{"id":1248,"date":"2022-05-24T10:37:39","date_gmt":"2022-05-24T08:37:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/video\/?p=1248"},"modified":"2024-10-20T21:38:48","modified_gmt":"2024-10-20T19:38:48","slug":"der-hereroaufstand-1904-voelkermord-oder-kriegspropaganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/film\/der-hereroaufstand-1904-voelkermord-oder-kriegspropaganda\/","title":{"rendered":"Der Hereroaufstand 1904 &#8211; V\u00f6lkermord oder Kriegspropaganda?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/489988895?h=9eb1423305&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"375\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Dieses durch das \u201eWolffsche Bureau\u201c ver\u00f6ffentlichte Telegramm schreckte wie ein Blitz aus heiterem Himmel in der Fr\u00fche des 14. Januar 1904 die Gem\u00fcter in Deutschland h\u00f6chst unbehaglich aus ihrer kolonialen Gleichg\u00fcltigkeit auf. <em><strong>\u201eWie ist das m\u00f6glich? Wo liegen die Ursachen zu dieser so unerwartet kommenden Emp\u00f6rung?\u201c<\/strong><\/em> Das war in der Heimat die allgemeine Frage bei diesen so unerwartet kommenden Nachrichten. Verst\u00e4ndlich waren sie nur dem Kenner der geschichtlichen Entwicklung der eingeborenen Bewohner S\u00fcdwestafrikas.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em><strong>Nach hier eingetroffenen Telegrammen haben die Hereros durch Einschlie\u00dfung Okahandja und durch die Zerst\u00f6rung der Eisenbahnbr\u00fccken bei Osona, etwa drei Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Okahandja, sowie durch Unterbrechung der Telegraphenverbindungen mit Windhuk die Feindseligkeiten er\u00f6ffnet (\u2026) Wegen der durch den Ernst der Lage sofort gebotenen Ma\u00dfnahmen schweben zwischen den beteiligten Ressorts Verhandlungen.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Historischer Hintergrund:<\/h3>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich wurde S\u00fcdwestafrika (das heutige Namibia) von Buschm\u00e4nnern und Bergdamaras bewohnt. In der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts erfolgte von Nordosten her, \u00fcber den Okawangoflu\u00df, die Einwanderung der Hereros. Kurz darauf erfolgte von S\u00fcden her, \u00fcber den Oranje, in mehreren Z\u00fcgen die Einwanderung der Hottentottenst\u00e4mme. \u201eHottentotten\u201c ist eine zeitgen\u00f6ssische Bezeichnung f\u00fcr das Volk der Nama. Holl\u00e4ndische Siedler gaben ihnen, ihrer eigent\u00fcmlichen Sprache wegen, den Namen \u201eHottentotten\u201c (Stotterer). Anfang des 19. Jahrhunderts folgten die Afrikaner-, Bersabaer- und Witboi-Hottentotten. Den kriegerischen St\u00e4mmen der Einwanderer gelang es schnell die urspr\u00fcnglichen Bewohner des Landes zu unterjochen und teilweise auszurotten. Zwischen den Hereros und den \u201eHottentotten\u201c kam es zu jahrzehntelangen Kriegen. Anfangs waren die Hereros im Vorteil, als aber Ende der 1860er Jahre Hendrik Witbooi die F\u00fchrung \u00fcbernahm, konnten die \u201eHottentotten\u201c das Gleichgewicht einigerma\u00dfen wieder herstellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Burenkrieg 1899-1902:<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Jahres 1904 leben nicht mehr als 4500 Wei\u00dfe (mehr als die H\u00e4lfte von ihnen waren Deutsche) in Deutsch-S\u00fcdwestafrika, einem Land, das 1\u00bd-mal so gro\u00df wie das Deutsche Reich ist. 1897 vernichtete eine gro\u00dfe Rinderpest nahezu den gesamten Viehbestand der Einheimischen. Dadurch ging den Hereros ihre wirtschaftliche Grundlage vor\u00fcbergehend verloren. Da die wei\u00dfen Siedler ihre Viehherden rechtzeitig impften, waren deren Verluste an Vieh wesentlich geringer. Die Hereros, als erfahrene Viehz\u00fcchter, hatten jedoch die \u00fcberlebenden Tiere geschickt im Land verteilt und so erholten sich die Viehbest\u00e4nde sp\u00e4ter relativ schnell. Zwischenzeitlich verkauften einige Kapit\u00e4ne der Hereros im Norden der Kolonie gro\u00dfe Landfl\u00e4chen an H\u00e4ndler und Spekulanten. Dadurch war der Konflikt vorprogrammiert, da die Hereros die verkauften Fl\u00e4chen auch weiterhin f\u00fcr ihre gro\u00dfen Viehherden als Weideland nutzten. Die Siedler schossen daraufhin auf die Rinder der Hereros und immer \u00f6fter kam es sogar zu Schie\u00dfereien zwischen den Hereros und den Einwanderern. Gouverneur Leutwein berichtete dem Kolonialamt in Berlin von den Sorgen und Problemen, aber nichts tat sich. Noch einmal wanden sich \u201eHerero-Gro\u00dfleute\u201c an den deutschen Gouverneur, mit der Bitte, ein gro\u00dfes Hereroreservat von Otjituepa bis Omitava zu bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Losung <em><strong>\u201eIch k\u00e4mpfe \u2013 t\u00f6tet alle Deutschen!\u201c<\/strong><\/em> begann der Aufstand, erst zwei Tage sp\u00e4ter \u00e4nderte Hererokapit\u00e4n Samuel Maharero seinen Befehl um in: <em><strong>\u201e\u2026 t\u00f6tet keine Frauen, Kinder oder Missionare, keine Buren und Engl\u00e4nder<\/strong><\/em>.<em><strong>\u201c <\/strong><\/em>Bei den Pl\u00fcnderungen an deutschen Farmen und Siedlungen kam es zu brutalen Morden an rund 150 Deutschen, darunter auch 5 Frauen. Deutsche Soldaten wurden unter <em>\u201eviehischen Martern zu Tode gebracht<\/em>,\u201c so beschreibt das Buch \u201eRust: Krieg und Frieden im Hereroland\u201c die Ermordung eines gefangenen deutschen Offiziers durch Hereros folgenderma\u00dfen: <em><strong>\u201e\u2026 dann kamen die Ohren an die Reihe, und als sie diese abgeschnitten, stachen sie dem noch Lebenden die Augen aus \u2026\u201c<\/strong><\/em>Ebenfalls wurden durch die Hereros viele Angeh\u00f6rige des im Norden lebenden Damara-Volkes ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs versuchten die Schutztruppen vergeblich den Hereros Herr zu werden. Nur 766 deutsche Soldaten standen einigen tausend gut bewaffneten K\u00e4mpfern der Hereros entgegen. Die Hereros gingen sogar in die Offensive, schlossen zeitweise Okahandja und Windhuk ein, zerst\u00f6rten die Eisenbahnbr\u00fccke bei Osana und brachten den Deutschen eine Niederlage nach der anderen bei. Von au\u00dferhalb des Schutzgebietes war f\u00fcr absehbare Zeit keine Hilfe zu erwarten. An Kriegsschiffen befand sich nur das Kanonenboot S.M.S. Habicht in erreichbarer N\u00e4he. Bei einer Besatzungsst\u00e4rke von 130 Mann und mangels Ausr\u00fcstung mit eigentlichen Landungsgesch\u00fctzen konnte das Eingreifen des Schiffes jedoch keine entscheidende Wirkung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aus Einheimischen bestehende Schutztruppe in Kamerun war zur Hilfeleistung nicht geeignet, vermochte aber wenigstens mit Waffen, Munition und sonstigen Vorr\u00e4ten auszuhelfen. In der Heimat bestand eine zur schnellen Unterst\u00fctzung der Schutztruppe geeignete Formation nicht. Au\u00dferordentliche Verst\u00e4rkungen mussten, ebenso wie der allj\u00e4hrliche Ersatz, erst durch ein Aufgebot von Freiwilligen aus der ganzen Armee zusammengestellt werden, was nicht ohne Zeitverlust und andere Nachteile geschehen konnte. Schneller verwendungsbereit waren die beiden Seebataillone, die aber nach St\u00e4rke und Organisation nicht ausreichend und nicht gen\u00fcgend geschult waren f\u00fcr \u00fcberseeische Unternehmungen gr\u00f6\u00dferen Stils. So war die Kolonie zun\u00e4chst f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit auf ihre eigenen milit\u00e4rischen Hilfsmittel angewiesen. Gouverneur Leutwein \u00fcbertrug die milit\u00e4rische F\u00fchrung Hauptmann Franke.<\/p>\n\n\n\n<p>In Berlin schrillten die Alarmglocken und man stellte ein Marineexpeditionskorps zusammen. Insgesamt wurden 15.000 Soldaten nach Deutsch-S\u00fcdwestafrika herangezogen, von denen aber kaum mehr als 3000 an milit\u00e4rischen Aktionen Vorort beteiligt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 11. und 12. August 1904 kam es zur ,,Schlacht am Waterberg\u201c, so die offizielle Geschichtsschreibung. Der Waterberg ist in Wirklichkeit ein 20 km breites und 50 km langes Plateau \u00f6stlich von Otjiwarongo, erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene und besteht aus por\u00f6sem Sandstein. Die Umgebung besteht zudem aus un\u00fcbersichtlichem Buschland. Am Waterberg gab es keine Schlacht! Es gab isolierte, viele Kilometer auseinander liegende Gefechte mit unterschiedlichem Erfolg. Bei Hamakari w\u00e4re eines dieser Gefechte fast in einer Katastrophe f\u00fcr die Schutztruppe geendet. Die Deutschen hatten am Waterberg-Plateau ca. 1600 Soldaten verteilt. Auf deutscher Seite k\u00e4mpften einheimische \u201eWitbois-Hottentotten\u201c, \u201eBastards\u201c und auch andere Stammesangeh\u00f6rige befanden sich unter den Hilfstruppen. Nach eigenen Angaben waren die Verluste unter den Truppen \u201e<em><strong>verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df\u201e<\/strong><\/em>, zeitweise waren ganze Abteilungen eingeschlossen. Die Artillerie blieb meistens im unwegsamen Gel\u00e4nde stecken, kam nur selten zum Einsatz und schoss manchmal sogar auf die eigenen Leute. An dieser Stelle eine kurze Erkl\u00e4rung zu den ,,Bastards\u201c. Das Wort \u201eBastard\u201c wurde in S\u00fcdwestafrika nicht in demselben Sinne gebraucht wie in Europa. Vielmehr versteht man hier unter dieser Bezeichnung ausschlie\u00dflich einen Abk\u00f6mmling der von Buren und Namafrauen stammenden Mischlinge. Da diese Abstammung bereits mehrere Menschenalter zur\u00fccklag, wurde der Name ,,Bastard\u201c zu einer vollg\u00fcltigen Stammesbezeichnung, die damals in demselben Sinne gebraucht wurde wie etwa die Stammesnamen der \u201eHottentotten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Sch\u00e4tzungen des Vorort anwesenden Hauptmann Bayer waren 3000 \u2013 5000 Hereros in der Umgebung des Waterberg-Plateaus versammelt. Sie verloren ihre K\u00e4mpfer mehr durch Krankheiten und Gefangennahme, weniger im Kampf mit der Schutztruppe selbst. Die K\u00e4mpfe zogen sich \u00fcber zwei Tage hin, teilweise gingen die Hereros sogar zu Gegenangriffen \u00fcber. Nach mehreren Gefechten unbesiegt, brachen sie auf und zogen mit ihren Familien (nach realistischen Sch\u00e4tzungen 12.000 \u2013 30.000 Menschen) und Vieherden nach allen Seiten ab. Die kaiserlichen Truppen waren nicht in der Lage sie aufzuhalten, geschweige denn sie zu verfolgen, da der gr\u00f6\u00dfte Teil der Soldaten ihre Pferde verloren hatten, ersch\u00f6pft oder erkrankt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele deutsche Soldaten litten in jenen Tagen an Typhus und Cholera. Der vorgesehene Einschlie\u00dfungsring war l\u00e4ngst nicht geschlossen, zudem wurden die Absichten der Deutschen von den Hereros schon fr\u00fchzeitig durchschaut. Da die Briten den Hereros Asyl, unter der Bedingung, dass sie die K\u00e4mpfe nicht in ihre Kolonien tragen w\u00fcrden, zugesagt hatten, wollte die Mehrheit der am Waterberg versammelten Hereros ins 300 \u2013 400 km entfernte britische Betschuanaland (heutiges Botswana) und so zogen sie, mitten in der Trockenzeit, in Etappen und in Gruppen getrennt nach S\u00fcden und S\u00fcdosten. Nur 20 Tote wurden sp\u00e4ter in den verlassen Stellungen am Waterberg von den Deutschen gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>General von Trotha, Generalleutnant und Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in S\u00fcdwestafrika 1904, sah am 12. August von einer Verfolgung der Hereros vorerst ab, vielmehr hoffte er <em><strong>,,<\/strong><\/em><em><strong>\u2026da\u00df der Feind, wenn er nicht allzu scharf gedr\u00e4ngt w\u00fcrde, sich vielleicht am Omuramba-u-Omatoko wieder setzen und es dann m\u00f6glich sein w\u00fcrde, ihn bald von neuem zu fassen.\u201c <\/strong><\/em><em>Am 13. August schicke von Trotha einzelne Abteilungen Kundschafter aus, der General <\/em><em><strong>\u201ehatte verboten, Frauen und Kinder zu t\u00f6ten, allen M\u00e4nnern jedoch, die bewaffnet der Truppe in die H\u00e4nde fielen, hatten ihre letzte Stunde geschlagen.\u201c<\/strong><\/em><em> Die, auf deutscher Seite, unter Leutnant von Berneck k\u00e4mpfenden \u201eWitbois-Hottentotten\u201c sp\u00fcrten lediglich eine kleine Gruppe versprengter Hereros auf und es kam zu einem kurzen Feuergefecht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am 14. August so Trotha <em><strong>\u201e<\/strong><\/em><em><strong>stiegen ernste Zweifel auf, ob es \u00fcberhaupt gelingen w\u00fcrde, mit den aufs \u00e4u\u00dferste ersch\u00f6pften Pferden in dieser Gegend ohne Wasser und Weide den in rastloser Eile fliehenden Gegner noch einzuholen\u2026Der mit Sicherheit drohende Verlust an Mannschaften und Vieh stand in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem an sich wenig wahrscheinlichen, v\u00f6llig ungewissen Erfolg.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 16. August marschierte Major von Estorff in s\u00fcdliche Richtung, nach kurzem Kampf erbeutete er <\/em><em><strong>\u201e300 St\u00fcck Rinder und 600 St\u00fcck Kleinvieh. An den Wasserstellen lag zahlreiches verendetes Vieh und wie Gefangene aussagten, hatten die Hereros trotz eifrigsten Grabens daselbst kein Wasser finden k\u00f6nnen. Auch die deutsche Abteilung fand keines und mu\u00dfte daher noch am selben Tage nach Omatupa zur\u00fcckmarschieren.\u201e<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>So endeten die K\u00e4mpfe am Waterberg. Der Verlauf der K\u00e4mpfe war ein ganz anderer, als er von der obersten deutschen F\u00fchrung beabsichtigt worden war. General Trotha schrieb in seinem Bericht: <em><strong>\u201eDer unseren Truppen ungewohnte Kampf im dichten Dornbusch \u2026 einem Gegner gegen\u00fcber, der mit dem Gel\u00e4nde genau vertraut ist und sich vorz\u00fcglich zu decken wei\u00df, und der durch seine \u00dcberlegenheit an Zahl und durch seine Unabh\u00e4ngigkeit von der Sorge um Staffeln und Verwundete fast stets in der Lage ist, unsere Sch\u00fctzenlinien zu umfassen und unter Kreuzfeuer zu nehmen \u2013 der Kampf mit einem solchen Gegner stellt an die physischen und moralischen Eigenschaften unserer Offiziere und Mannschaften ganz bedeutende Anforderungen. Aus eigener Anschauung und aus den mir gemachten Meldungen der Truppenf\u00fchrer kann ich das Urteil ableiten, da\u00df das Verhalten unserer braven Truppen ein selten ausgezeichnetes war. Sie zeigten eine Festigkeit der Disziplin, die auch in der allerschwierigsten Lage nie versagte. Da\u00df die Verluste an Offizieren, trotzdem sie die gleiche Verkleidung und Ausr\u00fcstung wie die Mannschaften trugen, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df waren, erkl\u00e4rt sich auch aus ihrem braven Verhalten im Gefecht, das sie, wenn auch auf Kosten der eigenen Deckung, verleitete, sich stellenweise zur besseren eigenen Orientierung \u00fcber die Lage beim Feinde oder bei den eigenen Truppen in ganzer Figur aufzurichten.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Erst zwei Wochen sp\u00e4ter waren die Schutztruppen in der Lage den Hereros zu folgen. Es gab somit keine <\/em><em><strong>,,<\/strong><\/em><em><strong>Verfolgung\u201c<\/strong><\/em><em>, man blieb lediglich \u201e<\/em><em><strong>auf den Spuren der Hereros\u201c<\/strong><\/em><em>. Es gab auch kein aktives <\/em><em><strong>\u201eAbdr\u00e4ngen der Hereros ins Sandfeld\u201c<\/strong><\/em><em>, auch wenn von Trotha dies in seinen Berichten immer mal wieder gerne vorgab. Er hatte die Chance dazu nie gehabt; sein sehnlichster Wunsch war zudem <\/em><em><strong>\u201edie ehrenvolle siegreiche Schlacht\u201c<\/strong><\/em><em>. Selbst heute, noch dazu mit einer angeschlagenen Reitertruppe, w\u00e4re es schwer vorstellbar so viele, zudem in Etappen und in Gruppen getrennt marschierenden Menschen, in die Omaheke zu treiben. Das Gebiet der W\u00fcste, die eigentlich eine Trockensavanne ist, ist weit gr\u00f6\u00dfer als Bayern. Zun\u00e4chst hatten die deutschen Abteilungen auch \u00fcberhaupt <\/em><em><strong>\u201ekeine Feindber\u00fchrung\u201c.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Erst am 19. September erhielt man <\/em><em><strong>\u201eNachricht \u00fcber den Feind: Diese ergab<\/strong><\/em><em><strong>en <\/strong><\/em><em><strong>da\u00df starke Hereroabteilungen mit viel Vieh sich am Epukiro bei Otjimanangombe-Ganas sowie am Eiseb in der Gegend von Spata und nord\u00f6stlich davon angesammelt hatten. Der Gegner hatte sich also ehe er sich entschlie\u00dfen konnte, das Durstgebiet der Omaheke-W\u00fcste zu betreten, an deren Rande noch einmal gesetzt.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am 28. September marschieren 3 Abteilungen unter F\u00fchrung von General von Trotha auf Spata. <em><strong>\u201e<\/strong><\/em><em><strong>Bereits nach kurzem Gefecht floh indessen der Gegner, ohne nennenswerten Widerstand geleistet zu haben. (\u2026) Es macht den Eindruc<\/strong><\/em><em><strong>k\u201c schreibt General von Trotha in seinem Bericht, \u201e<\/strong><\/em><em><strong>da\u00df die Kraft des Feindes v\u00f6llig zusammengebrochen ist\u201c<\/strong><\/em><em><strong>. Gefangen genommene Hereros sagen aus, da\u00df \u201e<\/strong><\/em><em><strong>die Mehrzahl der Hererokapit\u00e4ne und das gesamte Volk des Krieges m\u00fcde seien. Sie w\u00fc\u00dften jetzt nicht mehr, wohin sie gehen und was sie machen sollten, jede Leitung habe aufgeh\u00f6rt, da die meisten Kapit\u00e4ne, darunter auch Samuel, bereits weiter \u00f6stlich in das Sandfeld gefl\u00fcchtet seien. Menschen und Vieh litten f\u00fcrchterlichen Durst.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 29. September unternahmen die Schutztruppen einen Vorsto\u00df in die W\u00fcste, da man Meldungen \u00fcber <\/em><em><strong>\u201estarke feindliche Kr\u00e4fte\u201c <\/strong><\/em><em>erhalten hatte. <\/em><em><strong>\u201eUm 1.00 Uhr nachts wurde angetreten und um 7.00 Uhr fr\u00fch eine das ganze umliegende Gel\u00e4nde weit beherrschende Anh\u00f6he erreicht, von der aus man in weiter Ferne am Horizont gewaltige <\/strong><\/em><em><strong>Staubwolken des<\/strong><\/em><em><\/em><em><strong>hastig nach Norden und Nordosten fl\u00fcchtenden Feindes bemerkte. Eine gut berittene Abteilung unter Hauptmann von Oertzen eilte, so schnell sie konnte, hinter ihm her, doch gelang es ihr nicht, ihn einzuholen. Es war klar: der Feind stellte sich nicht mehr, er war tief in das wasserlose Sandfeld geworfen und ging einem f\u00fcrchterlichen Schicksal entgegen. Eine weitere Verfolgung der Hereros in das Sandfeld war unm\u00f6glich, wollte man nicht die deutschen Truppen der Gefahr aussetzen, einem \u00e4hnlichen Schicksal zu verfallen, wie es jetzt den Hereros drohte. Da die Abteilungen seit dem fr\u00fchen Morgen ohne jedes Wasser waren und feindw\u00e4rts weit und breit keines mehr zu finden war, befahlt General von Trotha am Nachmittage den R\u00fcckmarsch nach Osombo-Windimbe.<\/strong><\/em><em><strong>\u201c<\/strong><\/em><em> Offensichtlich waren die deutschen Abteilungen lediglich auf Gruppen bzw. einen Teil der fliehenden Hereros getroffen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 2. Oktober 1904, also zwei Monate nach den K\u00e4mpfen am Waterberg, verk\u00fcndet der \u00fcbermotivierte und bis dato erfolglose Kommandant General Lothar von Trotha im zeitgen\u00f6ssischen, pathetischen Vokabular den \u201eAufruf an das Volk der Herero\u201c. Dieser eingeschr\u00e4nkte Schie\u00dfbefehl wird heute als <strong>\u201eVernichtungsbefehl\u201c<\/strong> gedeutet, auch wird meist der zweite, einschr\u00e4nkende Teil des Textes weggelassen, aber schauen wir einmal selbst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Erster Teil:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Aufruf an das Volk der Herero<\/em><\/strong><em><br>Abschrift zu 17290 Osombo-Windembe, den 2.Oktober 1904<br>Kommando der Schutztruppe.<br>J.Nr. 3737<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>,,Ich der gro\u00dfe General der deutschen Soldaten sende diesen Brief an das Volk der Herero. Die Hereros sind nicht mehr deutsche Untertanen. Sie haben gemordet und gestohlen, haben verwundeten Soldaten Ohren und Nasen und andere K\u00f6rperteile abgeschnitten, und wollen jetzt aus Feigheit nicht mehr k\u00e4mpfen. Ich sage dem Volk: Jeder der einen der Kapit\u00e4ne an eine meiner Stationen als Gefangenen abliefert, erh\u00e4lt 1000 Mark, wer Samuel Maharero bringt, erh\u00e4lt 5000 Mark. Das Volk der Herero mu\u00df jedoch das Land verlassen.<br>Wenn das Volk dies nicht tut, so werde ich es mit dem Groot Rohr dazu zwingen. Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zur\u00fcck oder lasse auf sie schie\u00dfen. Dies sind meine Worte an das Volk der Hereros.<br>Der gro\u00dfe General des m\u00e4chtigen deutschen Kaisers.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nun werfen wir einen Blick auf den Zweiten Teil, der in der Gegenwart, wie bereits erw\u00e4hnt, weggelassen wird.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>,<\/strong><\/em><em><strong>,Dieser Erla\u00df ist bei den Appells der Truppen mitzuteilen mit dem Hinzuf\u00fcgen, da\u00df auch der Truppe, die einen der Kapit\u00e4ne f\u00e4ngt, die entsprechende Belohnung zuteil wird und das Schie\u00dfen auf Weiber und Kinder so zu verstehen ist, da\u00df \u00fcber sie hinweggeschossen wird, um sie zum Laufen zu zwingen. Ich nehme mit Bestimmtheit an, da\u00df dieser Erla\u00df dazu f\u00fchren wird, keine m\u00e4nnlichen Gefangenen mehr zu machen, aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen, wenn zweimal \u00fcber sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes des Deutschen Soldaten bewu\u00dft bleiben.<br>der Kommandeur<br>gez. v. Trotha, Generalleutnant.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>In Deutschland kam es im Reichstag zu Protesten, selbst Kaiser Wilhelm II. und Reichskanzler Bernhard F\u00fcrst von B\u00fclow kritisierten die verbalen Ausf\u00e4lle von Trothas. Auch der Gouverneur von Deutsch-S\u00fcdwestafrika Theodor von Leutwein wandte sich scharf gegen von Trothas Absichten. Dennoch sei an dieser Stelle gesagt, dass von Trothas ber\u00fchmter Vernichtungsbefehl, der im sp\u00e4teren Verlauf als Beweis deutschen Genozids an den Hereos angef\u00fchrt wurde, hinreichend in frage gestellt werden kann. Das Wort \u201eVernichtung\u201c problematisierte, welches sich zu jener Zeit auf das Zerschlagen der F\u00e4higkeit des Feindes, Widerstand zu leisten, bezog, und nicht darauf ihn Mann f\u00fcr Mann umzubringen. Wesentlich ist auch, da\u00df der Befehl zwei Monate nach der entscheidenden Schlacht bei Hamakari gegeben wurde, als der Krieg so gut wie vorbei war. Man kann diesen Befehl, als ein Versuch in psychologischer Kriegsf\u00fchrung deuten, dem keine Taten folgten. Denn er wurde sechs Wochen sp\u00e4ter von Reichskanzler von B\u00fclow aufgehoben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die sp\u00e4ter h\u00e4ufig angegebenen Opferzahlen beruhen auf dem im August 1918 erschienen britischen \u201eBlaubuch\u201c. Dieses Buch diente lediglich dazu, zu beweisen, dass das Deutsche Reich nicht in der Lage sei Kolonien zu unterhalten, um somit einen offiziellen Vorwand zu haben, diese sich selbst einzuverleiben, was ja nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages 1919 auch geschah. 1926 wurde das Blaubuch, endg\u00fcltig als Kriegspropaganda entlarvt und sogar offiziell zur\u00fcckgezogen. Eine Volksz\u00e4hlung der Volksgruppe der Hereros hatte es vor 1904 nie gegeben. Die f\u00fcr 1904 h\u00e4ufig angegeben 80.000 Menschen sind grobe und sehr gro\u00dfz\u00fcgige Sch\u00e4tzungen von Missionaren. Diese gaben aber (auch damals) gerne ihre Gemeindezahlen viel zu hoch an, um so mehr Gelder zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der deutsche Gouverneur Theodor Leutwein sch\u00e4tzte die Zahl der bewaffneten Hereros im M\u00e4rz 1904 auf 3500 \u2013 4000, seri\u00f6se Hochrechnungen kommen so auf eine Gesamtzahl von ungef\u00e4hr 35.000 \u2013 45.000 Hereros vor den K\u00e4mpfen. 1905 erlie\u00df der neue Gouverneur Friedrich von Lindequist eine Proklamation, in der allen Hereros das Leben zugesichert wurde, sofern sie nicht nachweisbar einen Mord begangen hatten. Rund 14.000 R\u00fcckkehrer \u201esammelte\u201c man so in Deutsch-S\u00fcdwestafrika wieder ein, insgesamt z\u00e4hlte man 1905 rund 24.000 Stammesangeh\u00f6rige der Hereros, zus\u00e4tzlich waren rund Tausend ins britische Betschuanaland (heutiges Botswana) geflohen und mehrere Tausend nach Norden zu anderen St\u00e4mmen. Auch hatten die Deutschen zun\u00e4chst Zweifel, <em><strong>\u201e<\/strong><\/em><em><strong>\u2026ob den Hereros \u00fcberhaupt ernstere Verluste beigebracht worden seien\u2026\u201c<\/strong><\/em>. Alle Zahlenangaben zu den Verlusten der Hereros sind also reine Spekulationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst 1966, nach ,,staatlichen\u201c Vorgaben, interpretierte der DDR-Historiker Horst Drechsler den Kampf der Schutztruppen gegen den Aufstand, in seinem 1966 erschienen Buch \u201e<em>S\u00fcdwestafrika unter deutscher Kolonialherrschaft \u2013 Der Kampf der Hereros und Namas gegen den deutschen Imperialismus<\/em>\u201e, als<em><strong> \u201e<\/strong><\/em><em><strong>geplanten V\u00f6lkermord<\/strong><\/em><em><strong>\u201e.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Herero-Chief Riruako verlangte im Jahr 2002 als Entsch\u00e4digung von ,,Deutschland\u201c 4 Milliarden US-Dollar, da <em><strong>\u201e<\/strong><\/em><em><strong>\u202680% seines Volkes von den Deutschen ausgerottet seien..<\/strong><\/em><em><strong>.\u201cund \u201e<\/strong><\/em><em><strong>\u2026sein Volk noch heute darunter leide\u2026<\/strong><\/em><em><strong>\u201e<\/strong><\/em>. Nach dem Vorbild bereits erfolgreicher Sammelklagen klagte er vor einem Gericht in den USA. Namibias Pr\u00e4sident Sam Nujoma wollte indes von einer Entsch\u00e4digungsforderung an Deutschland nichts wissen, zumal die Deutschen 60 % der Entwicklungshilfe des Landes bestreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 9. Februar 2004 meldet das Nachrichtenmagazin \u201eSpiegel\u201c, dass die Hereros die Klage gegen Deutschland \u201e<em>diskret zur\u00fcckgezogen haben\u201c<\/em>. Ursache soll ein \u201e<em>gescheiterter Zustellversuch<\/em>\u201c sein. Spiegel vom 9. Februar 2004 \u201eHerero ziehen Klage gegen Deutschland zur\u00fcck\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gegenw\u00e4rtig \u00f6ffentlich vertretenen, gemachten \u201eGewissheiten\u201c vom \u201eV\u00f6lkermord\u201c des Hererovolkes von 1904, die von dem Historiker Horst Drechsler 1966 vorgebracht und seitdem kritiklos wiederholt werden, gr\u00fcnden auf dem \u201eBericht \u00fcber die Behandlung der Eingeborenen durch Deutschland\u201c (ver\u00f6ffentlicht 1919). Dieser Bericht, den Drechsler als seinen einzigen Beweis eines absichtlich durchgef\u00fchrten V\u00f6lkermordes anbringt, ist, wie bereits an vorheriger Stelle erw\u00e4hnt, ein St\u00fcck englischer Kriegspropaganda, aus dem sogenannten ,,Blaubuch\u201c, ohne jede Glaubw\u00fcrdigkeit. Seine Weiterverbreitung wurde von peinlich ber\u00fchrten Unionsbeamten 1926 verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein jeder m\u00f6ge selbst pr\u00fcfen welches Narrativ hier von gewissen Kr\u00e4ften aufrecht erhalten werden soll, der propagierte V\u00f6lkermord hat kein Fundament. Beenden wir die Thematik mit den Worten Friedrichs des Gro\u00dfen <em><strong>,, Er soll nur das glauben, was er gepr\u00fcft hat.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses durch das \u201eWolffsche Bureau\u201c ver\u00f6ffentlichte Telegramm schreckte wie ein Blitz aus heiterem Himmel in der Fr\u00fche des 14. Januar 1904 die Gem\u00fcter in Deutschland h\u00f6chst unbehaglich aus ihrer kolonialen Gleichg\u00fcltigkeit auf. \u201eWie ist das m\u00f6glich? 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