{"id":5,"date":"2023-03-08T20:18:05","date_gmt":"2023-03-08T19:18:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/elsass-lothringen\/?page_id=5"},"modified":"2023-05-20T12:15:06","modified_gmt":"2023-05-20T10:15:06","slug":"startseite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/elsass-lothringen\/","title":{"rendered":"Startseite."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reichsland Elsa\u00df-Lothringen 1871 bis heute.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das unmittelbare \u00bbDeutsche Reichsland\u00ab, das durch den&nbsp;Friedensschlu\u00df&nbsp;zu&nbsp;Frankfurt&nbsp;a. M. vom 10. Mai 1871 von&nbsp;Frankreich&nbsp;an das&nbsp;Deutsche&nbsp;Reich&nbsp;abgetreten wurde, zwischen 5\u00b052\u00b4\u20138\u00b014\u00b4 \u00f6stl. L. und 47\u00b025\u00b4\u201349\u00b030\u00b4 n\u00f6rdl. Br. gelegen, bildet die s\u00fcdwestliche Grenzmark&nbsp;Deutschlands&nbsp;gegen&nbsp;Frankreich.&nbsp;Seine gr\u00f6\u00dfte&nbsp;Ausdehnung&nbsp;von Nord nach S\u00fcd betr\u00e4gt 190 km, von Ost nach West (unter 49\u00b0 n. Br.) 170 km. Am geringsten ist die&nbsp;Breite&nbsp;des&nbsp;Landes&nbsp;in der Gegend von&nbsp;Schlettstadt&nbsp;und&nbsp;Kolmar&nbsp;und im S\u00fcden von&nbsp;M\u00fclhausen, wo sie nur 35 km betr\u00e4gt. Im Norden grenzt Elsa\u00df-Lohtringen an&nbsp;Luxemburg, die Preu\u00dfische&nbsp;Provinz&nbsp;Rheinland&nbsp;und die Bayrische&nbsp;Rheinpfalz, im Osten an Baden, im S\u00fcden an die&nbsp;Schweiz&nbsp;und&nbsp;Frankreich&nbsp;und im Westen an&nbsp;Frankreich. Von Baden wird es in der ganzen&nbsp;Ausdehnung&nbsp;der \u00f6stlichen Grenzlinie durch den&nbsp;Rhein&nbsp;geschieden, w\u00e4hrend gegen&nbsp;Frankreich von der Gegend um&nbsp;Belfort&nbsp;bis zur Saarquelle die&nbsp;Vogesen&nbsp;eine nat\u00fcrliche&nbsp;Grenze&nbsp;bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1879 steht ein Kaiserlicher Statthalter (seit 1894 F\u00fcrst von Hohenlohe-Langenburg) an der Spitze, der einen Teil der landesherrlichen Befugnisse des&nbsp;Kaisers&nbsp;aus\u00fcbt; ihm zur Seite stehen das Ministerium (4 Abteilungen mit Unterstaatssekret\u00e4ren) unter einem Staatssekret\u00e4r (Stellvertreter des Statthalters), als beratendes Organ ein Staatsrat (Staatssekret\u00e4r, Unterstaatssekret\u00e4re, Oberlandesgerichtspr\u00e4sident, Oberstaatsanwalt und 8-10 vom&nbsp;Kaiser&nbsp;berufene Mitglieder) und ein auf 3 Jahre gew\u00e4hlter Landesausschu\u00df (58 Mitglieder) mit dem Rechte, Gesetze vorzuschlagen. Der Kaiserliche Rat (R\u00e4te des Ministeriums), eine Art Oberverwaltungsgericht, jedoch mit beschr\u00e4nkter Zust\u00e4ndigkeit. Elsa\u00df-Lothringen entsendet 15 Abgeordnete in den Deutschen&nbsp;Reichstag. Stimmen im Bundesrat 3 (ab 1911).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wappen des Reichslandes Elsa\u00df-Lothringen ist halb geteilt und gespalten; vorn oben in Rot ein von je drei goldenen Kronen beseiteter goldener Schr\u00e4glinksbalken (Oberelsa\u00df), unten in Rot ein mit Spitzen besetzter silberner Schr\u00e4glinksbalken (Unterelsa\u00df), hinten in Gold ein roter Schr\u00e4grechtsbalken mit drei gest\u00fcmmelten silbernen Adlern (Lothringen). Der mit einer F\u00fcrstenkrone bedeckte Schild ruht auf der Brust des deutschen&nbsp;Reichsadlers. Die Landesfarben des Reichslandes Elsa\u00df-Lothringen sind wie die&nbsp;Reichsflagge&nbsp;Schwarz, Wei\u00df, Rot.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hauptstadt des Reichslands Elsass-Lothringen.<\/h3>\n\n\n\n<p>Stra\u00dfburg i. E.&nbsp;\u2013 167 342 \u2013 1905 = 24. Platz der&nbsp;gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte&nbsp;des&nbsp;Deutschen Reichs.<\/p>\n\n\n\n<p>In Elsass-Lothringen garnisoniert das aus Preu\u00dfischen, Bayerischen, S\u00e4chsischen, W\u00fcrttembergischen und Braunschweigischen Truppen zusammengesetzte XV. Armeekorps sowie Teile des (Badischen) XIV. Armeekorps. Die Rekruten des Landes werden jetzt noch in altdeutschen Truppen eingestellt. Festungen befinden sich in&nbsp;Stra\u00dfburg,&nbsp;Metz, Diedenhofen, Bitsch und Neu-Breisach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirtschaft.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-e46fe7d4\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Landwirtschaft ist sehr ertragreich. (Weizen, Roggen), hervorragendes Weinanbaugebiet.<\/li>\n\n\n\n<li>Bergbau eines der wichtigsten Eisenerzlager ist in Lothringen, Steinkohle bei Forbach, reiche Salzlagerst\u00e4tten.<\/li>\n\n\n\n<li>Industrie: das Elsa\u00df ist eines der Hauptindustriegebiete des&nbsp;Deutschen Reiches&nbsp;(Eisen, Glas, Chemie).<\/li>\n\n\n\n<li>Handel ist lebhaft, Vertrieb von Landeserzeugnissen, Durchgangsverkehr nach Frankreich und der Schweiz.<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">W\u00e4hrungen und M\u00fcnzen.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einheitsw\u00e4hrung&nbsp;Mark und Pfennig&nbsp;l\u00f6ste insgesamt acht Geldsysteme mit 119 verschiedenen M\u00fcnzsorten wie Taler und Groschen ab. Mit Ausnahme der Vereinstaler, die bis 1908 g\u00fcltig blieben, wurden diese M\u00fcnzen zwischen 1873 und 1878 eingezogen. Die franz\u00f6sischen M\u00fcnzen in Elsa\u00df-Lothringen verdr\u00e4ngte man mit einem Trick, indem man sie gegen\u00fcber der Reichsw\u00e4hrung unter Wert einstufte:<\/p>\n\n\n\n<p>vor 1872: 1 Franc = 100 Centimes,<\/p>\n\n\n\n<p>ab 1872: 1 Mark = 100 Pfennig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenngleich sich bei dem Eindringen der Deutschen\u00a0Truppen\u00a0die Els\u00e4ssische\u00a0Bev\u00f6lkerung\u00a0gegen sie feindselig verhielt und bei den\u00a0Wahlen\u00a0f\u00fcr die franz\u00f6sische\u00a0Nationalversammlung\u00a0im\u00a0Februar\u00a01871 nur entschiedene Gegner der Vereinigung mit\u00a0Deutschland\u00a0gew\u00e4hlt wurden, so wurde doch in den Friedenspr\u00e4liminarien von\u00a0Versailles\u00a0die\u00a0Abtretung\u00a0des\u00a0Elsa\u00df\u00a0an\u00a0Deutschland\u00a0festgesetzt; nur der\u00a0Distrikt\u00a0von\u00a0Belfort, wozu im Frankfurter Frieden (10. Mai 1871)\u00a0noch\u00a0einige franz\u00f6sisch redende\u00a0Kantone\u00a0des\u00a0Sundgaues\u00a0kamen, blieb bei\u00a0Frankreich, im ganzen 660 qkm mit 55,000 Einwohnern. Da man das\u00a0Land\u00a0nicht teilen wollte, so wurde das\u00a0Elsa\u00df\u00a0mit dem gleichzeitig von\u00a0Frankreich\u00a0abgetretenen\u00a0Departement\u00a0Mosel\u00a0(Lothringen, s. d.) vereinigt und das Elsa\u00df zum\u00a0Reichsland\u00a0erkl\u00e4rt, \u00fcber welches das\u00a0Reich\u00a0selbst die Herrschaft aus\u00fcbt. Diese politische Gestaltung wurde vom Deutschen\u00a0Reichstage\u00a0genehmigt und am 3.\u00a0Juni\u00a01871 dem\u00a0Bundesrat\u00a0bis zum 1. Jan. 1874 die\u00a0Diktatur\u00a0\u00fcbertragen. Hierauf wurden der bisherige\u00a0Generalgouverneur\u00a0Graf\u00a0Bismarck-Bohlen\u00a0und der\u00a0Zivilkommissar\u00a0K\u00fchlwetter\u00a0abberufen und das Reichsland nach dem Muster einer Preu\u00dfischen\u00a0Provinz\u00a0organisiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemaligen drei\u00a0Departements\u00a0Oberrhein,\u00a0Niederrhein\u00a0und\u00a0Mosel\u00a0wurden in\u00a0Regierungsbezirke\u00a0verwandelt und diese in 22\u00a0Kreise\u00a0geteilt; zum\u00a0Oberpr\u00e4sidenten\u00a0ward v.\u00a0M\u00f6ller\u00a0ernannt und ihm\u00a0Stra\u00dfburg\u00a0als Sitz angewiesen. Als oberste\u00a0Beh\u00f6rde\u00a0wurde im\u00a0Reichskanzleramt\u00a0eine besondere\u00a0Abteilung f\u00fcr C. unter dem\u00a0Unterstaatssekret\u00e4r\u00a0Herzog\u00a0gebildet. Von der\u00a0Hoffnung\u00a0erf\u00fcllt, da\u00df die Einwohner f\u00fcr die neuen Verh\u00e4ltnisse gewonnen werden k\u00f6nnten, trat die\u00a0Regierung\u00a0sehr mild auf; f\u00fcr die\u00a0Kriegsverluste\u00a0wurden aus der franz\u00f6sischen Kriegskontribution bedeutende\u00a0Entsch\u00e4digungen\u00a0bezahlt, die Steuerlast verringert,\u00a0das Post-,\u00a0Telegraphen- und Eisenbahnwesen verbessert, in\u00a0Stra\u00dfburg\u00a0eine Universit\u00e4t errichtet (1. Mai 1872), das\u00a0Tabakmonopol\u00a0abgeschafft etc. Aber das alles verfehlte seine\u00a0Wirkung\u00a0gegen\u00fcber dem franz\u00f6sisch gewordenen Mittelstand und dem katholischen\u00a0Klerus, der durch die Einf\u00fchrung der allgemeinen Schulpflicht (18.\u00a0April\u00a01871), die Beseitigung der\u00a0Schulbr\u00fcder\u00a0und\u00a0Schulschwestern\u00a0aus den\u00a0Elementarschulen\u00a0und durch den\u00a0Erla\u00df\u00a0eines Unterrichtsgesetzes (3. Febr. 1873) zum unvers\u00f6hnlichen Feind geworden war. Au\u00dferdem agitierte die Els\u00e4sser\u00a0Liga\u00a0von\u00a0Frankreich\u00a0aus gegen alles\u00a0Deutsche, es traten fast gar keine Einheimischen in den\u00a0Staatsdienst, den altdeutschen Beamten begegnete man \u00fcberall mit abweisender\u00a0K\u00e4lte. Nach Einf\u00fchrung der allgemeinen\u00a0Wehrpflicht\u00a0wurden auf Grund des Frankfurter\u00a0Friedensvertrags\u00a0die Einwohner aufgefordert, sich bis 1. Okt. 1872 zu erkl\u00e4ren, ob sie\u00a0Franzosen\u00a0oder Deutsche Reichsangeh\u00f6rige sein wollten: 160,000 optierten f\u00fcr\u00a0Frankreich, aber nur 50,000 wanderten wirklich aus; die \u00fcbrigen, darunter viele Unerwachsene, blieben im\u00a0Elsa\u00df, beanspruchten aber die\u00a0Rechte\u00a0der\u00a0Fremden, namentlich Befreiung vom\u00a0Milit\u00e4rdienst, und als die\u00a0Regierung\u00a0dies nicht gelten lie\u00df, erhob sich gro\u00dfe Entr\u00fcstung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei den\u00a0Wahlen\u00a0\u00e4u\u00dferte sich die oppositionelle\u00a0Stimmung. Die\u00a0Gemeinder\u00e4te\u00a0von\u00a0Stra\u00dfburg,\u00a0Metz\u00a0und\u00a0Kolmar\u00a0mu\u00dften 1873 suspendiert werden. Von den im\u00a0August\u00a01873 gew\u00e4hlten 22\u00a0Kreistagen\u00a0waren nur 14, von den 3\u00a0Bezirkstagen\u00a0war nur einer beschlu\u00dff\u00e4hig, weil zu viele der Mitglieder den Eid der\u00a0Treue, den sie dem\u00a0Kaiser\u00a0leisten sollten, verweigerten. Bei den ersten Reichstagswahlen (1. Febr. 1874) wurden 10 ultramontane und 5 liberale Abgeordnete gew\u00e4hlt, die bei ihrem\u00a0Eintritt\u00a0in den\u00a0Reichstag\u00a0einen feierlichen\u00a0Protest\u00a0gegen die\u00a0Annexion\u00a0erhoben, deshalb \u00bbProtestler\u00ab genannt wurden und zumeist an den\u00a0Verhandlungen\u00a0nicht teilnahmen. 1874 kamen die\u00a0Kreis- und\u00a0Bezirkstage\u00a0zustande, und es wurde aus je zehn Mitgliedern der letzteren am 29. Okt. 1874 ein\u00a0Landesausschu\u00df\u00a0gebildet, der 1875 zusammentrat und das\u00a0Budget\u00a0und andere Gesetzvorlagen in sachlicher Weise beriet. Besuche des\u00a0Kaisers\u00a0Wilhelm\u00a0I. (1876 und 1877) trugen dazu bei, eine vers\u00f6hnlichere\u00a0Stimmung\u00a0herbeizuf\u00fchren, und es bildete sich eine Autonomistenpartei, deren\u00a0Ziel\u00a0die\u00a0Regierung\u00a0des\u00a0Landes\u00a0durch das\u00a0Land\u00a0oder Erhebung des\u00a0Reichslandes\u00a0zu einem\u00a0Bundesstaat\u00a0war. Dieselbe eroberte bei den Reichstagswahlen 1877 die f\u00fcnf unterels\u00e4ssischen Wahlkreise und der\u00a0Reichstag\u00a0genehmigte daher am 4.\u00a0Juli\u00a01879 die\u00a0Bildung\u00a0einer selbst\u00e4ndigen\u00a0Landesregierung\u00a0mit einem\u00a0Statthalter, einem\u00a0Ministerium\u00a0und einem\u00a0Landesausschu\u00df, dessen Befugnisse erweitert und dessen\u00a0Zusammensetzung\u00a0ver\u00e4ndert wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum\u00a0Statthalter\u00a0wurde am 1. Okt. 1879 der\u00a0Feldmarschall\u00a0v.\u00a0Manteuffel\u00a0ernannt, was ein entschiedener Mi\u00dfgriff war. Denn der neue\u00a0Statthalter\u00a0setzte das zwar b\u00fcrokratische, aber konsequente und gerechte Regierungssystem\u00a0M\u00f6llers\u00a0nicht fort, sondern war zu sehr darauf bedacht, sich die\u00a0Gunst\u00a0der\u00a0Bev\u00f6lkerung\u00a0zu erwerben. Die franz\u00f6sisch Gesinnten konnten\u00a0Manteuffels\u00a0Verhalten\u00a0nur als\u00a0Schw\u00e4che\u00a0deuten, als Zeichen, da\u00df\u00a0Deutschland\u00a0seines\u00a0Besitzes\u00a0sich nicht sicher f\u00fchle und der\u00a0Terrorismus\u00a0der Franzosenfreunde wurde m\u00e4chtiger als je. Bei den Reichstagswahlen 1881 und 1884 unterlagen die\u00a0Autonomisten, eine eigne\u00a0Partei\u00a0im\u00a0Reichstag\u00a0bilden die Els\u00e4sser seitdem nicht mehr. Gegen\u00fcber der deutschfeindlichen\u00a0Agitation\u00a0mu\u00dfte schlie\u00dflich auch\u00a0Manteuffel\u00a0auftreten, die Agenturen der franz\u00f6sischen Versicherungsgesellschaften wurden aufgehoben, durch Reichsgesetz der\u00a0Gebrauch\u00a0der franz\u00f6sischen\u00a0Sprache\u00a0im\u00a0Landesausschu\u00df\u00a0verboten und\u00a0Optanten\u00a0ausgewiesen. Als der\u00a0Statthalter\u00a0am 17.\u00a0Juni\u00a01885 starb, hatte das Werk der\u00a0Verschmelzung\u00a0von Elsa\u00df-Lothringen mit\u00a0Deutschland\u00a0R\u00fcckschritte gemacht und bei den Reichstagswahlen am 21. Febr. 1887 wurden 15\u00a0Protestler\u00a0gew\u00e4hlt.\u00a0Manteuffels\u00a0Nachfolger,\u00a0F\u00fcrst\u00a0Hohenlohe\u00a0(1885\u201394) war etwas gl\u00fccklicher und hatte gewisse Erfolge zu verzeichnen; die von ihm im Mai 1887 erlassene strenge Pa\u00dfverordnung f\u00fcr die Westgrenze bezweckte die Fernhaltung der bisher au\u00dferordentlich r\u00fchrigen franz\u00f6sischen\u00a0Agitatoren. Der Erfolg dieser Ma\u00dfregel blieb nicht aus, 1890 gingen aus den\u00a0Wahlen\u00a0drei deutschfreundliche Abgeordnete hervor und zum 21. Sept. 1891 wurde der\u00a0Pa\u00dfzwang\u00a0wieder aufgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Wahlen von 1893 und 1898 trat die Protestpartei immer mehr zur\u00fcck und nur 8 \u00bbEls\u00e4sser\u00ab zogen in den Reichstag ein. Seitdem geht die deutschfeindliche Str\u00f6mung fast ausschlie\u00dflich von dem franz\u00f6sisch gesinnten katholischen Klerus aus. Nach Hohenlohes Berufung zum Reichskanzler \u00fcbernahm am 1. Dez. 1894 F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg die Statthalterschaft; wohlt\u00e4tige Reformen bedeuteten die neue Gemeindeordnung sowie die Ab\u00e4nderung der Geb\u00e4udesteuer, die Aufhebung der T\u00fcr- und Fenstersteuer 1895. An einer allgemeinen Steuerreform wird seitdem dauernd gearbeitet. Von gro\u00dfer Wichtigkeit in bezug auf die lange gehegten W\u00fcnsche der Bev\u00f6lkerung, mit den Altdeutschen gleich behandelt zu werden, war die Einf\u00fchrung des neuen B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches und des neuen, im wesentlichen dem Reichspre\u00dfgesetz entsprechenden Pre\u00dfgesetzes. Nachdem seit Jahren vom Landesausschu\u00df und Reichstag wiederholt die Aufhebung des sogenannten Diktaturparagraphen (s. d.) gefordert worden war, versprach Kaiser Wilhelm II. bei seinem Besuch im Reichslande mit Erla\u00df vom 9. Mai 1902 dessen Beseitigung, der Bundesrat stimmte am 5. Juni und der Reichstag in dritter Lesung am 9. Juni zu. Der Kaiserliche Aufenthalt im Lande brachte dem Vorsitzenden des Landesausschusses v. Schlumberger die Ernennung zum wirklichen Geheimen Rat mit dem Pr\u00e4dikat Exzellenz und dem Reichstagsabgeordneten Baron de Schmid, der franz\u00f6sischer Offizier der Reserve ist, die Ernennung zum Rittmeister \u00e0 la suite des Rheinischen K\u00fcrassierregiments Nr. 8. Weitere Fortschritte auf dem Wege der Germanisierung bezeichnen der Sieg der Liberalen \u00fcber die Klerikalen bei den Gemeinderatswahlen im Juni 1902 und die Gr\u00fcndung eines liberalen B\u00fcrgervereins in Stra\u00dfburg, w\u00e4hrend die Bildung einer linksliberalen politischen Partei vorbereitet wird. Sind so in mancher Hinsicht Hoffnungen der Els\u00e4sser und der Deutschen erf\u00fcllt worden, so ist doch die auch vom Reichstage genehmigte Einf\u00fchrung des direkten allgemeinen Wahlrechts f\u00fcr die Wahlen zum Landesausschu\u00df, in den im Dezember 1902 der erste Sozialdemokrat (gew\u00e4hlt von M\u00fclhausen) einzog, bisher vom Bundesrat abgelehnt worden. In der Erkenntnis, da\u00df die franz\u00f6sisch gesinnte und vielfach franz\u00f6sisch sprechende katholische Geistlichkeit der schnelleren Verbreitung Deutschen Wesens in besonderem Ma\u00dfe hinderlich ist, schlo\u00df die Reichsregierung nach langen, wiederholt dem Abbruch nahen Verhandlungen (Hauptunterh\u00e4ndler Freiherr von Hertling) endlich am 20. Dez. 1902, wegen der Errichtung einer katholisch-theologischen Fakult\u00e4t an der Universit\u00e4t Stra\u00dfburg, mit der Kurie ein Kompromi\u00df von f\u00fcnf Artikeln (widerrufliche missio canonica des Stra\u00dfburger Bischofs etc.), um die Ausbildung der jungen Kleriker in Deutschem Geiste zu beeinflussen. Bei den Reichstagswahlen im Juni 1903 standen sich zum ersten Mal die Parteien gegen\u00fcber wie im \u00fcbrigen Deutschland: das Wort \u00bbProtest\u00ab verfing nicht mehr; auch wurde kein Sozialdemokrat gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kaiserliche Statthalter des Reichslands Elsass-Lothringen.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-e799fca9\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1879 \u2013 1885: Edwin von Manteuffel<\/li>\n\n\n\n<li>1885 \u2013 1894:\u00a0Chlodwig von Hohenlohe-Schillingsf\u00fcrst<\/li>\n\n\n\n<li>1894 \u2013 1907: Hermann zu Hohenlohe-Langenburg<\/li>\n\n\n\n<li>1907 \u2013 1914: Karl von Wedel<\/li>\n\n\n\n<li>1914 \u2013 1918: Johann von Dallwitz<\/li>\n\n\n\n<li>10\/11 1918: Rudolf Schwander<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gerichtsorganisation.<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Reichslande geh\u00f6ren zum Bezirk des Kaiserlichen Oberlandesgerichts in&nbsp;Colmar; diesem sind unterstellt 6 Landgerichte mit 79 Amtsgerichten:<\/p>\n\n\n\n<p>Kaiserliches Oberlandesgericht&nbsp;Colmar.<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht&nbsp;Colmar&nbsp;mit den Amtsgerichten Barr,&nbsp;Colmar&nbsp;(Elsa\u00df), Ensisheim, Gebweiler,&nbsp;Kaysersberg, Markirch, Markolsheim,&nbsp;M\u00fcnster&nbsp;(Elsa\u00df), Neubreisach, Rappoltsweiler, Rufach,&nbsp;Schlettstadt, Schnierlach, Sulz (ObElsa\u00df) und Weiler (Kr. Schlettstatt).<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht&nbsp;Metz&nbsp;mit den Amtsgerichten Ars an der Mosel, Bolchen, Busendorf, Ch\u00e2teau-Salins, Delme, Deutsch-Oth, Diedenhofen, Dieuze, Hayingen (Lothr.),&nbsp;Metz, M\u00f6rchingen, Remilly, Rombach, Sierck und Vic (Seille).<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht&nbsp;M\u00fclhausen&nbsp;(Elsa\u00df) mit den Amtsgerichten Altkirch, Dammerkirch, Hirsingen, H\u00fcningen, Masm\u00fcnster,&nbsp;M\u00fclhausen&nbsp;(Elsa\u00df), Pfirt, Sennheim, Sierenz, St. Amarin und Thann (Elsa\u00df).<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht&nbsp;Saargem\u00fcnd&nbsp;mit den Amtsgerichten Albesdorf (Lothr.), Bitsch, Drulingen, Falkenberg (Lothr.), Forbach (Lothr.), Gro\u00dft\u00e4nchen, Rohrbach (LOthr.), Saaralben,&nbsp;Saargem\u00fcnd&nbsp;, Saarunion und St. Avold.<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht&nbsp;Stra\u00dfburg&nbsp;(Elsa\u00df) mit den Amtsgerichten Bad-Niederbronn, Benfeld, Bischweiler, Brumath, Erstein,&nbsp;Hagenau&nbsp;(Elsa\u00df), Hochfelden, Illkirch, Lauterburg (Elsa\u00df), Schiltigheim,&nbsp;Stra\u00dfburg&nbsp;(Elsa\u00df), Sulz unterm Wald, Truchtersheim,&nbsp;Wei\u00dfenburg&nbsp;(Elsa\u00df) und W\u00f6rth (Sauer).<\/p>\n\n\n\n<p>Landgericht&nbsp;Zabern&nbsp;mit den Amtsgerichten Buchsweiler, Finstingen, L\u00f6rchingen, L\u00fctzelstein, Molsheim,&nbsp;Oberehnheim, Pfalzburg,&nbsp;Rosheim,&nbsp;Saarburg&nbsp;(Lothringen), Schirmeck, Waffelnheim und&nbsp;Zabern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Organisation der Verwaltungsbeh\u00f6rden des Reichslands Elsass-Lothringen.<\/h3>\n\n\n\n<p>An der Spitze der Staatsverwaltung steht ein Kaiserlicher Statthalter. Bis zum 1. Oktober 1879 wurden die Gesch\u00e4fte gro\u00dfenteils durch eine besondere Abteilung des Reichskanzleramtes gef\u00fchrt, im Lande selbst war der h\u00f6chste Verwaltungsbeamte der Oberpr\u00e4sident, dem einige Ministerialbefugnisse vom\u00a0Reichskanzler\u00a0\u00fcbertragen waren. Durch das Gesetz vom 4. Juli 1879 wurde der Sitz der Regierung in das Land verlegt. Es wurde bestimmt, dass der\u00a0Kaiser\u00a0landesherrliche Befugnisse einem Statthalter \u00fcbertragen kann und dass dieser Statthalter die Befugnisse und Obliegenheiten des\u00a0Reichskanzlers\u00a0erh\u00e4lt. An Stelle des Reichskanzleramtes f\u00fcr Elsa\u00df-Lothringen und des Oberpr\u00e4sidiums trat ein Ministerium, das in\u00a0Stra\u00dfburg\u00a0seinen Sitz hat und an dessen Spitze ein Staatssekret\u00e4r steht. Dem Statthalter wurde durch Kaiserlichen Erlass eine Anzahl durch die Landesgesetzgebung dem Staatsoberhaupt vorbehaltener Befugnisse, insbesondere auch ein Teil des Gnadenrechts (Erlass von Geldstrafen, Steuern und sonstigen Staatsgef\u00e4llen), \u00fcbertragen. Neben diesen landesherrlichen Befugnissen hat der Statthalter als Nachfolger des\u00a0Reichskanzlers\u00a0die Stellung des ersten Verwaltungsbeamten; die sogenannte Diktatur, d. h. die urspr\u00fcnglich dem Oberpr\u00e4sidenten zustehende, dann auf den Statthalter \u00fcbergegangene au\u00dferordentliche Gewalt zu Ma\u00dfregeln jeder Art behufs Abwendung von Gefahr wurde 1902 aufgehoben. Das Ministerium ist in vier Abteilungen eingeteilt. Die Abteilung des Innern wird durch den Staatssekret\u00e4r geleitet, an der Spitze der Abteilung f\u00fcr Justiz und Kultus, f\u00fcr Finanzen, Gewerbe und Dom\u00e4nen, f\u00fcr Landwirtschaft und \u00f6ffentliche Arbeiten steht je ein Unterstaatssekret\u00e4r. Mit dem Ministerium ist der Oberschulrat und der Kaiserliche Rat eine Art Oberverwaltungsgericht, jedoch mit beschr\u00e4nkter Zust\u00e4ndigkeit, verbunden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Administrative Gliederung des Reichslands Elsass-Lothringen.<\/h3>\n\n\n\n<p>An der Spitze der Bezirke stehen Bezirkspr\u00e4sidenten, der Kreise Kreisdirektoren; ferner Bezirkstage, Kreistage.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Reichsland gliedert sich in drei Bezirke (nach Petzolds \u201eGemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches\u201c 1911):<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezirk Unter-Elsa\u00df, <\/strong>Sitz des Bezirkspr\u00e4sidiums in\u00a0Stra\u00dfburg, mit einer Fl\u00e4che von 4786 km\u00b2 und 700.938 Einwohnern (Jahr 1910), gliedert sich in die Kreise Erstein,\u00a0Hagenau, Molsheim,\u00a0Schlettstadt,\u00a0Stra\u00dfburg\u00a0(Stadt- und Landkreis)\u00a0Wei\u00dfenburg\u00a0und\u00a0Zabern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezirk Ober-Elsa\u00df,<\/strong> Sitz des Bezirkspr\u00e4sidiums in\u00a0Colmar, mit einer Fl\u00e4che von 3508 km\u00b2 und 517.865 Einwohnern (Jahr 1910), gliedert sich in die Kreise Altkirch,\u00a0Colmar, Gebweiler,\u00a0M\u00fclhausen\u00a0(Els.), Rappoltsweiler und Thann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezirk Lothringen,<\/strong> Sitz des Bezirkspr\u00e4sidiums in\u00a0Metz, mit einer Fl\u00e4che von 6228 km\u00b2 und 655.211 Einwohnern (Jahr 1910), gliedert sich in die Kreise Bolchen, Ch\u00e2teau-Salins, Diedenhofen-Ost, Diedenhofen-West, Forbach,\u00a0Metz\u00a0(Stadt- und Landkreis)\u00a0Saarburg\u00a0(Lothr.) und\u00a0Saargem\u00fcnd.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reichsland Elsa\u00df-Lothringen 1871 bis heute. 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