{"id":1585,"date":"2022-12-18T19:09:32","date_gmt":"2022-12-18T18:09:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1585"},"modified":"2023-11-04T17:42:02","modified_gmt":"2023-11-04T16:42:02","slug":"hugo-graf-von-walderdorff","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/","title":{"rendered":"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff."},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Bild: Einer der Ahnend es Grafen: Johann Philipp von Walderdorff, Kurf\u00fcrst von Trier von 1756 bis 1768.<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-4013fabf\">\n\n<p>In der alten Kaiserstadt Frankfurt a. M. wurde am 14. Februar 1828 dem k. k. K\u00e4mmerer und Legationsrat Eduard Hugo Wilderich Grafen von Walderdorff ein Sohn geboren, der in der Taufe die in dem altadeligen Geschlechte herk\u00f6mmlichen Namen Hugo Franz Philipp Wilderich erhielt. Die Mutter war eine Bayerin, eine geborene Gr\u00e4fin von Oberndorff; ihre Familie besa\u00df damals das Schlo\u00df Regendorf bei Regensburg. 1830 legte der Vater, der auch in Berlin und Ru\u00dfland als Diplomat t\u00e4tig gewesen war, sein Amt nieder und siedelte nach Bayern \u00fcber. Hier hatte er kurz vorher von der Witwe des Freiherrn Reichlin von Meldegg das Schlo\u00df Hauzenstein und von dem Medizinalrat Dr. v. Stransky das Schlo\u00df K\u00fcrn, deren Areal aneinander grenzt, k\u00e4uflich erworben. Hauzenstein w\u00e4hlte er zu seinem Wohnsitz. Das eine der beiden Schl\u00f6sser liegt etwa zwei, das andere drei Gehstunden von Regensburg entfernt, und zwar Hauzenstein in einem stillen, ringsum von W\u00e4ldern umschlossenen Tal, das andere, weithin die Gegend beherrschend, am Rande eines gro\u00dfen Dorfes auf einem der Ausl\u00e4ufer des Bayerischen Waldes. In dieser l\u00e4ndlichen Einsamkeit wuchs der Knabe mit seinen Geschwistern heran. Willkommene Abwechslung brachten Wagenfahrten in das benachbarte Regensburg und l\u00e4ngere, mehrere Monate w\u00e4hrende Besuche bei der Gro\u00dftante in M\u00fcnchen. Hier wurde der kleine Hugo wiederholt zum Prinzen Adalbert, dessen Altersgenosse er war, eingeladen. Bei diesen Besuchen in M\u00fcnchen begegnete er auch dem um 7 Jahre \u00e4lteren sp\u00e4teren <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/prinzregent-luitpold\/\">Prinzregenten Luitpold von Bayern<\/a>, welcher dem kleinen Knaben auf das freundlichste entgegenkam.*)<\/p>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-container gb-container-43f1dd2b\">\n\n<p><em>*) In der 1911 erschienenen Festschrift zum 90. Geburtstag des <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/prinzregent-luitpold\/\">Prinzregenten Luitpold<\/a> erinnert der Graf an diese in die Jahre 1833 oder 1834 fallende Begegnung.<\/em><\/p>\n\n<\/div>\n\n\n<p>Zur Erziehung, die die Eltern leiteten, wurde ein Hofmeister herangezogen. In dessen H\u00e4nden lag auch der Vorbereitungsunterricht f\u00fcr die Lateinschule. Im Herbste 1840 bezog der junge Graf die Lateinschule. Wie ernst es die Eltern mit der Ausbildung ihrer Kinder nahmen, geht daraus hervor, da\u00df sie nun ihren Wohnsitz nach Regensburg verlegten; nur die Ferien wurden in Hauzenstein zugebracht. In Regensburg wohnte die Familie in einem geschichtlich merkw\u00fcrdigen Hause, welches unter anderm auch \u00dcberreste aus der R\u00f6merzeit barg, einem ehemaligen Kanonikalhofe, gegen\u00fcber der S\u00fcdseite des Domes. An das Haus lehnte sich die Wallfahrtskapelle Mari\u00e4-L\u00e4ng. Der junge Graf Hugo konnte auf Grund des genossenen Vorunterrichtes gleich in die 3. Klasse eintreten. \u00dcber seine Fortschritte in den Studien geben die Jahresberichte der Studienanstalt genaue Auskunft. Der Graf machte seinem Stande alle Ehre; er war die ganze Zeit \u00fcber, in der er die Lateinschule und das Gymnasium besuchte, ein t\u00fcchtiger Sch\u00fcler und zwar r\u00fcckte er, je l\u00e4nger er an der Studienanstalt verweilte, desto weiter vor, trotzdem er, wie der Bericht ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt, in der 4. Lateinklasse und in der 1. Gymnasialklasse durch Krankheit im Studium behindert wurde. In den drei letzten Jahren hatte er unter allen Sch\u00fclern seiner Klasse den zweiten Fortgangsplatz inne. Er errang sich so manche Preise; wiederholt war er auch Preistr\u00e4ger in der Geschichte, so im letzten Jahre seiner Gymnasialstudien. In diesem Jahre wird er auch des Preises aus der Religion f\u00fcr w\u00fcrdig erkl\u00e4rt. Das Absolutorium machte er mit Auszeichnung. Mit gediegenem Wissen und gefestigtem Charakter ausger\u00fcstet verlie\u00df er 1846 das Gymnasium. Noch heute erregt sein gro\u00dfes Wissen im Lateinischen das Staunen der j\u00fcngeren Generationen. Die Studienanstalt, die der Graf besuchte, ist das jetzige Alte Gymnasium, das 1811 durch die Vereinigung des Jesuitengymnasiums zu St. Paul (1589-1811) und des protestantischen Gymnasium poeticum (1538-1811) unter Dalberg neu organisiert wurde. Das Schulhaus, die jetzige Kreisbibliothek, w\u00fcrde modernen Anspr\u00fcchen auf Licht und Luft wenig gen\u00fcgt haben. Trotzdem hat die alte Generation viel geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbste des Jahres 1846 bezog der J\u00fcngling die Universit\u00e4t M\u00fcnchen. Es war die Zeit der Wirren, die den bedeutenderen des Jahres 1848 vorausgingen und zur Entlassung des Ministers Abel f\u00fchrten. Mit Spannung verfolgte er die politischen Ereignisse, lie\u00df sich aber durch sie von seinen Studien nicht abhalten. Er h\u00f6rte Vorlesungen bei den damaligen Gr\u00f6\u00dfen der Universit\u00e4t, wie G\u00f6rres, Lassaulx, Deutinger, Sepp, Thiersch, und bei dem Historiker H\u00f6fler. Er trat zu diesen M\u00e4nnern auch in pers\u00f6nliche Beziehungen und besitzt von manchen dieser Lehrer Stammbuchbl\u00e4tter. 1847 ging er zur Fortsetzung seiner Studien nach Wien. W\u00e4hrend er in M\u00fcnchen Philosophie studierte, schrieb er sich jetzt als Student der Rechte ein. In Wien war aber seines Bleibens nicht lange. Als die Revolution ausbrach und auch an der Universit\u00e4t alles drunter und dr\u00fcber ging, verlie\u00df der konservativ gesinnte, gewaltsamen Neuerungen abholde Student die unruhige Stadt und begab sich nach Bonn. Auch hier sollte er nicht lange den Musen dienen k\u00f6nnen. Der Aufstand der Italiener gegen die habsburgische Herrschaft rief ihn zu den Waffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1849 trat er als Kadett beim damals r\u00fchmlichst bekannten 10. J\u00e4gerbataillon ein. Nach wenigen Tagen mu\u00dfte er ins Feld. Alsbald nahm er an der Einnahme von Bologna, welches in den H\u00e4nden des Feindes war, teil. Dann ging es an die Bezwingung der starken Festung Ancona. Hier bot sich dem jungen Krieger Gelegenheit zu besonderer Auszeichnung. Durch einen n\u00e4chtlichen \u00dcberfall hatte sich die Kompagnie, bei der er stand, eines wohl verbarrikadierten Vorortes von Ancona bem\u00e4chtigt. Hiebei waren die zwei Leutnante der Kompagnie verwundet worden und von den Offizieren nur der tapfere Hauptmann unversehrt geblieben. In den Morgenstunden unternahm der Feind einen Gegenangriff, wobei der Hauptmann t\u00f6dlich verwundet wurde. Die hierdurch entstandene Unordnung erm\u00f6glichte es dem Feinde, das Dorf wieder zu besetzen. Da nun warf sich der junge Kadett unter die J\u00e4ger und forderte sie auf, den Feind wieder zu vertreiben und den Hauptmann zu r\u00e4chen; alsbald folgte ein Dutzend tapfere J\u00e4ger der Aufforderung und es ging wieder gegen den Feind, der nach kurzem Kampfe trotz seiner \u00dcberzahl vertrieben wurde, so da\u00df der Ort nunmehr im Besitze der Angreifer verblieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anerkennung dieser tapferen Tat blieb nicht aus. Schon am n\u00e4chsten Tage kam der kommandierende General ins Biwak der J\u00e4ger, belobte sie wegen ihrer Tapferkeit und zeichnete den jungen Kadetten f\u00fcr seinen Mut und seine Geistesgegenwart durch Verleihung der silbernen Tapferkeitsmedaille aus. Nach einigen Wochen fiel die Festung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile war Graf Walderdorff unter Bef\u00f6rderung zum Leutnant zum Regiment He\u00df versetzt worden, das damals in Triest lag, wohin er alsbald auf einem dahin abgehenden Kriegsschiffe einr\u00fcckte. Hier sollte er au\u00dfer Aufruhr und Krieg noch eine andere Plage der Menschheit kennen lernen, so da\u00df er der sch\u00f6nen Stadt, auf deren malerischer Burg er Dienste tat, nicht froh werden konnte. In Triest w\u00fctete n\u00e4mlich w\u00e4hrend seines Aufenthaltes die Cholera und raffte viele Opfer auch unter den Soldaten hinweg. Im Winter 1849\/50 kam das Regiment nach Dalmatien. Seine Kompagnie lag in Sign\u201a bei Spalato. Doch war er nur kurze Zeit bei der Kompagnie und hatte meist selbst\u00e4ndige Grenzkommandos. Der Aufenthalt in diesem herrlichen Lande, von wo aus er auch das damals noch zur T\u00fcrkei geh\u00f6rige bosnische Land besuchte, geh\u00f6rt zu den angenehmsten Erinnerungen des Grafen. In der Schrift, in der er die Frage, ob die R\u00f6mer eine Niederlassung auf dem linken Ufer der Donau bei Regensburg hatten, in dem Sinne beantwortet, da\u00df ein Marktverkehr zwischen den R\u00f6mern und Barbaren vermutlich in der Gegend von Weichs stattgefunden habe, schildert er anschaulich einen derartigen Marktverkehr zwischen den Dalmatinern und den damals noch t\u00fcrkischen Bosniaken, den er oft zu \u00fcberwachen hatte. Ende 1850 wurde er nach Wien berufen. Dort wurde er zur Kriegsschule kommandiert und war dann mit Unterbrechungen bis zum Jahre 1856 im Generalstab t\u00e4tig, wo er als Oberleutnant aus der Armee schied, um nach dem Vorbild des Vaters und der Gepflogenheit vieler Adeligen den Grundbesitz der Familie zu verwalten. In diesem Jahre verm\u00e4hlte er sich (in Wien am 15. Januar) mit Amalie Gr\u00e4fin von Podstatzky-Liechtenstein. Sein Vater \u00fcberlie\u00df ihm Hauzenstein als Wohnsitz und siedelte selbst nach K\u00fcrn \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>So kehrte er nach 16 Lehr- und Wanderjahren als fertiger Mann f\u00fcr dauernd in die Heimat zur\u00fcck. Hier widmete er der Landwirtschaft seine volle Kraft. Die ausgedehnten Besitzungen nahmen den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Zeit in Anspruch. Durch diese T\u00e4tigkeit erwarb er sich das Vertrauen der Landwirte des Bezirks Regenstauf. Daher beriefen ihn diese auch in den siebziger Jahren an die Spitze des dortigen Landwirtschaftlichen Vereins. In der Zeit von 1857-1867 schenkte dem Grafen seine Gattin 7 Kinder, 3 S\u00f6hne und 4 T\u00f6chter; von letzteren verstarben 3 in fr\u00fcher Kindheit. W\u00e4hrend die beiden \u00e4lteren S\u00f6hne nach Abschlu\u00df ihrer Studien sich der Landwirtschaft zuwendeten, widmete sich der j\u00fcngste, Kanonikus Dr. Graf Franz von Walderdorff, nach dem Vorbild vieler seiner Ahnen dem geistlichen Stande und steht z. Z. einer Pfarrei in M\u00fcnchen mit dem Sitz in Nymphenburg vor. Der \u00e4lteste Sohn, Graf Wilderich, ein um das Fischereiwesen und auch sonst sehr verdienter Mann, starb leider am 21. Februar 1910. Die einzige noch lebende Tochter, Gr\u00e4fin Amalie, blieb stets bei ihrem Vater. 1893 \u00fcbernahm der zweit\u00e4lteste Sohn, Graf Leopold, die G\u00fcter, die bis dahin dessen Bruder Wilderich verwaltet hatte, w\u00e4hrend der Vater, von den Gesch\u00e4ften zur\u00fcckgezogen, zeitweise in Feldkirch (Vorarlberg) lebte. Nach l\u00e4ngerer Abwesenheit kehrte er wieder in die Heimat zur\u00fcck um im Kreise der Seinigen den Lebensabend hinzubringen. Die eine H\u00e4lfte der Woche pflegte er bis in die letzte Zeit in Hauzenstein, die andere in Regensburg zu verleben. Der Weltkrieg, der so viele einschneidende Ver\u00e4nderungen brachte, hat auch in sein Leben insofern st\u00f6rend eingegriffen, als er den Aufenthalt in Regensburg wegen mancher Unbequemlichkeiten auf das Notwendigste beschr\u00e4nken mu\u00df. Im stillen Hauzenstein erfreut sich der ehrw\u00fcrdige Greis seitens der gr\u00e4flichen Familie liebevoller Pflege und eine zahlreiche Enkelschar, um deren Wohlergehen er als g\u00fctiger Gro\u00dfvater treulich besorgt ist, verhindert, da\u00df es ihm zu einsam wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die T\u00e4tigkeit des Grafen im Dienste der vaterl\u00e4ndischen Geschichte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschlecht der Walderdorff geh\u00f6rt dem rheinischen Uradel an. Seine Stammreihe beginnt mit Wilderich von Walderdorff um 1300. Die Reichsfreiherrenw\u00fcrde wurde ihm 1663, die Reichsgrafschaft 1767 verliehen. Im Speisesaale des Schlosses zu Hauzenstein h\u00e4ngt unter den Ahnenbildern das Portr\u00e4t manches bedeutenden Mannes. Zur Zeit des Kaisers Leopold I. war ein Freiherr Wilderich von Walderdorff F\u00fcrstbischof von Wien. Er vereidigte als Reichsvizekanzler 1664 die B\u00fcrgerschaft von Regensburg auf diesen Kaiser. Johann Philipp von Walderdorff war von 1756 bis 1768 Kurf\u00fcrst von Trier und dessen Bruder Adalbert war F\u00fcrstabt von Fulda. Dessen Neffe, ein Gro\u00dfoheim unseres Grafen, Philipp Wilderich Graf von Walderdorff, war der letzte F\u00fcrstbischof von Speyer. Die blo\u00dfe Zugeh\u00f6rigkeit zu einem alten Geschlechte l\u00e4\u00dft eine gro\u00dfe Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr Geschichte voraussetzen. Dazu kam, da\u00df die v\u00e4terlichen Schl\u00f6sser und das Wohnhaus zu Regensburg im Schatten des hohen Domes voller Erinnerungen an das Altertum waren. Ferner ist Regensburg, die Stadt, in der der Graf seinen Gymnasialstudien oblag, noch heute eine der altert\u00fcmlichsten in Deutschland und auf Schritt und Tritt wird der Besucher an gro\u00dfe freudige und traurige Ereignisse der deutschen Geschichte gemahnt. Auf diesem Boden gedieh der Sinn des Grafen f\u00fcr die Vergangenheit. Diese Freude an der Geschichte behielt der Graf auch in einer Zeit, wo Gefahr bestand, da\u00df er als Gutsbesitzer \u00fcber den Sorgen des Alltages die Besch\u00e4ftigung mit den Wissenschaften vergesse. Kurz nach seiner \u00dcbersiedelung nach Hauzenstein trat er dem historischen Verein f\u00fcr Oberpfalz und Regensburg bei. In dem Jahresbericht des Vereins f\u00fcr die Zeit vom letzten April 1854 bis 1. Mai 1857 ist er unter den in dieser Zeit neu eingetretenen Mitgliedern aufgef\u00fchrt. Seine rege Mitarbeit im Verein hatte zur Folge, da\u00df er am 26. November 1868 zum Vorstand f\u00fcr das Jahr 1869 gew\u00e4hlt wurde. Er blieb es bis zum 3. April 1882, wo er wegen \u00dcbersiedlung nach Vorarlberg das Amt niederlegte. F\u00fcr den Verein war dies ein schwerer Schlag. Umso freudiger wurde er bei seiner R\u00fcckkehr aus Vorarlberg begr\u00fc\u00dft. In dem 1896 erschienenen Bericht \u00fcber die vorausgegangenen Vereinsjahre hei\u00dft es: \u201eEin wesentlich belebendes Ereignis bildete die R\u00fcckkehr des langj\u00e4hrigen fr\u00fcheren Vorstandes, Herrn Hugo Grafen von Walderdorff, nach Regensburg.\u201d Am 23. April 1895 wurde er zum Ehrenmitglied des Vereines ernannt. Im Mitgliederverzeichnis vom 1. Oktober 1899 ist der Graf wieder unter den Ausschu\u00dfmitgliedern aufgez\u00e4hlt. Als die Stelle des Vorstandes durch den Tod des Archivrates Dr. Will sich erledigte, wurde der Graf am 21. Dezember 1905 wieder an die Spitze des Vereines berufen. Trotzdem er fast 80 Jahre z\u00e4hlte und damit ein Alter erreichte, das ein Volksreim aus dem 15. Jahrhundert als ungew\u00f6hnlich bezeichnet (\u201e70 Greise, 80 aus der Weise\u201c), entzog er sich dem ehrenvollen Rufe nicht. Gottes Gnade hat es gef\u00fcgt, da\u00df nun seine zweite Amtsf\u00fchrung fast ebenso lange w\u00e4hrt wie seine erste.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend seiner Zugeh\u00f6rigkeit zum Vereine hat er eine F\u00fclle von Arbeit geleistet und einen gro\u00dfen Teil seines Lebens dem Verein zum Geschenk gegeben. Seine Arbeit ist umso verdienstlicher, als die Gesch\u00e4fte des historischen Vereins ehrenamtlich versehen werden und materielle und andere Opfer fordern. Wie viel Zeit nimmt die Vertretung des Vereins nach au\u00dfen und die Erledigung des Briefwechsels mit den Beh\u00f6rden, mit Geschichtsfreunden, die Rat und Aufschlu\u00df und Literaturangaben erbitten, usw. in Anspruch! Welche M\u00fche hat Graf Walderdorff auf Ordnung und Vermehrung der Sammlungen verwendet! Auch an den Vortragsabenden, die der Graf bis in die allerletzte Zeit leitete, hat er nicht selten Vortr\u00e4ge gehalten, so noch im Winter 1916\/17. Wiederholt hat er bei F\u00fchrungen die Erkl\u00e4rung \u00fcbernommen und bei Grabungen in Regensburg und ausw\u00e4rts weder M\u00fchen noch Kosten gescheut um der Wissenschaft zu dienen. Mit Entschlossenheit und Sch\u00e4rfe ist er denen entgegengetreten, die durch private Grabungen den Rechten des Vereines Abbruch taten und damit Gesch\u00e4fte zu machen suchten. Neben vielen anderen verdienten M\u00e4nnern ist es auch ihm zu verdanken, da\u00df die Bodenaltert\u00fcmer Bayerns durch den Antrag Reeb-Lerno (1908) unter gesetzlichen Schutz gestellt wurde. Unerm\u00fcdlich ist er in Wort und Schrift f\u00fcr die Erhaltung alter Kunstdenkm\u00e4ler eingetreten. Gegen diejenigen, die leichten Herzens solche Denkm\u00e4ler, z. B. die Steinerne Br\u00fccke, preisgeben wollen, findet er scharfe Worte. Bei der j\u00e4hrlichen Herausgabe und Versendung des Vereinsbandes hat er immer die Hauptarbeit geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Da er durch kein Amt gebunden war, hat er auch noch Zeit zu ausgedehnter Literarischer T\u00e4tigkeit gefunden. Der H\u00f6hepunkt seiner schriftstellerischen T\u00e4tigkeit f\u00e4llt in die Zeit des beginnenden Greisenalters. Wie ein Blick in die Liste seiner Schriften zeigt, zerfallen diese in solche, welche mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Vorstandes in engem Zusammenhange stehen, und in rein wissenschaftliche. Zu den ersteren geh\u00f6ren die ausf\u00fchrlichen Jahresberichte \u00fcber alle wichtigen Vorkommnisse im Vereinsleben, die der Graf bald mit bald ohne Mitarbeiter erstattete. Besondere Beachtung verdient jener \u00fcber die 1869 in Regensburg abgehaltene Generalversammlung des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsfreunde, wo die Ergebnisse der Beratungen mitgeteilt werden. Diese sind jetzt vielfach schon \u00fcberholt, jedoch die von dem Grafen damals vertretene und allgemein gebilligte Ansicht, da\u00df nicht blo\u00df der obere sondern auch der untere Teil des sog. R\u00f6merturmes mittelalterlichen Ursprungs sei, besteht noch heute zu Recht. In diesem Zusammenhange sind Nachrufe auf verdiente Mitglieder und F\u00f6rderer des Vereines zu erw\u00e4hnen. Unter ihnen ragt das umfangreiche (mehr als 300 Seiten starke) Lebensbild von Joseph Rudolf Schuegraf hervor. Hiermit hat er dem ungemein fruchtbaren Schriftsteller ein w\u00fcrdiges Denkmal gesetzt. Recht dankenswert ist die Zusammenstellung der s\u00e4mtlichen Ver\u00f6ffentlichungen dieses Historikers. Es sei hier auch jene Stelle erw\u00e4hnt, wo (S. 221) sich der Graf mit scharfen Worten gegen das Vorkommnis wendet, da\u00df 1850 und 1851 die alten im Erdgescho\u00df des k. Bibliotheksgeb\u00e4udes aufgespeicherten Archivalien des Hochstiftes, der Reichsstadt, von St. Emmeram usw. als Makulatur versteigert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Die rein wissenschaftlichen Schriften des Grafen befassen sich fast ausschlie\u00dflich mit der Heimatgeschichte, entsprechend der vornehmsten Aufgabe, die dem Historischen Verein bei seiner Gr\u00fcndung im Jahre 1830 gestellt wurde. Die meisten wurden in den j\u00e4hrlich erscheinenden Verhandlungen des Historischen Vereins von Oberpfalz und Regensburg (VO.) ver\u00f6ffentlicht. Der Graf fand ein dankbares Arbeitsfeld. Der Sinn f\u00fcr die Heimatgeschichte war zwar in der alten Reichsstadt immer rege geblieben, aber Wahrheit und Irrtum waren in der \u00dcberlieferung oft vermengt; da galt es die Spreu von dem Weizen zu sondern. Graf Walderdorff wandte hier als einer der ersten mit Erfolg die Grunds\u00e4tze von Niebuhr und Ranke an und kam so vielfach zu neuen Ergebnissen. Wenn er manches, was bisher als geschichtliche Tatsache geglaubt wurde, in den Bereich der Fabel verwiesen, so mag er bei dem herrschenden Zeitgeschmack nicht immer das n\u00f6tige Verst\u00e4ndnis gefunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;\u2026&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Die literarische T\u00e4tigkeit des Grafen ist also nicht die des Liebhabers, vielmehr vom wissenschaftlichen Standpunkt aus vollwertig, wiewohl er auf der Universit\u00e4t, wenn er auch manche ebenso interessante als lehrreiche geschichtliche und kunstgeschichtliche Kollegien belegt und besucht hatte, Geschichte nicht als Spezialfach betrieb, sondern sich das wissenschaftliche R\u00fcstzeug durch Selbststudium aneignete. Die verdiente Anerkennung ist ihm auch von den Vertretern der Wissenschaft nicht versagt worden. Die Besprechungen seiner Schriften, namentlich seines Hauptwerkes, zeigen hohe Achtung vor seinem Wissen und den Ergebnissen seiner Forschung. Die nach ihm auf verschiedenen Gebieten der Heimatgeschichte t\u00e4tig waren, erkannten dankbarst seine wertvolle Arbeit an. Die R\u00f6misch-Germanische Kommission des Kais. Arch\u00e4ologischen Instituts in Berlin, Rom und Athen ernannte ihn zum korrespondierenden Mitglied nach seiner Ver\u00f6ffentlichung \u00fcber die R\u00f6merbauten auf dem K\u00f6nigsberge und die Historischen Vereine von Niederbayern und von Vorarlberg zum Ehrenmitglied. Die Stadtgemeinde Regensburg hat ihrem Geschichtsschreiber den schuldigen Dank dadurch zum Ausdruck gebracht, da\u00df sie eine Stra\u00dfe nach ihm benannte. Die h\u00f6chste Auszeichnung ist die Ernennung zum Mitglied der K. Preu\u00df. Akademie der Wissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Skizze eines reichen Lebens ist fertig. Es ist k\u00f6stlich gewesen; denn es ist M\u00fche und Arbeit gewesen. Nahe ist der Tag, wo sich das 90. Jahr vollendet. Wie ein Denkmal der Vorzeit, in die er seinen Geist so gerne versenkte, ragt der ehrw\u00fcrdige Greis in die Gegenwart herein. In ungew\u00f6hnlicher k\u00f6rperlicher und geistiger Frische erwartet er seinen Ehrentag. Der furchtbare Ernst der Gegenwart verbietet laute Feste.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6ge es ihm verg\u00f6nnt sein, im Kreise der Seinen und im Dienste der Wissenschaft noch recht lange sich der k\u00f6rperlichen und geistigen R\u00fcstigkeit zu erfreuen, die ihm der g\u00fctige Gott bis jetzt beschieden hat!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chten die tr\u00fcben Wetterwolken des Weltkrieges, die auch seinen Lebensabend verdunkeln, sich bald zerteilen, und ihm tr\u00f6stliche Abendr\u00f6te leuchten!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chten an jenem Tage, wo die Friedensglocken l\u00e4uten, die vier Enkel, die im Kampfe gegen Feinde stehen, unversehrt in die Heimat zur\u00fcckkehren zur Freude ihres hochbetagten Gro\u00dfvaters!<\/p>\n\n\n\n<p>Das walte Gott!<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-3c142e71\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-557c10fd gb-button-text\" href=\"https:\/\/forum.bayern.ewigerbund.org\/viewtopic.php?t=489\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser Beitrag hat dir gefallen? Hier kommentieren.<\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Quelle: Der Geschichtsschreiber von Regensburg. Festschrift zum 90. Geb. v. Hugo Graf v. W., Dr. Hermann Nestler. Sekret\u00e4r des Historischen Vereins f\u00fcr Oberpfalz und Regensburg. 1918.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: Einer der Ahnend es Grafen: Johann Philipp von Walderdorff, Kurf\u00fcrst von Trier von 1756 bis 1768. In der alten Kaiserstadt Frankfurt a. M. wurde am 14. Februar 1828 dem k. k. K\u00e4mmerer und Legationsrat Eduard Hugo Wilderich Grafen von Walderdorff ein Sohn geboren, der in der Taufe die in dem altadeligen Geschlechte herk\u00f6mmlichen Namen &#8230; <a title=\"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff.\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/\" aria-label=\"Mehr zu 1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff.\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2888,"parent":215,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-6-beide-seitenleiste.php","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[171,444,443,57],"class_list":["post-1585","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte","tag-bayern","tag-hauzenstein","tag-hugo-graf-von-walderdorff","tag-regensburg"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff. - K\u00f6nigreich Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff. - K\u00f6nigreich Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bild: Einer der Ahnend es Grafen: Johann Philipp von Walderdorff, Kurf\u00fcrst von Trier von 1756 bis 1768. In der alten Kaiserstadt Frankfurt a. M. wurde am 14. Februar 1828 dem k. k. K\u00e4mmerer und Legationsrat Eduard Hugo Wilderich Grafen von Walderdorff ein Sohn geboren, der in der Taufe die in dem altadeligen Geschlechte herk\u00f6mmlichen Namen ... Weiterlesen ...\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"K\u00f6nigreich Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-11-04T16:42:02+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"580\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"17\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/\",\"name\":\"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff. - K\u00f6nigreich Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg\",\"datePublished\":\"2022-12-18T18:09:32+00:00\",\"dateModified\":\"2023-11-04T16:42:02+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg\",\"width\":1024,\"height\":580,\"caption\":\"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff.\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Geschichte\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff.\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/\",\"name\":\"K\u00f6nigreich Bayern\",\"description\":\"im ewigen Bund.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization\",\"name\":\"K\u00f6nigreich Bayern\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png\",\"width\":1200,\"height\":1200,\"caption\":\"K\u00f6nigreich Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff. - K\u00f6nigreich Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff. - K\u00f6nigreich Bayern","og_description":"Bild: Einer der Ahnend es Grafen: Johann Philipp von Walderdorff, Kurf\u00fcrst von Trier von 1756 bis 1768. In der alten Kaiserstadt Frankfurt a. M. wurde am 14. Februar 1828 dem k. k. K\u00e4mmerer und Legationsrat Eduard Hugo Wilderich Grafen von Walderdorff ein Sohn geboren, der in der Taufe die in dem altadeligen Geschlechte herk\u00f6mmlichen Namen ... Weiterlesen ...","og_url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/","og_site_name":"K\u00f6nigreich Bayern","article_modified_time":"2023-11-04T16:42:02+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":580,"url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"17\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/","name":"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff. - K\u00f6nigreich Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg","datePublished":"2022-12-18T18:09:32+00:00","dateModified":"2023-11-04T16:42:02+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/1828-1918_Graf.v.-Waldersdorf-_Kurfuerst_Johann_Philipp-1701-1768-habe-noch-kein-besseres-Gefunden.jpg","width":1024,"height":580,"caption":"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff."},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/hugo-graf-von-walderdorff\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Geschichte","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"1828-1918. Hugo Graf von Walderdorff."}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/","name":"K\u00f6nigreich Bayern","description":"im ewigen Bund.","publisher":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization","name":"K\u00f6nigreich Bayern","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png","width":1200,"height":1200,"caption":"K\u00f6nigreich Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1585"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4306,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1585\/revisions\/4306"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2888"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}