{"id":1581,"date":"2023-01-22T09:58:09","date_gmt":"2023-01-22T08:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=1581"},"modified":"2023-09-04T22:31:44","modified_gmt":"2023-09-04T20:31:44","slug":"1805-friedrich-wilhelm-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1805-friedrich-wilhelm-3\/","title":{"rendered":"1805. Friedrich Wilhelm III."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Friedrich Wilhelm III.<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/836890079?h=1d5341bccd&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm III. war unter der Aufsicht seines Gro\u00dfheims, des \u201ealten Fritz\u201c, einfach und schlicht erzogen worden. Pflichttreu und sittlich ernst, von wortkargem, oft kurzem Wesen, bem\u00fchte er sich, gegen jedermann gerecht zu sein. In seiner Gemahlin, der sch\u00f6nen und liebensw\u00fcrdigen Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz, besa\u00df er eine kluge und willensstarke Lebensgef\u00e4hrtin, die ihn im Ungl\u00fcck durch ihr Gottvertrauen ermutigte und aufrichtete.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem gl\u00e4nzenden Leben am Hofe Friedrich Wilhelms II. waren Friedrich Wilhelm und Luise abgeneigt. Sie weilten ungern in dem vornehmen Stadtschlo\u00dfe zu Potsdam, das ihnen der prachtliebende K\u00f6nig als Wohnsitz zugewiesen hatte, und zogen sich oft nach dem Gute Paretz bei Potsdam zur\u00fcck. Dort f\u00fchrte Friedrich Wilhelm mit seiner Gemahlin und seinen Kindern das einfache Leben eines Landedelmanns. Er nahm an den Freuden und Leiden der Dorfbewohner Anteil und lie\u00df seine Luise gern die \u201egn\u00e4dige Frau\u201c, sich selbst den \u201eSchulzen von Paretz\u201c nennen. Beide tanzten fr\u00f6hlich am Erntefeste unter der Dorflinde mit, und der g\u00fctigen Kronprinzessin machte es besonderes Vergn\u00fcgen, bei solchen Gelegenheiten die zahlreichen Kinder des Ortes zu beschenken<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelm-III-Luise-500x500px.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1994\" width=\"375\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelm-III-Luise-500x500px.png 500w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelm-III-Luise-500x500px-300x300.png 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-FriedrichWilhelm-III-Luise-500x500px-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Auch als Friedrich Wilhelm III. im Alter von 27 Jahren den Thron bestieg, blieb sein Familienleben den Untertanen ein leuchtendes Vorbild deutscher Zucht und Sitte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste Regierungszeit.<\/h3>\n\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm III. fand bei \u00dcbernahme der Regierung Preu\u00dfen von schweren Schulden bedr\u00fcckt. Durch sparsame Wirtschaft gelang es ihm aber, in acht Jahren die H\u00e4lfte davon abzutragen. Beim Heere freilich war diese Sparsamkeit nicht angebracht. Um keine Ruhegeh\u00e4lter zahlen zu m\u00fcssen, lie\u00df Friedrich Wilhelm viele alte Generale, die l\u00e4ngst nicht mehr kriegst\u00fcchtig waren, in ihren Stellungen. Die Soldaten hatten sehr schweres Gep\u00e4ck zu tragen, und die Gewehre waren schlecht und verbraucht. Trotzdem unterblieben Verbesserungen in Ausr\u00fcstung und Bewaffnung. Der K\u00f6nig liebte Neuerungen \u00fcberhaupt nicht, weil er sie auf die franz\u00f6sische Revolution zur\u00fcckf\u00fchrte. Daher wurde auch das Heerwesen in dem Zustande belassen, in dem es sich zur Zeit Friedrichs des Gro\u00dfen befunden hatte. Der K\u00f6nig hoffte n\u00e4mlich, durch Friedensliebe seinem Volke das Ungl\u00fcck eines Krieges ersparen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jena und Auerst\u00e4dt.<\/h3>\n\n\n\n<p>Als \u00d6sterreich im Bunde mit Ru\u00dfland und England 1805 zum dritten Male gegen Frankreich k\u00e4mpfte, zogen franz\u00f6sische Truppen durch preu\u00dfisches Gebiet, obgleich Preu\u00dfen am Kriege nicht beteiligt war. Der Gesandte, den Friedrich Wilhelm III. wegen dieser Rechtsverletzung zu Napoleon sandte, wurde mit Ausfl\u00fcchten hingehalten, bis \u00d6sterreicher und Russen bei Austerlitz geschlagen waren. Als dann Napoleon von diesen Feinden nichts mehr zu bef\u00fcrchten hatte, f\u00fchrte er gegen Preu\u00dfen eine hochm\u00fctige Sprache, dr\u00e4ngte ihm Hannover auf, bot aber bald darauf dieses Land England an. So zwang er durch Hinterlist und ver\u00e4chtliche Behandlung Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1806 zum Kriege, als dieser gegen ihn allein stand. Mit gro\u00dfer Zuversicht zogen die preu\u00dfischen Offiziere, die l\u00e4ngst schon den Krieg gegen den \u00fcberm\u00fctigen Eroberer gew\u00fcnscht hatten, ins Feld. Zwei Heere unter Ferdinand von Braunschweig und dem F\u00fcrsten Hohenlohe traten den Franzosen und den Truppen des Rheinbundes, die \u00fcberraschend schnell \u00fcber den Th\u00fcringer Wald vordrangen, entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die preu\u00dfische Vorhut unter Prinz Louis Ferdinand von Preu\u00dfen wurde am 10. Oktober 1806 bei Saalfeld geschlagen; Louis Ferdinand starb im Kampfe mit franz\u00f6sischen Reitern den Heldentod. Am 14. Oktober kam es zur Entscheidungsschlacht. F\u00fcrst Hohenlohe unterlag bei Jena den kriegsgewohnten, leicht beweglichen Truppen und dem \u00fcberlegenen Feldherrngeschicke Napoleons.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferdinand von Braunschweig wurde an demselben Tage bei Auerst\u00e4dt unvermutet angegriffen und verlor gleich bei Beginn der Schlacht durch einen Schu\u00df beide Augen. Bald befand sich die Armee trotz der Tapferkeit einzelner Abteilungen in voller Flucht: das preu\u00dfische Heer, das zur Zeit des gro\u00dfen Friedrichs der ganzen Welt Trotz geboten und bisher f\u00fcr unbesiegbar gegolten hatte, war geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-Jenau-Auerstaedt-Bild02-1024x582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1997\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-Jenau-Auerstaedt-Bild02-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-Jenau-Auerstaedt-Bild02-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-Jenau-Auerstaedt-Bild02-768x437.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-Jenau-Auerstaedt-Bild02-1536x873.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-Jenau-Auerstaedt-Bild02.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Zusammenbruch des preu\u00dfischen Heerwesens.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die alten Generale wurden von furchtbarem Schrecken befallen und verloren v\u00f6llig Ruhe und Besinnung. Die starken Festungen Erfurt, Magdeburg, Spandau, K\u00fcstrin, Stettin, die den Feind lange Zeit h\u00e4tten aufhalten k\u00f6nnen, wurden mit Kriegsvorr\u00e4ten und Besatzungen ohne Schwertstreich \u00fcbergeben. Schon zehn Tage nach der Schlacht bei Jena konnte Napoleon in Berlin als Sieger einziehen, und nur mit M\u00fche brachte der Minister von Stein die Staatskasse in Sicherheit.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-vonStein-500x500px.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1992\" width=\"375\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-vonStein-500x500px.png 500w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-vonStein-500x500px-300x300.png 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-vonStein-500x500px-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Hohe Kriegssteuern wurden dem besetzten Lande aufgelegt. Viele Kunstsch\u00e4tze, u. a. die Siegesg\u00f6ttin vom Brandenburger Tore, lie\u00df Napoleon nach Paris bringen; auch Hut und Degen Friedrichs des Gro\u00dfen wurden als Siegesbeute weggef\u00fchrt. Die Tr\u00fcmmer der preu\u00dfischen Armee ergaben sich bei Prenzlau. Der General Bl\u00fccher aber wahrte den alten preu\u00dfischen Waffenruhm. Er schlug sich tapfer mit einer kleinen Abteilung bis L\u00fcbeck durch, mu\u00dfte sich jedoch schlie\u00dflich aus Mangel an Lebensmitteln und Pulver gleichfalls gefangen geben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-bluecher-500x500px.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1995\" width=\"375\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-bluecher-500x500px.png 500w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-bluecher-500x500px-300x300.png 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-bluecher-500x500px-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>In Kolberg hinderte die B\u00fcrgerschaft unter F\u00fchrung des alten, entschlossenen Schiffskapit\u00e4ns Nettelbeck den altersschwachen Kommandanten, die Stadt zu \u00fcbergeben. Auf ihre Bitte sandte der K\u00f6nig den Major von Gneisenau zur Leitung der Verteidigung. Dieser hielt die Festung, trotzdem sie furchtbar beschossen wurde, bis zum Friedensschlusse, kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von den B\u00fcrgern und dem tapfern Husarenrittmeister von Schill. Auch einige andre kleine Festungen wurden wacker verteidigt: in Graudenz forderten die Franzosen den alten General von Courbi\u00e8re auf, die Festung zu \u00fcbergeben; denn \u201ees g\u00e4be keinen K\u00f6nig von Preu\u00dfen mehr\u201c. Er antwortete stolz: \u201eSo gibt es wenigstens noch einen K\u00f6nig von Graudenz\u201c und hielt die ihm anvertraute Feste. Die Treue und T\u00fcchtigkeit einzelner mutiger M\u00e4nner konnte jedoch das Ungl\u00fcck nur wenig aufhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur im Heere, auch bei einem gro\u00dfen Teile des preu\u00dfischen Volkes schienen Vaterlandsliebe und Mannesmut geschwunden zu sein. Statt zu versuchen, dem Feinde Widerstand zu leisten und die Schmach von Jena auszul\u00f6schen, zeigte die Bev\u00f6lkerung dem geschlagenen Heere gegen\u00fcber offene Schadenfreude und unterwarf sich willig der franz\u00f6sischen Herrschaft. Deutsche Zeitungen druckten Siegeslieder der Franzosen und Lobreden auf ihre Feldherren. Man buhlte sogar offen um die Gunst Napoleons, indem man ihn in den St\u00e4dten feierlich empfing.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Flucht der k\u00f6niglichen Familie.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die k\u00f6nigliche Familie war nach der Niederlage von Jena und Auerst\u00e4dt nach Graudenz geflohen. Da die Franzosen aber schnell bis zur Weichsel vordrangen, mu\u00dfte sie die Flucht nach K\u00f6nigsberg und schlie\u00dflich bis nach dem entlegenen Memel fortsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war Winter; N\u00e4sse und K\u00e4lte machten die Reise, die oft in einfachen Bauernwagen zur\u00fcckgelegt wurde, besonders auf der rauhen Kurischen Nehrung sehr beschwerlich. Nach langer Fahrt in dichtem Schneegest\u00f6ber mu\u00dfte die K\u00f6nigin in einer Bauernh\u00fctte, durch deren zerbrochene Fensterscheiben Wind und K\u00e4lte eindrangen, \u00fcbernachten. Obgleich die edle Frau durch das Ungl\u00fcck gebeugt und k\u00f6rperlich leidend war, verlor sie Mut und Gottvertrauen nicht. H\u00e4ufig ermahnte sie ihre beiden \u00e4ltesten S\u00f6hne Friedrich Wilhelm und Wilhelm, die alt genug waren, um das Ungl\u00fcck Preu\u00dfens zu verstehen, t\u00fcchtige M\u00e4nner zu werden, damit sie das Vaterland aus der Erniedrigung einst zu erretten verm\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Preu\u00dfisch-Eylau und Friedland.<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Anfange des Jahres 1807 war ein russisches Heer zur Unterst\u00fctzung Preu\u00dfens heranger\u00fcckt. Es kam bei Preu\u00dfisch-Eylau zu einer hartn\u00e4ckigen, zweit\u00e4gigen Schlacht, in welcher der preu\u00dfische General Scharnhorst durch seine Geschicklichkeit verhinderte, da\u00df Napoleon den Sieg erstritt. Das blutige Ringen blieb unentschieden, und Napoleon bot nach der Schlacht dem K\u00f6nige Friedrich Wilhelm III. Frieden an, wenn er sich von Ru\u00dfland trenne. Der K\u00f6nig war aber zu ehrenhaft, um den Kaiser Alexander im Stich zu lassen. Denn dieser hatte zu ihm gesagt: \u201eNicht wahr, keiner von uns f\u00e4llt allein? Entweder beide zusammen oder keiner!\u201c Er lehnte daher Napoleons Vorschl\u00e4ge ab. Einige Monate sp\u00e4ter wurde aber das russische Heer bei Friedland von Napoleon vernichtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Friede zu Tilsit.<\/h3>\n\n\n\n<p>Entmutigt durch die Niederlage von Friedland brach Kaiser Alexander sein Wort. In einer Unterredung, bei der ihm Napoleon die Teilung der Weltherrschaft zwischen Ru\u00dfland und Frankreich in Aussicht stellte, gab er Preu\u00dfen der Rache des \u00fcberm\u00fctigen Siegers preis. Furchtbar hart waren die Friedensbedingungen, die Napoleon Preu\u00dfen auferlegte. Alle Besitzungen westlich der Elbe mu\u00dften abgetreten werden, so da\u00df Friedrich Wilhelm III. nur die kleinere H\u00e4lfte seines Landes behielt. Die polnischen Gebietsteile wurden Preu\u00dfen ebenfalls entrissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alexander I. scheute sich nicht, einen Teil davon an sich zu nehmen und so sein Reich auf Kosten seines bisherigen Verb\u00fcndeten zu vergr\u00f6\u00dfern. Napoleon forderte au\u00dferdem ungeheure Kriegskosten, die er sp\u00e4ter sogar noch willk\u00fcrlich erh\u00f6hte. Bis zu ihrer Zahlung mu\u00dften 160 000 Mann franz\u00f6sischer Truppen, die die preu\u00dfischen Festungen besetzt hielten, ern\u00e4hrt werden. \u00dcber 1000 Millionen Mark wurden dem ungl\u00fccklichen Lande in zwei Jahren abgen\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um eine Wiedererhebung Preu\u00dfens unm\u00f6glich zu machen, durfte Friedrich Wilhelm nur ein Heer von 42 000 Mann unterhalten. Die K\u00f6nigin Luise versuchte, durch ihre Bitten Napoleon zu milderen Bedingungen zu bewegen; sie wurde aber von ihm hochm\u00fctig zur\u00fcckgewiesen. Aus den Gebieten westlich der Elbe bildete Napoleon das K\u00f6nigreich Westfalen, dessen Hauptstadt Kassel wurde, und setzte einen seiner Br\u00fcder, J\u00e9rome Bonaparte, zum K\u00f6nige ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-FriedeVonTilsit-Bild03-1024x582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1998\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-FriedeVonTilsit-Bild03-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-FriedeVonTilsit-Bild03-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-FriedeVonTilsit-Bild03-768x437.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-FriedeVonTilsit-Bild03-1536x873.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/EB-Geschichte-1805-FriedrichWilhelm-III-FriedeVonTilsit-Bild03.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kontinentalsperre.<\/h3>\n\n\n\n<p>Das einzige Land, das Napoleon unbesiegt widerstand, war England. In zwei Seeschlachten war die franz\u00f6sische Flotte von der englischen vernichtet worden, und kein franz\u00f6sisches Schiff durfte wagen, den sch\u00fctzenden Hafen zu verlassen. Um das verha\u00dfte Land zu sch\u00e4digen, verbot Napoleon allen von ihm beherrschten Reichen, mit England Seehandel zu treiben. Auch Preu\u00dfen und Ru\u00dfland wurden gen\u00f6tigt, ihre H\u00e4fen den englischen Schiffen zu verschlie\u00dfen, so da\u00df das gesamte europ\u00e4ische Festland f\u00fcr sie gesperrt war. Alle fremden Waren, wie Kaffee, Reis, Zucker, Tee, Gew\u00fcrze usw., wurden dadurch unerschwinglich teuer, und alle L\u00e4nder, die von der Kontinentalsperre betroffen wurden, erlitten gro\u00dfen Schaden. An den Meeresk\u00fcsten entwickelte sich bald ein lebhafter Warenschmuggel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Preu\u00dfens Erneuerung.<\/h3>\n\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm III. sah ein, da\u00df alle Kr\u00e4fte des preu\u00dfischen Volkes aufgeboten werden mu\u00dften, wenn man eine Befreiung von dem Joche Napoleons erreichen wollte. Der Mann, der dem K\u00f6nige bei dieser schweren Aufgabe als Ratgeber zur Seite stand, war der Reichsfreiherr von Stein. Er war wegen seiner vornehmen Gesinnung hochgeachtet, wegen seines schroffen Wesens aber auch gef\u00fcrchtet. Mit klarem Blicke erkannte er, da\u00df Vaterlandsliebe und Ehrgef\u00fchl im Volke von neuem geweckt werden mu\u00dften, da\u00df es galt, den Bewohnern Preu\u00dfens wieder Vertrauen auf die eigene Kraft einzufl\u00f6\u00dfen und sie an selbst\u00e4ndiges Handeln zu gew\u00f6hnen. Um dieses Ziel zu erreichen, \u00e4nderte er durch eine Reihe wichtiger Gesetze die Einrichtungen des preu\u00dfischen Staats.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bauer war bisher dem Edelmanne erbuntert\u00e4nig, d. h. er durfte die Scholle, auf der er geboren war, nicht verlassen. F\u00fcr die Benutzung des Ackers, der nicht sein Eigentum war, hatte er schon Fronden und Abgaben zu leisten. Seine Kinder brauchten, wenn sie in fremden Dienst treten oder heiraten wollten, erst die Erlaubnis des Gutsherrn. Um dem Bauer Liebe zur heimatlichen Erde einzupflanzen, hob Freiherr von Stein die Erbuntert\u00e4nigkeit auf. Dadurch machte er den Bauer zu einem freien Gutsbesitzer, der mit Lust auf seinem Lande t\u00e4tig war und durch Arbeit nunmehr vorw\u00e4rts kommen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch dem Handel oder dem Handwerke durfte er sich zuwenden. F\u00fcr den B\u00fcrgerstand wurde die \u201eSt\u00e4dteordnung\u201c gegeben. Bisher waren die B\u00fcrgermeister vom K\u00f6nige ernannt worden, ohne da\u00df man die Bewohner der St\u00e4dte dabei fragte. Am liebsten nahm man ausgediente Offiziere, die aber f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche der Einwohner oft wenig Verst\u00e4ndnis besa\u00dfen. Von nun an w\u00e4hlten die B\u00fcrger M\u00e4nner aus ihrer Mitte zu Stadtverordneten, und diese w\u00e4hlten die Mitglieder der ausf\u00fchrenden Obrigkeit, des Magistrats. Sie berieten selbst \u00fcber die Einrichtungen ihrer Stadt und f\u00fchrten ihre Beschl\u00fcsse auch selbst\u00e4ndig aus; die Regierung behielt nur die Oberaufsicht. Durch die St\u00e4dteordnung wurde bei der st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung Teilnahme f\u00fcr die Angelegenheiten von Stadt und Staat geweckt. Bisher war in jedem Handwerke nur eine bestimmte Zahl von Meistern zugelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Zunftzwang wurde abgeschafft, und jeder t\u00fcchtige Mann konnte von nun an selbst\u00e4ndig sein Handwerk betreiben. Mit dieser \u201eGewerbefreiheit\u201c wurde der Grund f\u00fcr das Aufbl\u00fchen der Industrie gelegt. Auch Grundbesitz konnte der B\u00fcrger von jetzt an erwerben; die Ritterg\u00fcter blieben nicht mehr dem Adel vorbehalten. Der Edelmann anderseits durfte ungehindert Handel und Gewerbe treiben. Auf diese Weise wurden die Schranken zwischen den Gliedern des Volkes weggeschafft und alle St\u00e4nde in den Dienst der Gesamtheit gestellt. Durch Verkauf von Staatsl\u00e4ndereien und durch \u00e4u\u00dferste Sparsamkeit gelang es dem Freiherrn von Stein, fast die ganze Kriegsschuld abzutragen, so da\u00df Napoleon nach zwei Jahren den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Truppen aus Preu\u00dfen zur\u00fcckziehen mu\u00dfte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-Scharnhorst-500x500px.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1993\" width=\"375\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-Scharnhorst-500x500px.png 500w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-Scharnhorst-500x500px-300x300.png 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/39\/2023\/03\/Portrait-Scharnhorst-500x500px-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Das Heerwesen wurde durch General von Scharnhorst umgestaltet. Er war eines Bauern Sohn und hatte es durch au\u00dfergew\u00f6hnliche T\u00fcchtigkeit zu seiner hohen Stellung gebracht. Die Soldaten wurden nicht mehr wie bisher angeworben, sondern jeder gesunde Preu\u00dfe war wehrpflichtig. Nicht eine Strafe, sondern eine Ehre war es von nun an, des K\u00f6nigs Rock zu tragen. Die Pr\u00fcgelstrafe wurde abgeschafft und die Kleidung der Soldaten zweckm\u00e4\u00dfiger eingerichtet. Die \u201eallgemeine Wehrpflicht\u201c konnte allerdings erst sp\u00e4ter v\u00f6llig durchgef\u00fchrt werden, da Preu\u00dfen nur 42 000 Mann unter Waffen halten durfte. Um jedoch eine gr\u00f6\u00dfere Zahl kriegst\u00fcchtiger M\u00e4nner zur Verf\u00fcgung zu haben, entlie\u00df Scharnhorst von jeder Kompanie monatlich 5 \u2013 6 Mann und stellte daf\u00fcr wieder Rekruten ein. Die Offizierstellen wurden jedem zug\u00e4nglich gemacht, der sich im Frieden durch Bildung, im Kriege durch Tapferkeit auszeichnete.<\/p>\n\n\n\n<p>In geistiger Hinsicht bereitete sich ebenfalls eine Erneuerung im Volke vor. Einsichtsvolle M\u00e4nner, wie der Professor Fichte, der Prediger Schleiermacher, der Dichter Arndt ermahnten in eindringlichen Worten die deutsche Jugend, die Selbstsucht abzulegen und f\u00fcr das Vaterland Opfer zu bringen. Der Gymnasiallehrer Jahn richtete Turnpl\u00e4tze ein, um das heranwachsende Geschlecht durch k\u00f6rperliche \u00dcbungen zur Befreiung des Vaterlandes t\u00fcchtig zu machen. Hauptsitz dieser Bewegungen war die Universit\u00e4t zu Berlin, die 1810 von Frankfurt a. O. dahin verlegt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Kaiser Napoleon, der in Preu\u00dfen zahlreiche Spione unterhielt, blieb dieses Erwachen eines neuen Lebens nicht unbekannt. Als ein Brief des Freiherrn von Stein, in dem er sich \u00fcber seine Zukunftspl\u00e4ne aussprach, in franz\u00f6sische H\u00e4nde geriet, zwang daher Napoleon den K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III., den verdienstvollen Minister zu entlassen. Stein floh vor Napoleons Zorn nach Ru\u00dfland und gewann dort bald gro\u00dfen Einflu\u00df auf den Kaiser Alexander.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tod der K\u00f6nigin Luise.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die k\u00f6nigliche Familie wohnte nach dem Frieden von Tilsit in K\u00f6nigsberg. Die Hofhaltung war so einfach wie m\u00f6glich eingerichtet; ein gro\u00dfer Teil des goldnen und silbernen Tafelger\u00e4tes, das noch aus Friedrichs I. Zeit stammte, wurde verkauft. Im Jahre 1809 kehrte die k\u00f6nigliche Familie auf Wunsch Napoleons nach Berlin zur\u00fcck, obgleich dort noch eine franz\u00f6sische Besatzung lag. Die edle K\u00f6nigin, deren Gesundheit in den letzten Jahren schwer gelitten hatte, sah hier mit innerer Freude, da\u00df ein neuer Geist \u00fcber das preu\u00dfische Volk gekommen war. Als sie sich im Fr\u00fchjahre zum Besuche ihres Vaters in Mecklenburg befand, brach ein altes Brustleiden wieder bei ihr aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sich die Krankheit verschlimmerte, eilte der K\u00f6nig mit seinen beiden \u00e4ltesten S\u00f6hnen Friedrich Wilhelm und Wilhelm an ihr Krankenlager. In Gegenwart ihres Gemahls und der beiden Prinzen, die weinend an ihrem Bette knieten, hauchte K\u00f6nigin Luise ihre edle Seele aus. Im Schlo\u00dfgarten zu Charlottenburg lie\u00df der K\u00f6nig seine unverge\u00dfliche Gemahlin beisetzen. Das preu\u00dfische Volk trauerte aufrichtig mit der k\u00f6niglichen Familie \u00fcber den Tod von \u201ePreu\u00dfens Schutzengel\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Napoleon auf der H\u00f6he seiner Macht.<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1809 zog der Kaiser von \u00d6sterreich zum vierten Male gegen Napoleon das Schwert. Zugleich verjagten die treuen Tiroler unter Anf\u00fchrung von Andreas Hofer die Feinde aus dem Lande. Jetzt glaubten in Preu\u00dfen viele vaterlandsliebende M\u00e4nner, die Zeit der Befreiung sei gekommen, und rieten dem K\u00f6nige zum Kampfe. Aber Friedrich Wilhelm III. wu\u00dfte, da\u00df das Fortbestehen Preu\u00dfens auf dem Spiele stand, wenn ein neuer Krieg ungl\u00fccklich endete. Da zog der Major von Schill mit seinem Husarenregimente eigenm\u00e4chtig aus Berlin, drang in das K\u00f6nigreich Westfalen ein und begann auf eigene Faust den Krieg. Aber die Volkserhebung in Norddeutschland, auf die er gehofft hatte, blieb aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Er zog sich daher nach einigen gl\u00fccklichen Gefechten vor der \u00dcbermacht nach Stralsund zur\u00fcck, um sich dort nach England einzuschiffen. Die Stadt wurde jedoch von dem Feinde genommen, und Schill fiel im Stra\u00dfenkampfe. Elf gefangene Offiziere lie\u00df Napoleon in Wesel erschie\u00dfen. Auch einige von den Schillschen Reitern erlitten in Braunschweig dasselbe Schicksal; die \u00fcbrigen wurden nach Frankreich geschafft und wie Verbrecher mit Zwangsarbeiten besch\u00e4ftigt. \u00d6sterreich unterlag abermals und mu\u00dfte einen schimpflichen Frieden schlie\u00dfen. Tirol wurde preisgegeben und von \u00fcberm\u00e4chtigen franz\u00f6sischen und bayrischen Truppen besetzt. Andreas Hofer, der sich im Gebirge verborgen hatte, wurde verraten und in Mantua auf Napoleons Befehl erschossen. Napoleon stand jetzt auf der H\u00f6he seiner Macht. Sein Reich erstreckte sich von den Pyren\u00e4en bis zur Ostsee; die Niederlande und die deutsche Nordseek\u00fcste waren Frankreich einverleibt. Der Rheinbund, dem sich sogar Mecklenburg hatte anschlie\u00dfen m\u00fcssen, stand v\u00f6llig unter seiner Herrschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Um seinen Thron zu sichern, w\u00fcnschte Napoleon nun auch mit den alten K\u00f6nigsfamilien verwandt zu werden. Er lie\u00df sich von seiner Gemahlin scheiden und verm\u00e4hlte sich mit der Tochter des Kaisers von Osterreich, den er kurz vorher in blutigen K\u00e4mpfen besiegt hatte. Als ihm ein Sohn geboren wurde, kannte seine Freude keine Grenzen, und er ernannte das Kind sogleich zum \u201eK\u00f6nige von Rom\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Napoleons Zug nach Ru\u00dfland.<\/h3>\n\n\n\n<p>Alexander I. von Ru\u00dfland hatte die Kontinentalsperre gegen England nicht aufrechterhalten und dadurch Napoleons Zorn erregt. Dieser beschlo\u00df daher, auch Ru\u00dfland zu unterwerfen. Im Fr\u00fchjahr 1812 setzte sich ein ungeheures Heer (300.000 Franzosen, 200.000 Rheinbundstruppen, 100.000 Italiener, Polen u. a.) gegen Ru\u00dfland in Bewegung. \u00d6sterreich mu\u00dfte 30.000 Mann Hilfstruppen stellen, und Friedrich Wilhelm wurde gezwungen, die H\u00e4lfte seines Heeres mit gegen Ru\u00dfland ins Feld zu senden. \u201eDie gro\u00dfe Armee\u201c zog durch Preu\u00dfen, und wiederum wurden dem verarmten Lande gro\u00dfe Lieferungen an Lebensmitteln, Pferden usw. auferlegt. An der russischen Grenze hielt Napoleon Musterung \u00fcber das Heer, von jeder Abteilung mit dem donnernden Rufe: \u201eEs lebe der Kaiser!\u201c begr\u00fc\u00dft. Nur eine Truppe erwartete ihn schweigend und stolz: die Preu\u00dfen unter General York. Die russische Armee wurde in zwei m\u00f6rderischen Schlachten besiegt und ging immer tiefer in das Innere des gro\u00dfen Reiches zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald zog Napoleon in Moskau, der alten Hauptstadt Ru\u00dflands, ein, wo sein Heer nach den langen M\u00e4rschen w\u00e4hrend des Winters Erholung zu finden hoffte. Aber die Franzosen fanden die Stadt von der Bev\u00f6lkerung verlassen. Damit sie nicht in Moskau \u00fcberwintern konnten, wurde die Stadt von den Russen angez\u00fcndet und ging mit allen Vorr\u00e4ten in Flammen auf. Napoleon, der vergeblich versucht hatte, mit Alexander I. wegen des Friedens zu verhandeln, mu\u00dfte den R\u00fcckzug befehlen. Da das Land bei dem ersten Durchmarsche schon ausgesogen war, litt das Heer gro\u00dfe Not. Das Fleisch gefallener Pferde wurde ein gesuchter Leckerbissen<\/p>\n\n\n\n<p>Bald gesellte sich zu dem Hunger ein noch grimmigerer Feind: der russische Winter. Durch Mangel an Nahrung und K\u00e4lte gingen viele Tausende von Kriegern elend zugrunde. Dazu wurde das zur\u00fcckziehende Heer unaufh\u00f6rlich von Scharen russischer Reiter beunruhigt, so da\u00df sich jede Ordnung l\u00f6ste. Von der stolzen Armee erreichten noch ungef\u00e4hr 30 000 Mann die preu\u00dfische Grenze, ein Haufen von zerlumpten, v\u00f6llig entkr\u00e4fteten Bettlern. Napoleon war den Tr\u00fcmmern seines Heeres in einem Schlitten vorausgeeilt, um in Frankreich und in den Rheinbundstaaten neue R\u00fcstungen anzuordnen. Als der Untergang der gro\u00dfen Armee in Preu\u00dfen bekannt wurde, beherrschte der Gedanke: \u201eDas sind Gottes Gerichte!\u201c alle Volkskreise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friedrich Wilhelm III. Friedrich Wilhelm III. war unter der Aufsicht seines Gro\u00dfheims, des \u201ealten Fritz\u201c, einfach und schlicht erzogen worden. 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