{"id":1245,"date":"2022-10-22T19:16:50","date_gmt":"2022-10-22T17:16:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1245"},"modified":"2023-11-04T17:48:57","modified_gmt":"2023-11-04T16:48:57","slug":"die-deutsche-einheit-vierter-theil","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-deutsche-einheit-vierter-theil\/","title":{"rendered":"1861-1888. Die Deutsche Einheit. Vierter Teil."},"content":{"rendered":"\n<p>Frei nach Hans Reinlein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Festigung der Deutschen Einheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>I. Der deutsche Kaiser Wilhelm I.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>a) Seine Friedensarbeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der nun folgenden Friedenszeit haben Kaiser Wilhelm und seine treuen Diener an dem weiteren Ausbau des Reiches gearbeitet und auf manchen Gebieten die Einheit hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Wehreinheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUns aber und unseren Nachfolgern in der Kaiserkrone wolle Gott verleihen, allezeit Mehrer des Reiches zu sein, nicht in kriegerischen Eroberungen, sondern in den Werken des Friedens.\u201c So schlo\u00df die erste Ansprache des neuen Kaisers an das deutsche Volk 1871. Der Erhaltung des Friedens diente der Dreibund, ein Vertrag, der mit \u00d6sterreich und Italien zum Schutz gegen russische oder franz\u00f6sische Angriffe geschlossen wurde. Aber Deutschland mu\u00dfte auch imstande sein, sich selbst zu sch\u00fctzen. Die gro\u00dfen Erfolge, die das deutsche Heer erk\u00e4mpft hatte, konnten nur durch eine starke Wehrkraft gegen neidische Feinde gesichert werden. Darum sorgte der Kaiser unabl\u00e4ssig f\u00fcr die Vermehrung und Verbesserung des Heeres und der Flotte. Im Kriege kann Deutschland heute weit \u00fcber 4 Millionen Soldaten aufstellen. Die ganze Landmacht ist in 27 Armeekorps eingeteilt. Wer zum Dienst tauglich ist, bleibt 2 Jahre (bei der Kavallerie, reitenden Artillerie und Marine 3 Jahre) bei der Fahne, 5 (bzw. 4) Jahre in der Reserve, und 5 Jahre in der Landwehr 1. Aufgebots. Bis zum 39. Lebensjahre geh\u00f6rt er der Landwehr 2. Aufgebots und bis zum 45. Lebensjahre dem Landsturm an. Auch die Flotte wurde vergr\u00f6\u00dfert, nicht nur zum Schutz der heimatlichen K\u00fcste, sondern auch, um Deutschlands Ehre in fremden Meeren zu sichern. Denn immer mehr suchte der Deutsche auf dem Weltmarkte Absatzgebiete f\u00fcr die Erzeugnisse seines Flei\u00dfes. Wilhelmshaven und Kiel wurden die beiden stark befestigten H\u00e4fen f\u00fcr die Flotte. Eine bessere Verbindung zwischen der Nord- und Ostseeflotte sollte ein Kanal herstellen, zu dem unter Kaiser Wilhelm der Grundstein gelegt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Rechtseinheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dem ganzen Reiche wurde ein einheitliches Strafgesetzbuch gegeben.Mit der Ausarbeitung des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuchs wurde begonnen. Es ist unter Kaiser Wilhelm II. in Kraft getreten. Eine einheitliche Gerichtsverfassung wurde geschaffen. Darnach gibt es Amts- ,Land- und Oberlandesgerichte. Der h\u00f6chste Gerichtshof ist das Reichsgericht in Leipzig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Wirtschaftseinheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das ganze Reich wurden einheitliche M\u00fcnzen, Ma\u00dfe und Gewichte eingef\u00fchrt. Das Post- und Telegraphenwesen leitete der Generalpostmeister Stephan. Er gr\u00fcndete den Weltpostverein, zu dem alle Staaten der Welt mit geordnetem Postwesen geh\u00f6ren. Nun kann man Briefe und Pakete nach allen Teilen der Erde senden. Bismarcks Plan, alle Eisenbahnen durch das Reich ankaufen zulassen, scheiterte zwar, doch gelang die Verstaatlichung in Preu\u00dfen, Bayern und anderen Bundesstaaten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sorge f\u00fcr die Arbeiter.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz bitterer Erfahrungen schaute das Antlitz des greisen Kaisers nach wie vor mild und freundlich auf sein Volk herab, dessen Wohl ihm best\u00e4ndig am Herzen lag. Ganz besonders aber waren es die \u00e4rmeren Volksklassen, denen sich von jetzt an feine wahrhaft v\u00e4terliche F\u00fcrsorge zuwandte. Dies spricht sich besonders in der Botschaft von 1881 aus, in der er seine W\u00fcnsche f\u00fcr die Wohlfahrt der arbeitenden Volksklassen dem Reichstage ans Herz legte. Darin hei\u00dft es u. a.:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir w\u00fcrden mit um so gr\u00f6\u00dferer Befriedigung auf alle Erfolge, mit denen Gott Unsere Regierung sichtlich gesegnet hat, zur\u00fcckblicken, wenn es Uns gel\u00e4nge, dereinst das Bewu\u00dftsein mitzunehmen, dem Vaterlande neue und dauernde B\u00fcrgschaften seines inneren Friedens und den Hilfsbed\u00fcrftigen gr\u00f6\u00dfere Sicherheit und Ergiebigkeit des Beistandes, auf den sie Anspruch haben, zu hinterlassen. In Unseren darauf gerichteten Bestrebungen sind Wir der Zustimmung aller verb\u00fcndeten Regierungen gewi\u00df und vertrauen auf die Unterst\u00fctzung des Reichstages ohne Unterschied der Parteistellung. In diesem Sinne wird zun\u00e4chst der von den verb\u00fcndeten Regierungen in der vorigen Session vorgelegte Entwurf eines Gesetzes \u00fcber die Versicherung der Arbeiter gegen Betriebsunf\u00e4lle mit R\u00fccksicht auf die im Reichstage stattgehabten Verhandlungen \u00fcber denselben einer Umarbeitung unterzogen, um die erneute Beratung desselben vorzubereiten. Erg\u00e4nzend wird ihm eine Vorlage zur Seite treten, welche sich eine gleichm\u00e4\u00dfige Organisation des gewerblichen Krankenkassenwesens zur Aufgabe stellt. Aber auch diejenigen, welche durch Alter oder Invalidit\u00e4t erwerbsunf\u00e4hig werden, haben der Gesamtheit gegen\u00fcber einen begr\u00fcndeten Anspruch auf ein h\u00f6heres Ma\u00df staatlicher F\u00fcrsorge, als ihnen bisher hat zuteil werden k\u00f6nnen.&#8220; Und diese wohlwollenden Worte sind nicht ohne Erfolg geblieben; denn sie waren die Veranlassung, da\u00df f\u00fcr den deutschen Arbeiterstand eine Versicherung gegen Unf\u00e4lle und eine Kasse zur Unterst\u00fctzung in Krankheitsf\u00e4llen geschaffen wurde. Die Einrichtung einer Alters- und Invalidenversicherung hat zwar Kaiser Wilhelm I. nicht mehr erlebt. Aber dem in seinem Geiste wirkenden Enkel, Kaiser Wilhelm II., ist es gelungen, auch dieses Gesetz zustande zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kolonien.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor 200 Jahren hatte der Gro\u00dfe Kurf\u00fcrst eine Kolonie an der Westk\u00fcste Afrikas angelegt. Da sie jedoch nichts einbrachte, verkaufte sie sein sparsamer Enkel, Friedrich Wilhelm I., an die Holl\u00e4nder (1720.) Was jener gro\u00dfe Ahn geplant hatte, das kam endlich unter Wilhelm I. zustande: es wurden \u00fcberseeische Kolonien gegr\u00fcndet. Der Anfang damit wurde 1884 gemacht, indem ein Landstrich an der Westk\u00fcste Afrikas, der sich im Besitze des Bremer Kaufmanns L\u00fcderitz befand, unter deutschen Schutz gestellt wurde. Bald darauf folgte die Besetzung Kameruns, der Bismarckinseln, des Kaiser-Wilhelm-Landes und der Marschallinseln. Auch die Erwerbungen der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft in Ostafrika erhielten einen kaiserlichen Schutzbrief.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>b) Pers\u00f6nlichkeit und Tod.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Person, Leutseligkeit und Fr\u00f6mmigkeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kaiser Wilhelm war von hoher, edler Gestalt. Wer das Gl\u00fcck hatte, ihn zu sehen, mu\u00dfte staunen \u00fcber die straffe, soldatische Haltung des Heldengreises. Mit einem echt k\u00f6niglichen, majest\u00e4tischen Wesen vereinigte er die gr\u00f6\u00dfte Milde und Leutseligkeit. Anderen Freude zu machen, war seine Lust, und auch f\u00fcr Kinder hatte er oft ein freundliches Wort. Wenn er in Ems im Bade war und spazieren ging, streckten ihm die Emser B\u00fcblein nicht selten zutraulich die Rechte entgegen, die er dann mit freundlichem L\u00e4cheln herzlich sch\u00fcttelte. Der Kaiser hatte ein kindlich frommes Herz. Ihn hatte das Gl\u00fcck nicht \u00fcberm\u00fctig, der Ruhm nicht stolz gemacht.So schrieb er nach der Schlacht bei Sedan an die Kaiserin: \u201eIch beuge mich vor Gott, der allein mich, mein Heer und meine Verb\u00fcndeten ausersehen hat, das Geschehene zu vollbringen, und uns zu Werkzeugen seines Willens gemacht hat. Nur in diesem Sinne vermag ich das Werk aufzufassen, um in Demut Gottes F\u00fchrung und seine Gnade zu preisen.\u201c Sein Wahlspruch war: \u201eGott mit uns!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wohnung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Kaiser in Berlin weilte, so bewohnt er nicht das pr\u00e4chtige, K\u00f6nigliche Schlo\u00df, sondern sein einfaches Palais am Eingange \u201eUnter den Linden\u201d, dem Denkmale Friedrich des Gro\u00dfen gegen\u00fcber. Das erste Fenster links in der Front ist das \u201eHistorische Eckfenster&#8220;, nach dem die Besucher der Hauptstadt oft stundenlang hin\u00fcberschauten, um ihren geliebten Kaiser zu sehen, wenn er vom Arbeitstische aufstand und einmal ans Fenster trat, um sich zu erholen. So oft sich der Kaiser zeigte, brausten ihm Jubelrufe entgegen, und \u201emanche Mutter hob ihr Kind auf, da\u00df es s\u00e4he des alten Kaisers freundliches Gesicht&#8220;. Nicht selten sah man auch in der Menge Bittsteller, die sich hier dem Kaiser bemerklich zu machen suchten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einfachheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser Wilhelm war in allem sehr einfach. Als Schlafst\u00e4tte diente ihm ein einfaches Feldbett, das er sogar auf seinen Reisen mit sich nahm. Das Bett bestand aus einem eisernen Gestelle, einer Matratze und einigen wollenen Decken. Von fr\u00fch bis sp\u00e4t sah man ihn gew\u00f6hnlich in der Uniform seines Garderegiments, in der er auch auf seinen Wunsch beigesetzt worden ist. Von seinen t\u00e4glich gebrauchten Kleidungsst\u00fccken konnte sich der Kaiser nur schwer trennen. So benutzte er z. B. auf seinen Spazierfahrten einen Mantel, der ihm schon mehr als 25 Jahre gedient hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Felde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser war Soldat mit Leib und Seele, und so oft seine Truppen ins Feld r\u00fcckten, war er ihr F\u00fchrer und teilte mit ihnen die M\u00fchen und Gefahren des Krieges. An Schlachttagen folgte er meist zu Pferde dem Gange der Ereignisse, und mehr als einmal geriet er dabei in Lebensgefahr. Besonders r\u00fchrend war seine Teilnahme f\u00fcr die Verwundeten. Sehr oft besuchte er die Lazarette, erkundigte sich genau bei den Kranken, ob es ihnen auch nicht an Pflege und Erquickung fehle, ging von Bett zu Bett und sprach in freundlichster Weise mit jedem einige Worte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pflichttreue.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von fr\u00fch bis sp\u00e4t war der Kaiser unausgesetzt t\u00e4tig. Mit der gr\u00f6\u00dften Gewissenhaftigkeit erledigte er alle Regierungsgesch\u00e4fte, und nur wenige Stunden waren der Erholung gewidmet. Selbst im h\u00f6chsten Alter g\u00f6nnte er sich noch keine Ruhe. Einmal bat ihn sein Leibarzt recht dringend, des schlechten Wetters wegen doch der angesetzten Parade nicht beizuwohnen, da sonst das Schlimmste zu bef\u00fcrchten sei. \u201eDann sterbe ich wenigstens im Dienste&#8220;, sagte der Kaiser ruhig und ritt munter zum Tore hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tod.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 9. M\u00e4rz 1888 starb Kaiser Wilhelm im Alter von fast 91 Jahren. Noch wenige Tage vorher hatte er die Regierungsgesch\u00e4fte in gewohnter Weise erledigt. Selbst am Tage vor seinem Tode noch vollzog er mit zitternden H\u00e4nden eine Unterschrift &#8211; die letzte in seinem Leben &#8211; die darum auch als teures Andenken aufbewahrt wird. Eine Erk\u00e4ltung warf ihn auf das Kranken- und Sterbebett. Langsam, wie ein verl\u00f6schendes Licht, schwanden seine Kr\u00e4fte dahin. Ihm zur Seite sa\u00df die Kaiserin, seine Hand fest in der ihrigen haltend. Auch der Prinz Wilhelm und die \u00fcbrigen Mitglieder der k\u00f6niglichen Familie, sowie Bismarck umstanden das Sterbebett. Nur der Kronprinz weilte fern in Italien, um daselbst Heilung von seinem schweren Halsleiden zu suchen. \u201eAch, k\u00f6nnte ich doch Fritz nur noch einmal in die Arme schlie\u00dfen!\u201cseufzte der sterbende Vater. Unter Trostspr\u00fcchen des Hofpredigers nahte die Todesstunde. Als ihn seine Tochter Luise, Gro\u00dfherzogin von Baden, fragte:\u201eBist du m\u00fcde, Vater?\u201c entgegnet er fl\u00fcsternd: \u201eIch habe jetzt keine Zeit, m\u00fcde zu sein!\u201c Gegen 8\u00bd Uhr morgens nahm das Antlitz des Sterbenden einen \u00fcberaus friedlichen Ausdruck an. Noch einmal \u00f6ffnete der Kaiser die Augen und blickte mild auf die um ihn knieenden Lieben &#8211; und sanft ging seine Seele zur ewigen Ruhe ein. Acht Tage sp\u00e4ter wurde er, wie er gew\u00fcnscht hatte, im Mausoleum zu Charlottenburg neben seiner von ihm so sehr geliebten Mutter beigesetzt. Was wir an ihm verloren, hat sein Sohn und Nachfolger so sch\u00f6n ausgesprochen, wenn er in seinem Aufruf an sein Volk sagt: \u201eIn ihm verlor Preu\u00dfens Volk seinen ruhmgekr\u00f6nten K\u00f6nig, <strong>die deutsche Nation den Gr\u00fcnder ihrer Einigung,<\/strong> das wiedererstandene Reich seinen ersten Kaiser.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>c) Kaiserin<\/strong> <strong>Augusta, die Samariterin auf dem<\/strong> <strong>Throne.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihre Barmherzigkeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kaiserin Augusta war wie eine echte Landesmutter stets darauf bedacht, Not und Elend zu mildern. In den schweren Kriegszeiten war ihre F\u00fcrsorge besonders den Verwundeten und Kranken gewidmet. \u201eSie m\u00f6chte am liebsten\u201c, sagte einmal der K\u00f6nig von ihr, \u201ejeden verwundeten Soldaten in ein Himmelbett gelegt haben.\u201d Das von ihr begr\u00fcndete Augusta-Hospital wurde gerade 1870 fertig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Kranke, der darin Aufnahme fand, war ein Lehrer aus Schlesien. Die K\u00f6nigin besuchte ihn t\u00e4glich und brachte ihm jedesmal eine duftende Rose mit. Von Zeit zu Zeit lie\u00df sie ihm auch sein Krankenzimmer mit Rosen ausschm\u00fccken. Nach Wochen erlag der Arme seinem Leiden, das er mit vieler Geduld getragen hatte. Bald war f\u00fcr die vielen Kranken und Verwundeten kein Raum mehr im Augusta-Hospital. Es mu\u00dften auf dem Tempelhofer Felde gro\u00dfe Baracken-Lazarette erbaut werden. Trotz der grimmigsten K\u00e4lte besuchte sie diese sehr oft, ging von Bett zu Bett und erkundigte sich bei jedem, ob ihm nichts an seiner Pflege fehle. F\u00fcr den von ihr begr\u00fcndeten \u201eVaterl\u00e4ndischen Frauenverein\u201c n\u00e4hte sie des Abends mit ihren Hofdamen Verbandzeug. Als die K\u00e4lte immer heftiger wurde, bat sie die Pflegerinnen in den Baracken, doch ja den M\u00e4nnern an Mut nicht nachzustehen. Sie selbst war im h\u00f6chsten Grade anspruchslos. Wenn im Lazarett irgendwo Gottesdienst war, so setzte sie sich mitten unter die Soldaten. In der K\u00fcche nahm sie oft mit einem Holzschemel f\u00fcrlieb. Stets kostete sie das f\u00fcr die Verwundeten gekochte Essen oder den Kaffee, lobte oder tadelte, je nachdem es not war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihr Tod.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten Lebensjahre brachten der Kaiserin viel Kummer und Tr\u00fcbsal. Kurz nacheinander sah sie den Gatten und den einzigen Sohn abscheiden. Am 7. Januar 1890 starb Kaiserin Augusta. Im Mausoleum zu Charlottenburg hat sie an der Seite ihres hohen Gemahls ihre letzte Ruhest\u00e4tte gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>d) Bismarck und Moltke \u2013 zwei treue Diener des K\u00f6nigs.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcrst Bismarck.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin treuer, deutscher Diener Kaiser Wilhelms I.&#8220; war der F\u00fcrst Bismarck. Als er am 1. April 1815 zu Sch\u00f6nhausen a. d. Elbe geboren wurde, hatte in Frankreich eben Napoleons Herrschaft der \u201ehundert Tage\u201c begonnen, die in der Schlacht bei Belle Alliance wieder zusammenbrach. Der Wiener Kongre\u00df war noch daran, die Verh\u00e4ltnisse in Europa zu ordnen. Er gab Deutschland weder den verdienten L\u00e4nderzuwachs noch ein starkes Oberhaupt. Der ohnm\u00e4chtige Frankfurter \u201eBundestag&#8220; trat an die Spitze des vielgestaltigen deutschen Staatenbundes. So waren, als das Kn\u00e4blein noch in der Wiege lag, schon die Ziele seines sp\u00e4teren Wirkens gegeben. Nach Vollendung seiner juristischen Studien verwaltete Bismarck zwei G\u00fcter seines Vaters in Pommern. In den Jahren 1848 und 1849 trat Bismarck zum ersten mal \u00f6ffentlich hervor und lenkte durch seine unentwegte K\u00f6nigstreue, seinen Mut und seine schneidige Schlagfertigkeit im Reden die Augen der Freunde wie der Gegner auf sich. Der K\u00f6nig schickte darum den rechten Mann, als er Bismarck zum Bundestagsgesandten in Frankfurt machte. Geschickt und tatkr\u00e4ftig wu\u00dfte dieser in Frankfurt Preu\u00dfens Stellung zu wahren. Von der Zeit an stand es bei ihm fest: Wenn aus Deutschland etwas werden sollte, so mu\u00dfte \u00d6sterreich, das f\u00fcr deutsche Gr\u00f6\u00dfe kein Verst\u00e4ndnis zeigte, aus Deutschland ausscheiden, und Preu\u00dfen mu\u00dfte an <strong>die Spitze treten.<\/strong> Als Gesandter in Petersburg gelang es ihm, den Kaiser von Ru\u00dfland f\u00fcr Preu\u00dfen freundlich zu stimmen, und als Gesandter in Paris lernte er Napoleon III. genau kennen. 1862 berief K\u00f6nig Wilhelm I. Bismarck nach Berlin zur\u00fcck und \u00fcbertrug ihm die Leitung seines Ministeriums. Von nun an war er der erste Ratgeber des K\u00f6nigs, und sein Verdienst ist es haupts\u00e4chlich, da\u00df Preu\u00dfen die erste Macht Deutschlands geworden ist. (1866.) Ihm haben wir es ferner <strong>zu danken<\/strong>, da\u00df (1871) <strong>Deutschland<\/strong> <strong>sich einte<\/strong> und in Wilhelm seinen ersten Kaiser erhielt. Er hat dann als Reichskanzler die Geschicke Deutschlands bis 1890 gelenkt. In diesem Jahre wurde er von Kaiser Wilhelm II. aus seinem Amte entlassen, und seitdem lebte er bis zu seinem Tode auf seiner Besitzung in Friedrichsruh, hochverehrt vom deutschen Volke. Er starb 1898, 83 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Graf Moltke.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er wurde im Jahre 1800 in Parchim in Mecklenburg geboren. Er trat zuerst als Offizier in die d\u00e4nische Armee ein, verlie\u00df diese aber nach drei Jahren wieder und wurde preu\u00dfischer Offizier. Durch Flei\u00df und T\u00fcchtigkeit gelangte er nach und nach auf den h\u00f6chsten milit\u00e4rischen Posten: er wurde Chef (Vorsteher) des Generalstabes. In dieser Stellung hat er die Kriegspl\u00e4ne f\u00fcr die Feldz\u00fcge von1866 und 1870 ausgearbeitet und darin soviel Geschick bewiesen, da\u00df er f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften \u201eSchlachtendenker\u201dder ganzen Welt galt. Als nach der Schlacht bei Sedan sein Neffe ihm mit Entz\u00fccken zurief: \u201eAber Onkel, das hast du wirklich gut gemacht\u201c, entgegnete er in seiner bescheidenen Weise: \u201eJa, es war ziemlich gut abgepa\u00dft.\u201c An Siegen und an Ehren reich, kehrte er mit seinem Kaiser nach Deutschland zur\u00fcck. Dieser ernannte ihn zum Generalfeldmarschall und \u00fcberh\u00e4ufte ihn mit Ehren und Geschenken. Trotz aller Ehren aber blieb Moltke ein sehr bescheidener Mann. Von seinen Taten h\u00f6rte er nicht gern reden. Er selbst sprach auch wenig, weshalb man ihn wohl den \u201egro\u00dfen Schweiger\u201d genannt hat. Im Winter wohnte er in Berlin, im Sommer auf seinem Gute Kreisau bei Schweidnitz. In seinem Park sah man ihn oft, einfach wie einen G\u00e4rtner gekleidet, mit der Baums\u00e4ge und Baumschere Zweige abs\u00e4gen und B\u00e4ume beschneiden. 1891 entschlief er &#8211; sanft und ohne jede Krankheit &#8211; in Berlin. Sein Begr\u00e4bnis war f\u00fcrstlich. Selbst der Kaiser folgte seinem Sarge bis zum Bahnhofe. Die Leiche wurde in Kreisau beigesetzt.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-c541422e\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-07e36a03 gb-button-text\" href=\"https:\/\/forum.bayern.ewigerbund.org\/viewtopic.php?p=863#p863\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser Beitrag hat dir gefallen? Hier kommentieren.<\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"gb-container gb-container-8b22736d\">\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-deutsche-einheit-dritter-theil\/\">&lt;&lt; Die Deutsche Einheit. Dritter Theil.<\/a><\/p>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"gb-container gb-container-127b6ea9\">\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-deutsche-einheit-erster-theil\/\">Von vorne beginnen. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Quelle: Bayerisches Realienbuch. Hans Reinlein. Seiten 123-142.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frei nach Hans Reinlein. Festigung der Deutschen Einheit. I. Der deutsche Kaiser Wilhelm I. a) Seine Friedensarbeit. In der nun folgenden Friedenszeit haben Kaiser Wilhelm und seine treuen Diener an dem weiteren Ausbau des Reiches gearbeitet und auf manchen Gebieten die Einheit hergestellt. Die Wehreinheit. \u201eUns aber und unseren Nachfolgern in der Kaiserkrone wolle Gott &#8230; <a title=\"1861-1888. Die Deutsche Einheit. 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