{"id":1286,"date":"2022-10-30T22:57:57","date_gmt":"2022-10-30T21:57:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1286"},"modified":"2023-11-07T23:24:10","modified_gmt":"2023-11-07T22:24:10","slug":"die-kirchenspaltung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-kirchenspaltung\/","title":{"rendered":"1409-1558. Die Kirchenspaltung."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Johann Hu\u00df. (1415).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. <strong>Lehre<\/strong>. Johann Hu\u00df, ein Tscheche, war Prediger zu Prag und zugleich Lehrer an der dortigen Hochschule. Durch seinen Freund Hieronymus lernte er die Schriften des Engl\u00e4nders Wykliff kennen, die von der Lehre der Kirche abwichen. Hu\u00df behauptete nun, einige Menschen seien zur Seligkeit, andere zur Verdammnis bestimmt, und gegen diese h\u00f6here Bestimmung verm\u00f6chten sie nichts. Sodann lehrte er, es g\u00e4be kein sichtbares Oberhaupt der Kirche. Besonders eiferte er gegen die Lehre von der Ohrenbeichte, vom Fegefeuer und vom Abla\u00df. Auch forderte er, da\u00df man den Laien beim Abendmahle den Kelch reiche. Der Papst verbot ihm das Predigen, tat ihn in den Bann und sprach \u00fcber die Stadt Prag, die es mit Hu\u00df hielt und die Abla\u00dfbulle unter dem Galgen verbrannt hatte, den Kirchenbann aus. W\u00e4hrend desselben blieben die Kirchen verschlossen, die Glocken verstummten. Kein Geistlicher durfte den Toten zu Grabe folgen, und die Taufen und Trauungen mu\u00dften vor der Kirche im Freien vollzogen werden. &#8211; Zu der kirchlichen Bewegung kam noch eine nationale. Die deutschen Professoren waren Gegner des Hu\u00df. Hu\u00df wu\u00dfte den K\u00f6nig von B\u00f6hmen zu einer Bedr\u00fcckung der deutschen Lehrer zu veranlassen. Darauf zogen diese mit ihren Studenten aus und gr\u00fcndeten 1409 die Universit\u00e4t Leipzig.<\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Konzil zu Konstanz. <\/strong>Hu\u00df wurde wegen seiner Lehre vor das Konzil zu Konstanz berufen. Der Kaiser gab ihm einen Geleitsbrief, worin er ihm seinen besonderen Schutz zusagte. In Konstanz verlangte man von Hu\u00df, er solle widerrufen. Er aber beharrte bei seiner Lehre und wurde deshalb f\u00fcr einen Ketzer erkl\u00e4rt. Die Ketzerei sah man damals zugleich als ein Staatsverbrechen an, auf dem die Todesstrafe stand. Auf einer Insel im Rhein wurde der Scheiterhaufen errichtet. Als die Flammen emporschlugen, sang Hu\u00df: \u201eChriste, du Lamm Gottes, erbarm dich mein!\u201c bis der Rauch die Stimme des Sterbenden erstickte. Seine Asche wurde in den Rhein gestreut. Ein Jahr darauf (1416) starb auch sein Freund Hieronymus an derselben Stelle den Feuertod.<\/p>\n\n\n\n<p>3. <strong>Hussitenkrieg. <\/strong>1419-1435. Wilder Zorn ergriff die B\u00f6hmen bei der Nachricht von dem Feuertode des Johann Hu\u00df. Ritter, Bauern, Handwerker scharten sich zusammen und forderten den Kelch beim Abendmahle zur\u00fcck. Zu ihrem Anf\u00fchrer w\u00e4hlten sie den wilden Ziska (d.h. der Ein\u00e4ugige). In ihren Fahnen flatterte das Bild des Kelches, und dem Zuge voran ging ein Priester mit dem Kelche in der Hand, 1419 drangen sie ins Prager Rathaus und st\u00fcrzten 13 Ratsherren zum Fenster hinaus, weil diese Befehle gegen ihre Versammlungen erlassen hatten. Dann pl\u00fcnderten sie Kirchen und Kl\u00f6ster und ver\u00fcbten furchtbare Grausamkeiten an den Katholiken. Den Kaiser Sigismund wollten sie als K\u00f6nig von B\u00f6hmen nicht anerkennen, weil er wortbr\u00fcchig geworden sei. Er schickte mehrere Heere gegen sie, aber diese konnten nichts anrichten. Mit Sensen, Keulen, Dreschflegeln und Lanzen bewaffnet,durchzogen die Hussiten B\u00f6hmen, Bayern und Franken und verw\u00fcsteten alles Land ringsumher. Sp\u00e4ter kam ein Vertrag zustande, wonach die Hussiten Sigismund als K\u00f6nig anerkannten, w\u00e4hrend ihnen der Kelch beim Abendmahle zugestanden wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Die Kirchentrennung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. <strong>Abla\u00df. <\/strong>In den ersten Jahrhunderten ging die Kirche gegen solche ihrer Mitglieder, die in grober Weise die Gebote Gottes \u00fcbertreten hatten, mit gro\u00dfer Strenge vor. So z.B. gestatte sie ihnen nicht, am \u00f6ffentlichen Gottesdienste teilzunehmen. Nur am Eingange der Kirche durften sie, mit einem B\u00fc\u00dfergewande angetan, stehen und die F\u00fcrbitte der Vor\u00fcbergehenden anflehen. Solche Bu\u00df\u00fcbungen dauerten oft Monate, ja jahrelang. Zeigte der B\u00fc\u00dfer aufrichtige Reue, so wurde die Strafe zuweilen abgek\u00fcrzt oder gemildert, indem die Bu\u00df\u00fcbung in gute Werke verwandelt wurde. Dieser Abla\u00df geschah durch den Bischof. Anfangs kam ein solcher Abla\u00df seltener, sp\u00e4ter h\u00e4ufiger vor. Wer solchen Abla\u00df begehrte, der mu\u00dfte sich den Bu\u00df\u00fcbungen nicht nur mit Eifer hingeben, sondern er zahlte gew\u00f6hnlich auch noch eine freiwillige Geldsumme zu frommen Zwecken, z.B. zum Bau einer Kirche. F\u00fcr den Abla\u00df wurde sp\u00e4ter ein besonderer Zettel ausgestellt, der Abla\u00dfzettel. Manche hatten aber eine ganz irrige Meinung von dem Abla\u00df. Sie glaubten n\u00e4mlich, durch die eingel\u00f6sten Abla\u00dfzettel sei nicht nur die Bu\u00df\u00fcbung,sondern die S\u00fcndenschuld selbst erlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Johann Tetzel.<\/strong> Im Anfange des 16. Jahrhunderts schrieb Papst Leo X. einen vollkommenen Abla\u00df aus. Dieser war f\u00fcr alle Glieder der Kirche bestimmt, die nach w\u00fcrdiger Beichte und Kommunion eine ihren Kr\u00e4ften entsprechende Gabe zur Vollendung der pr\u00e4chtigen Peterskirche in Rom beisteuerten. Mit der Verk\u00fcndung des Ablasses im n\u00f6rdlichen Deutschland beauftragte der Erzbischof von Mainz die Dominikaner-M\u00f6nche. An ihrer Spitze stand Johann Tetzel. Dieser erhielt den Auftrag, den Abla\u00df in Sachsen zu verk\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>3. <strong>Dr. Martin Luther. <\/strong>Tetzel kam auch in die N\u00e4he von Wittenberg. In dieser Stadt lebte um diese Zeit der Augustiner-M\u00f6nch Dr. Martin Luther. Er war am 10. November 1483 zu Eisleben geboren, hatte in Erfurt studiert, die W\u00fcrde eines Magisters erlangt und war ohne Wissen seines Vaters in das Augustiner-Kloster zu Erfurt eingetragen. Im Jahre 1508 hatte ihn Friedrich der Weise, Kurf\u00fcrst von Sachsen, zum Lehrer an die neugegr\u00fcndete Hochschule nach Wittenberg berufen. Gegen die falsche Auffassung vom Abla\u00df wandte sich Luther in 95 S\u00e4tzen, die er am 31. Oktober 1517 an die Schlo\u00dfkirche zu Wittenberg anschlug. Es war damals unter den Gelehrten \u00fcblich, da\u00df sie auf diese Weise einluden, wenn sie \u00fcber strittige Fragen mit ihren Gegnern \u00f6ffentlich disputieren wollten. Die S\u00e4tze waren in lateinische Sprache geschrieben. In kurzer Zeit verbreiteten sie sich \u00fcber ganz Deutschland und riefen eine gro\u00dfe Zahl Streitschriften hervor. Als in der Folge Luther in seinen Schriften von vielen Lehren der Kirche abwich, und die Zahl seiner Anh\u00e4nger wuchs, lie\u00df ihn der Papst zum Widerruf auffordern. Da sich Luther aber weigerte, sprach der Papst den Bann \u00fcber ihn aus. Doch Luther zog, begleitet von einer Schar Studenten, vor das Elstertor in Wittenberg, lie\u00df ein Feuer anz\u00fcnden und warf die p\u00e4pstliche Bannbulle in die Flammen. Dadurch sagte er sich f\u00fcr immer vom Papste los.<\/p>\n\n\n\n<p>4.<strong> Reichstag in Worms.<\/strong> Da die Aufregung, die Luthers Thesen und Lehren im Volke hervorriefen, immer gr\u00f6\u00dfer wurde, so berief der Kaiser Karl V. 1521 einen Reichstag nach Worms. Hierher wurde auch Luther beschieden, damit er sich vor Kaiser und Reich verantworte. Als er vor dem Throne des Kaisers stand, fragte man ihn, ob er seine Ansichten widerrufen wolle oder nicht. Luther bat sich einen Tag Bedenkzeit aus. Dieser ward ihm auch bewilligt. Am anderen Tage trat er wieder in den Saal und verteidigte seine Lehren in einer zweist\u00fcndigen Rede. Von Widerruf wollte er nichts wissen. Der Kaiser, der fest entschlossen war, die Lehre Luthers auszurotten, sprach daher \u00fcber Luther die Reichsacht aus. Zur R\u00fcckreise bewilligte er ihm jedoch freies Geleit auf 21 Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>5. <strong>Auf der Wartburg.<\/strong> Als sich Luther auf der R\u00fcckreise befand, lie\u00df ihn Kurf\u00fcrst Friedrich der Weise heimlich auf die Wartburg in Th\u00fcringen bringen. Weder Freund noch Feind wu\u00dfte von seinem Aufenthalt dort. Viele glaubten, er sei tot. Er aber begann auf der Wartburg die Bibel in die deutsche Sprache zu \u00fcbersetzen. Luther bediente sich dabei der Sprache der s\u00e4chsischen Kanzlei. Sie wurde durch ihn die herrschende in Deutschland und verdr\u00e4ngte bald alle anderen Mundarten aus der Schriftsprache.<\/p>\n\n\n\n<p>6. <strong>Bilderst\u00fcrmer. <\/strong>Als er etwa ein Jahr auf der Wartburg war, erhielt er die Nachricht, da\u00df sein Freund und Amtsgenosse Karlstadt so weit ging, mit seinem Anhange die katholischen Geistlichen zu vertreiben und Heiligenbilder und Alt\u00e4re zu vernichten. Da eilte er nach Wittenberg und predigte acht Tage lang so eindringlich gegen Karlstadt und seine Anh\u00e4nger, da\u00df diese die Stadt verlassen mu\u00dften.<\/p>\n\n\n\n<p>7. <strong>Der Bauernkrieg. <\/strong>Die Not der Bauern war noch gewachsen. Die Gutsherrschaft hatte Dienste und Lasten gesteigert und dem Bauer den letzten Rest von Freiheit genommen. Schon im 15. Jahrhundert hatten sich die Bauern emp\u00f6rt und versucht, ihr Joch zu erleichtern. Erfolg hatten sie nicht. Im Jahre 1524 kam es zu einem neuen Aufstand, der im Schwarzwald begann und sich \u00fcber Franken und Th\u00fcringen fortpflanzte. Ritter, wie Florian Geyer und G\u00f6tz von Berlichingen, schlossen sich den Aufst\u00e4ndischen an. Die Bauern forderten freie Wahl der Priester, freie Jagd, Fischerei und Holzung, Abstellung des Wildschadens, Aufhebung der Leibeigenschaft, Erleichterung der Frondienste und gerechtes Gericht. Das waren gem\u00e4\u00dfigte Forderungen. Als aber Schw\u00e4rmer wie Thomas M\u00fcnzer in M\u00fchlhausen an die Spitze des Aufruhrs traten, zogen die bewaffneten Haufen sengend und brennend im Lande umher. \u00dcberall, wohin sie kamen. vertrieben sie die F\u00fcrsten und richteten G\u00fctergemeinschaften ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Luther, der anf\u00e4nglich zum Frieden geraten hatte, forderte jetzt die F\u00fcrsten auf, mit dem Schwerte dreinzuschlagen und kein Erbarmen mir den r\u00e4uberischen und m\u00f6rderischen Bauern zu haben. Bald zogen der Kurf\u00fcrst von Sachsen, der Landgraf von Hessen u. a. F\u00fcrsten mit ihren Scharen nach Th\u00fcringen, wo Thomas M\u00fcnzer mit seinem Anhange arg gehaust hatte. Bei Frankenhausen kam es (1525) zum Kampfe. Die bet\u00f6rten Bauern, die singend und betend den Beistand der himmlischen Heerscharen erwarteten, waren von den kriegge\u00fcbten S\u00f6ldnern der F\u00fcrsten bald besiegt. M\u00fcnzer fl\u00fcchtete nach Frankenhausen und hielt sich in einem Bette versteckt. Er wurde jedoch gefunden und nach M\u00fchlhausen gebracht, wo er bis zum Wahnsinn gefoltert und dann mit 25 Genossen hingerichtet wurde. Die traurige Lage der Bauern wurde nicht verbessert, an manchen Orten sogar noch verschlechtert.<\/p>\n\n\n\n<p>8. <strong>Die Wiedert\u00e4ufer.<\/strong> W\u00e4hrend Luther auf der Wartburg sa\u00df, waren in Wittenberg Leute aufgetreten, die lehrten: man d\u00fcrfe nicht die Kinder, sondern nur Erwachsene taufen. Sie tauften deshalb die Leute, die bei ihnen aufgenommen werden wollten, noch einmal; daher nannte man sie Wiedert\u00e4ufer. Als nun Luther pl\u00f6tzlich in Wittenberg erschien, mu\u00dften sie die Stadt verlassen. Aber etwa zehn Jahre sp\u00e4ter sammelten sie sich besonders in M\u00fcnster. Hier fanden sie solchen Anhang, da\u00df sie den Bischof und die Geistlichkeit vertrieben . Viele der Wiedert\u00e4ufer waren aus Holland, wo sie nicht geduldet wurden, hierhergekommen. Unter diesen war auch ein Schneider aus Leyden, Johann Bockolt, gew\u00f6hnlich Johann von Leyden genannt. Dieser gab sich f\u00fcr einen Propheten aus. Sein Anhang vermehrte sich von Tag zu Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald aber erschien der Bischof von M\u00fcnster mit einem Heere und schlo\u00df die Stadt ein, die binnen kurzem ausgehungert war und sich ergeben mu\u00dfte. Johann von Leyden wurde gefangen und ein Jahr lang mehreren St\u00e4dten zur Schau ausgestellt, dann aber auf dem Marktplatze in M\u00fcnster mit gl\u00fchenden Zangen langsam zu Tode gemartet.<\/p>\n\n\n\n<p>9. <strong>Die religi\u00f6se Spaltung des deutschen Volkes. <\/strong>Die Lehre Luthers gelangte in Mittel- und Norddeutschland zur Einf\u00fchrung. Die F\u00fcrsten lie\u00dfen das stillscheigend geschehen oder gaben wohl selbst die Anregung dazu, wie der Landgraf Philipp von Hessen. Auch Brandenburg, Sachsen, D\u00e4nemark, Norwegen und Schweden wurden evangelisch, w\u00e4hrend \u00d6sterreich und Bayern katholisch blieben. Dadurch war die Bev\u00f6lkerung Deutschlands in religi\u00f6sen Dingen gespalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast gleichzeitig mit Luther rief in der Schweiz Huldreich Zwingli, Pfarrer in Z\u00fcrich, eine religi\u00f6se Bewegung hervor. Die Lehre Zwinglis breitete sich in der Schweiz immer mehr aus, Die Kantone Schwyz, Uri, Unterwalden, Luzern und Zug widersetzten sich der neuen Lehre und verbannten sogar einige Prediger der Zwinglischen Lehre. Bald entstand ein blutiger Kampf zwischen den reformierten und katholischen Kantonen. Bei Kappel kam es zur Schlacht. Die Z\u00fcricher erlitten eine Niederlage, und Zwingli selbst, der das Banner der Stadt trug, wurde erschlagen. (1531) In dem bald darauf folgenden Frieden wurde festgesetzt, da\u00df es jedem Kantone freistehe, seine kirchlichen Angelegenheiten selbst zu ordnen. &#8211; Sp\u00e4ter setzte Johann Calvin in Genf das Werk Zwinglis fort. Seine und Zwinglis Anh\u00e4nger nennt man Reformierte, w\u00e4hrend die Anh\u00e4nger Luthers Lutheraner genannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Karl V. (1519-1556) und der Schmalkaldische Krieg (1547).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. <strong>Karl V. Wahl. <\/strong>Nach dem Tode Maximilians bem\u00fchten sich zwei Ausl\u00e4nder, der K\u00f6nig Franz I. von Frankreich und Karl von Spanien, ein Enkel Maximilians, die Stimmen der Kurf\u00fcrsten f\u00fcr sich zu gewinnen. Lange schwankten die W\u00e4hler. Kurf\u00fcrst Friedrich der Weise gab den Anschlag f\u00fcr Karl, der 1519 als Karl V. in einem Alter von 19 Jahren der Thron bestieg. Er war der m\u00e4chtige F\u00fcrst seiner Zeit, und in seinem weiten Reiche, das sich auch \u00fcber einen gro\u00dfen Teil S\u00fcdamerikas erstreckte, ging, wie er selbst sagte, die Sonne nicht unter.<\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Seine ausw\u00e4rtigen Kriege. <\/strong>Karl V. geriet bald mit Franz I. in langj\u00e4hrige Kriege, da beide Anspr\u00fcche auf Burgund und Mailand erhoben. Franz wurde von den deutschen Landsknechten unter Georg von Frundsberg aus Italien vertrieben und bei einem zweiten Einfall in die Lombardei bei Pavia geschlagen und gefangen genommen. Er mu\u00dfte auf Burgund und Mailand verzichten. Nach seiner Freilassung begann er den Krieg von neuem und erlangte die Hilfe der T\u00fcrken. Diese fielen in Ungarn und B\u00f6hmen ein und kamen sogar bis Wien, belagerten die Stadt, konnten sie aber nicht einnehmen. Schie\u00dflich wurden sie nach Ungarn zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Des Kaisers Erfolge in Frankreich f\u00fchrten endlich den Frieden herbei, in dem Franz f\u00fcr immer auf Italien und Karl auf Burgund verzichtete.<\/p>\n\n\n\n<p>3.<strong> Die Reichstage zu Speyer und Augsburg. <\/strong>Als eifriger Anh\u00e4nger der katholischen Kirche erkl\u00e4rte Karl V. den deutschen F\u00fcrsten auf dem Reichstage zu Worms, da\u00df er entschlossen sei, alle seine Reiche, Freunde, Leib und Leben dahin zu verwenden, da\u00df der deutschen Nation die katholische Religion erhalten werde. Wegen seiner Kriege mit Frankreich konnte sich der Kaiser jedoch nicht viel um den Fortgang der Reformation k\u00fcmmern. Als diese aber immer weiter um sich griff, hielt er 1529 zu Speyer einen Reichstag ab, auf dem die katholischen F\u00fcrsten beschlossen, da\u00df die Evangelischen in Religionssachen sich aller Neuerungen enthalten sollten. Die evangelischen F\u00fcrsten von Hessen, Kursachsen, L\u00fcneburg und Anhalt sowie 14 Reichsst\u00e4dte protestierten gegen diesen Beschlu\u00df, und so erhielten fortan alle, die der Reformation zugetan waren, den Namen Protestanten. Auf dem im n\u00e4chsten Jahre (1530) in Augsburg abgehaltenen Reichstage \u00fcberreichten die Protestanten das von Philipp Melanchthon, einem Freunde Luthers, verfa\u00dfte Glaubensbekenntnis (Augsburgische Konfession). Darin war in 28 Artikeln in milden Worten dasjenige, worin man mit den Katholiken \u00fcbereinstimme und worin man abweiche, klar gelegt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>4. <strong>Schmalkaldischer Bund. N\u00fcrnberger Religionsfriede. <\/strong>Der Kaiser lie\u00df eine Widerlegung der Augsburgischen Konfession anfertigen und forderte die F\u00fcrsten auf, zum katholischen Glauben zur\u00fcckzukehren. Infolgedessen schlossen die protestantischen F\u00fcrsten den Schmalkaldischen Bund. Als dann aber zu dieser Zeit die T\u00fcrken Wien bedrohten, bewilligte der Kaiser den Protestanten, um ihres Beistandes sicher zu sein, den N\u00fcrnberger Religionsfrieden. (1532) Darin wurde festgesetzt, da\u00df bis zur n\u00e4chsten Kirchenversammlung keiner seines Glaubens wegen behelligt werden solle.<\/p>\n\n\n\n<p>5. <strong>Konzil zu Trient. <\/strong>1545-1563. Die katholische Kirche verlor durch Luthers Lehre nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen L\u00e4ndern viele Mitglieder. Um sie nun neu zu beleben und vor weiterem Abfall zu bewahren, berief der Papst auf dringenden Wunsch des Kaisers des Konzil zu Trient. Hier wurden die Hauptlehren der katholischen Kirche noch einmal bestimmt festgestellt und in einer kurzen Glaubensformel zusammengefa\u00dft. Diese tr\u00e4gt den Namen \u201edas Tridentinische Glaubensbekenntnis\u201c. Auch wurden hier mancherlei Mi\u00dfbr\u00e4uche abgeschafft, die sich in der Kirche eingeschlichen hatten, und mancherlei Gesetze und Vorschriften zur F\u00f6rderung der katholischen Kirche gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>6. <strong>Schmalkaldischer Krieg. (Schlacht bei M\u00fchlberg 1547)<\/strong> Auch die protestantischen F\u00fcrsten waren zu dem Konzil in Trient eingeladen. Aber sie erschienen nicht, weil sie eine \u201eunparteiische\u201c Kirchenversammlung wollten. Auch den Reichstag zu Regensburg, den der Kaiser 1546 abhielt, besuchten sie nicht. Da sprach der Kaiser \u00fcber die H\u00e4upter des Schmalkaldischen Bundes, den Kurf\u00fcrsten Johann Friedrich von Sachsen und den Landgrafen Philipp von Hessen, wegen Hochverrats die Acht aus und suchte sie mit den Waffen zum Gehorsam zu zwingen. Bei M\u00fchlberg a.E. kam es 1547 zur Schlacht. Das Heer des Kaisers stand auf dem linken, das des Kurf\u00fcrsten auf dem rechten Ufer der Elbe. Da kam ein Bauer zu dem Kaiser und zeigte eine Furt durch die Elbe, um sich dadurch an den Kurf\u00fcrstlichen, die ihm zwei Pferde gestohlen hatten, zu r\u00e4chen. Unter dem Schutze des Fr\u00fchnebels setzten die Kaiserlichen an einem Sonntage durch den Flu\u00df. Der Bauer f\u00fchrte das Pferd des Kaisers am Z\u00fcgel, und jeder der kaiserlichen Reiter nahm einen Fu\u00dfknecht mit sich hinten aufs Pferd. Der Kurf\u00fcrst war gerade in der Kirche. Hier erfuhr er, da\u00df der Kaiser gegen ihn im Zuge sei; dennoch wartete er, bis der Gottesdienst zu Ende war. Dann bestieg er einen Wagen und fuhr auf die Lochauer Heide hinaus. Gleich beim ersten Ansturm ergriffen seine Reiter die Flucht. der Kurf\u00fcrst verlie\u00df seinen Wagen, bestieg ein Pferd und jagte davon. Bald aber holten ihn ungarische Husaren ein und nahmen ihn, nachdem sie ihn durch einen Hieb ins Gesicht stark verwundet hatten, gefangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit blutigen Gesicht und Panzer kam er zum Kaiser, kniete vor ihm und redete ihn an: \u201eAllergn\u00e4digster Kaiser!\u201c \u201eSo?\u201c entgegnete Karl, \u201ebin ich nun Euer gn\u00e4digster Kaiser? So habt Ihr mich lange nicht gehei\u00dfen!\u201c Da sagte der Kurf\u00fcrst: \u201eIch bin Ew. Kaiserlichen Majest\u00e4t Gefangener und bitte um ein f\u00fcrstliches Gef\u00e4ngnis.\u201c \u201eWohl,\u201c gab der Kaiser zur Antwort, \u201eIhr sollt gehalten werden, wie Ihr es verdient,\u201c und lie\u00df ihn ins kaiserliche Lager abf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter wurde der Kurf\u00fcrst zum Tode verurteilt, doch wagte der Kaiser nicht, das Urteil zu vollstrecken. Er verwandelte es in \u201eewige Gefangenschaft\u201c, lie\u00df aber den Kurf\u00fcrsten 1552 wieder frei.<\/p>\n\n\n\n<p>7.<strong> Luthers Tod.<\/strong> Im Jahre 1546, mitten unter den Wirren des Schmalkaldischen Krieges, machte Luther eine Reise nach Eisleben. Dort starb er nach kurzem Krankenlager. Seine Leiche wurde nach Wittenberg gebracht und dort in derselben Kirche beigesetzt, an deren T\u00fcr er einst die 95 S\u00e4tze geschlagen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als nach der Schlacht bei M\u00fchlberg Kaiser Karl V. als Sieger in Wittenberg, der Hauptstadt Kursachsens einzog, zeigte man ihm auch Luthers Grab in der Schlo\u00dfkapelle, und einer der kaiserlichen Feldherren, der Herzog Alba, riet ihm, den Ketzer ausgraben und verbrennen zu lassen. Der Kaiser aber sprach: \u201eEr bleibe in Ruhe! Ich f\u00fchre nicht Krieg mit den Toten, sondern mit den Lebendigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>8. <strong>Herzog Moritz von Sachsen <\/strong>lebte mit seinem Vetter, dem Kurf\u00fcrsten Johann Friedrich von Sachsen, h\u00e4ufig in Streit. Infolgedessen sagte er sich vom Schmalkaldischen Bunde los und schlo\u00df sich dem Kaiser an, der ihn bald zu seinem Lieblinge erkor und nach der Gefangennahme Johann Friedrichs bei M\u00fchlberg mit dem Kurf\u00fcrstentum Sachsen belehnte. Sp\u00e4ter wandte sich Moritz wieder seinen evangelischen Glaubensgenossen zu, zog mit einem Heere pl\u00f6tzlich gegen den Kaiser, der sich gerade krank und wehrlos in Innsbruck aufhielt, und zwang ihn zur Flucht. Noch in demselben Jahre (1552) kam zu Passau ein Vertrag zustande, worin bestimmt wurde, da\u00df bis zum n\u00e4chsten Reichstage niemand seiner Religion wegen beunruhigt werden solle. Drei Jahre sp\u00e4ter schlo\u00df der Kaiser mit den Protestanten den Religionsfrieden zu Augsburg. (1555) Dadurch erhielten die Protestanten v\u00f6llige Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit mit den Katholiken.<\/p>\n\n\n\n<p>9.<strong> Karls Abdankung.<\/strong> Der Augsburger Religionsfriede hatte den Lieblingsplan Karls, die Einheit der Kirche aufrecht zu erhalten, vernichtet. Damit war sein Streben f\u00fcr seine irdische Machtstellung zu Ende. Da au\u00dferdem sein K\u00f6rper von Gicht und anderen Leiden hart geplagt wurde, so beschlo\u00df er, der Regierung und der Welt zu entsagen und sein Leben in stiller Zur\u00fcckgezogenheit zu beschlie\u00dfen. Daher \u00fcbertrug er zu Br\u00fcssel seinem Sohne Philipp zuerst die Niederlande und etwas sp\u00e4ter auch Spanien, Neapel und die neuentdeckten L\u00e4nder in Amerika. Die deutschen L\u00e4nder erhielt sein Bruder Ferdinand. Dann begab er sich nach Spanien, wo er sich neben dem Kloster San Yuste ein Landhaus hatte erbauen lassen. Er starb 1558. (Gedicht der Pilgrim von St. Just.)<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-90eceda8\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-ee417c38 gb-button-text\" href=\"https:\/\/forum.bayern.ewigerbund.org\/viewtopic.php?t=392\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser Beitrag hat dir gefallen? Hier kommentieren.<\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Quelle: Bayerisches Realienbuch. Bearbeitet von Dr. Hans Reinlein, Oberlehrer in M\u00fcnchen Realienbuch Nr. 63, 171. bis 180. Gesamt-Auflage. Bielefeld und Leipzig 1915, Seiten 66-72.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Johann Hu\u00df. (1415). 1. Lehre. Johann Hu\u00df, ein Tscheche, war Prediger zu Prag und zugleich Lehrer an der dortigen Hochschule. Durch seinen Freund Hieronymus lernte er die Schriften des Engl\u00e4nders Wykliff kennen, die von der Lehre der Kirche abwichen. 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