{"id":1567,"date":"2023-01-13T16:44:50","date_gmt":"2023-01-13T15:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/?page_id=1567"},"modified":"2023-09-04T22:33:37","modified_gmt":"2023-09-04T20:33:37","slug":"1812-die-befreiungskriege","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/geschichte\/19-jahrhundert\/1812-die-befreiungskriege\/","title":{"rendered":"1812. Die Befreiungskriege"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Befreiungskriege.<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/836893961?h=7d7d7ac698&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Als der General York, der mit dem preu\u00dfischen Hilfsheere in den Ostseeprovinzen stand, die Nachricht von, dem schm\u00e4hlichen Ende des franz\u00f6sischen Hauptheeres erfuhr, erf\u00fcllte Freude seine Brust. Nur mit Widerwillen hatte er f\u00fcr die Sache der Franzosen gek\u00e4mpft und glaubte jetzt die Zeit f\u00fcr Preu\u00dfens Befreiung sei gekommen. Am 30. Dezember 1812 trat er mit dem russischen General Diebitsch in Unterhandlungen, die damit endeten, da\u00df York sich von den Franzosen trennte (Vertrag von Tauroggen). Seine Offiziere jubelten ihm zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Provinz Ostpreu\u00dfen begann unter seiner Leitung gewaltig gegen Napoleon zu r\u00fcsten. Er zeigte dem K\u00f6nig von Preu\u00dfen seinen Entschlu\u00df an und schrieb dabei: \u201eEw. Majest\u00e4t lege ich willig meinen Kopf zu F\u00fc\u00dfen, wenn ich gefehlt haben sollte. Ich w\u00fcrde mit der freudigen Beruhigung sterben, wenigstens nicht als treuer Untertan und wahrer Preu\u00dfe gefehlt zu haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Wilhelm III., der sich in Berlin im Bereiche der Franzosen befand, mi\u00dfbilligte \u00f6ffentlich Yorks k\u00fchnen Schritt, wenn er auch im Herzen seinem Generale zustimmte. Als der K\u00f6nig diesen Brief empfing, soll er ausgerufen haben: \u201eDa m\u00f6chte einen ja der Schlag treffen!\u201c York wurde seines Kommandos entsetzt. Der Adjutant aber, der ihm diesen Befehl \u00fcberbringen sollte, wurde von den Russen aufgefangen und festgehalten und so blieb York auf seinem Posten. Der K\u00f6nig verlegte bald darauf seine Residenz nach Breslau wo er Herr seiner Entschlie\u00dfungen war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Preu\u00dfens Erhebung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter Scharnhorsts Leitung wurde eifrig zum Kriege ger\u00fcstet. Am 3. Februar 1813 erlie\u00df der K\u00f6nig den \u201eAufruf zur Bildung freiwilliger J\u00e4gerkorps\u201c, in die junge M\u00e4nner eintraten, die selbst f\u00fcr ihre Ausr\u00fcstung sorgen konnten. Auch Freikorps bildeten sich, unter denen das des Majors von L\u00fctzow das ber\u00fchmteste wurde. Man nannte sie \u201edie Schar der Rache\u201c. Ihre schwarze Uniform deutete die Trauer um das geknechtete Vaterland an. In ihm dienten auch der Turnvater Jahn und der Freiheitsdichter Theodor K\u00f6rner, der noch in demselben Jahre den Heldentod starb.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 28. Februar schlossen Friedrich Wilhelm III. und Alexander I. ein B\u00fcndnis, um \u201eEuropa freizumachen\u201c. Am Geburtstage der verstorbenen K\u00f6nigin Luise (10. M\u00e4rz) stiftete der K\u00f6nig den Orden vom Eisernen Kreuze, und am 17. M\u00e4rz erlie\u00df er von Breslau aus den ber\u00fchmten \u201eAufruf an mein Volk\u201c, in dem er alle St\u00e4nde zu den Waffen rief. \u201eKeinen andern Ausweg gibt es als einen ehrenvollen Frieden oder einen ruhmvollen Untergang\u201c, hei\u00dft es darin. Eine gewaltige Begeisterung ergriff das preu\u00dfische Volk, das durch die ma\u00dflosen Bedr\u00fcckungen aufs \u00e4u\u00dferste erbittert war und von allen Seiten str\u00f6mte alt und jung, reich und arm herbei. Sie wollten das Vaterland retten oder mit Ehren untergehen. \u201eDas Volk steht auf. Der Sturm bricht los.\u201c Die Studenten verlie\u00dfen die Lehrs\u00e4le, die Gesellen die Werkst\u00e4tten, die Beamten die Schreibstube\u201c. J\u00fcnglinge, die kaum dem Knabenalter entwachsen waren, und M\u00e4nner, die sich bereits dem Greisenalter n\u00e4herten, eilten zu den Waffen. Alle wollten ihre Pflicht gegen das Vaterland erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer K\u00f6nig rief, und alle, alle kamen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nicht waffenf\u00e4hig war, half mit seinem Hab und Gut. Ein Bauer brachte ein Pferd und sagte: \u201eF\u00fcnf haben mir die Franzosen gestohlen, das sechste will ich ihnen nachschicken.\u201c 150.000 goldene Trauringe wurden eingeliefert und zu M\u00fcnzen gepr\u00e4gt; die Geber erhielten daf\u00fcr eiserne mit der Inschrift \u201eGold gab ich f\u00fcr Eisen 1813!\u201c Ein junges, armes M\u00e4dchen, Ferdinande von Schmettau, lie\u00df sich ihr sch\u00f6nes Haar abschneiden und legte die 9 Mark, die sie daf\u00fcr gel\u00f6st hatte, auf den Altar des Vaterlandes. Auch die heldenm\u00fctige Eleonore Prohaska soll hier nicht vergessen sein, die in M\u00e4nnerkleidung unter dem Namen August Renz unter die L\u00fctzowschen J\u00e4ger ging und ihr Herzblut f\u00fcr das Vaterland opferte. Die Dichter Arndt, K\u00f6rner, Schenkendorf, Kleist und R\u00fcckert begeisterten Volk und Heer durch z\u00fcndende Freiheitslieder. Preu\u00dfen stellte bei 5 Millionen Einwohnern 270.000 Krieger ins Feld. Die milit\u00e4risch nicht ausgebildeten M\u00e4nner von 17 \u2013 40 Jahren bildeten die \u201eLandwehr\u201c; sie trugen an der Wachstuchm\u00fctze ein Kreuz mit der Inschrift: \u201eMit Gott f\u00fcr K\u00f6nig und Vaterland\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs waren sie nur mangelhaft mit Waffen und Kleidung ausger\u00fcstet, erwiesen sich aber doch schon nach wenigen Monaten als brauchbare Feldtruppen. Der Oberbefehl \u00fcber die Armee wurde auf Scharnhorsts Rat dem General Bl\u00fccher \u00fcbertragen. Bl\u00fccher war bei Beginn der Freiheitsk\u00e4mpfe bereits 70 Jahre alt, doch stand er noch in voller Manneskraft, \u201eein J\u00fcngling im wei\u00dfen Haar\u201c. \u201eMich juckt\u2019s in allen Fingern,\u201c schreibt er 1813, \u201eden S\u00e4bel zu ergreifen. Wenn wir jetzt nicht alles Schelmfranzosenzeug mitsamt dem Bonaparte vom deutschen Boden vertilgen, so scheint mir kein deutscher Mann des deutschen Namens wert zu fein\u2026 Darum, so sage ich: Marsch, auf und dem Feind in die Rippen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>L\u00fctzen und Bautzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die vereinten Preu\u00dfen und Russen griffen Napoleon, der mit Hilfe des Rheinbundes ein \u00fcberlegenes Heer zusammengebracht hatte, bei L\u00fctzen (Gro\u00dfg\u00f6rschen) an. Ein langes, blutiges Ringen entspann sich. Die Freiwilligen bestanden hier ruhmvoll die erste Feuerprobe. Napoleon, der mit Staunen die Todesverachtung der preu\u00dfischen Truppen sah, rief grimmig aus: \u201eDiese Bestien haben etwas gelernt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlacht blieb ohne Entscheidung; aber am Abende beschlossen die Russen gegen den Willen Friedrich Wilhelms und der preu\u00dfischen Generale den R\u00fcckzug. Scharnhorst war in der Schlacht schwer verwundet worden. Er reiste trotzdem im Dienste des K\u00f6nigs nach \u00d6sterreich, um \u00fcber ein B\u00fcndnis zu verhandeln. Unterwegs starb er jedoch. Drei Wochen sp\u00e4ter kam es bei Bautzen zu einer zweiten Schlacht, die ebenfalls mit dem R\u00fcckzuge der Preu\u00dfen und Russen endete. Napoleon hatte den Sieg aber furchtbar teuer erkaufen m\u00fcssen. \u201eKeine Fahne, kein Gesch\u00fctz, keine Troph\u00e4e; nicht einmal den Nagel von einer Kanone lassen sich die Preu\u00dfen nehmen; ist das ein Sieg!\u201c rief er zornig am Abende der Schlacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen seiner schweren Verluste bot er den Verb\u00fcndeten einen Waffenstillstand an, der auch angenommen wurde. W\u00e4hrend desselben hatte Napoleon sein Hauptquartier in Dresden aufgeschlagen. Sachsen seufzte unter dem Drucke der hier lagernden franz\u00f6sischen Armee. Napoleon machte vergebliche Anstrengungen, \u00d6sterreich als Bundesgenossen zu gewinnen. \u00d6sterreich, so wie Schweden und England schlossen sich aber dem B\u00fcndnisse gegen Napoleon an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Schlachten bei Gro\u00dfbeeren, an der Katzbach, bei Dresden und Dennewitz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verb\u00fcndeten, die nunmehr Napoleon an Truppenzahl \u00fcberlegen waren, stellten drei Heere gegen ihn auf. Die Hauptarmee, die aus \u00d6sterreichern, Russen und einem preu\u00dfischen Korps unter General von Kleist zusammengestellt war, wurde von dem \u00f6sterreichischen F\u00fcrsten Schwarzenberg befehligt. Bei ihr hielten sich die Kaiser von Ru\u00dfland und \u00d6sterreich und der K\u00f6nig von Preu\u00dfen auf. Die schlesische Armee stand unter Bl\u00fccher, bei dem sich Gneisenau und York befanden; sie war aus Preu\u00dfen und Russen gebildet. Die Nordarmee sollte Berlin decken und bestand aus Preu\u00dfen unter B\u00fclow und Tauentzien, sowie aus Schweden.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Oberbefehl f\u00fchrte Bernadotte, ein Franzose, der fr\u00fcher unter Napoleon General gewesen war, und den die Schweden zum Thronfolger ihres kinderlosen K\u00f6nigs gew\u00e4hlt hatten. Gleich nach Beendigung des Waffenstillstandes ging der Kampf von neuem los. Napoleon sandte einen seiner besten Generale, um Berlin zu nehmen. Bernadotte wollte die Stadt preisgeben und hinter die Spree zur\u00fcckgehen, aber B\u00fclow erkl\u00e4rte ihm: \u201eMeine Knochen sollen vor Berlin bleichen\u201c und griff mit den Preu\u00dfen die franz\u00f6sische Armee zwei Meilen s\u00fcdlich von Berlin, bei Gro\u00dfbeeren an. Die pommerschen und brandenburgischen Landwehrleute, deren Flinten bei dem Regenwetter nicht losgingen, schlugen unter dem Rufe: \u201eSo flutscht es besser!\u201c mit dem Kolben auf den Feind los und trieben ihn nach einem hartn\u00e4ckigen Kampfe in die Flucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Tausende str\u00f6mten auf das nahe Schlachtfeld hinaus, brachten den tapferen Kriegern Speise und Trank, nahmen die Verwundeten mit in ihr Haus und pflegten sie. Die Schweden nahmen an der Schlacht nicht teil. Napoleon selbst hatte sich gegen Bl\u00fccher gewendet. Dieser aber wich dem schlachtenkundigen Kaiser vorsichtig aus und lie\u00df sich in keinen Kampf ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Napoleon, der durch die Hauptarmee im R\u00fccken bedroht wurde, den Oberbefehl an General Macdonald abgab und zur\u00fcckeilte, \u00e4nderte Bl\u00fccher sein Verhalten. Am 26. August wollte er den Feind angreifen; dieser hatte die gleiche Absicht und \u00fcberschritt die Katzbach die durch starke Regeng\u00fcsse hoch angeschwollen war. Das war Bl\u00fccher auch recht, und als sein Heer schlagfertig war, rief er, sich behaglich den Bart streichend: \u201eNun, Kinder, habe ich genug Franzosen her\u00fcber. Vorw\u00e4rts in Gottes Namen!\u201cDann st\u00fcrzte er sich ungest\u00fcm auf die durch den Flu\u00df getrennten Feinde und dr\u00e4ngte sie unwiderstehlich in die Katzbach und w\u00fctende Nei\u00dfe. Seit diesem Tage hie\u00df Bl\u00fccher bei seinen Soldaten \u201eMarschall Vorw\u00e4rts\u201c. York vollendete durch r\u00fccksichtslose Verfolgung den gl\u00e4nzenden Sieg.<\/p>\n\n\n\n<p>An demselben Tage hatte aber Napoleon der Hauptarmee bei Dresden eine schwere Niederlage beigebracht und sie in die b\u00f6hmischen Grenzgebirge zur\u00fcckgeworfen. Um sie v\u00f6llig abzuschneiden, sandte er ihr eine Truppenabteilung in den R\u00fccken. Diese wurde jedoch am folgenden Tage vom General von Kleist vollst\u00e4ndig eingeschlossen, so da\u00df sie sich gefangen geben mu\u00dfte. Napoleon machte noch einen zweiten Versuch, Berlin zu nehmen, und sandte seinen t\u00fcchtigsten Feldherrn gegen Bernadotte. Abermals suchte dieser einer Schlacht auszuweichen, aber B\u00fclow und Tauentzien stellten sich bei Dennewitz, n\u00f6rdlich von Wittenberg, den Franzosen entgegen und erfochten einen entscheidenden Sieg.Da sah sich Napoleon gen\u00f6tigt, Dresden zu verlassen und sich nach Leipzig zur\u00fcckzuziehen, um nicht durch die Vereinigung der Verb\u00fcndeten von der Stra\u00dfe nach Frankreich abgeschnitten zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig.<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach der Schlacht an der Katzbach hatte Bl\u00fccher bei Wartenburg, wo York in einem gl\u00e4nzenden Nachtgefechte den \u00dcbergang erzwang, die Elbe \u00fcberschritten. Die Heere der Verb\u00fcndeten bildeten nunmehr einen gro\u00dfen nach Westen offenen Halbkreis um Napoleon, der seine Truppen bei Leipzig zusammengezogen hatte. Hier kam es am 16. und 18. Oktober 1813 zur gro\u00dfen Entscheidungsschlacht, in der \u00fcber \u00bd Million Soldaten fast aller V\u00f6lker Europas um den Sieg rangen und \u00fcber 1000 Kanonen gegeneinander donnerten. Im S\u00fcden von Leipzig entbrannte um das Dorf Wachau ein furchtbarer Kampf, und es gelang Napoleon wiederum, Erfolge zu erringen. Im Norden der Stadt aber, bei M\u00f6ckern, erfocht Bl\u00fccher einen blutigen Sieg. F\u00fcnfmal wurde das Dorf von Yorks heldenm\u00fctigen Truppen, die hier ungeheure Verluste erlitten, genommen, aber erst beim sechsten Male konnten sie sich darin halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 17. Oktober, einem Sonntage, ruhten die Waffen. Napoleon versuchte, mit seinem Schwiegervater, dem Kaiser von \u00d6sterreich, zu unterhandeln, wurde jedoch abgewiesen. Der 18. Oktober brachte die Entscheidung. Napoleon hatte seine Hauptstellung beim Dorfe Probstheida und leitete die Schlacht von einem Windm\u00fchlenh\u00fcgel aus. Die verb\u00fcndeten Herrscher standen auf dem Galgenberge. Es war eine furchtbare Schlacht. Vor dem Dorfe lagen stellenweise die Leichen so hoch, da\u00df die K\u00e4mpfer nicht mehr dar\u00fcber hinweg konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach hartn\u00e4ckigem Kampfe nahmen die Verb\u00fcndeten das besetzte Dorf und warfen die Franzosen auf Leipzig zur\u00fcck. Napoleon mu\u00dfte den R\u00fcckzug antreten. S\u00e4chsische und w\u00fcrttembergische Truppen, die nicht mehr f\u00fcr den fremden Eroberer ihr Blut vergie\u00dfen wollten, waren w\u00e4hrend der Schlacht zu den Verb\u00fcndeten \u00fcbergetreten. Bayern hatte sich schon acht Tage vorher von Napoleon losgesagt. Der Rheinbund l\u00f6ste sich auf. Am 19. Oktober wurde Leipzig erst\u00fcrmt. Die K\u00f6nigsberger Landwehr drang zuerst in die Stadt und schon am Nachmittage zogen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm und Kaiser Alexander von Ru\u00dfland, unter dem Jubel der Bev\u00f6lkerung, in Leipzig ein. Alexander I. umarmte Bl\u00fccher auf offenem Marktplatze und sagte: \u201eMein lieber General, Sie haben das Beste getan, Sie sind der Befreier Deutschlands.\u201c Bl\u00fccher aber entgegnete: \u201eMajest\u00e4t, habe nur meine Schuldigkeit getan.\u201c Friedrich Wilhelm III. bef\u00f6rderte den alten Helden zum Feldmarschall.<\/p>\n\n\n\n<p>Napoleon floh mit der geschlagenen Armee dem Rheine zu. Um die Tr\u00fcmmer seiner Hauptarmee zu retten, lie\u00df er die Elsterbr\u00fccke in Leipzig hinter sich in die Luft sprengen. Dadurch gerieten Tausende in Gefangenschaft, viele aber, die sich durch Schwimmen retten wollten, ertranken in den Fluten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Kriegsjahr 1814.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Schlacht bei Leipzig unterhandelte der Kaiser Franz mit Napoleon \u00fcber den Frieden. Bl\u00fccher und die preu\u00dfischen Generale f\u00fcrchteten, da\u00df \u201edie Feder verderben werde, was das Schwert errungen\u201c. Aber die Verhandlungen scheiterten an Napoleons ma\u00dflosen Forderungen, und der Kampf wurde wieder aufgenommen. Bl\u00fccher \u00fcberschritt in der Neujahrsnacht bei Caub den Rhein; die anderen Heere folgten, und der Krieg wurde nach Frankreich hineingetragen. Napoleon zeigte sich noch oft als der alte Meister der Kriegskunst und brachte den verb\u00fcndeten Heeren mehrere blutige Niederlagen bei. Nur dem Vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngen Bl\u00fcchers war es zu danken, da\u00df die Verb\u00fcndeten Ende M\u00e4rz 1814 vor Paris standen. Am 31. M\u00e4rz 1814 zogen die drei Monarchen in Frankreichs Hauptstadt ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prinz Wilhelm.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bar sur Aube (bar \u00df\u00fcr ohb), wo die Hauptarmee \u00fcber die Franzosen einen Sieg erfocht, erhielt der siebzehnj\u00e4hrige Prinz Wilhelm, der zweite Sohn des K\u00f6nigs und sp\u00e4tere Kaiser Wilhelm I., die Feuertaufe. Ein russisches Regiment befand sich im heftigen Kampfe und erlitt starke Verluste.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sandte der K\u00f6nig seinen Sohn Wilhelm mit einem Auftrage zu der k\u00e4mpfenden Truppe. Der junge Prinz f\u00fchrte den Befehl mit gro\u00dfer Kaltbl\u00fctigkeit aus und erwarb sich dadurch die Achtung der russischen Offiziere, die beif\u00e4llig unter sich \u00e4u\u00dferten: \u201eDas wird ein Prinz Heinrich!\u201c Der K\u00f6nig verlieh ihm das Eiserne Kreuz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Napoleons Abdankung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Napoleon, der durch die fortw\u00e4hrenden Kriege seinem Volke ungeheure Opfer an Gut und Blut auferlegt hatte, wurde nach der Einnahme von Paris gezwungen, die Krone niederzulegen, und nach der Insel Elba verbannt. 400 Mann seiner Garde durften ihm folgen. Den franz\u00f6sischen Thron bestieg der Bruder des hingerichteten K\u00f6nigs unter dem Namen Ludwig XVIII.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der erste Pariser Friede.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Friedensschlusse wurde Frankreich sehr milde behandelt. Preu\u00dfen verlangte zwar, ihm die ungeheuren Kosten zu erstatten, die der Durchzug der Franzosen 1812 verursacht hatte, es w\u00fcnschte ferner, da\u00df die alten deutschen Lande Elsa\u00df und Lothringen an Deutschland zur\u00fcckgegeben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Forderungen wurden jedoch von den andern M\u00e4chten abgelehnt. Frankreich zahlte keine Kriegskosten und brauchte nicht einmal alle geraubten Kunstsch\u00e4tze herauszugeben. Die Siegesg\u00f6ttin vom Brandenburger Tor, sowie der Hut und der Degen Friedrichs des Gro\u00dfen wurden indessen nach Berlin zur\u00fcckgebracht. Zur Neuordnung Europas sandten alle Staaten Vertreter zu einer gro\u00dfen Versammlung nach Wien (Wiener Kongre\u00df).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Napoleons R\u00fcckkehr.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Frankreich war das Volk mit Ludwig XVIII., der alle Anh\u00e4nger Napoleons ihrer \u00c4mter entsetzte, nicht zufrieden. Besonders die alten Soldaten Napoleons, von denen die meisten bitterer Armut ausgesetzt waren, ersehnten seine Herrschaft zur\u00fcck. Auf dem Wiener Kongresse brachen unter den verb\u00fcndeten F\u00fcrsten wegen der Neuordnung der L\u00e4nder Streitigkeiten aus, die fast zum Kriege f\u00fchrten. Napoleon hatte von Elba aus alles beobachtet. Er entwich unvermutet von der Insel, landete an der franz\u00f6sischen K\u00fcste und bem\u00e4chtigte sich in wenigen Tagen wieder der Herrschaft. \u00dcberall wurde er jubelnd aufgenommen und in kurzer Zeit stand ihm ein Heer von 200 000 Mann zur Seite. Die Nachricht von seiner R\u00fcckkehr machte die M\u00e4chte einig, und ein neuer Krieg gegen ihn wurde beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Belle Alliance (1815).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Preu\u00dfen unter Bl\u00fccher und Gneisenau und die Engl\u00e4nder unter Wellington waren zuerst auf dem Platze und wollten sich in Belgien vereinigen. Ehe dies aber gelang, warf sich Napoleon bei Ligny auf Bl\u00fccher. \u201eVorw\u00e4rts, Kinder!\u201c rief er, \u201ewir m\u00fcssen was getan haben, ehe die Engl\u00e4nder kommen!\u201c Aber die Engl\u00e4nder, auf deren Hilfe Bl\u00fccher rechnete, kamen nicht, sie hatten selbst gegen ein franz\u00f6sisches Korps zu k\u00e4mpfen. So mu\u00dfte Bl\u00fccher endlich trotz aller Tapferkeit das Dorf aufgeben und sich zur\u00fcckziehen. Im Kampfget\u00fcmmel st\u00fcrzte der greise Feldmarschall mit seinem Pferde und w\u00e4re beinahe in Gefangenschaft geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 18. Juni 1815 griff Napoleon die Engl\u00e4nder bei Waterloo an. Sogleich schickte Wellington einen Boten zu Bl\u00fccher und lie\u00df ihn bitten, ihm zwei Heereshaufen zu schicken. Dieser lie\u00df ihm sagen: \u201eNicht nur mit zwei Abteilungen, sondern mit meiner ganzen Armee will ich kommen.\u201c Gegen Mittag begann die Schlacht. Mit \u00e4u\u00dferster Gewalt versuchte Napoleon, die Reihen der Engl\u00e4nder zu durchbrechen, aber diese leisteten trotz der \u00dcbermacht tapferen Widerstand. Wellington kam bald in eine so ernste Lage, da\u00df er, als fast die H\u00e4lfte seiner Krieger tot oder verwundet das blutige Feld bedeckte, die Nacht oder Bl\u00fccher herbeiw\u00fcnschte. Die Preu\u00dfen waren schon seit fr\u00fchem Morgen auf dem Marsche.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie kamen aber, durch die unerh\u00f6rten Anstrengungen der vergangenen Tage erm\u00fcdet, nur m\u00fchsam vorw\u00e4rts, da die Wege durch langen Regen aufgeweicht waren. Bl\u00fccher mahnte mit den Worten: \u201eIch habe es meinem Bruder Wellington versprochen!\u201c immer wieder zur Eile, obschon er selbst an seinem Oberschenkel, der durch den Sturz vom Pferde gequetscht worden war, arge Schmerzen litt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Wellingtons Not auf das H\u00f6chste gestiegen war, konnten die preu\u00dfischen Truppen in die Schlacht eingreifen. Napoleon erkannte die Gefahr. Jetzt, von zwei Seiten angegriffen, f\u00fchrte er seine beste Truppe, die alte Garde, ins Gefecht. Aber sie konnte ihn nicht mehr retten. Die franz\u00f6sische Armee wurde fast vernichtet; der Rest st\u00fcrzte in wilder Flucht davon. Bei dem Gutshofe Belle Alliance trafen Wellington und Bl\u00fccher freudig bewegt zusammen. Gneisenau aber, der die Verfolgung leitete, setzte \u201eden letzten Hauch von Mann und Ro\u00df\u201c daran, das geschlagene franz\u00f6sische Heer nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Napoleon selbst entging mit M\u00fche der Gefangennahme; sein Wagen fiel preu\u00dfischen Reitern in die H\u00e4nde. Dieser eine Sieg entschied den Feldzug. Zum zweiten Male zogen die verb\u00fcndeten Monarchen an der Spitze ihrer siegreichen Heere in Paris ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der zweite Pariser Friede und Napoleons Ende.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frankreich mu\u00dfte 560 Millionen Mark Kriegskosten zahlen und alle geraubten Kunstsch\u00e4tze herausgeben. Elsa\u00df-Lothringen behielt es aber. Der K\u00f6nig Ludwig XVIII. kehrte auf den Thron zur\u00fcck.Napoleon wurde von neuem zur Abdankung gezwungen und auf Beschlu\u00df der verb\u00fcndeten M\u00e4chte nach der kleinen Felseninsel St. Helena (westlich von Afrika) verbannt. Dort ist er bis zu seinem Tode (1821) von den Engl\u00e4ndern sorgf\u00e4ltig bewacht worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Befreiungskriege. Als der General York, der mit dem preu\u00dfischen Hilfsheere in den Ostseeprovinzen stand, die Nachricht von, dem schm\u00e4hlichen Ende des franz\u00f6sischen Hauptheeres erfuhr, erf\u00fcllte Freude seine Brust. 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