{"id":1237,"date":"2022-10-22T18:52:47","date_gmt":"2022-10-22T16:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1237"},"modified":"2023-07-20T01:42:35","modified_gmt":"2023-07-19T23:42:35","slug":"die-deutsche-einheit-zweiter-theil","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-deutsche-einheit-zweiter-theil\/","title":{"rendered":"1861-1888. Die Deutsche Einheit. Zweiter Teil."},"content":{"rendered":"\n<p>Frei nach Dr. Hans Reinlein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Deutsche Bruderkrieg<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>I. Wilhelm I. 1861-1888.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>a) Wilhelm als Prinz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jugend.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wilhelm wurde am 22. M\u00e4rz 1797 geboren. In seinen Knabenjahren war der Prinz sehr schw\u00e4chlich; seine Mutter Luise hatte oft gro\u00dfe Sorge um ihn. Die Flucht von K\u00f6nigsberg nach Memel 1807 mitten im kalten Winter hatte seine Gesundheit so sehr angegriffen, da\u00df er noch lange Zeit nachher das Bett h\u00fcten mu\u00dfte. Im Alter von 13 Jahren raubte ihm der Tod die geliebte Mutter; das ersch\u00fctterte ihn tief. Noch als Greis ehrte er ihr Andenken bei jeder Gelegenheit. Als sein Vater 1813 mit dem Kronprinzen gegen die Franzosen ins Feld r\u00fcckte, da w\u00e4re er gar zu gern mitgegangen, aber der K\u00f6nig sagte:\u201eDu bist ja so schw\u00e4chlich! Du kannst nicht mit!\u201c Der Prinz mu\u00dfte sich f\u00fcgen und blieb zu Hause. Nach der Schlacht bei Leipzig besuchte er seinen Vater im Felde. Alle seine Kameraden waren inzwischen ausger\u00fcckt. Das schmerzte ihn. Der K\u00f6nig bemerkte es und sagte: \u201eAuch du sollst avancieren.\u201c \u201eAber wie kann ich mit Ehren avancieren,\u201c entgegnete der Prinz, \u201eda ich hinter dem Ofen gesessen, w\u00e4hrend mein Regiment k\u00e4mpfte?&#8220;Kurze Zeit darauf erhielt er Erlaubnis, mit in den Krieg zu ziehen. Er schlo\u00df sich an Bl\u00fccher an und r\u00fcckte mit ihm in der Neujahrsnacht von 1813-14 \u00fcber den Rhein. \u00dcberall bewies er seinen Mut und seine Unerschrockenheit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als Soldat mit Familienleben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Befreiungskriegen widmete sich der Prinz ausschlie\u00dflich seinen Soldatenpflichten, und als \u201eerster Soldat\u201d des K\u00f6nigs leuchtete er als ein edles Beispiel treuer Pflichterf\u00fcllung bald allen voran. Im Jahre 1829 verm\u00e4hlte er sich mit der Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar. In stiller Einfachheit verlebte das prinzliche Paar seine ersten Jahre meistens in Potsdam auf dem Schlosse Babelsberg. W\u00e4hrend der Prinz seinen Dienst versah, widmete sich die Prinzessin ganz der Erziehung ihrer beiden Kinder, des nachmaligen Kaisers Friedrich III. und der Prinzessin Luise (jetzt Gro\u00dfherzogin von Baden). Als 1848 in Berlin der Aufruhr wogte, da richtete sich der Ha\u00df besonders gegen das Milit\u00e4r und den, der die eigentliche Seele der Armee war, den Prinzen Wilhelm. Der K\u00f6nig riet ihm daher, auf einige Zeit nach England zu gehen. Der Prinz folgte diesem Rate. Bald nach seiner R\u00fcckkehr \u00fcbertrug ihm der K\u00f6nig den Oberbefehl \u00fcber die Armee, die mit den Reichstruppen die Ruhe in dem aufr\u00fchrerischen Baden wieder herstellen sollte. In sechs Wochen hatte der Prinz die Aufgabe gel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>b) Wilhelm als K\u00f6nig (1861-1888).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kr\u00f6nung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tode seines kinderlosen Bruders Friedrich Wilhelms IV. lie\u00df sich Wilhelm in K\u00f6nigsberg zum K\u00f6nige kr\u00f6nen. Unter ihm erf\u00fcllte sich endlich, was des Volkes \u201eWunsch und Sehnen&#8220; war. Im Verein mit willensstarken M\u00e4nnern wie Bismarck, Roon und Moltke wurde endlich das Deutsche Reich unter einem Kaiser wieder geeint (1871).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sorge f\u00fcr das Heer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig sah ein, da\u00df Preu\u00dfen nur mit Hilfe einer starken Armee eine achtunggebietende Stelle einnehmen k\u00f6nne. Die vorhandene gen\u00fcgte ihm aber nicht. Er war der Ansicht, da\u00df sie nicht nur vergr\u00f6\u00dfert werden m\u00fcsse, sondern auch einer Verbesserung dringend bed\u00fcrftig sei. Vor allem war es ihm um allgemeine Durchf\u00fchrung der Wehrpflicht, um Innehaltung einer dreij\u00e4hrigen Dienstzeit und Verk\u00fcrzung der Landwehrpflicht zu tun. Bei dieser Neubildung des Heeres fand er an seinem Kriegsminister von Roon und dem Leiter des Generalstabes von Moltke vorz\u00fcgliche Berater. Da aber diese geplante Neubildung der Armee bedeutende Kosten verursachte, so wollte der Landtag die erforderlichen Geldmittel dazu nicht bewilligen. Jetzt berief der K\u00f6nig den bisherigen Gesandten in Paris, von Bismarck-Sch\u00f6nhausen, zum Ministerpr\u00e4sidenten. Dieser erkl\u00e4rte, da\u00df die deutsche Frage nicht durch Reden, sondern nur durch Blut und Eisen gel\u00f6st werden k\u00f6nne. Deshalb aber m\u00fc\u00dfte jeder Vaterlandsfreund auch das Mittel zu diesem Zweck, die Neubildung der Armee, guthei\u00dfen. Da er aber kein Verst\u00e4ndnis bei den Abgeordneten fand, so wurde die Umgestaltung des Heeres schlie\u00dflich ohne Zustimmung des Landtags durchgef\u00fchrt. Bismarck hoffte, da\u00df die Zukunft ihm recht geben w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>c) Der Deutsch-D\u00e4nische Krieg 1864.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herzogt\u00fcmer Schleswig und Holstein hatten fr\u00fcher ein eigenes Herrscherhaus. Als dieses aber im 15. Jahrhundert ausstarb, w\u00e4hlten sich die Schleswig-Holsteiner den K\u00f6nig von D\u00e4nemark zu ihrem Herzoge. Er mu\u00dfte ihnen in einem Vertrage die Zusicherung geben, da\u00df die Herzogt\u00fcmer niemals D\u00e4nemark einverleibt werden sollten. Als aber 1863 ein neuer K\u00f6nig den d\u00e4nischen Thron bestieg, erkl\u00e4rte er Schleswig f\u00fcr eine d\u00e4nische Provinz und strebte immer mehr dahin, deutsche Sprache und deutsches Wesen aus Schleswig zu verdr\u00e4ngen. Damit war jedoch der Deutsche Bund nicht einverstanden und die beiden Gro\u00dfm\u00e4chte desselben, \u00d6sterreich und Preu\u00dfen, schickten unter dem Generalfeldmarschall Wrangel ein Heer in die Herzogt\u00fcmer, die Freiheit der Schleswiger zu erk\u00e4mpfen. Nach mehreren Mi\u00dferfolgen zogen sich die D\u00e4nen nach den D\u00fcppeler Schanzen zur\u00fcck. Diese wurden mit der gr\u00f6\u00dften Tapferkeit und Todesverachtung von den Preu\u00dfen gest\u00fcrmt. Mit dem Rest ihres Heeres zogen sich die D\u00e4nen auf die Insel Alsen zur\u00fcck. Nach k\u00fchnem \u00dcbergang \u00fcber den schmalen Meeresarm, der diese Insel vom Festlande trennt, eroberten die Preu\u00dfen Alsen und entschieden damit den endg\u00fcltigen Sieg \u00fcber die D\u00e4nen. Im Frieden zu Wien trat D\u00e4nemark die beiden Herzogt\u00fcmer Schleswig und Holstein an \u00d6sterreich und Preu\u00dfen ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>d) Der Deutsche Krieg 1866.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ursache.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herzogt\u00fcmer Schleswig und Holstein wurden anf\u00e4nglich von \u00d6sterreich und Preu\u00dfen gemeinsam verwaltet. Es kam jedoch bald zu Streitigkeiten, und es gelang nicht mehr eine Einigung zwischen den beiden deutschen Gro\u00dfm\u00e4chten herbeizuf\u00fchren. So kam es zum deutschen Bruderkriege von 1866. Der Bundestag in Frankfurt beschlo\u00df mit neun gegen f\u00fcnf Stimmen den Krieg gegen Preu\u00dfen. Sofort traten Preu\u00dfen und die sich ihm anschlie\u00dfenden Staaten (Mecklenburg, Oldenburg, Braunschweig, u.a) vom Deutschen Bunde zur\u00fcck, der damit sein Ende erreichte. Noch einmal bot Preu\u00dfen seinen n\u00e4chsten Nachbarn (Sachsen, Hannover, Kurhessen und Nassau) den Frieden an, jedoch vergeblich. Drei Tage sp\u00e4ter waren diese L\u00e4nder von Preu\u00dfen besetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In B\u00f6hmen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00f6sterreichische Heer stand in B\u00f6hmen unter Benedek. Mit drei gro\u00dfen Armeen r\u00fcckten ihm die Preu\u00dfen entgegen. Die erste befehligte Prinz Friedrich Karl, die zweite der Kronprinz, die dritte oder Elbarmee General Herwarth von Bittenfeld. K\u00f6nig Wilhelm \u00fcbernahm den Oberbefehl \u00fcber das preu\u00dfische Heer; der Generalstabschef Moltke stand ihm zur Seite. K\u00fchn wurde die Grenze \u00fcberschritten und der Feind zur\u00fcck geworfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6niggr\u00e4tz 3. Juli 1866.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer Anh\u00f6he zwischen K\u00f6niggr\u00e4tz und Sadowa stand Benedek mit der Hauptarmee. Der K\u00f6nig erhielt am 2. Juli, abends um 11 Uhr, vom Prinzen Friedrich Karl die Nachricht, da\u00df er den Feind ganz nahe vor sich habe. Sofort ward beschlossen, den Feind anzugreifen. Zun\u00e4chst begann Friedrich Karl allein den Angriff. Doch der Vormarsch ging sehr langsam. Der Boden war von dem Regen aufgeweicht, und die R\u00e4der der Gesch\u00fctze schnitten tief in den lehmigen Boden ein. Um 9 Uhr griff auch Herwarth von Bittenfeld mit ein. Die Geschosse der an Zahl weit \u00fcberlegenen Feinde richteten viel Unheil an, aber die Tapferen wichen nicht zur\u00fcck. Sechs Stunden lang hielt Fransecky mit seinem Korps gegen eine dreifache \u00dcbermacht im Walde vor Sadowa stand. Als er dann doch bis auf das Dorf zur\u00fcckweichen mu\u00dfte, rief er aus:\u201eNicht weiter zur\u00fcck, hier sterben wir!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Schon um 8 Uhr erschien der K\u00f6nig auf dem Schlachtfelde. Sofort \u00fcbernahm er den Oberbefehl. Ruhig und majest\u00e4tisch sitzt er auf seinem schwarzen Streitrosse, ihm zur Seite reiten Bismarck, Moltke, Roon. Unverwandt ist sein Blick auf die Schlachtreihen gerichtet. Dicht neben ihm schlagen Granaten in die Erde, aber er merkt nicht die Gefahr, in der er schwebt. Da reitet Bismarck an ihn heran und bittet ihn dringend, sich nicht so gro\u00dfer Gefahr auszusetzen. Freundlich entgegnet er: \u201eWie kann ich davonreiten, wenn meine brave Armee im Feuer steht!&#8220; Um 2 Uhr stiegen in \u00f6stlicher Richtung kleine Rauchwolken auf. Der Kronprinz war eingetroffen und hatte sofort den Feind angegriffen. Jetzt konnten sich die \u00d6sterreicher nicht lange mehr halten. Immer mehr wurden sie zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, und bald begannen sie zu fliehen. Um 4 Uhr stellte sich der K\u00f6nig selbst an die Spitze der Reiterei und leitete die Verfolgung. Am Abend traf er den Kronprinzen auf dem Schlachtfelde und schm\u00fcckte ihn mit dem Orden pour le m\u00e9rite. An die K\u00f6nigin sandte er folgende Depesche: \u201eEinen vollst\u00e4ndigen Sieg \u00fcber die \u00f6sterreichische Armee haben wir heute in einer achtst\u00fcndigen Schlacht erfochten. Ich preise Gott f\u00fcr seine Gnade. Der Gouverneur soll Viktoria schie\u00dfen.\u201c Nun ging es gerade auf Wien los. Bald war das Heer nur noch 20 km davon entfernt; die Wiener konnten vom Stephansturm aus schon die preu\u00dfischen Wachtfeuer sehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Langensalza.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend so der Hauptschlag gegen \u00d6sterreich in B\u00f6hmen gef\u00fchrt wurde, entbrannte gleichzeitig ein Krieg im Westen Deutschlands. Bald nach erfolgter Kriegserkl\u00e4rung r\u00fcckte der blinde K\u00f6nig Georg von Hannover mit seiner Armee nach S\u00fcden, um sich mit den Bayern und W\u00fcrttembergern zu vereinigen. Ein preu\u00dfisches Heer suchte ihn aufzuhalten. Es kam zu einem Gefecht bei Langensalza (27. Juni). Die Hannoveraner siegten; dennoch mu\u00dften sie sich am folgenden Tage ergeben, da sie von allen Seiten von einem nachfolgenden preu\u00dfischen Heere eingeschlossen wurden. Die hannoverschen Soldaten entlie\u00df man in die Heimat; der K\u00f6nig Georg aber begab sich nach Wien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maifeldzug.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gegen die \u00fcbrigen Verb\u00fcndeten \u00d6sterreichs, die Bayern, W\u00fcrttemberger, Badener und Hessen r\u00fcckte Vogel von Falckenstein mit einer Armee heran. Er besiegte die Bayern bei Kissingen und besetzte dann die alte Bundesstadt Frankfurt, sp\u00e4ter auch Nassau und Oberhessen. Als er darauf nach B\u00f6hmen gerufen wurde, \u00fcbernahm General von Manteuffel den Oberbefehl und besiegte die s\u00fcddeutschen Truppen in hei\u00dfen Gefechten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Friede.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt sah sich der Kaiser von \u00d6sterreich gen\u00f6tigt, um Waffenstillstand zu bitten. Am 23. August kam der Friede zu Prag zustande. Darin wurde festgesetzt, da\u00df Schleswig-Holstein, Hannover, Kurhessen, Nassau und Frankfurt a. M. an Preu\u00dfen fallen sollten. \u00d6sterreich mu\u00dfte aus dem Deutschen Bunde ausscheiden. Preu\u00dfen errichtete nun den Norddeutschen Bund, in welchem es die F\u00fchrung \u00fcbernahm. Die F\u00fcrsten und freien St\u00e4dte waren durch Gesandte im Bundesrat vertreten und das Volk durch seine gew\u00e4hlten Abgeordneten im Reichstage. Bundesrat und Reichstag berieten die Gesetze. Die Regierungsgesch\u00e4fte leitete der Bundeskanzler Graf Bismarck. Heer, Flotte, sowie Zoll-, Post- und Telegraphenwesen waren gemeinsame Angelegenheiten des Bundes. Auf der Grundlage des Norddeutschen Bundes ist dann sp\u00e4ter das Deutsche Reich aufgebaut worden. Der Norddeutsche Bund schlo\u00df mit den s\u00fcddeutschen Staaten ein geheimes Schutz- und Trutzb\u00fcndnis, demzufolge der K\u00f6nig von Preu\u00dfen f\u00fcr den Fall eines Krieges den Oberbefehl auch \u00fcber alle Truppen der s\u00fcddeutschen Staaten erhielt.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-e4221b45\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-de340ccc gb-button-text\" href=\"https:\/\/forum.bayern.ewigerbund.org\/viewtopic.php?p=865#p865\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser Beitrag hat dir gefallen? Hier kommentieren.<\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-deutsche-einheit-erster-theil\/\">&lt;&lt; Die Deutsche Einheit. Erster Theil.<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/die-deutsche-einheit-dritter-theil\/\">Die Deutsche Einheit. Dritter Theil. &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Quelle: Bayerisches Realienbuch. Hans Reinlein. Seiten 123-142.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frei nach Dr. Hans Reinlein. Der Deutsche Bruderkrieg. I. Wilhelm I. 1861-1888. a) Wilhelm als Prinz. Jugend. Wilhelm wurde am 22. M\u00e4rz 1797 geboren. In seinen Knabenjahren war der Prinz sehr schw\u00e4chlich; seine Mutter Luise hatte oft gro\u00dfe Sorge um ihn. Die Flucht von K\u00f6nigsberg nach Memel 1807 mitten im kalten Winter hatte seine Gesundheit &#8230; <a title=\"1861-1888. Die Deutsche Einheit. 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