{"id":1608,"date":"2023-01-22T18:40:08","date_gmt":"2023-01-22T17:40:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=1608"},"modified":"2023-09-04T22:34:09","modified_gmt":"2023-09-04T20:34:09","slug":"1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/","title":{"rendered":"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg.<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/836901699?h=60a279bcc5&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren, wenn er nicht durch einen ruhmvollen Feldzug gegen Preu\u00dfen sein wankendes Ansehen bei dem ehrgeizigen Volke befestigte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vorwand zum Kriege war bald gefunden. Die Spanier boten 1870 dem Prinzen Leopold von Hohenzollern die K\u00f6nigskrone an. Obgleich dieser F\u00fcrst, der dem s\u00fcddeutschen Zweige des Hohenzollerngeschlechtes angeh\u00f6rte, der Familie Napoleons n\u00e4her verwandt war als dem preu\u00dfischen K\u00f6nigshause, erkl\u00e4rte die franz\u00f6sische Regierung, sie werde nicht dulden, da\u00df ein Hohenzoller den spanischen Thron besteige, weil darin eine Bedrohung Frankreichs liege. Prinz Leopold verzichtete daraufhin auf die spanische Krone.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nun verlangte der franz\u00f6sische Botschafter, K\u00f6nig Wilhelm solle an Napoleon einen entschuldigenden Brief schreiben und versprechen, da\u00df auch f\u00fcr die Zukunft kein Hohenzoller den spanischen Thron besteigen werde. Diese Zumutung, sich vor Napoleon zu dem\u00fctigen, wies K\u00f6nig Wilhelm, der in Ems zur Kur weilte, w\u00fcrdevoll zur\u00fcck und erkl\u00e4rte, f\u00fcr ihn sei die Angelegenheit durch den Verzicht des Prinzen erledigt. Als der franz\u00f6sische Botschafter neue Unterredungen nachsuchte, um seine Forderung zu wiederholen, lie\u00df ihm der K\u00f6nig sagen, er habe ihm nichts weiter mitzuteilen. In der franz\u00f6sischen Volksvertretung waren inzwischen heftige Reden gegen Preu\u00dfen gehalten worden, und in Paris zogen aufgeregte Menschenmassen mit dem Rufe: \u201eNach Berlin!\u201c durch die Stra\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Bismarck die telegraphische Nachricht von der Abweisung des franz\u00f6sischen Botschafters in Ems ver\u00f6ffentlichte, stieg die Erregung in Paris auf den Gipfel. Der franz\u00f6sische Kriegsminister teilte der Volksvertretung mit, zu einem Feldzuge sei alles v\u00f6llig bereit, und so wurde der Krieg an Preu\u00dfen erkl\u00e4rt. K\u00f6nig Wilhelm reiste, von brausendem Jubel des Volkes auf allen Bahnh\u00f6fen begr\u00fc\u00dft, nach Berlin und befahl, das Heer kriegsbereit zu machen. Am Todestage seiner Mutter besuchte er die Gr\u00e4ber seiner Eltern und erneuerte dann den Orden vom Eisernen Kreuze. Die s\u00fcddeutschen Staaten, auf deren Abfall Napoleon III. gerechnet hatte, stellten dem B\u00fcndnisse getreu ihre Truppen unter K\u00f6nig Wilhelms Befehl. Die wehrhaften M\u00e4nner aller deutschen St\u00e4mme eilten unter dem Gesange der \u201eWacht am Rhein\u201c zu den Waffen. Alldeutschland nahm den Kampf auf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Aufstellung der Heere.<\/h3>\n\n\n\n<p>In 14 Tagen und ohne St\u00f6rung vollzog sich nach den Pl\u00e4nen des Generals von Moltke der Aufmarsch der deutschen Heere. Drei gro\u00dfe Armeen wurden gebildet. Die I. Armee sammelte sich zwischen Koblenz und Trier; sie stand unter dem Befehle des Generals von Steinmetz. Die II. Armee unter dem Prinzen Friedrich Karl nahm in der Rheinpfalz Aufstellung. Die III. Armee setzte sich aus den s\u00fcddeutschen Truppen und drei preu\u00dfischen Korps zusammen, sie wurde in der Gegend von Mannheim zusammengezogen und von dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preu\u00dfen befehligt, dem wie 1866 General von Blumenthal als Berater beigegeben war. Zur Verteidigung der Seek\u00fcsten gegen die \u00fcberlegene franz\u00f6sische Flotte waren 90 000 Mann bestimmt. K\u00f6nig Wilhelm begab sich mit Moltke, Roon und Bismarck an die Westgrenze und \u00fcbernahm den Oberbefehl \u00fcber die drei Armeen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Franzosen hatten zwei Heere gebildet. Das eine, unter Bazaine (bas\u00e4hn), stand bei Metz, das andere, unter Mac Mahon, bei Stra\u00dfburg. Zu diesem geh\u00f6rten auch die Turkos, mohammedanisch-arabische Truppen, die aus Algier hergeholt worden waren. Napoleon hatte die Regierung seiner Gemahlin, der Kaiserin Eugenie, \u00fcbertragen und sich der Armee Bazaines angeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Schlachten an der Grenze.<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Aufmarsch der franz\u00f6sischen Truppen ging trotz der stolzen Versicherung des Kriegsministers nur unter Schwierigkeiten vonstatten, die Regimenter waren nicht vollz\u00e4hlig und ihre Ausr\u00fcstungen unvollst\u00e4ndig. Trotzdem dr\u00e4ngte Napoleon zum Kampfe. Ein franz\u00f6sisches Korps \u00fcberschritt am 2. August die Grenze und griff die schwache Besatzung der preu\u00dfischen Stadt Saarbr\u00fccken lebhaft an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die preu\u00dfischen Truppen gingen vor der \u00dcbermacht tapfer k\u00e4mpfend zur\u00fcck, so da\u00df die Franzosen in Saarbr\u00fccken einr\u00fccken konnten. Dieses unbedeutende Grenzgefecht wurde in Paris als gro\u00dfer Sieg gefeiert. Nachdem der Aufmarsch der Deutschen vollendet war, \u00fcberschritt der Kronprinz mit der III. Armee zuerst die Grenze. Seine Truppen, Bayern und Preu\u00dfen, griffen die Vorhut Mac Mahons am 4. August bei Wei\u00dfenburg an und erst\u00fcrmten den dahinterliegenden steilen Geisberg. Zwei Tage darauf kam es mit Mac Mahons Hauptmacht bei W\u00f6rth zur Schlacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Franzosen, die mit gl\u00e4nzender Tapferkeit fochten, wurden von den H\u00f6hen des Fl\u00fc\u00dfchens Sauer nach furchtbarem Kampfe vertrieben. Um die Schlacht zu retten, warf Mac Mahon dem unaufhaltsam vordringenden deutschen Fu\u00dfvolke seine Reitergeschwader entgegen; aber die stolzen Regimenter brachen unter dem vernichtenden Gewehrfeuer der Deutschen zusammen. In Unordnung flutete die geschlagene franz\u00f6sische Armee zur\u00fcck. An demselben Tage griffen Teile der beiden andern Armeen die von den Franzosen besetzten Spicherer H\u00f6hen s\u00fcdlich von Saarbr\u00fccken an. Das preu\u00dfische Fu\u00dfvolk erkletterte unter schweren Verlusten die steilen H\u00e4nge und schlug die Franzosen in die Flucht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Schlachten bei Metz.<\/h3>\n\n\n\n<p>Bazaine, der den Deutschen allein nicht mehr entgegenzutreten wagte, beschlo\u00df nun, weiter zur\u00fcckzugehen und sich mit Mac Mahon, der seine geschlagene Armee ordnete und erg\u00e4nzte, zu vereinigen. Er wurde aber von Steinmetz ungest\u00fcm angegriffen und gegen Metz gedr\u00e4ngt. Von hier standen ihm zwei Stra\u00dfen, eine s\u00fcdliche und eine n\u00f6rdliche, zum R\u00fcckzuge zu Gebote. Die deutsche Heeresleitung wollte jedoch Bazaines Abmarsch verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die II. Armee \u00fcberschritt deshalb s\u00fcdlich von Metz die Mosel, und das dritte Korps (Brandenburger), das sich an der Spitze befand, griff am 16. August die abziehenden Franzosen bei Marsla Tour-Vionville an. Wohl wurde der Feind dadurch am Weitermarsche gehindert, aber das eine preu\u00dfische Korps wurde von der franz\u00f6sischen \u00dcbermacht fast umklammert und erlitt furchtbare Verluste. Die preu\u00dfische Reiterei versuchte durch mehrere gro\u00dfe Angriffe das Fu\u00dfvolk zu unterst\u00fctzen und erfocht sich blutige Lorbeeren. Endlich, als die Kr\u00e4fte der braven Brandenburger fast ersch\u00f6pft waren, kam die ersehnte Hilfe. Die n\u00f6rdliche Abmarschstra\u00dfe war f\u00fcr Bazaine noch offen geblieben; er \u00e4nderte jedoch seinen Plan und bezog westlich von Metz feste Stellungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier traf ihn am 18. August von S\u00fcden und Westen her bei Gravelotte &#8211; St. Privat der Angriff der I. und II. Armee. K\u00f6nig Wilhelm f\u00fchrte selbst den Oberbefehl. Das zw\u00f6lfte Korps und die Garde umgingen in weit ausholendem Marsche den franz\u00f6sischen rechten Fl\u00fcgel und erst\u00fcrmten die D\u00f6rfer St. Marie und St. Privat. Mit diesem Erfolge war die Schlacht, die blutigste des ganzen Krieges, entschieden: Bazaine wurde in die Festung Metz hineingedr\u00e4ngt und darin von allen Seiten eingeschlossen. Napoleon hatte vor der Schlacht das Heer verlassen und war zu Mac Mahon geflohen. Prinz Friedrich Karl belagerte nun mit der I. und II. Armee Metz. Drei Korps, n\u00e4mlich die Garde, das vierte und das zw\u00f6lfte, wurden aber ausgeschieden und als IV. Armee unter den Befehl des Kronprinzen Albert von Sachsen gestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sedan.<\/h3>\n\n\n\n<p>Mac Mahon wollte mit seiner neu geordneten Armee Bazaine befreien und suchte auf einem Umwege von Norden her nach Metz zu gelangen. Die deutsche Reiterei stellte jedoch seine Bewegungen fest; die III. und IV. Armee schwenkten in einem gro\u00dfen Bogen nach Norden, um ihm den Weg zu verlegen, und erreichten ihn im Tale der Maas, unfern der belgischen Grenze. Auf den Hochebenen \u00f6stlich und s\u00fcdlich der kleinen Festung Sedan hatte Mac Mahon sein Heer aufgestellt. Die deutschen Armeen griffen ihn hier am 1. September an und schlossen im Laufe des Tages weit um Sedan herum einen undurchdringlichen Ring.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz tapferster Gegenwehr wurden die Franzosen \u00fcberall zur\u00fcckgeworfen, und am Nachmittage fluteten die geschlagenen Truppen von allen Seiten in die \u00fcberf\u00fcllte enge Stadt hinein. Dort waren sie dem Feuer der deutschen Gesch\u00fctze widerstandslos preisgegeben. Jeder weitere Kampf war nutzlos. Napoleon hatte vergeblich versucht, auf dem Schlachtfelde einen ehrenvollen Soldatentod zu finden. Als er sah, da\u00df seine Armee unrettbar verloren war, richtete er ein Schreiben an K\u00f6nig Wilhelm, in dem es hie\u00df: \u201eDa es mir nicht verg\u00f6nnt war, inmitten meiner Truppen zu sterben, so lege ich meinen Degen in die H\u00e4nde Eurer Majest\u00e4t!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df sich Napoleon bei Mac Mahon befand, war im deutschen Heerlager unbekannt gewesen; um so gr\u00f6\u00dferer Jubel erhob sich nun, als die Nachricht von seiner Gefangennahme bekannt wurde. Der Rest der franz\u00f6sischen Armee, 100 000 Mann, mu\u00dfte sich am Tage nach der Schlacht dem Sieger ergeben. Tief ergriffen von den gewaltigen Ereignissen, telegraphierte K\u00f6nig Wilhelm seiner Gemahlin: \u201eWelch eine Wendung durch Gottes F\u00fcgung!\u201c Napoleon wurde auf Schlo\u00df Wilhelmsh\u00f6he bei Kassel bis zum Friedensschlusse gefangen gehalten; wenige Jahre danach ist er in England gestorben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Belagerungskrieg.<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf die Nachrichten von den Ereignissen in Sedan brach in Paris die Revolution aus. Napoleon wurde f\u00fcr abgesetzt und Frankreich zur Republik erkl\u00e4rt;die Kaiserin floh nach England. Die Spitze der neuen Regierung, blideten Jules Favre und Gambetta.Aber keinen Fu\u00df breit seines Landes, keinen Stein seiner Festungen wollte Frankreich dem Sieger \u00fcberlassen. Es setzte, obgleich die deutschen Heere Paris belagerten, den Krieg entschlossen fort: das ganze Volk wurde zu den Waffen gerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den von den Deutschen besetzten Landesteilen bildeten sich bewaffnete Banden (Franktireurs), die kleinere deutsche Abteilungen \u00fcberfielen. Die deutschen Truppen wurden durch die Belagerung von Stra\u00dfburg, Metz, Paris und vieler kleineren Festungen festgehalten. Den zum Entsatze von Paris herbeieilenden franz\u00f6sischen Volksheeren konnten daher nur schwache bayrische Abteilungen unter General von der Tann entgegengestellt werden. Diese schlugen die Franzosen in der Gegend von Orleans in zahlreichen Gefechten und hielten sie so lange von Paris fern, bis andere deutsche Truppen frei wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Stra\u00dfburg, das sehr tapfer verteidigt wurde, mu\u00dfte belagert und beschossen werden, ehe es sich Ende September dem General von Werder ergab. Dieser begann darauf die Belagerung von Belfort. In Metz hielt sich Bazaine noch l\u00e4ngere Zeit. Er suchte durch mehrere gro\u00dfe Ausf\u00e4lle den Ring zu sprengen, der ihn einschlo\u00df. Als alle Lebensmittel aufgezehrt waren, mu\u00dfte er jedoch die Festung und sein ganzes Heer von 180 000 Mann Ende Oktober \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Kampf gegen die Republik.<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch den Fall von Metz wurde das Heer des Prinzen Friedrich Karl frei. Dieser eilte zur Unterst\u00fctzung der Bayern an die Loire und vernichtete das dort stehende gro\u00dfe franz\u00f6sische Entsatzheer in den Schlachten bei Orleans und Le Mans. Eine andere franz\u00f6sische Armee suchte von Norden her der bedr\u00e4ngten Hauptstadt zu Hilfe zu kommen, wurde aber bei St. Quentin ebenfalls geschlagen und zerstreut. Ein drittes Heer sollte Belfort befreien und in Deutschland eindringen. General von Werder hielt es jedoch in dreit\u00e4gigen harten K\u00e4mpfen auf, bis General von Manteuffel zu seiner Unterst\u00fctzung herangekommen war. Dieser dr\u00e4ngte die Franzosen sodann in das Juragebirge und zwang sie, in die Schweiz \u00fcberzutreten. Dort wurden sie, noch 80 000 Mann stark, entwaffnet und bis zum Schlusse des Krieges gefangen gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend dieser K\u00e4mpfe blieb Paris von den deutschen Truppen eingeschlossen, K\u00f6nig Wilhelm leitete von Versailles aus, wo er in dem gl\u00e4nzenden Schlosse Ludwigs XIV. wohnte, die Belagerung der Stadt und die Bewegungen der Heere.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kaiserproklamation zu Versailles.<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach so herrlichen Ruhmestaten, die von allen deutschen St\u00e4mmen gemeinsam auf Frankreichs Erde vollbracht worden waren, konnte der Main nicht l\u00e4nger eine Grenzlinie zwischen Nord- und S\u00fcddeutschland bilden.Im Laufe des Winters 1870\/71 traten die s\u00fcddeutschen Staaten dem Norddeutschen Bunde bei, und Graf Bismarck bewog den K\u00f6nig Ludwig von Bayern, im Namen aller deutschen F\u00fcrsten den greisen K\u00f6nig Wilhelm zu bitten, die deutsche Kaiserw\u00fcrde anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das deutsche Volk sprach eine Abordnung des Norddeutschen Reichstages dieselbe Bitte aus. Am 18. Januar 1871 wurde K\u00f6nig Wilhelm von Preu\u00dfen, umgeben von einer Anzahl deutscher F\u00fcrsten und von seinen schlachtenerprobten Kriegern, im Schlosse zu Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen. Zum Schlu\u00dfe trat der Gro\u00dfherzog von Baden vor und rief: \u201eSeine Majest\u00e4t der Kaiser Wilhelm lebe hoch!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die ganze Versammlung stimmte dreimal begeistert in diesen Ruf ein, und die Musik spielte: \u201eHeil dir im Siegerkranz.\u201cEin m\u00e4chtiges Deutsches Reich unter dem Kaiserhause der Hohenzollern war erstanden. Kronprinz Friedrich Wilhelm, der sich gro\u00dfe Verdienste um die Erneuerung der Kaiserw\u00fcrde erworben hatte, schrieb am Abende des unverge\u00dflichen Tages: \u201eDie langj\u00e4hrigen Hoffnungen unserer Voreltern, die Tr\u00e4ume deutscher Dichtungen, sind erf\u00fcllt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Einzug in Paris.<\/h3>\n\n\n\n<p>In Paris, das sich noch immer hartn\u00e4ckig verteidigte, war die Not auf das H\u00f6chste gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Vorr\u00e4te waren aufgezehrt, die Hoffnungen auf Befreiung geschwunden. Die stolze Hauptstadt Frankreichs mu\u00dfte dem deutschen Heere ihre Tore \u00f6ffnen, und an der Spitze seiner tapferen Krieger zog Kaiser Wilhelm am 1. M\u00e4rz 1871 als Sieger ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Kampf zur See.<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Krieges erschienen gro\u00dfe franz\u00f6sische Geschwader in der Nord-und Ostsee und versperrten die H\u00e4fen, da die schwache preu\u00dfische Flotte den Kampf auf offener See mit ihnen nicht wagen konnte. Nach den Niederlagen des franz\u00f6sischen Heeres kehrten aber die feindlichen Schiffe nach Frankreich zur\u00fcck, wo ihre Besatzungen als Landtruppen verwendet wurden. Bei Habana (Westindien) bestand das preu\u00dfische Kanonenboot \u201eMeteor\u201c ein siegreiches Gefecht mit einem franz\u00f6sischen Kriegsschiffe, das schwer besch\u00e4digt in den fremden Hafen fliehen mu\u00dfte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Friede zu Frankfurt.<\/h3>\n\n\n\n<p>Fast 400 000 franz\u00f6sische Soldaten waren in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten und 100 000 Mann \u00fcber die belgische und schweizerische Grenze getrieben worden. Die Festungen des Landes, mehr als 7000 Gesch\u00fctze und 110 Fahnen befanden sich in den H\u00e4nden der Deutschen. Frankreich war v\u00f6llig niedergeworfen und mu\u00dfte um Frieden bitten. Er kam zu Frankfurt a. M. zustande.<\/p>\n\n\n\n<p>Frankreich trat Elsa\u00df (ohne Belfort), sowie Deutsch-Lothringen ab und zahlte eine Kriegsentsch\u00e4digung von 4000 Millionen Mark, bis zu deren Entrichtung franz\u00f6sisches Gebiet besetzt blieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Elsa\u00df-Lothringen wurde unmittelbares deutsches Reichsland.Die deutschen Truppen kehrten nun in ihre Heimat zur\u00fcck; \u00fcberall wurden sie mit Jubel empfangen. Am gl\u00e4nzendsten war jedoch der Einzug der Truppen in Berlin. Die ganze Stadt war mit Fahnen, Laubgewinden und Kr\u00e4nzen geschm\u00fcckt, und eine halbe Million Fremder war zu dieser Festlichkeit herbeigeeilt. Als bleibendes Andenken wurde sp\u00e4ter die Siegess\u00e4ule errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verdienste seiner getreuen Helfer Bismarck, Moltke und Roon erkannte Kaiser Wilhelm an, indem er Bismarck in den F\u00fcrstenstand, Moltke und Roon in den Grafenstand erhob;den Kronprinzen Friedrich Wilhelm, den Prinzen Friedrich Karl und Moltke ernannte er zu Generalfeldmarsch\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moltke und Roon.<\/h3>\n\n\n\n<p>Hellmuth von Moltke wurde im Jahre 1800 in Mecklenburg geboren. Er war erst d\u00e4nischer Offizier, trat aber dann in preu\u00dfischen Dienst, wo er zum General emporstieg. Die Pl\u00e4ne der Feldz\u00fcge 1864, 1866 und 1870\/71 sind von ihm entworfen worden, und daher geb\u00fchrt ihm an den gro\u00dfen Erfolgen ein Hauptverdienst. Er war ein hagerer Mann und erhielt wegen seines ernsten und wortkargen Wesens den Beinamen \u201eder gro\u00dfe Schweiger\u201c. Bis 1888 stand er an der Spitze der Armee. Er starb 1891 in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Albrecht von Roon, geboren 1803, verbesserte als Kriegsminister Einrichtung und Bewaffnung der preu\u00dfischen Armee. Durch die von ihm durchgef\u00fchrte Vermehrung des Heeres, das nach seinen H\u00e4nden in 14 Tagen kriegsbereit gemacht werden konnte, schuf er die Vorbedingungen, durch die die Siege der drei Feldz\u00fcge erm\u00f6glicht wurden. Er starb 1879.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren, wenn er nicht durch einen ruhmvollen Feldzug gegen Preu\u00dfen sein wankendes Ansehen bei dem ehrgeizigen Volke befestigte. Ein Vorwand zum Kriege war bald gefunden. Die Spanier boten 1870 dem Prinzen Leopold von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":2121,"parent":328,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-6-beide-seitenleiste.php","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[35],"class_list":["post-1608","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-19-jahrhundert","tag-geschichteeb"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. | Ewiger Bund.<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. | Ewiger Bund.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Geschichte\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-09-04T20:34:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1748\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"994\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/\",\"name\":\"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. | Ewiger Bund.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg\",\"datePublished\":\"2023-01-22T17:40:08+00:00\",\"dateModified\":\"2023-09-04T20:34:09+00:00\",\"description\":\"Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg\",\"width\":1748,\"height\":994},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"19. Jahrhundert.\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg.\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/\",\"name\":\"Geschichte\",\"description\":\"vom ewigen Bund.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#organization\"},\"alternateName\":\"vom ewigen Bund.\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#organization\",\"name\":\"Geschichte\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2022\/11\/2022-09-20-Logo-EB_Schutzzone_V4_Transparent.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2022\/11\/2022-09-20-Logo-EB_Schutzzone_V4_Transparent.png\",\"width\":2000,\"height\":1982,\"caption\":\"Geschichte\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. | Ewiger Bund.","description":"Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. | Ewiger Bund.","og_description":"Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren.","og_url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/","og_site_name":"Geschichte","article_modified_time":"2023-09-04T20:34:09+00:00","og_image":[{"width":1748,"height":994,"url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/","name":"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg. | Ewiger Bund.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg","datePublished":"2023-01-22T17:40:08+00:00","dateModified":"2023-09-04T20:34:09+00:00","description":"Die Franzosen hatten die preu\u00dfischen Ruhmestaten und die fortschreitende Einigung Deutschlands mit Besorgnis verfolgt. Napoleon bef\u00fcrchtete seinen Thron zu verlieren.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/EB-Geschichte-1870-71-DerDeutschFranzoesischeKrieg.jpg","width":1748,"height":994},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1870-71-der-deutsch-franzoesische-krieg\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"19. Jahrhundert.","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"1870\/71. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg."}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/","name":"Geschichte","description":"vom ewigen Bund.","publisher":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#organization"},"alternateName":"vom ewigen Bund.","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#organization","name":"Geschichte","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2022\/11\/2022-09-20-Logo-EB_Schutzzone_V4_Transparent.png","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2022\/11\/2022-09-20-Logo-EB_Schutzzone_V4_Transparent.png","width":2000,"height":1982,"caption":"Geschichte"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1608"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2158,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1608\/revisions\/2158"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/328"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}