{"id":361,"date":"2022-12-14T16:54:36","date_gmt":"2022-12-14T15:54:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=361"},"modified":"2023-08-26T18:55:07","modified_gmt":"2023-08-26T16:55:07","slug":"1640-1688-friedrich-wilhelm-der-grosse-kurfuerst","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/17-jahrhundert\/1640-1688-friedrich-wilhelm-der-grosse-kurfuerst\/","title":{"rendered":"1640 &#8211; 1688. Friedrich Wilhelm, der Gro\u00dfe Kurf\u00fcrst."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/781144898?h=08a530c1c9&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jugendzeit.<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelmDerGrosse-500x500px.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2043\" width=\"375\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelmDerGrosse-500x500px.png 500w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelmDerGrosse-500x500px-300x300.png 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelmDerGrosse-500x500px-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm wurde im Jahre 1620 geboren. Wegen der Unruhen des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges mu\u00dfte er einen gro\u00dfen Teil seiner Knabenzeit in der Festung K\u00fcstrin verleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er 14 Jahre alt war, wurde er nach den Niederlanden auf die Hochschule zu Leyden gesandt. Die Niederl\u00e4nder waren damals das erste Handelsvolk der Erde. Friedrich Wilhelm sah dort, wie Seehandel, Gewerbe und sorgf\u00e4ltige Bodenbearbeitung in Verbindung mit guten Gesetzen ein Volk zu Gesittung und Wohlstand zu bringen verm\u00f6gen. Der junge F\u00fcrst zeigte hier schon einen gefestigten Charakter. Als ihn einst leichtsinnige Edelleute in ihr lockeres Treiben hineinziehen wollten, wies er die Versuchung mit den Worten zur\u00fcck: \u201e Ich bin es meiner Ehre und meinem Lande schuldig\u201c, und begab sich unverweilt zu seinem Vetter, dem Erbstatthalter Prinzen von Oranien, in das Kriegslager vor Breda. Dieser sagte zu ihm: \u201e Vetter, Ihr habt etwas Gro\u00dfes getan. Wer sich selbst bezwingt, ist gro\u00dfer Dinge f\u00e4hig!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Luise Henriette.<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1646 verm\u00e4hlte sich Friedrich Wilhelm mit Luise Henriette, der Tochter des Prinzen von Oranien. Sie war eine fromme und edle Frau von gro\u00dfen geistigen F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-LuiseHenriette-500x500px.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2042\" width=\"375\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-LuiseHenriette-500x500px.png 500w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-LuiseHenriette-500x500px-300x300.png 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-LuiseHenriette-500x500px-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Erst nach vierj\u00e4hriger Ehe, nach Beendigung des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges konnte die junge F\u00fcrstin in die Mark Brandenburg einziehen. Beim Anblick der verbrannten D\u00f6rfer und der bitteren Not des Volkes soll sie Tr\u00e4nen vergossen haben. Sie ist dem Kurf\u00fcrsten 21 Jahre lang eine vertraute Lebensgef\u00e4hrtin gewesen, die ihn selbst auf seinen Reisen begleitete und ihm oft mit ihrem klugen Rate zur Seite stand. Aus ihrer Heimat, den Niederlanden, lie\u00df sie G\u00e4rtner und Landwirte kommen, die Musterwirtschaften einrichteten und die Viehzucht in der Mark verbesserten. In der N\u00e4he von Berlin errichtete sie ein gro\u00dfes Waisenhaus, das ihr zu Ehren den Namen \u201eOranienburg\u201c erhielt. Auf ihre Veranlassung wurde ein neues Gesangsbuch herausgegeben, in dem auch das angeblich von ihr selbst gedichtete Lied \u201eJesus meine Zuversicht\u201c Aufnahme fand. Tief betrauert von ihrem Gemahle starb Luise Henriette bereits im Alter von 39 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Errichtung eines stehenden Heeres.<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Friedrich Wilhelm, erst 20 Jahre alt, die Regierung antrat, waren seine Besitzungen am Rheine in den H\u00e4nden der Kaiserlichen und wie die Mark Brandenburg furchtbar verheert. Pommern, das nach dem 1637 erfolgten Tode seines letzten Herzogs von Brandenburg h\u00e4tte fallen m\u00fcssen (s.o.) wurde von den Schweden besetzt gehalten. Die brandenburgischen Truppen waren auf den Kaiser vereidigt und wollten dem Kurf\u00fcrsten nicht gehorchen. Friedrich Wilhelm sah ein, da\u00df er, um sein Land zu sch\u00fctzen, ein brauchbares Heer haben mu\u00dfte. Er entlie\u00df daher die unzuverl\u00e4ssigen Regimenter und warb neue Truppen an, die meist aus Landeskindern bestanden und dauernd in seinen Diensten blieben. Auf diese Weise schuf er ein <strong>stehendes Heer.<\/strong> Bei der Errichtung der Reiterei unterst\u00fctzte ihn besonders der Feldmarschall <strong>Derfflinger,<\/strong> ein Bauernsohn, der im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriege vom Schneiderhandwerk zum Waffendienste \u00fcbergegangen war. Im Jahre 1648 z\u00e4hlte das brandenburgische Heer 8000 Mann, sp\u00e4ter wurde es auf 28 000 Mann vermehrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Erwerbungen im Westf\u00e4lischen Frieden.<\/h2>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges konnte der Kurf\u00fcrst gegen den Kaiser und die Schweden selbst\u00e4ndig auftreten. Standhaft forderte er nun Pommern. Im Westf\u00e4lischen Frieden bekam er jedoch nur <strong>Hinterpommern<\/strong> (Karte!); das wegen des Seehandels wichtige Vorpommern mit den Oderm\u00fcndungen erhielten die Schweden. Wenn der Kurf\u00fcrst auch mit Magdeburg, Halberstadt, Minden und Kamin entsch\u00e4digt wurde; so empfand er es doch schmerzlich, da\u00df Brandenburg vom Seeverkehr abgeschnitten war; denn von den entlegenen hinterpommerschen und preu\u00dfischen H\u00e4fen aus konnte er keine Waren nach der Mark senden. In einer von ihm veranla\u00dften Flugschrift hei\u00dft es daher: \u201eWas sind Rhein, Elbe, Oder, Weserstrom heute anders als fremder Nationen Gefangene? Gedenke, da\u00df du ein Deutscher bist!\u201c &#8211; Das dem brandenburgischen Hause geh\u00f6rige schlesische F\u00fcrstentum <strong>J\u00e4gerndorf,<\/strong> dessen Herzog w\u00e4hrend des Krieges vertrieben worden war, behielt der Kaiser widerrechtlich f\u00fcr sich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einrichtung einer einheitlichen Verwaltung.<\/h2>\n\n\n\n<p>Zur Unterhaltung des Heeres waren gro\u00dfe Geldsummen erforderlich. Das Recht aber, Steuern auszuschreiben, besa\u00dfen in den einzelnen Landesteilen, von denen jeder eine andere Verwaltung und Besteuerung hatte, die St\u00e4nde, d. h. die Vertreter des Adels und der St\u00e4dte. Sie weigerten sich nicht selten, Steuern zu bewilligen, oder w\u00e4lzten sie auf den Bauernstand ab, w\u00e4hrend sie selbst abgabefrei blieben. Besonders die ostpreu\u00dfischen St\u00e4nde wollten nicht zu den allgemeinen Kosten beitragen und pochten auf alte Vorrechte. Der Kurf\u00fcrst mu\u00dfte gegen ihre F\u00fchrer Gewalt anwenden. Dann wurde in allen brandenburgischen Besitzungen unter der Aufsicht kurf\u00fcrstlicher Beamten f\u00fcr die St\u00e4dte eine Verkaufssteuer auf Mehl, Bier und Tabak, f\u00fcr das flache Land dagegen eine Grundsteuer d. h. Ackersteuer eingef\u00fchrt. So mu\u00dften alle, auch Adel und B\u00fcrger, zu den allgemeinen Lasten beitragen. Die Einnahmen flossen in die gemeinsame Staatskasse. Indem Friedrich Wilhelm die Macht der St\u00e4nde brach und eine <strong>einheitliche Verwaltung f\u00fcr alle seine Lande von Ostpreu\u00dfen bis Kleve einrichtete, ist er der Begr\u00fcnder des brandenburgisch&nbsp;&#8211;&nbsp;preu\u00dfischen Staates geworden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Friedrich Wilhelm wird in Preu\u00dfen unabh\u00e4ngiger Herzog.<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1656 brach zwischen Polen und Schweden ein Krieg aus. Friedrich Wilhelm h\u00e4tte die unw\u00fcrdige polnische Lehnshoheit \u00fcber Preu\u00dfen, die dem Ordenslande einst mit Gewalt aufgezwungen war, gern abgesch\u00fcttelt (S.76). Aber auch die Schweden waren dem Kurf\u00fcrsten nicht freundlich gesinnt und hatten bisher immer versucht, ihn in seinen Rechten auf Pommern zu verk\u00fcrzen. Obgleich Friedrich Wilhelm also keinen Anla\u00df hatte, den Polen oder Schweden zu helfen, mu\u00dfte er sich an dem Kriege beteiligen; denn das Herzogtum Preu\u00dfen lag zwischen den beiden Gegnern. Tat er es nicht, so wurde Preu\u00dfen verw\u00fcstet und dem Sieger behalten. Unter dem Zwange der Verh\u00e4ltnisse trat Friedrich Wilhelm auf Schwedens Seite, und die Polen wurden von den vereinten Schweden und Brandenburgern in der dreit\u00e4gigen <strong>Schlacht bei Warschau<\/strong> geschlagen. Schon hierbei hatten sich die Schweden nicht als ehrliche Bundesgenossen erwiesen; nach dem Siege lie\u00dfen sie sogar den Kurf\u00fcrsten im Kampfe gegen Polen allein. Da trat Friedrich Wilhelm kurz entschlossen auf des Polenk\u00f6nigs Seite. Dieser sicherte ihm daf\u00fcr die Befreiung von der Lehnshoheit \u00fcber Preu\u00dfen, sowie die Lande Lauenburg und B\u00fctow zu, die fr\u00fcher zu Hinterpommern geh\u00f6rt hatten. Diese Abmachungen wurden im <strong>Frieden von Oliva<\/strong> 1660 best\u00e4tigt. So war <strong>der Kurf\u00fcrst unabh\u00e4ngiger Herzog von Preu\u00dfen und damit ein selbst\u00e4ndiger europ\u00e4ischer Landesherr geworden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ludwig XIV. von Frankreich.<\/h3>\n\n\n\n<p>Frankreich war damals das m\u00e4chtigste Land Europas. K\u00f6nig Ludwig&nbsp;XIV. f\u00fchrte eine gl\u00e4nzende Hofhaltung, die von vielen deutschen F\u00fcrsten nachgeahmt wurde, so da\u00df franz\u00f6sische Sitten, franz\u00f6sische Kleidertracht und Sprache in Deutschland eindrangen. &#8211; Um sein Reich zu vergr\u00f6\u00dfern, mi\u00dfbrauchte Ludwig&nbsp;XIV. seine Macht zu \u201eRaubkriegen\u201c gegen die Niederlande und Deutschland. Die Schw\u00e4che des deutschen Reiches benutzte er, um mitten im Frieden Stra\u00dfburg an sich zu rei\u00dfen (1861). Die sch\u00f6ne deutsche Rheinpfalz lie\u00df er in eine W\u00fcste verwandeln und die wehrlosen St\u00e4dte Speyer, Worms, Heidelberg u.a., sowie \u00fcber 1000 D\u00f6rfer niederbrennen. Nicht einmal die alten deutschen Kaisergr\u00e4ber in Speyer blieben verschont. Das herrliche Heidelberger Schlo\u00df wurde in die Luft gesprengt. Von dieser Zeit an sah das deutsche Volk die Franzosen als seine Erbfeinde an. &#8211; Ludwig&nbsp;XIV. hob auch das Edikt von Nantes auf (S. 66) und suchte seine evangelischen Untertanen mit Gewalt der katholischen Kirche zuzuf\u00fchren &#8211; Zwischen Frankreich und dem deutschen Kaiser entstand wegen der Thronfolge in Spanien sp\u00e4ter ein langer Krieg, durch den Ludwig sein gro\u00dfes Ansehen in Europa verlor. Der Kaiser wurde in diesem \u201eSpanischen Erbfolgekrieg\u201c von Preu\u00dfen unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fehrbellin.<\/h2>\n\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm hielt sich von der allgemeinen Bewunderung Ludwigs XIV. fern. Er sprach, schrieb und handelte deutsch. Als der Franzosenk\u00f6nig \u00fcber die Niederlande herfiel, erkl\u00e4rte Friedrich Wilhelm: \u201eWenn des Nachbars Haus brennt, so gilt\u00b4s dem eigenen\u201c und f\u00fchrte seine Truppen gegen die Franzosen an den Rhein. Auch der deutsche Kaiser sandte ein Heer. Da Ludwig XIV. wu\u00dfte, da\u00df der Kurf\u00fcrst sein gef\u00e4hrlichster Gegner war, bewog er die Schweden, unvermutet von<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Fehrbellin-1024x582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2045\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Fehrbellin-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Fehrbellin-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Fehrbellin-768x437.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Fehrbellin-1536x873.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Fehrbellin.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Vorpommern aus in Brandenburg einzufallen. Die m\u00e4rkischen Bauern versuchten vergeblich, sich der Feinde, die das Land furchtbar verw\u00fcsteten, zu erwehren. Als Friedrich Wilhelm die Nachricht von dem Friedensbruche empfing, eilte er mit seiner Reiterei und einigen tausend Mann Fu\u00dfvolk, das auf Wagen gefahren wurde, seinem bedr\u00e4ngten Lande zu Hilfe. So schnell kam er aus S\u00fcddeutschland heran, da\u00df Derfflinger die Schweden bei Rathenow \u00fcberraschen und sich der Stadt bem\u00e4chtigen konnte. Der Kurf\u00fcrst blieb seinen Feinden mit seinen Reitern auf den Fersen und zwang sie am <strong>28. Juni 1675 bei Fehrbellin<\/strong> an den S\u00fcmpfen des Rheins zur Schlacht. Er selbst geriet mehrmals in das Gew\u00fchl des Kampfes, aus dem er nur mit M\u00fche herausgehauen wurde. (Der Opfertod des Stallmeisters Froben, der allerdings an des Kurf\u00fcrsten Seite fiel, ist Sage). Die Schweden wurden trotz ihrer \u00dcbermacht vollst\u00e4ndig geschlagen (Gedicht: Der Gro\u00dfe Kurf\u00fcrst bei Fehrbellin). Der Sieg bei Fehrbellin ist <strong>die erste selbst\u00e4ndige Waffentat Brandenburgs<\/strong> und um so bedeutungsvoller, als er gegen Schweden, das seit dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg als europ\u00e4ische Gro\u00dfmacht galt, erfochten wurde. In ganz Deutschland herrschte Freude, da\u00df ein deutscher Reichsf\u00fcrst die Ausl\u00e4nder so gl\u00e4nzend besiegt hatte, und Friedrich Wilhelm wurde von nun an \u201eder Gro\u00dfe Kurf\u00fcrst\u201c genannt. Die Brandenburger verfolgten die Schweden, eroberten Stettin und Stralsund und besetzten ganz Vorpommern, sowie die Insel R\u00fcgen. Als die Schweden einen Einfall in Ostpreu\u00dfen machten, f\u00fchrte Friedrich Wilhelm seine Truppen mitten im Winter auf Schlitten \u00fcber das zugefrorene Frische und Kurische Haff und schlug sie auch dort so v\u00f6llig, da\u00df nur geringe Reste ihres Heeres das damals schwedische Riga erreichten. &#8211; Inzwischen aber hatte der deutsche Kaiser ohne den Kurf\u00fcrsten, dessen wachsende Macht er mi\u00dftrauisch betrachtete, mit Ludwig XIV. Frieden geschlossen. Gegen die Schweden und Frankreich konnte Friedrich Wilhelm allein den Kampf unm\u00f6glich aufnehmen und mu\u00dfte daher das eroberte Vorpommern wieder zur\u00fcckgeben. Voll Bitterkeit \u00fcber die ihm vom Hause Habsburg widerfahrene Treulosigkeit lie\u00df er zur Friedensfeier \u00fcber den Text predigen: \u201e Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht auf Menschen!\u201c &#8211; Noch ein anderes Unrecht f\u00fcgte ihm der Kaiser zu. Als der letzte Herzog von Liegnitz, Brieg und Wohlau starb (S. 75,7), nahm er diese Herzogt\u00fcmer f\u00fcr sich. Eine brandenburgische M\u00fcnze, die damals gepr\u00e4gt wurde, tr\u00e4gt die Inschrift: \u201eAus meinen Gebeinen wird dereinst ein R\u00e4cher erstehen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Gro\u00dfe Kurf\u00fcrst gr\u00fcndet eine Seemacht.<\/h2>\n\n\n\n<p>Durch das ganze Leben Friedrich Wilhelms zieht sich das Bem\u00fchen, seine L\u00e4nder am Seehandel teilnehmen zu lassen. Ein Versuch, mit Kaiser und Reich zusammen eine deutsch-ostindische Handelsgesellschaft zu errichten, mi\u00dfgl\u00fcckte. Als der Kurf\u00fcrst 1675 die Schweden aus Vorpommern und den Oderm\u00fcndungen verjagt hatte, nahm er den niederl\u00e4ndischen Seefahrer<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Flotte-1024x582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2044\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Flotte-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Flotte-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Flotte-768x437.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Flotte-1536x873.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1640-1688-GrosserKurfuerstFriedrichW-Flotte.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Jakob Raule in seinen Dienst und gr\u00fcndete eine Flotte von sechs Schiffen. <strong>Raule war der erste brandenburgisch &#8211; preu\u00dfische Admiral.<\/strong> Er eroberte in einer Seeschlacht drei schwedische Kriegsschiffe und erbeutete auf der Ostsee 21 schwedische Handelsschiffe. Als Friedrich Wilhelm Vorpommern wieder herausgeben mu\u00dfte, zog Raule mit der Flotte nach K\u00f6nigsberg. In der Folgezeit bestand die brandenburgische Kriegsflotte noch ein r\u00fchmliches Seegefecht gegen die Spanier, die dem Kurf\u00fcrsten die Zahlung einer gro\u00dfen Geldschuld verweigerten, und nahm ein spanisches Kriegsschiff, sowie mehrere Handelsschiffe weg. &#8211; Sp\u00e4ter gr\u00fcndete Friedrich Wilhelm die Guinea-Gesellschaft, die in Afrika Handel treiben sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Er lie\u00df trotz des Neides der Niederl\u00e4nder, die keinen brandenburgischen Seeverkehr aufkommen lassen wollten, mit Negerh\u00e4uptlingen Vertr\u00e4ge schlie\u00dfen und errichtete an der K\u00fcste von Guinea die befestigten Niederlassungen \u201eDorothea\u201c (so genannt nach seiner zweiten Gemahlin) und \u201eGro\u00dffriedrichsburg\u201c. Wegen des Gummihandels besetzte er noch eine Insel an der K\u00fcste Westafrikas. Mit Ostfriesland schlo\u00df der Kurf\u00fcrst einen Vertrag, durch den ihm der Hafen von Emden \u00fcberlassen wurde. Von hier aus war der Handel bequemer als von dem entlegenen K\u00f6nigsberg.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Friedenst\u00e4tigkeit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Landwirtschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8230;in den D\u00f6rfern, die durch den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg entv\u00f6lkert waren, siedelte Friedrich Wilhelm zahlreiche Schweizer und Holl\u00e4nder an. Mit dem Anbau der Kartoffel und des Tabaks machte er in seinen G\u00e4rten selbst Versuche, die staatlichen Landg\u00fcter erhob er allm\u00e4hlich zu Musterwirtschaften. Die Ackerb\u00fcrger in den St\u00e4dten wurden von ihm ermutigt, Gem\u00fcse- und Obstbau zu treiben und dazu bei ihren H\u00e4usern G\u00e4rten anzulegen. Jeder junge Landwirt, der sich verheiraten wollte, mu\u00dfte erst sechs Obstb\u00e4ume pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gewerbe und Verkehr. <\/h3>\n\n\n\n<p>Der Erwerbst\u00e4tigkeit suchte der Kurf\u00fcrst aufzuhelfen, indem er selbst Fabriken, z. B. Ein gro\u00dfes Eisenwerk, anlegte. Auch erleichterte er t\u00fcchtigen jungen Handwerkern das Meisterwerden, das damals mit erheblichen Kosten verbunden war. Als Ludwig&nbsp;XIV. das Edikt von Nantes aufhob, lie\u00df er bekannt machen, da\u00df ihm die verfolgten Hugenotten in seinem Lande willkommen w\u00e4ren und er ihnen bei Bau von H\u00e4usern und Anlegung von Fabriken Unterst\u00fctzung leisten, sowie l\u00e4ngere Steuerfreiheit gew\u00e4hren w\u00fcrde. Dadurch gewann er seinem Staate 20 000 geschickte und flei\u00dfige Untertanen. Sie gr\u00fcndeten in den St\u00e4dten, besonders in Berlin, Porzellanfabriken, Teppich- und Seidenwebereien, Goldschmiede- und Uhrmacherwerkst\u00e4tten usw. und f\u00f6rderten dadurch das Gewerbe. Um den Verkehr zu heben, lie\u00df der Kurf\u00fcrst Stra\u00dfen und Br\u00fccken bauen. Oder und Spree verband er durch den M\u00fcllroser-(Friedrich Wilhelm-)Kanal. Dadurch schuf er zwischen Breslau und Hamburg eine ununterbrochene Wasserstra\u00dfe, die durch die Mark Brandenburg f\u00fchrte und den Handel in Berlin au\u00dferordentlich hob. Zwischen K\u00f6nigsberg und Kleve richtete er eine regelm\u00e4\u00dfige Post ein, die die gro\u00dfe Entfernung in zehn Tagen zur\u00fccklegte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wissenschaft und Kunst. <\/h3>\n\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm bem\u00fchte sich auch, die Bildung seiner Untertanen zu heben. Zu diesem Zwecke gr\u00fcndete er die Bibliothek in Berlin und eine Universit\u00e4t in Duisburg, die sp\u00e4ter aber wieder einging. Er war auch ein Freund der K\u00fcnste. Besonders liebt er die niederl\u00e4ndische Malerei, die er in seiner Jugendzeit in Holland kennen gelernt hatte. &#8211; In religi\u00f6sen Dingen war der Kurf\u00fcrst duldsam und verlangte, da\u00df die Anh\u00e4nger der verschiedenen Konfessionen miteinander in Frieden lebten. Als er den Geistlichen verbot, gegen die Lehren anderer Bekenntnisse zu predigen, verlie\u00df der Kirchenliederdichter Paul Gerhardt im Trotze die Stadt Berlin, obgleich sich der Kurf\u00fcrst gegen ihn sehr freundlich gezeigt hatte. Friedrich Wilhelm war der bedeutendste Herrscher seines Jahrhunderts und der erste brandenburgisch \u2013 preu\u00dfische F\u00fcrst, der selbst\u00e4ndig in die Weltereignisse eingriff. Bei seinem Tode hatte der brandenburgisch-preu\u00dfische Staat 1 \u00bd Millionen Einwohner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jugendzeit. Friedrich Wilhelm wurde im Jahre 1620 geboren. 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