{"id":335,"date":"2022-12-08T19:12:12","date_gmt":"2022-12-08T18:12:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=335"},"modified":"2023-08-26T19:02:54","modified_gmt":"2023-08-26T17:02:54","slug":"1618-1648-der-dreissigjaehrige-krieg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/17-jahrhundert\/1618-1648-der-dreissigjaehrige-krieg\/","title":{"rendered":"1618 &#8211; 1648. Der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/779336235?h=a1821bf6c4&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Trotz des Augsburger Religionsfriedens wurde das Verh\u00e4ltnis zwischen Katholiken und Protestanten in Deutschland nicht besser. Um das Jahr 1600 standen sich beide Parteien schon so feindselig gegen\u00fcber, da\u00df ein Krieg vorauszusehen war. Wegen der drohenden Gefahr schlossen die protestantischen F\u00fcrsten ein B\u00fcndnis, die <strong>\u201eUnion\u201c<\/strong>, an deren Spitze der Kurf\u00fcrst <strong>Friedrich von der Pfalz<\/strong> stand. Die katholischen F\u00fcrsten traten unter der F\u00fchrung des tatkr\u00e4ftigen Herzogs Maximilian von Bayern gleichfalls zu einem Bunde, der <strong>\u201eLiga\u201c<\/strong> zusammen. Von den deutschen Kaisern, die jetzt meistens in Wien, der Hauptstadt der habsburgischen L\u00e4nder, wohnten, waren einige den Protestanten freundlich gesinnt. Einer von ihnen versprach durch den sogenannten \u201eMajest\u00e4tsbrief\u201c seinen evangelischen Untertanen in B\u00f6hmen freie Religions\u00fcbung und erlaubte den protestantischen St\u00e4nden, Kirchen zu bauen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Aufruhr in Prag.<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Majest\u00e4tsbrief wurde von Katholiken und Protestanten verschieden ausgelegt. Als daher der Bau einer evangelischen Kirche verhindert und eine andre, fast vollendete niedergerissen wurde, sahen die Protestanten darin eine Verletzung des gegebenen Versprechens und beschwerten sich deshalb bei dem Kaiser. Sie erhielten aber eine ungn\u00e4dige Antwort. Da man glaubte, daran seien die von dem Kaiser eingesetzten Statthalter schuld, zog eine zahlreiche Menschenmenge, die von evangelischen Edelleuten angef\u00fchrt wurde, nach dem Schlosse in Prag und warf zwei Statthalter und ihren Geheimschreiber zum Fenster hinaus. Sie kamen zwar ohne ernstliche Verletzungen davon, aber diese Gewalttat gab den Anla\u00df zu einem furchtbaren Kriege.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Friedrich von der Pfalz, der Winterk\u00f6nig.<\/h2>\n\n\n\n<p>Zu dieser Zeit starb der Kaiser, und der streng katholische <strong>Ferdinand II.<\/strong> wurde sein Nachfolger. Die B\u00f6hmen w\u00e4hlten jedoch den Kurf\u00fcrsten Friedrich von der Pfalz, den F\u00fchrer der Union, zu ihrem Herrscher. Friedrich hoffte, sein Schwiegervater, der K\u00f6nig von England, werde ihm helfen und zog nach Prag. Aber die erwartete Hilfe blieb aus, w\u00e4hrend der Kaiser vom Herzog Maximilian von Bayern und der Liga kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt wurde. Im Jahre 1620 r\u00fcckte ein kaiserliches Heer unter dem Grafen <strong>Tilly<\/strong> heran, und es kam zu der Schlacht am <strong>wei\u00dfen Berge bei Prag.<\/strong> Friedrich wurde v\u00f6llig geschlagen und ergriff eiligst die Flucht. Da er nur w\u00e4hrend eines Winters geherrscht hatte, nannte ihn das Volk zum Spotte den \u201eWinterk\u00f6nig\u201c. Die Union l\u00f6ste sich auf. \u00dcber das ungl\u00fcckliche B\u00f6hmen lie\u00df Kaiser Ferdinand ein furchtbares Strafgericht abhalten; den Majest\u00e4tsbrief vernichtete er. Die Protestanten, die sich weigerten, zur katholischen Kirche zur\u00fcckzukehren, verwies er des Landes. Infolgedessen wanderten \u00fcber 50 000 Familien aus ihrer Heimat aus. Die F\u00fchrer der B\u00f6hmen, 27 evangelische Edelleute, wurden in Prag hingerichtet; ihre Landg\u00fcter gab der Kaiser seinen Anh\u00e4ngern. Der Herzog Maximilian von Bayern erhielt als Belohnung f\u00fcr seine Hilfe einen Teil der L\u00e4nder Friedrichs und die Kurw\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ernst von Mansfeld und Christian von Braunschweig.<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den vertriebenen Kurf\u00fcrsten k\u00e4mpften am Rhein und in Norddeutschland der Graf <strong>Ernst von Mansfeld<\/strong> und der Herzog <strong>Christian von Braunschweig.<\/strong> Beide waren rauhe und wilde Kriegsm\u00e4nner, die mit ihren S\u00f6ldnerscharen Deutschland verheerten, ohne zwischen Katholiken und Protestanten einen Unterschied zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tilly.<\/h2>\n\n\n\n<p>Feldherr der Liga war der bayerische General Graf <strong>Tilly<\/strong>. Er stand damals schon in vorger\u00fccktem Lebensalter, war klein von Gestalt und trug einen spitzen Kinnbart. Tilly war ein hervorragender Feldherr und wie sein Herr, der Herzog Maximilian, streng katholisch gesinnt. Er schlug Ernst von Mansfeld und Christian von Braunschweig in mehreren Schlachten, ohne jedoch ihre Heere v\u00f6llig vernichten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der D\u00e4nenk\u00f6nig Christian IV.<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Kaiser Ferdinand mit Hilfe der Liga seine Feinde besiegt hatte, riefen einige norddeutsche St\u00e4nde aus Furcht f\u00fcr ihren Glauben den D\u00e4nenk\u00f6nig <strong>Christian IV.<\/strong> zu Hilfe. Er war zugleich Herzog von Holstein, also auch deutscher Reichsf\u00fcrst. Mit einem stattlichen Heere trat er den Truppen der Liga gegen\u00fcber. Auch Ernst von Mansfeld hatte die Tr\u00fcmmer seines Heeres gesammelt und durch Anwerbungen erg\u00e4nzt. Um diesen Feinden begegnen zu k\u00f6nnen, war der Kaiser vollst\u00e4ndig auf die Hilfe der Liga angewiesen. Er selbst besa\u00df keinen geeigneten Feldherrn und auch nicht Geld genug, um ein Heer anwerben zu k\u00f6nnen; denn in den habsburgischen Stammlanden herrschte wegen der Glaubensstreitigkeiten Aufruhr. Da bot sich <strong>Wallenstein<\/strong>, ein b\u00f6hmischer Edelmann, auf eigne Kosten ein Heer zu schaffen, wenn ihm der Oberbefehl und die Anstellung der Offiziere \u00fcberlassen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wallenstein.<\/h2>\n\n\n\n<p>War das Kind lutherischer Eltern. In fr\u00fcher Jugend verwaist, wurde er jedoch katholisch erzogen. Er nahm sp\u00e4ter Kriegsdienste und wurde wegen seiner Tapferkeit Oberst. Durch seine Verheiratung gelangte er zu sehr gro\u00dfem Reichtume und lieh dem Kaiser f\u00fcr den Krieg bedeutende Geldsummen. Als Entsch\u00e4digung daf\u00fcr erhielt er das Herzogtum Friedland in B\u00f6hmen, so da\u00df er Herzog und deutscher Reichsf\u00fcrst wurde. Wallenstein war von hagerer Gestalt und hatte finstere, stechende Augen. Gew\u00f6hnlich trug er einen langen roten Mantel und einen grauen Hut, von dem eine rote Feder herabwinkte. Er glaubte, der Mensch k\u00f6nne sein zuk\u00fcnftiges Schicksal aus der Stellung der Gestirne erkennen und hatte einen besondern Sternkundigen in seinen Diensten. Die Soldaten hielten ihn f\u00fcr unverwundbar und glaubten, er habe mit dem Teufel einen Bund geschlossen. &#8211; Der Kaiser nahm das Anerbieten Wallensteins an, und in kurzer Zeit hatte dieser ein Heer von 50 000 Mann zusammengebracht. Im Dienste hielt er auf eiserne Zucht; Ungehorsame und Feiglinge lie\u00df er unerbittlich aufh\u00e4ngen. Den B\u00fcrgern und Bauern gegen\u00fcber aber gew\u00e4hrte er den S\u00f6ldnern gro\u00dfe Freiheit; selbst seine Offiziere scheuten sich nicht, zu pl\u00fcndern und zu rauben. Tapferkeit und T\u00fcchtigkeit belohnte er mit f\u00fcrstlicher Freiz\u00fcgigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der D\u00e4nische Krieg.<\/h2>\n\n\n\n<p>Wallenstein r\u00fcckte nach Norddeutschland und besiegte Ernst von Mansfeld an der <strong>Dessauer Elbbr\u00fccke<\/strong>. Bald darauf erlag Ernst einem heftigen Fieber. (Auch Christian von Braunschweig war in demselben Jahre gestorben.)<\/p>\n\n\n\n<p>Tilly hatte inzwischen den K\u00f6nig Christian von D\u00e4nemark bei dem braunschweigischen St\u00e4dtchen <strong>Lutter am Barenberge<\/strong> geschlagen. Die beiden siegreichen Heere eroberten nun gemeinsam ganz Norddeutschland, verjagten die Herz\u00f6ge von Mecklenburg und trieben den K\u00f6nig Christian bis nach J\u00fctland. Wallenstein erhielt zur Belohnung Mecklenburg und wurde zum Admiral der Nord- und Ostsee ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um eine Flotte gr\u00fcnden zu k\u00f6nnen, wollte er die feste Stadt <strong>Stralsund<\/strong> erobern. Da er aber keine Schiffe hatte, um Stralsund auch vom Meere aus einzuschlie\u00dfen, gelang ihm dies trotz seines gro\u00dfen Heeres nicht; denn die mutigen B\u00fcrger konnten sich immer wieder von Schweden her mit Kriegsvorr\u00e4ten und Nahrungsmitteln versorgen. Wallenstein mu\u00dfte schlie\u00dflich abziehen, obgleich er geschworen hatte, die Stadt zu erobern und \u201ewenn sie mit Ketten an den Himmel geschlossen w\u00e4re\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ganz Norddeutschland unterworfen war, erlie\u00df der Kaiser gegen Wallenstein ein Gesetz, in dem er bestimmte, da\u00df die seit 1552 von den protestantischen F\u00fcrsten eingezogenen geistlichen G\u00fcter (zwei Erzbist\u00fcmer, zw\u00f6lf Bist\u00fcmer und viele Kl\u00f6ster) wiederhergestellt w\u00fcrden. Wallenstein und Tilly sollten die protestantischen F\u00fcrsten dazu zwingen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wallensteins Absetzung.<\/h2>\n\n\n\n<p>Wallenstein, dessen Heer inzwischen auf 100 000 Mann angewachsen war, verheerte die L\u00e4nder in furchtbarer Weise und erpre\u00dfte von den St\u00e4dten ganz unerschwingliche Kriegssteuern. Da beklagten sich (1630) die protestantischen F\u00fcrsten, besonders Maximilian von Bayern, bitter \u00fcber ihn und verlangten seine Absetzung. Sie f\u00fcrchteten auch; da\u00df der Kaiser, der durch diesen Mann so gro\u00dfe Gewalt erlangt hatte, sie vollst\u00e4ndig unter seine Macht beugen w\u00fcrde. Ihrem Dr\u00e4ngen mu\u00dfte der Kaiser schlie\u00dflich nachgeben. Wallenstein empfing die Nachricht von seiner Absetzung mit kalter Ruhe und erkl\u00e4rte, die Sterne h\u00e4tten ihm seinen Fall schon verk\u00fcndigt. Er entlie\u00df sein Heer und zog sich nach Friedland zur\u00fcck, wo er mit k\u00f6niglicher Pracht lebte, sich eine Leibwache hielt und ein pr\u00e4chtiges Schlo\u00df baute. Er sah voraus, da\u00df der Kaiser ihn bald wieder brauchen werde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nig Gustav Adolf von Schweden.<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Juli 1630 landete der Schwedenk\u00f6nig Gustav Adolf mit einem Heere von 16 000 Mann an der K\u00fcste Pommerns. Er mischte sich in den Krieg, weil seine Verwandten, die Herz\u00f6ge von Mecklenburg, aus ihrem Lande vertrieben worden waren. Auch wollte er nicht dulden, da\u00df der Kaiser seine Macht auf die Ostsee ausdehnte; denn die Schweden trieben auf ihr lebhaften Handel und beherrschten sie mit ihren Schiffen. Da Gustav Adolf ein eifriger Protestant war, w\u00fcnschte er zugleich seinen bedr\u00e4ngten deutschen Glaubensgenossen gegen den Kaiser zu helfen. Er war ein Mann von gro\u00dfer, kr\u00e4ftiger Gestalt, hatte blaue Augen und blondes Haar. Sein Heer bestand nicht aus S\u00f6ldnern, die aus aller Herren L\u00e4nder stammten, sondern aus schwedischen Bauerns\u00f6hnen. Der K\u00f6nig duldete keine Pl\u00fcnderungen, hielt strenge Kriegszucht und lie\u00df t\u00e4glich Gottesdienst abhalten. Die schwedischen Truppen trugen leichtere R\u00fcstungen, als es bisher \u00fcblich war, auch ihre Gewehre und Kanonen waren weniger schwer. Dadurch konnten sie weite M\u00e4rsche schneller zur\u00fccklegen und sich auch in der Schlacht leichter bewegen. Die Soldaten der einzelnen Regimenter trugen Armbinden von gleicher Farbe. &#8211; Als die Nachricht von der Landung Gustav Adolfs nach Wien gelangte, spottete man \u00fcberdr\u00fcssig den nordischen \u201eSchneek\u00f6nig\u201c. Die protestantischen F\u00fcrsten, die sich vor dem Kaiser und vor Tillys Feldherrngeschick f\u00fcrchteten, empfingen ihn mit Mi\u00dftrauen. Der Kurf\u00fcrst Georg Wilhelm von Brandenburg wollte sich ihm nicht anschlie\u00dfen, und der Kurf\u00fcrst von Sachsen weigerte sich, ihn durch sein Land ziehen zu lassen. Gustav Adolf konnte daher der Stadt Magdeburg, die von Tilly belagert wurde, nicht zu Hilfe kommen. Als er nun die Nachricht bekam, da\u00df Magdeburg genommen und zerst\u00f6rt worden sei, zwang er den Kurf\u00fcrsten von Brandenburg mit Waffengewalt, sich mit ihm zu verb\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tilly hatte scheinbar die Belagerung Magdeburgs aufgehoben und war abgezogen. In der folgenden Nacht aber kehrte er zur\u00fcck und erst\u00fcrmte die ungl\u00fcckliche Stadt (1631). Die w\u00fctenden S\u00f6ldnerscharen richteten unter den \u00fcberraschten B\u00fcrgern, die sich mutig verteidigten, ein furchtbares Blutbad an, so da\u00df die Stra\u00dfen mit Leichen bedeckt waren. 30 000 Menschen verloren ihr Leben; die bl\u00fchende und reiche Stadt wurde gepl\u00fcndert und ging in Flammen auf. Nur zwei Kirchen und wenige andre Geb\u00e4ude entgingen dem Verderben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Schlachten bei Breitenfeld und am Lech.<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Tilly nach der Eroberung Magdeburgs Sachsen schwer bedr\u00fcckte, das bisher am Kriege unbeteiligt geblieben war, schlo\u00df sich der Kurf\u00fcrst von Sachsen ebenfalls Gustav Adolf an. In der Ebene von Leipzig, bei <strong>Breitenfeld <\/strong>(1631), kam es zwischen Tilly und den schwedisch-s\u00e4chsischen Truppen zur Entscheidungsschlacht. Nach hartem Kampfe errang der Schwedenk\u00f6nig den Sieg, und Tilly, der bisher noch nie \u00fcberwunden worden war, mu\u00dfte eilends nach Bayern zur\u00fcckgehen. Gustav Adolf durchzog nun Deutschland bis nach Mainz. Der tapfere Prinz Bernhard von Weimar trat in schwedische Kriegsdienste. &#8211; Im folgenden Jahre brach Gustav Adolf in Bayern ein. Auf Herzog Maximilians Gehei\u00df stellte sich ihm Tilly am Lech entgegen und versuchte, ihm den \u00dcbergang zu wehren. Er unterlag aber zum zweiten Male den schwedischen Waffen, selbst von einer Kanonenkugel schwer am Oberschenkel verwundet und starb wenige Tage darauf im Alter von fast 73 Jahren. Ganz Bayern war in Gustav Adolfs Gewalt, und niemand konnte ihn jetzt hindern, den Kaiser in Wien selbst anzugreifen; denn das Heer der Liga war vernichtet, und ein kaiserliches Heer gab es nicht. In dieser gr\u00f6\u00dften Not bat Ferdinand II. Wallenstein, f\u00fcr ihn wieder ein Heer aufzustellen. Dieser aber konnte dem Kaiser seine Absetzung nicht verzeihen; er weigerte sich hartn\u00e4ckig und lie\u00df sich erst erbitten, als ihm gro\u00dfe Vorrechte einger\u00e4umt wurden. Er erhielt v\u00f6llig selbst\u00e4ndige Verf\u00fcgung \u00fcber das Heer, und kein General durfte ohne seine Bewilligung vom Kaiser Befehle empfangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Schlacht bei L\u00fctzen.<\/h2>\n\n\n\n<p>Wallenstein zog nach Bayern und bedrohte das protestantische N\u00fcrnberg. Gustav Adolf wollte die Stadt nicht in seine H\u00e4nde fallen lassen und eilte zu ihrer Unterst\u00fctzung herbei. Beide Heere standen sich in befestigten Lagern elf Wochen lang gegen\u00fcber. Als die Schweden endlich Wallensteins Verschanzungen angriffen, wurden sie mit schweren Verlusten zur\u00fcckgeschlagen. Da w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit gew\u00f6hnlich der Kampf ruhte, erwartete Wallenstein keine Schlacht mehr und wandte sich nach Sachsen, wo er w\u00e4hrend des Winters mit seinem Heere bleiben wollte. Aber die Schweden eilten ihm nach, und am 16. November 1632 kam es bei <strong>L\u00fctzen<\/strong> zur blutigen Entscheidung. Beide Heere k\u00e4mpften mit verzweifelter Tapferkeit. Gustav Adolf geriet ohne Absicht in das Gew\u00fchl des Reiterkampfes, wurde von einer Kugel in den R\u00fccken getroffen und st\u00fcrzte vom Pferde. W\u00fctend \u00fcber den Tod ihres K\u00f6nigs, dessen blutbeflecktes Ro\u00df \u00fcber das Schlachtfeld jagte, fochten die Schweden mit furchtbarer Erbitterung und errangen unter der F\u00fchrung Bernhards von Weimar nach langem Kampfe den Sieg. Die Leiche Gustav Adolfs fand man sp\u00e4ter ausgepl\u00fcndert und von den Hufen der Rosse zertreten. Sie wurde nach Schweden gebracht und in Stockholm beigesetzt. Bei den Protestanten in Deutschland herrschte trotz der schweren Niederlage Wallensteins tiefe Niedergeschlagenheit, w\u00e4hrend die Katholiken die Schlacht bei L\u00fctzen als einen Erfolg ansahen; denn man wu\u00dfte wohl, was Gustav Adolf f\u00fcr die evangelische Sache bedeutet hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wallensteins Ermordung.<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Schweden setzten den Krieg fort. Wallenstein zog sich nach B\u00f6hmen zur\u00fcck und hielt \u00fcber sein Heer ein furchtbares Strafgericht ab: Offiziere, die in der L\u00fctzener Schlacht nicht ihre Schuldigkeit getan hatten, wurden enthauptet, Soldaten, die sich feige gezeigt hatten geh\u00e4ngt. Obgleich die Schweden, bei denen nach dem Tode des K\u00f6nigs Zucht und Ordnung rasch schwanden, Deutschland verheerten, blieb Wallenstein in B\u00f6hmen unt\u00e4tig. Er wu\u00dfte sehr wohl, da\u00df man ihn am kaiserlichen Hofe zu Wien ha\u00dfte und an seiner abermaligen Absetzung arbeitete. Da er aber seine gro\u00dfe Macht nicht wiederum verlieren wollte, kn\u00fcpfte er heimlich mit den Sachsen und Schweden Unterhandlungen an. Jedenfalls wollte er im Bunde mit ihnen den Kaiser zum Frieden zwingen und sich selbst dabei ein m\u00f6glichst gro\u00dfes L\u00e4ndergebiet sichern, \u00fcber das er als selbst\u00e4ndiger Herzog oder Kurf\u00fcrst herrschen konnte. Auf die Treue seines Heeres glaubte er bauen zu k\u00f6nnen; denn die meisten der Generale waren durch ihn zu Ehren und Reicht\u00fcmern gelangt. Dem Kaiser blieben diese Absichten seines Feldherrn nicht verborgen; er nahm ihm zum zweiten Male den Oberbefehl und erkl\u00e4rte ihn f\u00fcr einen Hochverr\u00e4ter. In zwei Tagen fiel die Mehrzahl der Generale und fast das ganze Heer von Wallenstein ab. Da zog er mit einigen treu gebliebenen Regimentern nach Eger, wo er sich mit s\u00e4chsischen oder schwedischen Truppen vereinigen wollte. Auf Anstiften des Obersten Butler, eines dem Kaiser ergebenen Irl\u00e4nders, drangen jedoch in der darauf folgenden Nacht zw\u00f6lf Dragoner in das Haus ein, in dem Wallenstein schlief. Als dieser, von dem L\u00e4rme aufgeweckt, das Fenster \u00f6ffnete, um die Wache zu rufen, erbrachen die Mordgesellen sein Schlafzimmer. Schweigend an einem Tische lehnend empfing Wallenstein den Todessto\u00df. Kurz vorher waren auch seine treugebliebenen Offiziere bei einem Gastmahle meuchlerisch umgebracht worden. &#8211; In demselben Jahre (1634) wurde das schwedische Heer von den Kaiserlichen bei <strong>N\u00f6rdlingen<\/strong> entscheidend geschlagen. Infolgedessen fielen fast s\u00e4mtliche protestantische F\u00fcrsten von den Schweden ab und schlossen mit dem Kaiser Frieden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der schwedisch-franz\u00f6sische Krieg.<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Schweden suchten und fanden Hilfe bei den Franzosen, die bei dieser Gelegenheit deutsches Gebiet an sich bringen hofften. Sie unterst\u00fctzen die Schweden mit Geld und Truppen. Bernhard von Weimar, der allein unter den protestantischen F\u00fcrsten der Sache der Evangelischen treu geblieben war, sowie schwedische und franz\u00f6sische Generale setzten nun den Krieg mit wechselndem Gl\u00fccke fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Bernhard starb wenige Jahre sp\u00e4ter an einer pestartigen Krankheit. Der Krieg beschr\u00e4nkte sich jetzt vielfach auf planlose Pl\u00fcnderungsz\u00fcge, bei denen es die Schweden mit dem schutzlosen Volke schlimmer trieben als einst die Wallensteiner. Den Landleuten gab man den \u201eschwedischen Trunk\u201c zu kosten, d. h. man go\u00df ihnen gewaltsam so lange Jauche in den Hals, bis sie starben oder den Ort angaben, wo sie ihre letzten Spargroschen vergraben hatten. Noch lange nach jener Zeit schreckten die M\u00fctter ihre unfolgsamen Kinder mit dem Rufe: \u201eSei ruhig, der Schwed\u00b4kommt!\u201c. Die aufs \u00e4u\u00dferste gepeinigten Bauern rotteten sich zusammen und ermordeten jeden Soldaten, der in ihre H\u00e4nde fiel, auf die grausamste Weise. So entstand ein wahrer Vernichtungskrieg zwischen ihnen und den S\u00f6ldnern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Frieden von M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck.<\/h2>\n\n\n\n<p> Endlich kam nach jahrelangen Verhandlungen der Friede zustande (1648). Die j\u00fcngeren Leute in Deutschland, die w\u00e4hrend der drei\u00dfigj\u00e4hrigen Schreckenszeit herangewachsen waren, wu\u00dften nicht, was \u201eFriede\u201c bedeutete, und auch die \u00e4lteren glaubten kaum an die Nachricht von der Beendigung des entsetzlichen Krieges; denn sie hatten in stumpfer Verzweiflung die Hoffnung auf bessere Zeiten l\u00e4ngst aufgegeben. Durch den Frieden der zu M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck geschlossen wurde und deshalb auch der <strong>westf\u00e4lische<\/strong> genannt wird, verlor Deutschland die vorherrschende Stellung, die es seit fast 900 Jahren in der Welt innegehabt hatte. Schweden und Frankreich waren von nun an die m\u00e4chtigsten Staaten Europas. &#8211; Schweden erhielt Vorpommern mit Stettin, sowie die Bist\u00fcmer Bremen und Verden. Hierdurch beherrschte es die M\u00fcndungen deutscher Str\u00f6me und damit den Handel auf der Nord- und Ostsee. &#8211; Frankreich bekam das Elsa\u00df; die freie Reichsstadt Stra\u00dfburg blieb jedoch bei Deutschland. Die Schweiz und Holland schieden aus dem deutschen Reiche aus. Der Sohn des Winterk\u00f6nigs Friedrich von der Pfalz empfing die Rheinpfalz und die Kurw\u00fcrde zur\u00fcck. Da auch der Herzog von Bayern Kurf\u00fcrst blieb, so gab es also von jetzt an acht Kurf\u00fcrsten. An Brandenburg, das alte Erbrechte auf Pommern besa\u00df, fiel nur Hinterpommern; als Entsch\u00e4digung f\u00fcr Vorpommern wurden ihm die Bist\u00fcmer Halberstadt, Minden und Kamin, sowie das Erzbistum Magdeburg mit den St\u00e4dten Magdeburg und Halle zugesprochen. In bezug auf die kirchlichen Verh\u00e4ltnisse wurde bestimmt, da\u00df Katholiken, Evangelische und Reformierte gleiche Rechte haben sollten. &#8211; Die deutschen Reichsf\u00fcrsten wurden in ihren L\u00e4ndern v\u00f6llig selbst\u00e4ndig. Sie durften nicht nur ohne den Kaiser Krieg f\u00fchren und Frieden schlie\u00dfen, sondern sogar mit dem Auslande B\u00fcndnisse eingehen. Ohne sie konnte der Kaiser weder einen Reichskrieg f\u00fchren noch Steuern erheben und Gesetze geben (Karte!)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Folgen des Krieges.<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor dem Kriege war Deutschland ein wohlhabendes bev\u00f6lkertes Land gewesen; nach ihm war es eine W\u00fcste. Der Wohlstand war vernichtet und die Bev\u00f6lkerung in manchen Gegenden auf den zehnten Teil der fr\u00fcheren Zahl zusammengeschmolzen. Viele D\u00f6rfer waren g\u00e4nzlich vom Erdboden verschwunden. In den St\u00e4dten standen nicht selten zwei Drittel aller H\u00e4user unbewohnt. Wiesen und Felder waren jahrelang unbebaut geblieben und zu Buschland oder Heide geworden, in denen W\u00f6lfe hausten. Die Bauern besa\u00dfen weder Pferde noch Saatkorn zur Bestellung der \u00c4cker; die stattlichen Rinder- und Schafherden waren in dem langen Kriege aufgezehrt worden. Auch in den \u00f6rtlichen Gegenden Deutschlands geriet nun der Bauer in v\u00f6llige Abh\u00e4ngigkeit von den Gutsherrn und wurde h\u00f6rig. Die Pest und andre ansteckende Krankheiten suchten die Bev\u00f6lkerung heim. Auf den Landstra\u00dfen herrschte die gr\u00f6\u00dfte Unsicherheit; R\u00e4uberbanden und Scharen entlassener S\u00f6ldner lie\u00dfen das Land nicht zu Ruhe und Frieden kommen. Der Handel war vernichtet, und das Gewerbe lag danieder; denn niemand konnte dem Handwerker etwas abkaufen. Die Sitten waren verwildert; Diebstahl, Betrug und Trunksucht hatten \u00fcberhand genommen. Ohne Schulen und ohne Erziehung war das junge Geschlecht gro\u00df geworden, so da\u00df Unbildung und Aberglaube allgemein waren. Zu keiner Zeit gab es so viele Hexenprozesse als nach dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriege. Selbst die deutsche Sprache war gesch\u00e4ndet und verdorben. Da ausl\u00e4ndische S\u00f6ldner jahrzehntelang in Deutschland ihr Wesen trieben, b\u00fcrgerten sich unz\u00e4hlige fremde Worte ein, so da\u00df Schriftst\u00fccke aus jener Zeit fast unverst\u00e4ndlich sind. &#8211; Der letzte Rest der kaiserlichen Gewalt und der Reichseinheit war verloren gegangen. Uneinig und zerrissen im Innern, g\u00e4nzlich ohnm\u00e4chtig nach au\u00dfen, wurde das deutsche Reich zum Gesp\u00f6tt der ganzen Welt. Nicht nur ein gewaltiger Religionskrieg zwischen den Katholiken und Evangelischen, auch ein erbitterter Streit zwischen Kaiser und Reichsf\u00fcrsten war ausgefochten worden. Letztere hatten gesiegt und waren dem Kaiser gleichberechtigt. Die Macht des habsburgischen Kaiserhauses war gebrochen, die einst so bedeutungsvolle Kaiserw\u00fcrde zum inhaltlosen Titel geworden. &#8211; In der nun folgenden schlimmen Zeit erhob sich neben \u00d6sterreich, das die Macht und das Ansehen des deutschen Reichs nicht hatte bewahren k\u00f6nnen, nach und nach ein andres Land, <strong>auf das sich bald die Blicke der ganzen <\/strong><strong>W<\/strong><strong>elt richteten: die Mark Brandenburg unter der Herrschaft des Hauses Hohenzollern.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz des Augsburger Religionsfriedens wurde das Verh\u00e4ltnis zwischen Katholiken und Protestanten in Deutschland nicht besser. Um das Jahr 1600 standen sich beide Parteien schon so feindselig gegen\u00fcber, da\u00df ein Krieg vorauszusehen war. Wegen der drohenden Gefahr schlossen die protestantischen F\u00fcrsten ein B\u00fcndnis, die \u201eUnion\u201c, an deren Spitze der Kurf\u00fcrst Friedrich von der Pfalz stand. 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