktive Wahlrecht der B\u00fcrger beginnt mit dem vollendeten 25., das passive mit dem vollendeten 30. Lebensjahr. W\u00e4hlen k\u00f6nnen nur die B\u00fcrger, die in dem betreffenden Jahre rechtzeitig ihre Steuern bezahlt haben. Die Verwaltung erfolgt unter unentgeltlicher Mitwirkung b\u00fcrgerlicher Kr\u00e4fte durch Beh\u00f6rden, die Deputationen, Kommissionen oder auch nur Beh\u00f6rden genannt werden. Polizeibeh\u00f6rde und Justizverwaltung, Erbschaftsamt und die Landherrenschaften haben keine b\u00fcrgerlichen Mitglieder. Die Verwaltungsabteilung f\u00fcr das Zollwesen, die aus drei Senatsmitgliedern besteht, ist eine Beratungsbeh\u00f6rde, bestehend aus einem Senator als Vorsitzenden, 10 ordentlichen und 16 au\u00dferordentlichen Mitgliedern, die teils vom Senat ernannt, teils von der Handelskammer und der Gewerbekammer erw\u00e4hlt sind. Vorsitzende der verschiedenen Verwaltungsabteilungen sind Senatoren, Syndiker oder Senatssekret\u00e4re. Die b\u00fcrgerlichen Mitglieder werden von der B\u00fcrgerschaft frei gew\u00e4hlt, ohne Beschr\u00e4nkung auf B\u00fcrgerschaftsmitglieder; nur f\u00fcr die Mitglieder der Finanzdeputation ist die B\u00fcrgerschaft an die Wahl aus einem vom Senat vorgelegten Aufsatz gebunden. Eine ganz besondere Beh\u00f6rde ist die Feuerkassendeputation. Als Vertretungen des Handels- und Gewerbestandes gibt es eine Handels- und eine Gewerbekammer und seit 1904 auch eine Detaillistenkammer. Die Hauptaufgabe der B\u00fcrgerschaft ist die Feststellung des Staatsbudgets nach einer Vorlage des Senats. Der Entwurf des Staatsbudgets f\u00fcr 1904 (das Rechnungsjahr l\u00e4uft vom 1. Januar bis 31. Dezember) schlie\u00dft in Einnahmen mit 104.482.900 Mark und in Ausgaben mit 107.981.916 Mark, woraus sich ein Defizit von 3.499.016 Mark ergeben w\u00fcrde, das aber, einschlie\u00dflich von etwa 4 Millionen Mark Nachbewilligungen im Laufe des Jahres, erfahrungsgem\u00e4\u00df durch h\u00f6here Einnahmen und geringere Ausgaben, als veranschlagt waren, gedeckt wird. Von der beweglichen Einkommensteuer werden so viele Einheiten allj\u00e4hrlich bewilligt, als zur Deckung des Budgets erforderlich erscheinen. Die Staatsschulden betrugen 1903: 482,4 Millionen Mark. Ein direkter Vergleich der Zahlen des Staatsbudgets mit denen anderer deutscher Staaten ist unm\u00f6glich, weil in Hamburg die staatlichen und kommunalen Einnahmen und Ausgaben nicht getrennt sind. Senat und B\u00fcrgerschaft: Die gesetzgebende Gewalt \u00fcben Senat und B\u00fcrgerschaft, die vollziehende Gewalt der Senat aus.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-225b83a7\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Senat besteht aus 18 Mitgliedern, von denen 9 Rechts- und Kameralwissenschaft studiert haben; von den \u00fcbrigen m\u00fcssen wenigstens 7 dem Kaufmannsstand angeh\u00f6ren. Dem Senat sind beigegeben 2 Syndici und 4 Sekret\u00e4re. Die Wahl der Senatsmitglieder geschieht nach einem komplizierten Verfahren unter Konkurrenz des Senats und der B\u00fcrgerschaft. Der Gew\u00e4hlte muss, bei Verlust der hamburgischen staatsb\u00fcrgerlichen Rechte, das Amt annehmen; doch kann nach sechsj\u00e4hriger Amtsverwaltung jeder Senator seine Entlassung verlangen. Der Senat w\u00e4hlt aus seiner Mitte einen ersten und zweiten B\u00fcrgermeister auf die Dauer eines Jahres. L\u00e4nger als zwei Jahre nach einander darf kein B\u00fcrgermeister im Amt bleiben.<\/li>\n\n\n\n<li>Die B\u00fcrgerschaft besteht seit 1879 aus 160 Mitgliedern, davon werden 80 durch allgemeine, direkte Wahlen erw\u00e4hlt, wahlberechtigt sind jedoch nur diejenigen, welche den B\u00fcrgereid geleistet haben; unter den \u00fcbrigen 80 Mitgliedern werden 40 von den Grundeigent\u00fcmern und 40 von denen erw\u00e4hlt, die Richter oder Mitglieder von Verwaltungsbeh\u00f6rden sind oder gewesen sind. Die Mitglieder der B\u00fcrgerschaft werden auf 6 Jahre erw\u00e4hlt, und zwar scheidet alle 3 Jahre die H\u00e4lfte derselben in jeder Klasse aus. Die Sitzungen der B\u00fcrgerschaft sind in der Regel \u00f6ffentlich. Neben der B\u00fcrgerschaft besteht zur \u00dcberwachung der Verwaltung und Erledigung geringerer Angelegenheiten der B\u00fcrgerausschuss, welchem der Pr\u00e4sident der B\u00fcrgerschaft und 19 von letzterer aus ihrer Mitte gew\u00e4hlte Mitglieder angeh\u00f6ren, worunter nur 5 Rechtsgelehrte sein d\u00fcrfen. Gesetze werden durch \u00fcbereinstimmenden Beschluss des Senats und der B\u00fcrgerschaft angenommen, das Vorschlagsrecht besitzen beide K\u00f6rper. F\u00fcr jeden Zweig der Staatsverwaltung ernennt der Senat eins seiner Mitglieder zum Vorstand. Die Verwaltungsbeh\u00f6rden sind in der Regel aus einigen Senatsmitgliedern und aus von der B\u00fcrgerschaft gew\u00e4hlten B\u00fcrgern zusammengesetzt. Die Angelegenheiten der Stadtgemeinde leiten der Senat und die B\u00fcrgerschaft. Die Landgemeinden haben eine besondere Landgemeindeordnung.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gerichtsorganisation.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mit&nbsp;Bremen&nbsp;und&nbsp;L\u00fcbeck&nbsp;zusammen bildet es den Bezirk des Oberlandesgerichtes Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht Hamburg mit:<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-77634197\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>dem Amtsgericht&nbsp;Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>dem Amtsgericht&nbsp;Bergedorf<\/li>\n\n\n\n<li>dem Amtsgericht Ritzenb\u00fcttel<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Administrative Gliederung (1900) der Freie und Hansestadt Hamburg.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Freie und Hansestadt Hamburg gliederte sich in die Stadt Hamburg und in vier Landherrenschaften. Das Landgebiet ist unter je einem Senator als Landherrn eingeteilt. Im Norden schlie\u00dfen sich unmittelbar an das Stadtgebiet 6 Landgemeinden an, die mit den im Holsteinischen gelegenen vier Waldd\u00f6rfern zusammen die Landherrenschaft Geestlande bilden. Im Osten liegen die 7 Landgemeinden der Marschlande, wozu noch die Marschgemeinde Moorw\u00e4rder auf der Spitze der Gabelung der Hamburger Norderelbe und der Hamburger S\u00fcderelbe sowie Finkenw\u00e4rderelbe und der Harburger S\u00fcderelbe sowie Finkenw\u00e4rder und Moorfleeth auf zwei Elbinseln kommen. Weiterhin \u00f6stlich liegt die Landherrenschaft Bergedorf mit der Stadt Bergedorf, die Vierlande (Neuengamme, Kirchw\u00e4rder, Altengamme und Curslack), Ostkrauel und die Dorfschaft Geesthacht, eine Enklave in lauenburgischem Gebiet. Die vierte Landherrenschaft Ritzeb\u00fcttel mit Cuxhaven, 10 kleinen Dorfschaften und die Insel Neuwerk.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-1ceb6917\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die&nbsp;Stadt Hamburg<\/strong>&nbsp;<strong>mit Vorst\u00e4dten St. Georg u. St. Pauli<\/strong> mit einer Fl\u00e4che von 76,90 km\u00b2 und 705.738 Einwohnern (1900).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Landherrschaft Bergedorf<\/strong>&nbsp;mit 7 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 91,72 km\u00b2 und 23.728 Einwohnern (1900): Altengamme,&nbsp;Bergedorf, Curslack, Geesthacht, Kirchw\u00e4rder, Neuengamme mit Ohe und West Krauel, Ostkrauel.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Landherrschaft Geestlande<\/strong>&nbsp;mit 10 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 73,59 km\u00b2 und 12.650 Einwohnern (1900): Alsterdorf, Farmsen mit Berne, Fuhlsb\u00fcttel, Gro\u00df Borstel, Gro\u00df Hansdorf-Schmalenbeck, Klein Borstel und Struckholt, Langenhorn, Ohlsdorf, Volksdorf, Wohldorf-Ohlsted.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Landherrschaft Marschlande<\/strong>&nbsp;mit 11 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 95,15 km\u00b2 und 14.802 Einwohnern (1900): Allerm\u00f6he, Billw\u00e4rder an der Bille,&nbsp;Finkenw\u00e4rder, Elbinseln (Gro\u00dfe und Kleine Dradenau, M\u00fchlenw\u00e4rder, Pagensand, Rugenbergen und Waltershof), Moorburg, Moorfleth, Moorw\u00e4rder, Ochsenw\u00e4rder, Reitbrook, Spadenland, Tatenberg.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Landherrschaft Ritzeb\u00fcttel<\/strong>mit 12 Gemeinden, einer Fl\u00e4che von 77,94 km\u00b2 und 11.431 Einwohnern (1900): Arensch und Berensch,&nbsp;Cuxhaven, D\u00f6se, Duhnen, Groden mit Abschnede, Gudendorf, Holte und Spangen, Neuwerk, Oxstedt, Sahlenburg, Stickenb\u00fcttel, S\u00fcderwisch und Westerwisch.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Letzte Regierung (Senatoren) 1918.<\/h3>\n\n\n\n<p>Carl August Schr\u00f6der<\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Sthamer<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig Wiesinger<\/p>\n\n\n\n<p>Max Schramm<\/p>\n\n\n\n<p>Paul Sachse<\/p>\n\n\n\n<p>Werner von Melle<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich Christian Sander<\/p>\n\n\n\n<p>Arnold Diestel<\/p>\n\n\n\n<p>August Lattmann<\/p>\n\n\n\n<p>Otto Eduard Westphal<\/p>\n\n\n\n<p>Justus Strandes<\/p>\n\n\n\n<p>Johann Hinrich Garrels<\/p>\n\n\n\n<p>Hugo Brandt<\/p>\n\n\n\n<p>Max Pred\u00f6hl<\/p>\n\n\n\n<p>Anton Rodatz<\/p>\n\n\n\n<p>John von Berenberg-Gossler<\/p>\n\n\n\n<p>Carl Wilhelm Petersen<\/p>\n\n\n\n<p>Bruno Louis Schaefer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freie und Hansestadt Hamburg 1871 bis heute. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ein&nbsp;Bundesstaat&nbsp;des&nbsp;Deutschen Reiches, liegt an der untern Elbe und wird von den Preu\u00dfischen Provinzen&nbsp;Schleswig-Holstein&nbsp;und&nbsp;Hannover&nbsp;begrenzt. Das Staatsgebiet ist 415 km\u00b2 (7,58 Quadratmeilen) gro\u00df, wovon 7690 Hektar auf die Stadt&nbsp;Hamburg&nbsp;(einschlie\u00dflich der ihr gegen\u00fcber am s\u00fcdlichen Elbufer liegenden Inseln Veddel, Kleiner Grasbrook und Steinw\u00e4rder, Kuhw\u00e4rder etc.), &#8230; <a title=\"Startseite\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/\" aria-label=\"Mehr zu Startseite\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":182,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-5-rechte-seitenleiste.php","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-65","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Startseite - Freie und Hansestadt Hamburg<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ein\u00a0Bundesstaat\u00a0des\u00a0Deutschen Reiches und wird von den Preu\u00dfischen Provinzen\u00a0Schleswig-Holstein\u00a0und\u00a0Hannover\u00a0begrenzt.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/hamburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Startseite - 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