{"id":1249,"date":"2022-10-22T19:32:00","date_gmt":"2022-10-22T17:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1249"},"modified":"2023-10-10T22:15:11","modified_gmt":"2023-10-10T20:15:11","slug":"schloss-herrenchiemsee","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/bauwerke\/schloss-herrenchiemsee\/","title":{"rendered":"Schlo\u00df Herrenchiemsee. 1878."},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlo\u00df Herrenchiemsee auf Herreninsel.<\/h3>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-4c71c28a\">\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/koenig-ludwig-ii\/\">Ludwig II.<\/a>, K\u00f6nig von Bayern, der die erste Anregung der Einigung der deutschen Staaten zu dem jetzigen deutschen Reiche gab, war ein hochbegabter, wissenschaftlich gebildeter, kunst- und prachtliebender F\u00fcrst. Im 41. Lebensjahre, am 13. Juni 1886, fand er seinen Tod in den Wellen des Starnberger Sees. W\u00e4hrend seiner Regierung lie\u00df er Kunst- und Prachtbauten auff\u00fchren, die mehrere Millionen Mark kosteten. Zu diesen Kunst- und Prachtbauten geh\u00f6ren das Richard-Wagner-Theater in Bayreuth, die Prachtschl\u00f6sser Herrenchiemsee, Neuschwanstein, Hohenschwangau, Linderhof und Marokko. Das kostbarste aller k\u00f6niglichen Schl\u00f6sser in ganz Europa ist das \u201eZauberschlo\u00df\u201c Herrenchiemsee. Nachstehende Zeilen, lieber Leser, geben dir ein anschauliches Bild von demselben.<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n<p>\u201eIn weltferner Einsamkeit, eingebettet in den jetzt gelichteten Urwald der etwa 600 Morgen gro\u00dfen Insel Herrenchiemsee, gro\u00dfartig und doch tr\u00e4umerisch, liegt das hohe Schlo\u00df am bayrischen Meere, wie Bayerns gr\u00f6\u00dfter See, der malerische Chiemsee, genannt wird. Wie eine Luftspiegelung erscheint dem einsamen Wanderer der Prachtbau, der ihm aus einer Waldlichtung urpl\u00f6tzlich und urgewaltig entgegenspringt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"gb-block-image gb-block-image-974b6e95\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" class=\"gb-image gb-image-974b6e95\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Chiemsee_insel.jpg\" alt=\"\" title=\"Chiemsee_insel\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Chiemsee_insel.jpg 1920w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Chiemsee_insel-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Chiemsee_insel-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Chiemsee_insel-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Chiemsee_insel-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-e7b962a5 gb-headline-text\">Der \u00e4u\u00dfere Eindruck.<\/h2>\n\n\n\n<p>Der \u00e4u\u00dfere Eindruck, soweit der Gesamtbau des Prachtschlosses gef\u00f6rdert ist, zeigt sich schon jetzt als ein imposanter. Das Mittelgeb\u00e4ude, eine Nachahmung des Versailler Schlosses, ist fertig und die Parkanlagen vor der Hauptfront sind der Vollendung nahe. Vor der 103 Meter langen Front des Mittelgeb\u00e4udes dehnt sich ein riesenhaftes Plateau aus, von dem zw\u00f6lf Marmorstufen von mindestens 150 Meter L\u00e4nge zu zwei Bassins von je 500 Quadrat-Meter Fl\u00e4cheninhalt hinabf\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p>Inmitten dieser mit karrarischem Marmor eingefassten Riesenbecken erheben sich zur H\u00f6he von 15 Meter kleine Felsschichtungen, gekr\u00f6nt von gegossenen Kolossalgruppen. Die Gruppe der Rechtsbassins ist eine Schicksalstrag\u00f6die. Hoch oben thront auf mythischem Rosse eine gefl\u00fcgelte G\u00f6ttin. Das Ro\u00df war urspr\u00fcnglich auch gefl\u00fcgelt; aber bei den Kolossal-Dimensionen des Ganzen wog jeder Fl\u00fcgel neun Zentner, und das vermochte der Gesamtbau, besonders, wenn man die F\u00e4hrlichkeiten bei starkem Winde erwog, nicht zu tragen. Rings um diese Figur ranken sich Gruppen aller Art, gegen das Schicksal anst\u00fcrmende und von diesem teils freundlich aufgenommene, teils in die Tiefe geschleuderte Menschenkinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Felsbeschichtung scheint den gegossenen Figuren und Gruppen angepa\u00dft; vom Gockel bis zur Kr\u00f6nung klettern und st\u00fcrzen die Figuren, eine gewaltige einheitliche K\u00e4mpfergruppe darstellend, deren gro\u00dfartige Wirkung erst erprobt werden k\u00f6nnte, wenn die Bassins gef\u00fcllt und die den Versaillern an Gro\u00dfartigkeit nicht nachstehende Wasserwerke in Th\u00e4tigkeit w\u00e4ren. Die Gruppe des Linksbassins stellt, in \u00e4hnlichem Aufbau, die Gl\u00fccksg\u00f6ttin mit dem Rade vor, und auch hier verschmilzt die Felst\u00fcrmung und die Gruppierung der Figuren zu einem Gesamtbilde von \u00fcberw\u00e4ltigender Wirkung. Rings um die Marmoreinfassung laufen je 16 sinnbildliche Figuren oder Gruppen in Bleigu\u00df und echt vergoldet. Diese Vergoldung wirkt pr\u00e4chtig, aber zugleich befremdend; der Unterschied zwischen den schwarzen Bleigu\u00dfgruppen in der Bassinmitte und dem glei\u00dfenden Goldschimmer der Statuen an der Umfassung ist ein zu starker. Wie Eingeweihte versichern, h\u00e4tten demn\u00e4chst auch die beiden Kolossalgruppen vergoldet werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"1024\" data-id=\"2449\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins-680x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2449\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins-768x1157.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins-1020x1536.jpg 1020w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Rechtsbassins.jpg 1275w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"2448\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2448\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/Herren-Chiemsee_Linksbassins.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-fae2fda4 gb-headline-text\">Der Marmorbrunnen.<\/h2>\n\n\n\n<p>Terrassenf\u00f6rmig geht es abw\u00e4rts. Wieder einige Marmorstufen von bedeutender Breite, rechts und links leuchten abermals zwei Marmorbassins mit einem Druckwerk, das je einen Strahl von 45 Zentimeter Durchmesser auf 27 \u00bd Meter H\u00f6he zu schleudern bestimmt ist. Den Abschlu\u00df nach der Frontseite gegen den See zu bildet ein wasserspeiendes Wunderwerk. Es ist das ein runder Riesen-Marmorbrunnen der sich in f\u00fcnf Stockwerken, stets sich verj\u00fcngend, aufbaut. 72 Unget\u00fcme von gewaltigen Ausdehnungen, Fr\u00f6sche, Schildkr\u00f6ten, Eidechsen, Drachen, dann Tierk\u00f6pfe aller Art, alle echt vergoldet, speien ihre Wasser gegen die auf der obersten Etage thronende Marmorg\u00f6ttin und zwar derart, da\u00df die Statue, ohne selbst getroffen zu werden, in einen aus Wasserstrahlen gewobenen Schleier geh\u00fcllt erscheint. Links und rechts vom Schlosse her laufen haushohe Spaliere, mit wilden Wein teilweise umrankt und ziehen sich durch alle diese Gartenabteilungen als Schutzwehr gegen fremde Blicke bis hinab zum See.<\/p>\n\n\n\n<p>An den fertigen Mittelbau, dessen Ausstattung alles \u00fcbertrifft, was je an Pracht und Luxus geleistet wurde, schlie\u00dft sich links ein Fl\u00fcgelbau von 157 Meter L\u00e4nge an; dieser Fl\u00fcgel steht noch im Rohbau; zum rechten Fl\u00fcgel sind die Grundmauern in derselben Ausdehnung gelegt, ebenso sind die Anbauten meist im Rohbau begriffen \u2014 heute lauter Wracks von ungeheuerlicher Kostspieligkeit! Mu\u00dfte doch jeder Stein und jedes St\u00fcck Bauholz auf die einsame Insel geschafft, mu\u00dfte doch den Moorboden mit unglaublichen Kosten erst die F\u00e4higkeit gegeben werden, einen solchen Kolossalbau zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-c95ec362 gb-headline-text\">Im Innern.<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit Ehrfurchtsschauern betreten wir das Heiligtum. Schon die Vorhalle gibt einen Begriff von der Gro\u00dfartigkeit, die uns im Innern erwartet. Bis jetzt entbehrt sie noch immer des malerischen Schmucks, und die endlose Reihe schlanker S\u00e4ulen aus kreidewei\u00dfem Marmor aus S\u00fcdtirol blickt uns gespenstisch an. Aber eine belebende Figur ist doch schon da: auf einem Sockel von buntem Marmor ein \u00fcberlebensgro\u00dfer Pfau aus Bronzegu\u00df, ein Wunderwerk der Pariser Technik. Jede Feder gl\u00e4nzt in nat\u00fcrlichen Farben. Das ist jedoch nur eine leise Vorbereitung zu dem Meer von Glanz und Farbe, das uns empf\u00e4ngt und berauscht, sobald wir das Treppenhaus betreten. Wei\u00df und Gold sind die Grundt\u00f6ne, und dazwischen lacht und leuchtet es in den entz\u00fcckendsten Farben. <\/p>\n\n\n\n<p>Da ist die Doppelreihe blendend wei\u00dfer Marmorstufen der Freitreppe, da ist der bunte Marmor der Treppengel\u00e4nder und Wandverkleidungen, da sind Wandgem\u00e4lde und Decken Medaillons von wunderherrlicher und olympisch heiterer Farbent\u00f6nung, da stehen Nymphen mit alabasterwei\u00dfen Leibern, da pl\u00e4tschern aus der Wand hervorbrechende Quellen, da blitzen aus den Ecken die goldenen Zeichen des K\u00f6nigtums, da liegen Purpurl\u00e4ufer, die sich keines sterblichen Fu\u00df zu betreten getraut \u2014 kurz, das ist, wie ein Berichterstatter sich ausdr\u00fcckte \u2014 wie der Vorhof zum Himmel!<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun in den Himmel selbst! Th\u00fcrf\u00fcllungen und Schwellen bestehen aus karrarischem Marmor, die Th\u00fcren sind geschnitzt und \u00fcberreich vergoldet, Kapit\u00e4le und Kn\u00e4ufe der S\u00e4ulen sind von Bronze und vergoldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Treppenhaus geht&#8217;s zuerst in die gro\u00dfen Zimmer der Hatschiere, der bekannten, pr\u00e4chtig uniformierten Leibwache des K\u00f6nigs. Jeder dieser S\u00e4le hat einen Grundton: dieser erste ist blausammet mit Gold. Jeder Saal hat Deckengem\u00e4lde, die den betreffenden Gem\u00e4lden in den Zimmern des Versailler Schlosses nachgebildet sind. Nur reicht das Schlo\u00df des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs auch nicht entfernt an das seines K\u00f6niglichen Verehrers und Nachbeters auf Bayerns K\u00f6nigsthrone heran, was sinnbeth\u00f6rende Pracht und unerh\u00f6rten Luxus anlangt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-4017d82c gb-headline-text\">S\u00e4le der Hartschiere<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Saale der Hartschiere stehen auf vergoldeten Gestellen 24\u201a Hellebarden, die Griffe mit blauem Sammet \u00fcberzogen und mit goldenen N\u00e4geln beschlagen. Der Kamin ist hier, wie in den meisten S\u00e4len, aus wei\u00dfem oder farbigem Marmor unter Mitanwendung vergoldeter Bronze. Uhren, Statuen, Nippes, Vasen usw., meist von hohem Kunstwerte, einzelne St\u00fccke oft ein kleines Verm\u00f6gen darstellend, f\u00fcllen, wie alle S\u00e4le, so auch diesen ersten. Gardinen und Portieren blausammet mit zollhoher Goldstickerei, Gardinenhalter und Fransen, alles von schwersten Goldschn\u00fcren. Decken und Wandgem\u00e4lde sind kriegerischen Inhalts.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Saale der Hartschiere ist schon eine Zunahme des Prunks bemerkbar. Der Grundton ist Lila und Gold; Portieren und Gardinen sind noch reicher; dem lila Sammet der vergoldeten B\u00e4nke und Sessel sind goldene Linien aufgestickt. Die Kaminuhr ist ein Kunstwerk, das viele tausend Mark kostet, der Parkettboden zeigt entz\u00fcckende Kunst und Pracht. \u2014 Und weiter geht&#8217;s in der Pracht, in den Prunksaal, dessen Grundton gr\u00fcn und gold ist. In den Sammet-Portieren und Gardinen erscheint die Goldstickerei bereits in einer Verschwendung, die hier schon jede ann\u00e4hernde Berechnung \u00fcber den Kostenpunkt f\u00fcr den Laien unm\u00f6glich macht. Das Schaust\u00fcck dieses pr\u00e4chtigen Saales ist eine in halber Lebensgr\u00f6\u00dfe gehaltene wunderherrliche Reiterstatue Ludwig XIV., dann eine in ihrer Kostbarkeit kaum beschreibbare Uhr von Lenoir in Paris. Wand- und Deckengem\u00e4lde, ausschlie\u00dflich von M\u00fcnchener und Pariser Meistern, stellen lauter Verherrlichungen des franz\u00f6sischen Ludwigs dar, meist den entsprechenden Versailler Gem\u00e4lden nachgebildet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"2452\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2452\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_04.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"664\" data-id=\"2451\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03-1024x664.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2451\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03-1024x664.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03-300x195.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03-768x498.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03-1536x996.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_03.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"2453\" src=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2453\" srcset=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2023\/06\/herrenchiemsee_bayern_02.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-d5e98406 gb-headline-text\">Die R\u00e4ume des K\u00f6nigs.<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir kommen nunmehr zum Allerheiligsten, dem Schlafgemach, das aber weder vom K\u00f6nige noch von sonst jemandem je als Schlafgemach benutzt worden ist. Eingeweihte behaupten, das ganze Schloss sei eigentlich nur eine H\u00fclle oder eine Kapsel um dieses Allerheiligste; um dieses kostbarste aller auf Erden vorhandenen Bette herum habe der K\u00f6nig das ganze Schloss gebaut. Wie ein Hochaltar erhebt sich das Riesenbett, von einem Baldachin \u00fcberragt, in dem in Ponceau und Gold gehaltenen Prunksaal. Ein vergoldetes Gel\u00e4nder, verschlie\u00dfbar, sperrt das Bett vom \u00fcbrigen Saal ab. Auf einer mit goldenen Sonnen reich bestickten Purpurdecke steht das schwer vergoldete, einer Riesentruhe vergleichbare Bett, das mit einer Goldbrokatdecke von unermesslichen Werte bedeckt ist, \u00fcber die Goldbrokat-Gardinen von unsch\u00e4tzbarem Werte herabfallen. <\/p>\n\n\n\n<p>Gobelins, wie sie kein Museum aufzuweisen hat, erheben sich am Kopfende. Die Zimmerdecke zeigt den Olymp, ein herrliches Gem\u00e4lde, auf dem 3 Jahre lang der Sonnengott den Kopf K\u00f6nig Ludwigs trug. Sp\u00e4ter musste derselbe durch den Kopf Ludwigs XIV. ersetzt werden. Der Reichtum des Toilettentisches, der aus Gold und Lapislazuli hergestellten Wasch- und Toilettengef\u00e4\u00dfe, des Betstuhls und anderer Einrichtungsgegenst\u00e4nde \u00fcbersteigt jeden Begriff, entzieht sich jeder Beschreibung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bett, wie ein Wissender mir mitteilte, hat allein 500.000 Mark und dieses eine Zimmer 2 \u00bd Millionen Mark gekostet. Die Wunderwerke der Seiden- und Goldstickerei stammen fast alle aus M\u00fcnchener Ateliers. Man muss staunen, was der K\u00f6nig alles f\u00fcr die Kunst getan hat!<\/p>\n\n\n\n<p>Doch weiter: wir kommen ins Arbeitskabinett des K\u00f6nigs. Das ist hellblau mit Gold. Ein von der K\u00f6nigskrone \u00fcberragter hellblauer Fauteuil (Armsessel) mit der bekannten reichen Goldstickerei steht vor einem Tische mit blauer Sammetdecke. Hier stand vor kurzem auch noch das massiv goldene Schreibzeug und die ganze goldene Garnitur.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Abschlu\u00df dieser einen Flucht von Prunkzimmern bildet die vielberufene Spiegelgalerie des K\u00f6nigs Ludwig, die jene des Versailler Schlosses nicht nur um fast sechs Meter an L\u00e4nge \u00fcbertrifft, sondern auch jede Vergleichung mit irgend einem andern Prunkgemach der Welt unm\u00f6glich macht. Hier ist die denkbar gr\u00f6\u00dfte Pracht, hier ist mehr als k\u00f6nigliche Verschwendung! \u2014 2.500 Wachskerzen auf 52 Riesenkandelabern und 33 vergoldeten Kronleuchtern von unbeschreiblicher Pracht sollen diesen einzig in der Welt dastehenden Raum von 78 Meter L\u00e4nge erhellen, und haben ihn bei Anwesenheit des K\u00f6nigs in der Tat erhellt. Diese Tausende von Lichtern spiegeln sich rechts in den neun Meter hohen 20 Spiegelscheiben von bedeutenden Ausdehnungen. Auch die Th\u00fcren sind aus geschliffenem Spiegelglas von mehr als Zolldicke. M\u00fcnchener K\u00fcnstler haben gewetteifert, in den Deckengem\u00e4lden Meisterwerke ihrer Kunst \u2014 nat\u00fcrlich wieder Szenen aus dem Leben Ludwigs XIV. \u2014 zu geben. <\/p>\n\n\n\n<p>An den nach den Wasserk\u00fcnsten hinausf\u00fchrenden Fenstern stehen vergoldete Bronzevasen mit zwei Meter gro\u00dfen \u00d6ffnungen, die mit Blumen und Blattpflanzen zu f\u00fcllen sind, dazwischen Aufs\u00e4tze aus Zinkgu\u00df und Silber, sowie auf vergoldeten Postamenten die Marmorb\u00fcsten r\u00f6mischer Kaiser, alle aus ausgegrabenem antiken Buntmarmor, von einem r\u00f6mischen K\u00fcnstler; jede Vase, jeder Aufsatz, jede B\u00fcste ein Kunstwerk, das Hunderte, vielleicht auch Tausende von Mark gekostet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun betreten wir das Schlafzimmer Nr. II, das wirkliche Schlafzimmer des K\u00f6nigs. Dasselbe ist in blauen Sammet mit goldenen Sternen gehalten, das Bett ganz \u00e4hnlich wie das Paradebett im Schlafzimmer Nr. I, nur mehr dem praktischen Bed\u00fcrfnis angepasst und nicht von so ganz gewaltiger Pracht. Auf einer vergoldeten S\u00e4ule ruht eine riesige blaue Glaskugel, darunter das Nachtlicht. Der Gobelin \u00fcber dem Kopfende des Himmelbetts stellt die Kreuzigung Christi dar; rechts vom Bett steht ein Betschemel und ein Weihwasser-Becken. Die Waschtoilette und die sonstigen Utensilien sind in Lapislazuli mit vergoldeter Bronze.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Schlafzimmer f\u00fchrt eine Tapetenth\u00fcr in den in rosa Seide gehaltenen Ankleide- und Toilettenraum, der das Entz\u00fcckendste, was es als Prunkzimmer auf dieser sch\u00f6nen Welt geben kann. Rechts vom Schlafzimmer aus f\u00fchrt eine Wendeltreppe in das im Erdgescho\u00df gelegene Bad. Es ist dies ein runder Saal von heiterster Farbenhaltung. Das Bassin fasst nicht weniger als 72 Kubikmeter Wasser. Der Ankleideraum daneben h\u00e4lt sich in rosa Seide und hat einige Gem\u00e4lde von hohem Kunstwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Schlafzimmer Nr. II kommen wir in das Arbeitszimmer Nr. II, dessen Schreibtisch, eine Nachahmung des Schreibtisches Ludwigs XIV. ist und die Kleinigkeit von 60.000 Fr. gekostet hat. Die Ausstattung dieses Saales, der wieder Gr\u00fcn und Gold zeigt, leistet an Kostbarkeit das Unglaublichste; da sind unter anderem zwei Uhren, kleine Wunderwerke, von denen jede \u00fcber 50.000 Mark gekostet hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Es folgt dann das Jagdzimmer, hellblau und Gold, das einige unsch\u00e4tzbare St\u00fccke Mei\u00dfener Porzellans enth\u00e4lt, und das in Purpur und Gold prangende Speisezimmer mit dem &#8222;Tischlein deck dich\u201c. Der kostbare Speisetisch steht auf einer Versenkung. Ein Druck auf eine Feder gen\u00fcgt, der Tisch verschwindet ger\u00e4uschlos und kommt ebenso ger\u00e4uschlos aus der Tiefe des Anrichtezimmers, mit allen Delikatessen versehen, wieder zum Vorschein. Der Fu\u00dfboden ist aus Rosenholz, und einige Ecktischchen sind Pariser Kunstwerke, die viele, viele Tausende gekostet haben. Der ovale Salon, dessen s\u00e4mtliche M\u00f6bel aus herrlich duftendem Veilchenholz besteht, hat Wandgem\u00e4lde und Th\u00fcrf\u00fcllungen aus bemaltem Porzellan, lauter kleine Meisterwerke, und ist in Bezug auf die in wei\u00dfer Seide gehaltenen Polster und Portieren von der denkbar gr\u00f6\u00dften Pracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgt dann noch eine kleine Galerie mit Miniaturmalerei (eine Art Wassermalerei mit Gummifarben, die mit der blo\u00dfen Pinselspitze aufgetragen werden), und damit ist die Reihe der k\u00f6niglichen Prunkgem\u00e4cher ersch\u00f6pft. Ein paarmal hat der K\u00f6nig im Laufe der j\u00fcngsten Jahre hier auf Tage oder Wochen geweilt; aber er wollte den Bau erst vollendet sehen, wor\u00fcber noch Jahre vergangen w\u00e4ren und wozu, wenn des K\u00f6nigs Pl\u00e4ne h\u00e4tten verwirklicht werden sollen, noch ungez\u00e4hlte Millionen erforderlich gewesen w\u00e4ren, und dann erst h\u00e4tte er vielleicht in diesem \u201aZauberschlo\u00df\u2018 dauernden Aufenthalt genommen.\u201d Der Gesamtbau soll bis jetzt 23 &#8211; 25 Millionen Mark gekostet haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Bearbeitet nach dem Berliner Tagblatt. Geographische Bilder. Darstellung des Wichtigsten und Interessantesten aus der L\u00e4nder- und V\u00f6lkerkunde. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben f\u00fcr Lehrer und Lernende, sowie f\u00fcr Freunde der Erdkunde von U. Mauer. Erster Band. Vierzehnte Auflage. Langensalza, Schulbuchhandlung von F. G. L. Gre\u00dfler. 1889. Seite 253-258.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlo\u00df Herrenchiemsee auf Herreninsel. Ludwig II., K\u00f6nig von Bayern, der die erste Anregung der Einigung der deutschen Staaten zu dem jetzigen deutschen Reiche gab, war ein hochbegabter, wissenschaftlich gebildeter, kunst- und prachtliebender F\u00fcrst. Im 41. Lebensjahre, am 13. Juni 1886, fand er seinen Tod in den Wellen des Starnberger Sees. 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