{"id":1617,"date":"2023-01-22T19:48:36","date_gmt":"2023-01-22T18:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=1617"},"modified":"2023-12-10T13:48:58","modified_gmt":"2023-12-10T12:48:58","slug":"1888-wilhelm-ii","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1888-wilhelm-ii\/","title":{"rendered":"1888. Wilhelm II."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/850805101?h=25d5940fa6&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wilhelm II.<\/h2>\n\n\n\n<p><a><\/a> Kaiser Wilhelm II., der \u00e4lteste Sohn des Kaisers Friedrich, erblickte am 27. Januar 1859 das Licht der Welt. Wie bei allen Hohenzollernprinzen, so ging auch bei ihm die Ausbildung des Geistes und K\u00f6rpers Hand in Hand. Der Vater hielt streng darauf, da\u00df an Flei\u00df, P\u00fcnktlichkeit und Ausdauer seines Sohnes die h\u00f6chsten Anforderungen gestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Deswegen erhielt Prinz Wilhelm im September 1866, wie ein halbes Jahr zuvor einen Milit\u00e4rgouverneur, auch einen zivilen Erzieher. Damit trat eine Pers\u00f6nlichkeit in sein Leben, die von bestimmenden Einflu\u00df auf seine ganze geistige Entwicklung werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Georg Hinzpeter. <\/p>\n\n\n\n<p>Seine P\u00e4dagogik war ganz auf harte, n\u00fcchterne Pflichterf\u00fcllung und auf \u201eDienen\u201c eingestellt: der Charakter mu\u00df durch stetes \u201eEntsagen\u201c gest\u00e4hlt werden, das Leben des Prinzen hat sich im Sinne \u201ealtpreu\u00dfischer Einfachheit\u201c zu gestalten, die rauhe Erziehung der Spartaner ist das Ideal. <\/p>\n\n\n\n<p>Lob spendete er nie &#8211; denn der kategorische Imperativ der Pflicht verlangte sein Recht an sich, was brauchte es da des anfeuernden oder anerkennenden Wortes?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel, welches Hinzpeter sich f\u00fcr die Erziehung seines Z\u00f6glings gesteckt hatte, war die harmonische Ausbildung der Geisteskr\u00e4fte vermittels der altklassischen Gymnasialbildung, die strenge \u201eGymnastik des Geistes\u201c, die Bef\u00e4higung zur L\u00f6sung geistiger Aufgaben durch st\u00e4ndige \u00dcbung, gewissenhaftes Streben nach Erkennen und Wissen und die Gewinnung einer historischen Weltanschauung, vor allem aber die Gew\u00f6hnung an Pflichterf\u00fcllung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erlangung dieser F\u00e4higkeiten durfte weder durch die Anforderungen der Repr\u00e4sentation, die in Berlin einen Prinzen des K\u00f6niglichen Hauses naturgem\u00e4\u00df viel in Anspruch nahmen, noch durch die Erwerbung jener anderen F\u00e4higkeiten beeintr\u00e4chtigt werden, die der Prinz sich aneignen mu\u00dfte: Reiten, Schwimmen, Fechten, Tanzen, \u00dcbung in der franz\u00f6sischen und englischen Sprache usw. Dies alles mu\u00dfte nebenbei gelernt werden und durfte den gro\u00dfen Plan Hinzpeters nicht st\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ausgesprochenes Hemmnis war es f\u00fcr den Prinzen, da\u00df sein linker Arm infolge einer bei der Geburt entstandenen, anfangs \u00fcbersehenen Verletzung in der Entwicklung zur\u00fcckgeblieben war und seine freie Beweglichkeit eingeb\u00fc\u00dft hatte. Er wurde auf die verschiedensten Arten behandelt, die die \u00e4rztliche Wissenschaft der Zeit bereit hatte und die das einzige Ergebnis hatten \u201eda\u00df ich in schmerzvollster Weise gequ\u00e4lt wurde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Turnunterricht verfolgte ursr\u00fcnglich die Absicht, seinen Arm auf gymnastischem Wege zu kr\u00e4ftigen. Er konnte ihn aber niemals mit der Passion betreiben wie andere, nichtbehinderte Knaben. Dahingegen hat er das Schwimmen, das ihm zuerst ebenfalls betr\u00e4chtliche Schwierigkeiten bereitete, bald mit lebhafter Begeisterung betrieben und es darin zu gro\u00dfer Fertigkeit gebracht. Auch f\u00fcr die anderen Arten des Wassersportes, wie Segeln und Rudern, hat er viel Neigung gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu gro\u00dfer Gewandheit ist er auch im Schie\u00dfen gelangt. Das Schwierigste vor allem aber war f\u00fcr ihn, Reiten zu lernen. Der Prinz war 8 \u00bd Jahre alt und noch f\u00fchrte ein Lakai sein Pony am Z\u00fcgel, weil seine k\u00f6rperliche Unsicherheit ihm selbst wie anderen un\u00fcberwindliche Angst einfl\u00f6\u00dfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Erzieher Hinzpeter hob, seine inzwischen unbedingt gewordene moralische Autorit\u00e4t mit einsetzend, den weinenden Prinzen auf sein Pferd ohne B\u00fcgel und erzwang die \u00dcbung der verschiedenen Gangarten, taub gegen alles Bitten und Weinen, erbarmungslos den unaufh\u00f6rlich herunterst\u00fcrzenden Reiter wieder hinaufhebend, bis endlich nach wochenlanger Qu\u00e4lerei das n\u00f6tige Gleichgewicht erlangt war. Diese Morgen\u00fcbungen in den Seitenalleen des Parkes von Sanssouci waren ein Schrecken f\u00fcr jedermann, ein gr\u00f6\u00dferer f\u00fcr den Zwingenden als f\u00fcr den Gezwungenen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Bruder Heinrich hat oft aufgeheult vor Schmerz, wenn er das Martyrium mit ansehen mu\u00dfte. Aber nur ungew\u00f6hnliche Energie und R\u00fccksichtslosigkeit konnten die ungew\u00f6hnliche, wenn auch nat\u00fcrliche Schw\u00e4che besiegen. Nachdem dies einmal geschehen und der Prinz durch Wecken der eigenen Kraft jedem anderen Knaben gleichgestellt war, konnte er dem Stallmeister \u00fcbergeben werden zu weiterer schnell fortschreitender Ausbildung. Das Reiten, welches anfangs nur mit wirklichem Risiko und trotz tr\u00e4nenreichen Widerwillens mit besonderer Entschiedenheit aufgezwungen war, wurde eine mit Vorliebe und Erfolg ge\u00fcbte Fertigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erfolg hat Hinzpeters Methode recht gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Buch \u201eAus meinem Leben\u201c schreibt Kaiser Wilhelm II.:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;<em>da\u00df ich trotz der bitter harten Schule, durch die er mich geleitet hat, niemals das Gef\u00fchl der Dankbarkeit und Verehrung f\u00fcr alles, was er mir gegeben hat, verloren habe. Bei ihm habe ich das Wichtigste gelernt, was ein Mensch lernen kann: arbeiten und seine Pflicht tun.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der zehnte Geburtstag war, wie im Leben eines jeden preu\u00dfischen Prinzen, auch f\u00fcr Wilhelm ein wichtiges Ereignis. An diesem Tage wurde er in das Heer aufgenommen und bekam seine erste Uniform im Range eines Leutnants des ersten Garderegiments zu Fu\u00df. So sieht es die hohenzollersche Familientradition vor: Der junge Leutnant soll sich von nun an so viel milit\u00e4rische \u00dcbung erwerben, da\u00df er mit achtzehn Jahren, vollj\u00e4hrig geworden, eine Kompanie kommandieren kann. Die Aufnahme-Zeremonie im Jahre 1869 schrieb Meldung bei seinem Gro\u00dfvater Kaiser Wilhelm I. vor, der den Schwarzen Adlerorden anheftete. Danach musste der neugebackene Leutnant als j\u00fcngster Offizier der deutschen Armee mit der Truppe im Parademarsch vor dem Kaiser vorbeimarschieren, wobei sich der kleine Kerl anzustrengen hatte, um mit Soldaten Schritt zu halten, die neben dem neuen &#8222;Vorgesetzten&#8220; wie Riesen aussahen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem der Prinz im Herbst 1874 konfirmiert worden war, brachten ihn seine Eltern selbst auf das Gymnasium nahe Kassel. Er war der erste Hohenzoller, der eine \u00f6ffentliche Schule besuchte. Seine Lehrer waren angewiesen, mit dem Prinzen gar keine Ausnahme zu machen. Sie nannten ihn \u201ePrinz Wilhelm\u201c und \u201eSie\u201c, nicht \u201eK\u00f6nigliche Hoheit&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem er 1877 die Abgangspr\u00fcfung mit Ehren bestanden hatte, bezog er die Universit\u00e4t Bonn, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren; mit Vorliebe besch\u00e4ftigte er sich daneben mit Weltgeschichte. An dem fr\u00f6hlichen Leben und Treiben der Studenten nahm der Prinz in frischer Jugendlust teil. Nach zwei Jahren f\u00fchrte ihn kein Geringerer als F\u00fcrst Bismarck in die Staatskunst ein. Mit Leib und Seele war Prinz Wilhelm Soldat. Als Knabe sah er Vater und Gro\u00dfvater in den Krieg ziehen und Begeisterung erf\u00fcllte ihn, wenn er von den hohen Taten h\u00f6rte, die unter ihrer F\u00fchrung geschahen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz 1876 wurde der Prinz zum Premierleutnant bef\u00f6rdert und trat in dieser Stellung am 9. Februar 1877 seinen praktischen Dienst in der 6. Kompanie des 1. Garderegiments zu Fu\u00df in Potsdam an. Sein Gro\u00dfvater, Kaiser Wilhelm I., ermahnte ihn vor den versammelten Offizieren, ein t\u00fcchtiger Soldat zu werden und entlie\u00df ihn mit den Worten:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Nun gehe hin und tue deine Schuldigkeit, wie es dir gelehrt werden wird. Gott sei mit dir!<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Den Dienst der verschiedenen Waffengattungen lernte er gr\u00fcndlich kennen und es erf\u00fcllte ihn mit besonderer Freude, als ihn der ber\u00fchmte Heerf\u00fchrer Prinz Friedrich Karl einst wegen seiner geschickten F\u00fchrung des Garde-Husarenregiments lobte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verm\u00e4hlung.<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1881 verm\u00e4hlte sich Prinz Wilhelm mit der Prinzessin Auguste Viktoria, der \u00e4ltesten Tochter des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Die junge F\u00fcrstin gewann sich durch ihre nat\u00fcrliche Anmut und gro\u00dfe Herzensg\u00fcte bald die Zuneigung der kaiserlichen Familie und die Liebe des Volkes.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 6. Mai 1882 wurde dem Prinzen der erste Sohn, der Kronprinz Wilhelm, geboren. Noch f\u00fcnf S\u00f6hne, die Prinzen Eitel Friedrich, Adalbert, August Wilhelm, Oskar, Joachim und eine Tochter, die Prinzessin Viktoria Luise, die alle fr\u00f6hlich gediehen, wurden dem jungen f\u00fcrstlichen Ehepaare im Laufe der Jahre geschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein inniges Band der Liebe hatte Eltern und Kinder zu einem gl\u00fccklichen und vorbildlichen Familienleben umschlungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Regierungsantritt.<\/h4>\n\n\n\n<p>Am 15. Juni 1888, im Alter von 29 Jahren, \u00fcbernahm Wilhelm II. die preu\u00dfische K\u00f6nigskrone und die deutsche Kaiserw\u00fcrde. Wie sehr ihm des Volkes Wohl am Herzen lag, davon zeugte sein Erla\u00df \u201eAn mein Volk\u201c, worin er gesagt hatte: \u201eAuf den Thron Meiner V\u00e4ter berufen, habe ich die Regierung im Aufblicke zu dem K\u00f6nige aller K\u00f6nige \u00fcbernommen und Gott gelobt, nah dem Beispiele Meiner V\u00e4ter Meinem Volke ein gerechter und milder F\u00fcrst zu sein, Fr\u00f6mmigkeit und Gottesfurcht zu pflegen, den Frieden zu schirmen, die Wohlfahrt des Landes zu f\u00f6rdern, den Armen und Bedr\u00e4ngten ein Helfer, dem Rechte ein treuer W\u00e4chter zu sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser hatte sich die Erhaltung des Friedens in Europa zum Ziel gesetzt. Deshalb stattete er bald nach seiner Thronbesteigung den m\u00e4chtigsten Herrschern Europas einen Besuch ab. \u00dcberall wurden neue Freundschaftsbande gekn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Dreibund, den Deutschland, \u00d6sterreich und Italien erneuerten, sollte ein Hort des Friedens sein. Fremden Nationen hatte der Kaiser manche ritterliche Aufmerksamkeit erwiesen und ihnen oft in Not hochherzig seine Hilfe dargeboten, so da\u00df auch das Ausland ihm Achtung und Anerkennung zollte. Er wusste aber, da\u00df wir am besten gesichert sind, wenn unser Schwert scharf ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kaiser und Kanzler.<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcrst Bismarck lenkte nach wie vor mit Meisterhand die Geschicke Deutschlands. Aber schon in den ersten Jahren der Regierung Wilhelms II. zeigte es sich, da\u00df die Ansichten des jungen Kaisers in vielen Dingen von denen des F\u00fcrsten Bismarck abwichen. Besonders in Bezug auf die Arbeiter-Schutzgesetzgebung, die der Kanzler weniger weit auszudehnen beabsichtigte, ergaben sich tiefgehende Meinungsverschiedenheiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohl erkannte der Kaiser die unverg\u00e4nglichen Verdienste des F\u00fcrsten um Deutschlands Einigung und um das Reich freudig an. Der junge, tatkr\u00e4ftige Herrscher, der \u201esein eigener Kanzler\u201c sein wollte, w\u00fcnschte jedoch mancherlei Regierungsgesch\u00e4fte, die F\u00fcrst Bismarck bisher allein gef\u00fchrt hatte, selbst in die Hand zu nehmen. Daher wurde der alte Reichskanzler im Jahre 1890 unter Erhebung zum \u201eHerzoge von Lauenburg\u201c entlassen und zog sich auf sein Gut Friedrichsruh im Sachsenwalde bei Hamburg zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter kam es zur Freude des deutschen Volkes wieder zu einer Ann\u00e4herung zwischen Kaiser Wilhelm und dem F\u00fcrsten; aber seinen Sachsenwald hat der gro\u00dfe, eiserne Kanzler, \u201eder getreue Eckart\u201c des deutschen Volkes, nicht wieder verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Friedrichsruh schlo\u00df er am 30. Juli 1898 die Augen zur ewigen Ruhe. Sein Grabmal tr\u00e4gt die von ihm selbst bestimmte Inschrift: \u201e<strong>F\u00fcrst von Bismarck, ein treuer, deutscher Diener Kaiser Wilhelms I.<\/strong>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heer und Flotte.<\/h4>\n\n\n\n<p>Unerm\u00fcdliche Arbeit verwendete Kaiser Wilhelm darauf, das Heer schlagfertig zu erhalten. Der wachsenden Volkszahl entsprechend, ist es vermehrt worden und hat in Friedenszeiten \u00fcber eine halbe Million Soldaten gez\u00e4hlt. Da die Dienstzeit bei den meisten Waffengattungen auf zwei Jahre herabgesetzt wurde, mu\u00dfte mit erh\u00f6htem Eifer an der Ausbildung der Soldaten gearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sodann hatte sich Kaiser Wilhelm II. die besondere Aufgabe gestellt, eine achtunggebietende Flotte zu schaffen. Kein Hohenzoller vor ihm hat so wie unser Kaiser dem Seewesen seine ganze Teilnahme gewidmet; die Vorfahren mu\u00dften ja ihrem Lande erst eine Machtstellung schaffen, ehe der Adler den Flug \u00fcber das Weltmeer wagen konnte. Um den Absatz der Handelserzeugnisse in \u00fcberseeischen L\u00e4ndern zu sichern und die Machtstellung des Reiches zu erhalten, ist dem deutschen Volke eine Flotte \u201ebitter not\u201c. Zu den Mitgliedern des Reichstages sprach er: \u201eAus Deutschland ist ein Weltreich geworden. \u00dcberall in fernen Teilen der Erde wohnen Tausende unserer Landsleute. Deutsche G\u00fcter, deutsches Wissen, deutsche Betriebsamkeit gehen \u00fcber den Ozean.<\/p>\n\n\n\n<p>An Sie tritt die Pflicht, mir zu helfen, dieses gr\u00f6\u00dfere Deutsche Reich auch fest an unser heimisches zu gliedern.\u201c \u201eUnsere Zukunft liegt auf dem Wasser&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Solchen mahnenden Worten hat der Erfolg nicht gefehlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Flottengesetz von 1900 bestimmte eine planm\u00e4\u00dfige Vermehrung unserer Kriegsflotte. An die Spitze der gesamten Schlachtflotte hatte der Kaiser einen Bruder, den Prinzen Heinrich, gestellt. Fr\u00fcher konnten in Deutschland selbst nur kleine Schiffe gebaut werden, die gro\u00dfen wurden in England und Frankreich gekauft. Unsere gro\u00dfen Werften hatten uns dann v\u00f6llig unabh\u00e4ngig vom Ausland gemacht. Sie haben die gr\u00f6\u00dften Handelsdampfer und die gewaltigen Kriegsschiffe gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>1895 \u00fcbergab Kaiser Wilhelm den f\u00fcr die K\u00fcstenverteidigung und den Handel wichtigen Nord-Ostsee-Kanal dem Verkehr und nannte ihn zum Andenken an seinen Gro\u00dfvater Kaiser-Wilhelm-Kanal.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Kolonien.<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1890 tauschte Kaiser Wilhelm von den Engl\u00e4ndern die alte deutsche Insel Helgoland gegen einige Gebiete in Afrika ein. Sie war f\u00fcr die Marine ein wichtiger St\u00fctzpunkt in der Nordsee. Im Jahre 1897 gelang es, die Chinesen daf\u00fcr zu gewinnen, da\u00df sie die Bucht von Kiautschou mit einem dazu geh\u00f6rigen Landgebiete an Deutschland auf 99 Jahre verpachteten. Durch Kauf kamen die im Stillen Ozeane liegenden Karolinen, Marianen und Palau-Inseln von Spanien an Deutschland und sp\u00e4ter wurde noch die wertvolle Samoagruppe erworben. Die von wilden V\u00f6lkerschaften bewohnten Kolonien bereiteten dem Reiche nicht selten Schwierigkeiten. So brach in S\u00fcdwestafrika 1904 ein blutiger Aufstand aus, zu dessen Unterdr\u00fcckung ungef\u00e4hr 15 000 Mann freiwillig hinauszogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den ungeheuern Schwierigkeiten des Feldzuges in dem wilden und wasserarmen Lande haben die deutschen Krieger gl\u00e4nzend bewiesen, da\u00df die alten Tugenden der V\u00e4ter: Tapferkeit, Kriegszucht und williges Ertragen von Anstrengungen in Heer und Flotte noch lebendig sind.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Handel und Verkehr.<\/h4>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahrzehnten hatten Handel und Verkehr eine ungeahnte Ausdehnung erhalten. Das Reich nahm unter den Seehandel treibenden V\u00f6lkern den zweiten Platz ein und der Vermerk auf den Waren \u201eIn Deutschland angefertigt\u201c galt in der ganzen Welt als Empfehlung. Durch die deutschen Dampfschiffahrtsgesellschaften, deren Schiffe wegen ihrer Seet\u00fcchtigkeit und Schnelligkeit ber\u00fchmt waren und durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes war der Verkehr unendlich gewachsen. Auch hier suchte Kaiser Wilhelm anzuregen und zu f\u00f6rdern; er hatte selbst ausgesprochen: \u201eWir stehen im Zeichen des Verkehrs!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wissenschaft und Kunst.<\/h4>\n\n\n\n<p>Wissenschaft und Kunst erfreuten sich in Deutschland hoher Bl\u00fcte. Auf den Technischen Hochschulen, die durch Kaiser Wilhelm den Universit\u00e4ten gleichgestellt waren, empfingen Baumeister und Ingenieure eine vorz\u00fcgliche Ausbildung. An der Verbesserung der h\u00f6heren Schulen, der Lehrerseminare, der Fortbildungs- und Volksschulen wurde unerm\u00fcdlich gearbeitet, damit sie den ver\u00e4nderten Verh\u00e4ltnissen der damals neuen Zeit entsprachen. K\u00fcnstler und Dichter haben machtvolle F\u00f6rderung erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Prachtvolle Bauwerke, wie das Reichstagsgeb\u00e4ude, das Herrenhaus, der neue Dom, die Kaiser Wilhelms- und Kaiser Friedrichs-Ged\u00e4chtniskirche schm\u00fcckten die Reichshauptstadt. In der Siegesallee lie\u00df Kaiser Wilhelm die Marmorstandbilder der K\u00f6nige von Preu\u00dfen, sowie der Kurf\u00fcrsten und Markgrafen von Brandenburg durch hervorragende Bildhauer errichten und machte sie der Stadt Berlin zum Geschenk.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem K\u00f6nigsschlosse erhob sich das Nationaldenkmal f\u00fcr Wilhelm I. und vor dem Reichstagsgeb\u00e4ude das gewaltige Standbild seines eisernen Kanzlers, des Schmiedes der deutschen Einigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gesetzgebung.<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Lage des Arbeiterstandes wurde durch das Alters- und Invalidit\u00e4tsversicherungsgesetz, sowie durch das Arbeiter- und Kinderschutzgesetz weiter verbessert, so da\u00df die deutsche Gesetzgebung hierin f\u00fcr fremde V\u00f6lker vorbildlich geworden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1900 trat das neue \u201eB\u00fcrgerliche Gesetzbuch\u201c in Kraft, das f\u00fcr das gesamte deutsche Vaterland Geltung besitzt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kaiser Wilhelms F\u00fcrsorge f\u00fcr das Reich.<\/h4>\n\n\n\n<p>Ohne Rast und Ruhe arbeitete Kaiser Wilhelm daran, die machtvolle Stellung Deutschlands unter den Staaten der Erde zu erhalten und zu st\u00e4rken. Er sorgte aber auch daf\u00fcr, \u201eda\u00df das Deutsche Reich von allen Seiten das unbedingte Vertrauen als eines ruhigen, ehrlichen und friedlichen Nachbarn geno\u00df\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf allen Lebensgebieten wollte er seinem Volke ein F\u00fchrer sein, damit es \u201eGott vertrauend und in sich gefestigt, nach au\u00dfen entschlossen, nach innen geschlossen\u201c, f\u00fcr die Fortentwicklung menschlicher Gesittung und menschlichen Wissens arbeitete.<\/p>\n\n\n\n<p>Sammlung und Erholung suchte Kaiser Wilhelm am liebsten auf Seereisen nach Norwegen und dem Mittelmeere. Die Kaiserin Auguste Viktoria unterst\u00fctzte ihren hohen Gemahl in der F\u00fcrsorge f\u00fcr das deutsche Volk, indem sie den Bau von Gottesh\u00e4usern, sowie alle Werke der Wohlt\u00e4tigkeit und Krankenpflege eifrig f\u00f6rderte. Da Deutschlands Zukunft auf der T\u00fcchtigkeit des heranwachsenden Geschlechtes beruhte, bem\u00fchte sich Kaiser Wilhelm, seine Tochter zu einer echten deutschen Frau, seine S\u00f6hne zu pflichttreuen und charaktervollen M\u00e4nnern heranzuziehen. Um als F\u00fchrer des Heeres und der Flotte dem Vaterlande zu dienen, mu\u00dften die Prinzen sich neben einer gr\u00fcndlichen wissenschaftlichen Bildung zugleich t\u00fcchtige milit\u00e4rische Kenntnisse aneignen. Ein Freudenfest f\u00fcr das deutsche Volk war es, als der Kronprinz sich mit der jugendfrischen Herzogin Cecilie von Mecklenburg Schwerin verm\u00e4hlte. Mit den herzlichsten Segensw\u00fcnschen hatte die Bev\u00f6lkerung das hohe Paar bei seinem Einzuge in Berlin begr\u00fc\u00dft. Am 4. Juli 1906 wurde dem Kronprinzen der erste Sohn, dem Kaiser und der Kaiserin also der erste Enkel, geboren. Er erhielt in der heiligen Taufe den Namen Wilhelm.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kriegsausbruch 1914 und Lebensende.<\/h4>\n\n\n\n<p>Viele neideten den Deutschen den wirtschaftlichen Aufschwung und damit verbundenen Erfolg. Es wurden finstere Pl\u00e4ne geschmiedet um die Deutschen in einen Krieg zu treiben und zu besiegen. Am 28. Juni 1914 wurden der \u00f6sterreichisch-ungarische Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gehmalin in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo erscho\u00dfen. Dieses Ereignis wurde von den Feinden Deutschlands genutzt um den lange vorbereiteten Krieg vom Zaun zu brechen. Kaiser Wilhelm II. versuchte alles in seiner Macht stehende um dieses Ungl\u00fcck zu verhindern. Bis zuletzt weigerte er sich den Befehl zur Mobilmachung zu geben, obwohl Ru\u00dfland seine Armee auch an der deutschen Grenze mobil machte. Am 1. August blieb dem deutschen Kaiser keine andere Wahl, er befahl die Mobilmachung und erkl\u00e4rte im gleichen Zuge Ru\u00dfland den Krieg. Milit\u00e4risch ungeschlagen wurde unser Vaterland durch den Putsch, die sogenannte Novemberrevolution niedergeschlagen. Am 9. November 1918 erkl\u00e4rte Reichskanzler Max von Baden eigenm\u00e4chtig, Wilhelm II. habe als Kaiser und K\u00f6nig von Preu\u00dfen abgedankt und liess diese Falschnachricht vom Wolffschen Telegraphenb\u00fcro verbreiten. Wilhelm II. begab sich daraufhin ins Exil nach Holland, zuerst nach Amerongen und dann nach Doorn. Dort verbrachte er seinen Lebensabend. Am 4. Juni 1941 schlo\u00df Kaiser Wilhelm II. im Beisein seiner einzigen Tochter Viktoria Luise und seinem Enkel Prinz Louis Ferdinand f\u00fcr immer die Augen. Die letztwillige Verf\u00fcgung, die Kaiser Wilhelm eigenh\u00e4ndig Weihnachten 1933 aufgesetzt hatte, lautete:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSollte Gottes Rathschlu\u00df Mich aus dieser Welt abberufen zu einer Zeit, da in Deutschland das Kaisertum noch nicht wieder erstanden ist, so ist es mein fester Wille, da ich im Exil in Doorn zur ewigen Ruhe eingehe, auch in Doorn beigesetzt zu werden\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelm II. Kaiser Wilhelm II., der \u00e4lteste Sohn des Kaisers Friedrich, erblickte am 27. Januar 1859 das Licht der Welt. Wie bei allen Hohenzollernprinzen, so ging auch bei ihm die Ausbildung des Geistes und K\u00f6rpers Hand in Hand. 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