{"id":1604,"date":"2023-01-22T12:41:11","date_gmt":"2023-01-22T11:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=1604"},"modified":"2023-10-23T19:17:16","modified_gmt":"2023-10-23T17:17:16","slug":"1861-1888-wilhelm-i","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1861-1888-wilhelm-i\/","title":{"rendered":"1861-1888. Wilhelm I."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/830127146?h=5487fffd5e&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wilhelm I. 1861-1888. Bis zum Prager Frieden.<\/h2>\n\n\n\n<p>Erst unter Friedrich Wilhelms IV. Nachfolger, Wilhelm I. sollte sich die Sehnsucht des deutschen Volkes nach der Wiederaufrichtung des Deutschen Kaiserreiches und der Einigung der deutschen St\u00e4mme unter einem Kaiser erf\u00fcllen. Er wurde am 22. M\u00e4rz 1797 geboren und war der zweite Sohn Friedrich Wilhelms III. Und der K\u00f6nigin Luise. Seine Kinderjahre fielen in die traurige Zeit von Preu\u00dfens Erniedrigung. Mit Eltern und Geschwistern mu\u00dfte er vor den Franzosen nach Memel fliehen. Als Knabe von 13 Jahren kniete er am Sterbebette seiner Mutter. Diese hatte stets seinen einfachen und pflichttreuen Sinn ger\u00fchmt. Er ist auch sein Leben lang in Wesen und Lebensweise einfach geblieben und hat bis zum Tode durch eiserne Pflichttreue seinem Volke ein leuchtendes Vorbild gegeben. Von Jugend an zeigte der Prinz eine Vorliebe f\u00fcr den Soldatenstand und erwarb sich bald eine gr\u00fcndliche Kenntnis des milit\u00e4rischen Dienstes.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1814 begleitete er seinen Vater in den Krieg und zog zweimal mit in Paris ein. Als er \u00e4lter geworden war, nahm er in der Armee bald eine f\u00fchrende Stellung ein. Im Jahre 1829 verm\u00e4hlte er sich mit der geistvollen Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar. Die Ehe wurde mit zwei Kindern gesegnet, dem nachmaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm und der Prinzessin Luise, die sich sp\u00e4ter mit dem Gro\u00dfherzoge von Baden verm\u00e4hlte.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Spitze der preu\u00dfischen Truppen warf Prinz Wilhelm 1848 den in Baden ausgebrochenen Volksaufstand nieder. Als Friedrich Wilhelm IV. 1858 in Krankheit verfiel, \u00fcbernahm er unter dem Titel \u201ePrinzregent\u201c f\u00fcr ihn die Regierung und bestieg 1861 nach dem Tode seines Bruders den preu\u00dfischen K\u00f6nigsthron. In K\u00f6nigsberg setzte er zuerst sich und dann seiner Gemahlin die Krone auf das Haupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Den feierlichen Akt erlebte er in tiefster Gem\u00fctsbewegung, als ein Gel\u00f6bnis treuer Pflichterf\u00fcllung im Angesichte Gottes des Herrn. Eingedenk dessen, sagte er dann den anwesenden Landtagsmitgliedern und St\u00e4nden:<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-644801e5\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDa die Krone nur von Gott kommt, habe ich durch die Kr\u00f6nung an geheiligter St\u00e4tte bekundet, da\u00df ich sie in Demut aus seinen H\u00e4nden empfangen habe.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbesserung des Heeres.<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Preu\u00dfen das alte Ansehen, das es durch den Vertrag von Olm\u00fctz eingeb\u00fc\u00dft hatte, wiedererlangen wollte, so bedurfte es eines starken Heeres. Seine erste Aufgabe erblickte K\u00f6nig Wilhelm daher in der Verbesserung und Vermehrung der Truppen, deren Anzahl nicht mehr im rechten Verh\u00e4ltnisse zu der angewachsenen Bev\u00f6lkerung stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anzahl der Regimenter wurde verdoppelt; die Fu\u00dftruppen wurden mit dem Z\u00fcndnadelgewehre bewaffnet; die Artillerie erhielt gezogene Hinterladekanonen. Um das Heer schneller kriegsbereit machen zu k\u00f6nnen, trennte der Kriegsminister von Roon, der den K\u00f6nig in diesen Fragen beriet, die Landwehr von den j\u00fcngeren Soldaten und bildete aus ihr besondere Truppenteile.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dreij\u00e4hrige Dienstzeit wurde streng durchgef\u00fchrt. Bei diesen Pl\u00e4nen stie\u00df der K\u00f6nig aber auf den Widerstand des Abgeordnetenhauses, das die dazu n\u00f6tigen Geldmittel nicht bewilligen wollte. Um die schwierigen Verhandlungen mit der Volksvertretung zu f\u00fchren, wurde der bisherige Gesandte in Paris, Otto von Bismarck, vom K\u00f6nige an die Spitze der Regierung berufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Otto von Bismarck, geboren 1815 in Sch\u00f6nhausen, stammte aus einer Adelsfamilie der Altmark. Er besuchte in Berlin das Gymnasium zum grauen Kloster und studierte in G\u00f6ttingen und Berlin die Rechte. Dann trat er in den Staatsdienst, verlie\u00df diesen aber wieder und bewirtschaftete seine v\u00e4terlichen G\u00fcter an der Elbe.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Heimat erwarb er sich bald Vertrauen und wurde zum Deichhauptmann gew\u00e4hlt, dem die Oberaufsicht \u00fcber die sch\u00fctzenden Elbd\u00e4mme oblag. 1847 kam er als Abgeordneter in den Landtag, wo er mit gro\u00dfer Sch\u00e4rfe die Rechte des K\u00f6nigs vertrat. Er wurde deshalb auch von Friedrich Wilhelm IV. zum Gesandten beim Bundestage in Frankfurt ernannt. Dort erkannte Bismarck, da\u00df eine Einigung des deutschen Vaterlandes nie m\u00f6glich sein werde, solange beide Gro\u00dfm\u00e4chte, \u00d6sterreich und Preu\u00dfen, zu Deutschland geh\u00f6rten. Sp\u00e4ter wurde Bismarck Gesandter in Petersburg und darauf in Paris.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ihn K\u00f6nig Wilhelm zum Ministerpr\u00e4sidenten ernannte, sprach es Bismarck offen aus, da\u00df Deutschland nicht durch Verhandlungen und Vertr\u00e4ge, sondern nur durch \u201eBlut und Eisen\u201c geeinigt werden k\u00f6nne. Er besa\u00df das volle Vertrauen des K\u00f6nigs und war felsenfest von der Notwendigkeit der Heeresvermehrung \u00fcberzeugt. Daher f\u00fchrte er mutig und mit z\u00e4her Willenskraft trotz aller Anfechtungen den schweren Streit mit dem Abgeordnetenhause.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Deutsch-D\u00e4nische Krieg 1864.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die D\u00e4nen hatten ihre Bem\u00fchungen, Schleswig ihrem Lande einzuverleiben, fortgesetzt. Sie sandten d\u00e4nische Beamte und Lehrer nach Schleswig und belegten jeden, der seine deutsche Gesinnung offen zeigte, mit Geld- und Gef\u00e4ngnisstrafen. Im Jahre 1864 zwangen sie sogar ihren K\u00f6nig, die Vereinigung Schleswigs mit D\u00e4nemark durch Gesetz zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Da nahmen sich \u00d6sterreich und Preu\u00dfen der bedr\u00e4ngten Schleswiger an und lie\u00dfen Truppen in Schleswig-Holstein einr\u00fccken. Die Preu\u00dfen wurden von einem Neffen K\u00f6nig Wilhelms, dem Prinzen Friedrich Karl befehligt; den Oberbefehl \u00fcber alle Truppen f\u00fchrte der alte preu\u00dfische Feldmarschall Wrangel. Die D\u00e4nen wurden gezwungen, das Danewerk, einen langen Erdwall, der sich quer durch das Land zog, zu r\u00e4umen, und gingen in die starken D\u00fcppler Schanzen zur\u00fcck, die den \u00dcbergang nach der Insel Alsen deckten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"642\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Erstuermung-der-Dueppeler-Schanze-Nr.-2-1024x642.jpg\" alt=\"Erst\u00fcrmung der D\u00fcppeler Schanze.\" class=\"wp-image-2116\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Erstuermung-der-Dueppeler-Schanze-Nr.-2-1024x642.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Erstuermung-der-Dueppeler-Schanze-Nr.-2-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Erstuermung-der-Dueppeler-Schanze-Nr.-2-768x481.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Erstuermung-der-Dueppeler-Schanze-Nr.-2-1536x962.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Erstuermung-der-Dueppeler-Schanze-Nr.-2.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Erst\u00fcrmung der D\u00fcppeler Schanze.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Diese Schanzen bestanden aus zehn hohen Erdwerken, die durch Gr\u00e4ben, Pfahlwerk und dergleichen unzug\u00e4nglich gemacht und mit schweren Gesch\u00fctzen besetzt waren. W\u00e4hrend die \u00d6sterreicher weiter nach J\u00fctland vordrangen, begannen die preu\u00dfischen Truppen die D\u00fcppler Schanzen zu belagern, und am 18. April 1864 fr\u00fch 10 Uhr erfolgte unter dem Klange des D\u00fcppler Marsches der allgemeine Sturm auf die W\u00e4lle. Den Angriffskolonnen gingen Pioniere voran, die das Pfahlwerk sprengten und die Gr\u00e4ben mit Sands\u00e4cken ausf\u00fcllten.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz des furchtbaren Feuers und der tapfersten Gegenwehr der D\u00e4nen flatterten schon nach einer Viertelstunde auf sechs eroberten Schanzen die preu\u00dfischen Fahnen. Am Nachmittage fielen auch die letzten Befestigungen, und die D\u00e4nen fl\u00fcchteten auf einer Schiffbr\u00fccke, die sie hinter sich abbrachen, nach Alsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Schw\u00e4che der preu\u00dfischen Flotte glaubten sie, hier vor einem Angriffe gesch\u00fctzt zu sein. Prinz Friedrich Karl lie\u00df jedoch heimlich K\u00e4hne zusammenbringen; eine preu\u00dfische Truppenmacht setzte in der Nacht nach Alsen \u00fcber und brachte die Insel in ihre Gewalt. Die d\u00e4nischen Schiffe erschienen zu sp\u00e4t, um den \u00dcbergang hindern zu k\u00f6nnen. Da sahen die D\u00e4nen ein, da\u00df sie auch auf ihren Inseln nicht sicher waren. Sie traten im Frieden zu Wien Schleswig-Holstein, sowie das Herzogtum Lauenburg a. d. Elbe an \u00d6sterreich und Preu\u00dfen ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der deutsche Krieg 1866.<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00d6sterreich verlangte, da\u00df aus Schleswig-Holstein ein neuer Staat gebildet und der Herzog von Augustenburg, der alte Erbrechte besa\u00df, an seine Spitze gestellt w\u00fcrde. K\u00f6nig Wilhelm war einverstanden, forderte jedoch, da\u00df sich der Herzog mit Heer- und Postwesen an Preu\u00dfen anschl\u00f6sse: denn ein neuer Staat im Norden war sonst f\u00fcr Preu\u00dfen gef\u00e4hrlich. Dies wollten aber weder \u00d6sterreich noch der Herzog. Durch einen Vertrag, den Bismarck zustande brachte, wurde der Streit vorl\u00e4ufig beigelegt. Schleswig sollte durch Preu\u00dfen, Holstein durch \u00d6sterreich verwaltet werden;<\/p>\n\n\n\n<p>Lauenburg wurde gegen eine Geldentsch\u00e4digung Preu\u00dfen \u00fcberlassen. F\u00fcr das Zustandekommen des Vertrags erhob K\u00f6nig Wilhelm Bismarck in den Grafenstand. Da der \u00f6sterreichische Statthalter die Anh\u00e4nger des Herzogs von Augustenburg in Holstein frei gew\u00e4hren lie\u00df, h\u00f6rten die Streitigkeiten wegen der beiden Herzogt\u00fcmer jedoch nicht auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Bismarcks Beschwerden rief \u00d6sterreich die Entscheidung des Bundestags an, und dieser beschlo\u00df, das Bundesheer kriegsbereit zu machen, um Preu\u00dfen zum Nachgeben zu zwingen. Der Krieg zwischen den deutschen St\u00e4mmen war unvermeidlich geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf \u00d6sterreichs Seite standen die s\u00fcddeutschen Staaten, Hannover, Kurhessen, Nassau und die freie Stadt Frankfurt; die norddeutschen Kleinstaaten dagegen schlossen sich Preu\u00dfen an. Vorher schon hatte Bismarck mit Italien, das Venetien zu gewinnen hoffte, ein B\u00fcndnis geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Besetzung Norddeutschlands.<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einem Plane, den General von Moltke aufgestellt hatte, r\u00fcckten die preu\u00dfischen Truppen \u00fcberraschend schnell in Hessen, Sachsen und Hannover ein. Der Kurf\u00fcrst von Hessen wurde gefangen genommen; seine Truppen hatten sich aber am Maine mit den S\u00fcddeutschen vereinigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der s\u00e4chsischen Armee gelang es, nach B\u00f6hmen zu den \u00d6sterreichern zu entkommen. Der K\u00f6nig von Hannover suchte mit seinem Heere Bayern zu erreichen, wurde aber bei Langensalza von schwachen preu\u00dfischen Abteilungen angegriffen und festgehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die tapfere hann\u00f6versche Armee errang bei Langensalza zwar den Sieg, mu\u00dfte sich aber einige Tage darauf gefangen geben, da sie von herbeigeeilten preu\u00dfischen Streitkr\u00e4ften umstellt war. Dem K\u00f6nige von Hannover wurde erlaubt, sich nach \u00d6sterreich zu begeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Einmarsch in B\u00f6hmen.<\/h3>\n\n\n\n<p>Das preu\u00dfische Heer, das den Kampf gegen \u00d6sterreich f\u00fchrte, war in drei Armeen eingeteilt. Die Elbarmee befehligte der General Herwarth von Bittenfeld, die I. Armee Prinz Friedrich Karl, die II. Armee der Kronprinz Friedrich Wilhelm. Sie sollten einzeln die Sudeten \u00fcberschreiten und sich bei Gitschin in B\u00f6hmen vereinigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Elbarmee und die I. Armee drangen von Norden her \u00fcber das Gebirge und stellten die Verbindung unter sich her, nachdem sie die ihnen entgegentretenden feindlichen Abteilungen geschlagen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwerer war die Aufgabe des Kronprinzen. Er mu\u00dfte wegen der Enge der schlesischen Gebirgsp\u00e4sse drei voneinander entfernte Stra\u00dfen benutzen, auf denen seine Truppen einzeln angegriffen und in das Gebirge zur\u00fcckgeworfen werden konnten. Eine Heeresabteilung wurde auch wirklich von den \u00d6sterreichern zur\u00fcckgedr\u00e4ngt; aber die auf der mittleren Stra\u00dfe marschierende Garde wetzte die Scharte aus, indem sie am Tage darauf den Feind bei Trautenau besiegte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00e4nzend l\u00f6ste General von Steinmetz, der mit seinem Korps die s\u00fcd\u00f6stlichste Stra\u00dfe eingeschlagen hatte, seine Aufgabe. Aus dem Gebirge heraustretend zertr\u00fcmmerte er an drei hintereinander folgenden Tagen drei verschiedene \u00f6sterreichische Armeekorps, die sich ihm einzeln entgegenstellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Orte der ersten Schlacht erhielt er den Ehrennamen \u201eDer L\u00f6we von Nachod\u201c. Die Verbindung der drei preu\u00dfischen Armeen war nun hergestellt. K\u00f6nig Wilhelm begab sich mit Moltke, Roon und Bismarck nach B\u00f6hmen und \u00fcbernahm den Oberbefehl.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Schlacht bei K\u00f6niggr\u00e4tz.<\/h3>\n\n\n\n<p>Der \u00f6sterreichische Oberbefehlshaber riet nun seinem Kaiser dringend, sofort Frieden zu schlie\u00dfen, da das \u00f6sterreichische Heer dem preu\u00dfischen nicht gewachsen sei. Er erhielt jedoch den Befehl, eine Entscheidungsschlacht zu schlagen. Daher nahm er nordwestlich der Festung K\u00f6niggr\u00e4tz eine Verteidigungsstellung ein, die er noch befestigte; besonders stark besetzte er die H\u00f6he von Chlum.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nig Wilhelm beschlo\u00df, mit den beiden ersten Armeen sofort anzugreifen, und noch in sp\u00e4ter Nacht erhielt der Kronprinz Befehl, zu Hilfe zu kommen. Am 3. Juli 1866 entbrannte die Schlacht. Der K\u00f6nig war den ganzen Tag im Sattel und teilte alle Anstrengungen und Gefahren mit seinen Truppen. Als er dem feindlichen Granatfeuer zu nahe kam, bat ihn Bismarck dringend, sich nicht so gro\u00dfer Gefahr auszusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch kann doch nicht davon reiten, wenn meine brave Armee im Feuer steht!\u201c war die Antwort des K\u00f6nigs. Besonders schwer litten die Magdeburgischen Regimenter unter General von Fransecki, die in den \u201eSwiepwald\u201c eingedrungen waren. Als ein weiteres Vorw\u00e4rtskommen unm\u00f6glich war, setzten sich die tapferen Truppen am Waldrande fest, und General Fransecki stie\u00df seinen Degen in die Erde mit den Worten: \u201eHier sterben wir!\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"505\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz-1024x505.jpg\" alt=\"Die Schlacht bei K\u00f6niggr\u00e4tz.\" class=\"wp-image-2110\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz-1024x505.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz-768x378.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz-1536x757.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/05\/Schlacht-bei-Koeniggraetz.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Schlacht bei K\u00f6niggr\u00e4tz.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Im Kampfe mit mehr als vierfacher \u00dcbermacht und unter furchtbarem Gesch\u00fctzfeuer hielten die zusammengeschossenen Bataillone ihre Stellung fest. Endlich kam der Kronprinz mit seinem Heere auf dem Schlachtfelde an. Unabl\u00e4ssig war die II. Armee gegen Flanke und R\u00fccken des Feindes marschiert, und am Nachmittage erst\u00fcrmte die preu\u00dfische Garde die H\u00f6he von Chlum. Um nicht abgeschnitten zu werden, mu\u00dfte der tapfere Gegner den R\u00fcckzug antreten. Die blutigste und gr\u00f6\u00dfte Schlacht seit der gro\u00dfen V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig war geschlagen worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der H\u00f6he von Chlum traf K\u00f6nig Wilhelm mit dem Kronprinzen zusammen, schlo\u00df ihn tief bewegt in die Arme und schm\u00fcckte ihn mit dem h\u00f6chsten preu\u00dfischen Kriegsorden. An die K\u00f6nigin sandte er folgenden Drahtbericht:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEinen vollst\u00e4ndigen Sieg \u00fcber die \u00f6sterreichische Armee haben wir heute in einer achtst\u00fcndigen Schlacht erfochten. Ich preise Gott f\u00fcr seine Gnade. Der Gouverneur soll Viktoria schie\u00dfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die preu\u00dfischen Heere drangen nun unaufhaltsam gegen Wien vor, so da\u00df der Kaiser von \u00d6sterreich schleunigst Friedensverhandlungen ankn\u00fcpfte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Mainfeldzug.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Streitkr\u00e4fte, die gegen S\u00fcddeutschland zu fechten bestimmt waren, dr\u00e4ngten die Bayern in mehreren siegreichen Gefechten \u00fcber den Main und besetzten Frankfurt. Sp\u00e4ter \u00fcberschritten die preu\u00dfischen Truppen unter dem Befehle des Generals von Manteuffel den Main und schlugen die S\u00fcddeutschen noch an der Tauber.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Friedensschlu\u00df.<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Vorfrieden zu Nikolsburg kam am 23. August 1866 der Friede zu Prag zustande. Die Friedensbedingungen, die dem besiegten Kaiserstaate auferlegt wurden, waren sehr milde. Bismarck wollte zwar \u00d6sterreich aus Deutschland hinausdr\u00e4ngen, um die deutsche Einigung zu erm\u00f6glichen, es aber nicht zu einem unvers\u00f6hnlichen Gegner machen. Auch galt es, durch einen schnellen Friedensschlu\u00df zu verhindern, da\u00df Napoleon III. sich zum Schiedsrichter zwischen \u00d6sterreich und Preu\u00dfen aufwarf und als Lohn daf\u00fcr deutsches Gebiet erlangte. Daher forderte Bismarck keine Landabtretung von \u00d6sterreich; auch Sachsen blieb in ganzem Umfange erhalten. Venetien freilich mu\u00dfte \u00d6sterreich an Italien \u00fcberlassen, obgleich die Italiener zu Wasser und zu Lande geschlagen worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6sterreich schied aus Deutschland aus, zahlte 60 Millionen Mark Kriegsentsch\u00e4digung und verzichtete zugunsten Preu\u00dfens auf Schleswig-Holstein. Die s\u00fcddeutschen Staaten zahlten ebenfalls geringe Kriegskosten. Sie schlossen auf Bismarcks Veranlassung mit Preu\u00dfen ein geheimes B\u00fcndnis, nach dem sie im Falle eines Krieges ihre Truppen unter den Oberbefehl K\u00f6nig Wilhelms stellten. Schleswig-Holstein, Hannover, Kurhessen, Nassau, Hessen-Homburg und die freie Stadt Frankfurt a. M. wurden Preu\u00dfen einverleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den erworbenen Gebieten wurden die drei Provinzen Schleswig-Holstein, Hannover und Hessen-Nassau gebildet. Damit war der Zusammenhang zwischen den \u00f6stlichen und westlichen Landesteilen Preu\u00dfens, sowie der Zugang zur Nordsee hergestellt. Alle L\u00e4nder n\u00f6rdlich des Mains vereinigten sich unter F\u00fchrung Preu\u00dfens zu dem Norddeutschen Bunde und bildeten ein einheitliches Milit\u00e4r-, Post-, Telegraphen-, Zoll- und Handelsgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig von Preu\u00dfen war der Pr\u00e4sident und Graf Bismarck der Kanzler des Bundes. Die F\u00fcrsten und freien St\u00e4dte wurden bei der Verwaltung der gemeinsamen Angelegenheiten durch Bevollm\u00e4chtigte vertreten, die zu einem \u201eBundesrate&#8220; zusammentraten; ein Reichstag, dessen Mitglieder vom Volke gew\u00e4hlt wurden, beriet mit dem Bundesrate die Gesetze. Ein gewaltiger Schritt zur Errichtung des ersehnten einigen deutschen Reiches war damit getan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelm I. 1861-1888. Bis zum Prager Frieden. Erst unter Friedrich Wilhelms IV. Nachfolger, Wilhelm I. sollte sich die Sehnsucht des deutschen Volkes nach der Wiederaufrichtung des Deutschen Kaiserreiches und der Einigung der deutschen St\u00e4mme unter einem Kaiser erf\u00fcllen. Er wurde am 22. M\u00e4rz 1797 geboren und war der zweite Sohn Friedrich Wilhelms III. 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