{"id":1289,"date":"2022-10-30T23:14:21","date_gmt":"2022-10-30T22:14:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1289"},"modified":"2023-12-16T01:36:12","modified_gmt":"2023-12-16T00:36:12","slug":"das-alte-und-das-heutige-muenchen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/","title":{"rendered":"Das alte und das heutige M\u00fcnchen."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-2e107525 gb-headline-text\">Eine Betrachtung aus dem Jahr 1889.<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Hochebene.<\/h2>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-f710c361\">\n\n<p>Auf einer weiten Hochebene gelegen ist M\u00fcnchen (260.000 Einw.) eine Oase in der W\u00fcste. Die Gegend ist unfruchtbar und besitzt keinen schiffbaren Flu\u00df, welcher Handel zwischen dem Hochlande und dem fruchtbaren Grunde des bayrischen Hauptstromes vermittelt. Die Alpen sind noch ziemlich weit entfernt und das <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-donautal\/\">Donauthal<\/a> ist es nicht minder. Und dennoch m\u00fcssen es sehr verw\u00f6hnte Augen sein, die hier nur eine traurige d\u00fcrre Gegend sehen. <\/p>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-container gb-container-9a305066\">\n\n<p>Wenn man die Sendlinger H\u00f6he besteigt, von welcher das m\u00e4chtige eherne Standbild der Bavaria weithin leuchtet, hat man eine wahrhaft entz\u00fcckende Umschau. Rechts nach S\u00fcden erblickt man die kecken Spitzen der Alpen. Ihre gespenstigen H\u00f6rner ragen m\u00e4chtig empor am blauen Horizont und ihr Schnee gl\u00e4nzt her\u00fcber. Die Unterberge legen sich in blauen Umrissen vor sie. Links nach Norden erstreckt sich die Stadt mit ihren T\u00fcrmen, Kirchen und Pal\u00e4sten und ihren H\u00e4userreihen. Dazwischen hebt allerw\u00e4rts das Laubwerk seine gr\u00fcnen Zweige hervor. Und weiterhin an den Vorst\u00e4dten entlang kommen wir zur Isar. Einem wilden, pr\u00e4chtigen, sch\u00e4umenden Wasser, das mit opalgr\u00fcner Flut munter ins Land str\u00f6mt. Wir wandern an den Ufern hin und gelangen unterhalb der Stadt in den englischen Garten. Diese vom <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/1743-1814-graf-rumford\/\">Graf von Rumford <\/a>angelegte Anlage bietet die herrlichste Vegetation, welche man sich vorstellen kann. <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n<p>Auf dieser Strecke entwickelt das rechte Isarufer unbestreitbare Reize. Die H\u00e4user und G\u00e4rten, die auf seinen Hebungen und Vertiefungen liegen, erscheinen durchaus malerisch und einladend. Ebenso einladend sind die vielen Stra\u00dfen, die von einer Reihe Villen gebildet werden. Wohnlich und verlockend sehen diese aus den umgebenden Geb\u00fcschen hervor. Besonders hat M\u00fcnchen durch die Sch\u00f6pfung der neuen Maximiliansstra\u00dfe gewonnen. Mit dieser wurde der sch\u00f6nste Zugang zu seinem eigent\u00fcmlichsten Naturreiz, der frischen, brausenden Isar, gebahnt. So wurde M\u00fcnchen endlich in die M\u00f6glichkeit versetzt, von den nat\u00fcrlichen Vorteilen seiner Lage Nutzen zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-57479e10 gb-headline-text\">Der Kern der Stadt.<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir sind hiermit aus der Umgebung der Stadt in den Kern gelangt. Fragen wir, wie es hier aussieht, so lautet die Antwort: das alte M\u00fcnchen hat sich sicherlich vor anderen deutschen St\u00e4dten nicht besonders ausgezeichnet. Gerade in einer Zeit, wo die heutige Sauberkeit noch nicht herrschte, das Pflaster schlechter war und man weniger auf die gef\u00e4llige Verputzung der Au\u00dfenseite gab. Damals m\u00f6gen die inneren Teile der Stadt mit ihren ziemlich winkeligen, nicht allzu breiten Stra\u00dfen und hohen Giebelh\u00e4usern nicht den heitersten Eindruck gemacht haben. Es ist sogar keinem Zweifel unterworfen, da\u00df damals Augsburg und vor allem N\u00fcrnberg die Hauptstadt Bayerns \u00fcbertroffen haben. Dennoch besitzt das alte M\u00fcnchen einige ganz beachtungswerte architektonische Werke aus vergangener Zeit. <\/p>\n\n\n\n<p>So erhebt sich die in sp\u00e4tem gotischen Stil um 1468 erbaute Frauenkirche recht stolz \u00fcber die neue K\u00f6nigsstadt. Sie trotzt auch gewisserma\u00dfen den im kleinern Ma\u00dfstabe angelegten Werken der neuen Baukunst. Ferner stolzieren die Theatiner- und Jesuitenkirche in den feierlichsten Formen bourbonischer Kunst. Ebenso erinnert die 1253 erbaute Ludwigsburg, welche noch jetzt zum Teil in der Form besteht, in der sie 1327 Kaiser Ludwig wiederherstellte, an die fr\u00fcheren Tage. Herzog Albrecht V. gr\u00fcndete die Bibliothek, die Gem\u00e4ldegalerie, den Antikensaal, das M\u00fcnzkabinett und die Schatzkammer. In derselben Weise fuhren seine Nachfolger fort. Wilhelm V. baute die neue oder Maxburg und sein Sohn Maximilian f\u00fchrte die gegenw\u00e4rtige alte Residenz auf, die von Schriftstellern als das achte Wunder der Welt gepriesen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein verj\u00fcngtes Leben begann, als ein frischer Zweig der Wittelsbacher auf den bayrischen Thron kam. Maximilian Joseph aus dem Haus Birkenfeld-Zweibr\u00fccken schleifte die Festungswerke. Ringsum entstanden Vorst\u00e4dte, die unter dem Namen die Aue, St. Anna und Sch\u00f6nfeld bekannt sind. Die Wissenschaften erhielten vielfache Pflege. In gleicher Weise begann sich die Kunst zu regen und der Geist des neuen Deutschlands hielt seinen Einzug in die bayerische Hauptstadt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-6c81acb3 gb-headline-text\">Die Zierde Deutschlands.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-a99dece5\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<p>Das alte M\u00fcnchen ist von verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringer Bedeutung gegen das neue. <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/koenig-ludwig-i\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">K\u00f6nig Ludwig<\/a> hat Wort gehalten, wenn er vor mehr als vierzig Jahren in Rom gesagt: \u201eIch will aus M\u00fcnchen eine Stadt machen, die Deutschland so zur Zierde gereichen soll, da\u00df keiner Deutschland kennt, wenn er nicht M\u00fcnchen gesehen hat!\u201c und in der That hat er eine Kunstepoche herbeigef\u00fchrt, in der in kurzer Zeit riesenhafte Dinge geleistet worden sind, und die sein Nachfolger in konsequenter Verfolgung eines ganz bestimmten Ziels und in immer gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstabe fortsetzte. <\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir zun\u00e4chst die k\u00f6niglichen Schl\u00f6sser. Nahe dem Max-Josephsplatze steht der neue K\u00f6nigsbau, von Leo von Klenze aufgef\u00fchrt. Derselbe enth\u00e4lt im Erdgescho\u00df Bilder nach den Nibelungen. In den Gem\u00e4chern des K\u00f6nigs finden sich Bilder zu den griechischen Dichtern. In denen der K\u00f6nigin zu den deutschen wie von Schnorr, Kaulbach, Schwind und andern bedeutenden Meistern. An der anderen Seite nach dem Hofgarten hin liegt der Saalbau im sp\u00e4ten italienischen Stil von demselben Baumeister. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Erdgescho\u00df findet man Bilder zur Odyssee nach Schwanthaler. Den Bankettsaal schm\u00fccken Schlachtgem\u00e4lde, ferner sind dort die S\u00e4le mit der Geschichte Karl des Gro\u00dfen, Friedrich Barbarossas und Rudolfs von Habsburg. Der Thronsaal weist zw\u00f6lf kolossale vergoldete Erzstatuen von F\u00fcrsten aus dem Hause Wittelsbach auf, ebenfalls von Schwanthaler. Au\u00dferdem sind als F\u00fcrstensitze noch der im gotischen Stil von G\u00e4rtner erbaute <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/wittelsbacher-palast-1843-1850\/\">Wittelsbacher Palast<\/a>, den <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/koenig-ludwig-i\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">K\u00f6nig Ludwig<\/a> nach seiner Abdankung bewohnte, und die Villa der K\u00f6nigin an der Landstra\u00dfe vor dem Siegesthor anzuf\u00fchren.<\/p>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-1917a544 gb-headline-text\">Die Wahrzeichen M\u00fcnchens.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-d7953fc5\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<p>Eine ungleich gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Monumenten ist dem bayrischen Volke und seinen fr\u00fcheren F\u00fcrsten gewidmet. Das wichtigste und umfangreichste Werk in derselben Beziehung ist die <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/die-ruhmeshalle-mit-der-bavaria-1843-1850\/\">Ruhmeshalle<\/a>, die auf der Sendlinger H\u00f6he \u00fcber der Theresienwiese nach einem Plane Klenzes im dorischen Stile aufgef\u00fchrt ist. Vor dem hufeisenf\u00f6rmigen Gel\u00e4nder erhebt sich, von Schwanthaler entworfen, das kolossale Erzbild der Bavaria. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderes treffliches Denkmal ist das <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/siegestor-1843-1850\/\">Siegesthor <\/a>am Ende der Ludwigsstra\u00dfe, von G\u00e4rtner und Metzger ausgef\u00fchrt. Pr\u00e4chtig erscheint hier eine von vier L\u00f6wen gezogene Bavaria in Erzgu\u00df von Wagner in Rom, die das Ganze kr\u00f6nt. Den 30 000 Bayern, die im <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/napoleons-feldzug-nach-russland\/\">russischen Kriege<\/a> den Tod fanden, ist ein 31 Meter hoher Obelisk auf dem Karolinenplatze, den tapfern Oberl\u00e4ndern, die im Jahre 1705 aus freiem Antriebe f\u00fcr das Vaterland starben, ein sch\u00f6nes Monument auf dem Friedhofe gesetzt. So ist das Isarthor mit seinen Freskobildern der Verherrlichung <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kaiser Ludwigs des Bayern<\/a> gewidmet. An den <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/kurfuerst-maximilian-i-von-bayern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kurf\u00fcrsten Maximilian I.<\/a> erinnert die Reiterstatue vor dem K\u00f6nigsbau, an <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/koenig-maximilian-i-von-bayern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">K\u00f6nig Maximilian Joseph<\/a> das sitzende Standbild vor dem Theater. Endlich geh\u00f6rt hierher noch die <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/feldherrnhalle-1840-1844\/\">Feldherrenhalle<\/a>, welche die Ludwigsstra\u00dfe nach der Stra\u00dfe hin schlie\u00dft, und die Statuen Tillys und Wredes enth\u00e4lt; an den Arkaden am Hofgarten sind die Kriegs- und Friedensthaten bayerischer F\u00fcrsten geschildert.<\/p>\n\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"gb-container gb-container-d87ddd20\">\n\n<p>Auch f\u00fcr Staats- und \u00f6ffentliche Zwecke sind viel neue Geb\u00e4ude errichtet worden. Das Postgeb\u00e4ude, die Reitbahn, der Eisenbahnhof, die Bergwerks- und Salinenadministration, das Kriegsministerium, das Blindeninstitut, die <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/universitaet-1835-1840\/\">Universit\u00e4t<\/a>, die Bibliothek und endlich der Glaspalast, der die Industrieausstellung der Jahre 1854 und 1858 in sich fa\u00dfte und der ersten historischen Kunstausstellung zum Sitze dient. Was schlie\u00dflich die Kirchen anlangt, so ist auch in dieser Richtung Unglaubliches geschaffen worden. Die <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/pfarrkirche-zum-heiligen-bonifacius\/\">Basilika zum heiligen Bonifacius<\/a> schlie\u00dft sich an den \u00e4ltesten griechischen Stil aus dem f\u00fcnften und sechsten Jahrhundert an. Die <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/die-allerheiligen-hofkirche-1826-1837\/\">Allerheiligen- oder Hofkapelle<\/a> ist mit Bildern von He\u00df ausgestattet. Au\u00dferdem sind noch bemerkenswert: die Mariahilfkirche in der Vorstadt Au, die Ludwigskirche und die protestantische Kirche.<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nig Maximilian II. setzt das Werk fort.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-f656c57b\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<p>Die neue Maximiliansstra\u00dfe ist die Sch\u00f6pfung des <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/maximilian-ii\/\">K\u00f6nigs Maximilian II<\/a>. Es erhebt sich jetzt allm\u00e4hlich ein Prachtbau an dem andern in der neuen Stra\u00dfe. Gleich am Eingange derselben rechts erhebt sich die neue Fassade des M\u00fcnzgeb\u00e4udes. Gegen\u00fcber sehen wir die Erg\u00e4nzung des Hoftheaters durch einen Anbau vollendet und das Fundament zu einer Reihe von Privath\u00e4usern zwischen diesem und dem Hotel zu den vier Jahreszeiten gelegt. Dort \u00f6ffnet sich das kolossale Geb\u00e4ude der Regierung zur Linken, dessen rechter Fl\u00fcgel ebenfalls unter Dach gebracht ist, w\u00e4hrend das Taubstummeninstitut bereits vollendet war, als es die Bestimmung erhielt, dem neuen bayerischen Nationalmuseum angef\u00fcgt zu werden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zentrum f\u00fcr Wissenschaft und Kunst.<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter den M\u00e4nnern, welche in den letzten Jahren in M\u00fcnchen eine neue Heimat gefunden, zeichnen sich besonders aus als Dichter: Emanuel Geibel, Fr. Bodenstedt, Paul Heyse, Franz von Kobelt und Moritz Carriere. An der Spitze der wissenschaftlichen Anstalten steht nat\u00fcrlich die Universit\u00e4t, die gar manche ber\u00fchmte Namen besitzt, ebenso die Akademie, an welcher Fr. H. Jakobi, Schilling und Thiersch nacheinander Pr\u00e4sidenten waren. Ferner nennen wir die polytechnische, die Landwirtschafts- und Gewerbe-, die Baugewerks- und Handelsschule, sowie das Taubstummen- und Blindeninstitut und endlich die Gymnasien und lateinischen Schulen, welche zu den genannten Schulen vorbereiten sollen. <\/p>\n\n\n\n<p>Reich ist M\u00fcnchen auch an den mannigfachsten Hilfsmitteln, besonders der Naturwissenschaften, und wenn die einzelnen Sammlungen nur den einzelnen Zweigen des menschlichen Wissens dienen, so vereinigt die Bibliothek mit ihren Sch\u00e4tzen die Hilfsmittel der s\u00e4mtlichen Wissenschaften in sich. Der wissbegierige Wanderer, wie der Mann der Wissenschaft, findet hier ein Feld, das sowohl der Neugier als dem tiefsten Studium die reichste Ausbeute bietet. Doch auch das gesellige M\u00fcnchen steht nicht zur\u00fcck, und der Fremde kann \u00fcberall hingehen, ohne sich etwas zu vergeben. Hier gilt kein Stand und Namen, und der Vornehme sitzt neben dem schlichten Arbeiter, der hohe Staatsbeamte neben dem Subalternen \u2014 beim Seidel. Will man aber Natur genie\u00dfen, so bietet der englische Garten das herrlichste Waldleben und der Starnberger See die gro\u00dfartigsten Natursch\u00f6nheiten; und wer l\u00e4ngere Zeit in M\u00fcnchen bleibt, der kann auch eine Menge von sch\u00f6nen Ausfl\u00fcgen machen, zu denen die nahen Alpen einladen.<\/p>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Geographische Bilder. Darstellung des Wichtigsten und Interessantesten aus der L\u00e4nder- und V\u00f6lkerkunde. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben f\u00fcr Lehrer und Lernende, sowie f\u00fcr Freunde der Erdkunde von U. Mauer. Erster Band. Vierzehnte Auflage. Langensalza, Schulbuchhandlung von F. G. L. Gre\u00dfler. 1889. Seiten 249-252.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Betrachtung aus dem Jahr 1889. Die Hochebene. Auf einer weiten Hochebene gelegen ist M\u00fcnchen (260.000 Einw.) eine Oase in der W\u00fcste. Die Gegend ist unfruchtbar und besitzt keinen schiffbaren Flu\u00df, welcher Handel zwischen dem Hochlande und dem fruchtbaren Grunde des bayrischen Hauptstromes vermittelt. Die Alpen sind noch ziemlich weit entfernt und das Donauthal ist &#8230; <a title=\"Das alte und das heutige M\u00fcnchen.\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/\" aria-label=\"Mehr zu Das alte und das heutige M\u00fcnchen.\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2790,"parent":262,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-6-beide-seitenleiste.php","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[151,427,204],"class_list":["post-1289","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-geographie","tag-bavaria","tag-isar","tag-muenchen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Das alte und das heutige M\u00fcnchen. - K\u00f6nigreich Bayern<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"M\u00fcnchen (260.000 Einw.) ist ein Oase in der W\u00fcste, auf einer weiten Hochebene gelegen, die \u00fcberdies durchaus unfruchtbar ist.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das alte und das heutige M\u00fcnchen. - K\u00f6nigreich Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"M\u00fcnchen (260.000 Einw.) ist ein Oase in der W\u00fcste, auf einer weiten Hochebene gelegen, die \u00fcberdies durchaus unfruchtbar ist.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"K\u00f6nigreich Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-12-16T00:36:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"680\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/\",\"name\":\"Das alte und das heutige M\u00fcnchen. - K\u00f6nigreich Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg\",\"datePublished\":\"2022-10-30T22:14:21+00:00\",\"dateModified\":\"2023-12-16T00:36:12+00:00\",\"description\":\"M\u00fcnchen (260.000 Einw.) ist ein Oase in der W\u00fcste, auf einer weiten Hochebene gelegen, die \u00fcberdies durchaus unfruchtbar ist.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg\",\"width\":1200,\"height\":680,\"caption\":\"Das_alte_und_das_heutige_Muenchen\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Geographie.\",\"item\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Das alte und das heutige M\u00fcnchen.\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/\",\"name\":\"K\u00f6nigreich Bayern\",\"description\":\"im ewigen Bund.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization\",\"name\":\"K\u00f6nigreich Bayern\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png\",\"width\":1200,\"height\":1200,\"caption\":\"K\u00f6nigreich Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das alte und das heutige M\u00fcnchen. - K\u00f6nigreich Bayern","description":"M\u00fcnchen (260.000 Einw.) ist ein Oase in der W\u00fcste, auf einer weiten Hochebene gelegen, die \u00fcberdies durchaus unfruchtbar ist.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das alte und das heutige M\u00fcnchen. - K\u00f6nigreich Bayern","og_description":"M\u00fcnchen (260.000 Einw.) ist ein Oase in der W\u00fcste, auf einer weiten Hochebene gelegen, die \u00fcberdies durchaus unfruchtbar ist.","og_url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/","og_site_name":"K\u00f6nigreich Bayern","article_modified_time":"2023-12-16T00:36:12+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":680,"url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/","name":"Das alte und das heutige M\u00fcnchen. - K\u00f6nigreich Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg","datePublished":"2022-10-30T22:14:21+00:00","dateModified":"2023-12-16T00:36:12+00:00","description":"M\u00fcnchen (260.000 Einw.) ist ein Oase in der W\u00fcste, auf einer weiten Hochebene gelegen, die \u00fcberdies durchaus unfruchtbar ist.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Das_alte_und_das_heutige_Muenchen.jpg","width":1200,"height":680,"caption":"Das_alte_und_das_heutige_Muenchen"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/das-alte-und-das-heutige-muenchen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Geographie.","item":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geographie\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Das alte und das heutige M\u00fcnchen."}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#website","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/","name":"K\u00f6nigreich Bayern","description":"im ewigen Bund.","publisher":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#organization","name":"K\u00f6nigreich Bayern","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png","contentUrl":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/02\/2023-02-24-Logo-EB-Bayern-Schutzzone_Schatten_BGweiss_V2_1200px.png","width":1200,"height":1200,"caption":"K\u00f6nigreich Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1289"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1289\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4843,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1289\/revisions\/4843"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/262"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}