{"id":1135,"date":"2022-09-25T22:22:09","date_gmt":"2022-09-25T20:22:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1135"},"modified":"2023-07-20T01:00:01","modified_gmt":"2023-07-19T23:00:01","slug":"bayern-unter-ferdinand-maria","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/bayern-unter-ferdinand-maria\/","title":{"rendered":"1651-1679. Bayern unter Ferdinand Maria."},"content":{"rendered":"\n<p>Da bei dem Tode<a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/kurfuerst-maximilian-i-von-bayern\/\"> Maximilians I.<\/a> sein \u00e4lterer Sohn, Ferdinand Maria (1651-1679), erst f\u00fcnfzehn Jahre z\u00e4hlte, so \u00fcbernahmen die Kurf\u00fcrstin-Mutter Anna und Albrecht VI., ein Bruder des verlebten <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/kurfuerst-maximilian-i-von-bayern\/\">Kurf\u00fcrsten Maximilian<\/a>, die Regentschaft. S\u00e4mmtliche R\u00e4the, die dem Vater gedient, der Minister Graf von Kurz, die Kanzler Johann H\u00f6rwart und Johann Adlzreiter (der Herausgeber der von dem Jesuiten Berveaux verfa\u00dften Geschichte von Bayern), der Hofkammer-Pr\u00e4sident Freiherr von Haslang und die geheimen R\u00e4the Johann Mandel und Georg Dechsle u.a. wurden f\u00fcr die Regierung des Sohnes beibehalten; auch ward dem jungen Kurf\u00fcrsten die von seinem Vater erkorne Henriette Adelheid, des Herzogs Victor Amadeus I. von Savoyen Tochter *), als Gemahlin zugef\u00fchrt (22. Juni 1652) und seinem Bruder Max Philipp, wie es der Vater verordnet hatte, die Landgrafschaft Leuchtenberg gegeben (1653) **).<br><br>*) Mit ihr kamen mehrere italienische und franz\u00f6sische Adelsfamilien (Adelheids Mutter Christina war eine Tochter des K\u00f6nigs Heinrich IV. von Frankreich) nach M\u00fcnchen, z. B. die Familie Montgelas, Rambaldi, La Perouse u. a.<br>**) Maximilian Philipp, der sich am 24. Mai 1668 mit Mauritia Febronia, Herzogs Friedrich Mauritius von Bouillon Tochter, verm\u00e4hlte, residierte sp\u00e4ter in dem von ihm 1687 erkauften Markte T\u00fcrtheim bei Mindelheim, wo er den Kapuzinern 1683 ein Kloster gebaut hatte. Nach seinem am 20. Mai 1705 erfolgten kinderlosen Ableben fiel die Landgrafschaft Leuchtenberg wieder an Bayern. Seine Witwe Mauritia Febronia (\u2020 20. Juni 1706) stiftete gem\u00e4\u00df \u00dcbereinkunft mit ihrem Gemahl durch letztwillige Verf\u00fcgung vom 20. September 1705 in M\u00fcnchen ein Kloster f\u00fcr Carmeliterinnen, dessen Bau erst 1711-1714, gleichzeitig mit dem Bau der nebenanstehenden Dreifaltigkeitskirche, zur Ausf\u00fchrung kam. Bei der S\u00e4cularisation im Jahre 1802 wurde das Klostergeb\u00e4ude an das kurf\u00fcrstliche Pfand- und Leihhaus verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1654 wurde der Prinz vollj\u00e4hrig und \u00fcbernahm die Regierung selbst. Nach dem Ableben des Kaisers Ferdinand III. (\u2020 1657) bekam er Streit mit dem Kurf\u00fcrsten Karl Ludwig von der Pfalz, welcher das Reichsvikariat f\u00fcr sich beanspruchte, weil, wie er behauptete, dieses nicht mit der an <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/kurfuerst-maximilian-i-von-bayern\/\">Maximilian von Bayern<\/a> \u00fcbergegangenen alten Kurw\u00fcrde, sondern mit der Pfalzgrafschaft verbunden sei. Als dieser zur Vertheidigung seines pr\u00e4tendierten Rechtes R\u00fcstungen vornahm, wendete sich Ferdinand Maria an K\u00f6nig Leopold, des verstorbenen Kaisers Ferdinand III. Sohn, versprach ihm seine Stimme bei der bevorstehenden Kaiserwahl und erhielt daf\u00fcr Hilfe gegen Karl Ludwig von der Pfalz zugesichert (12. Januar 1658). Bald darauf suchte <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-xiv-von-frankreich\/\">K\u00f6nig Ludwig XIV. von Frankreich<\/a> (1643-1715) den Kurf\u00fcrsten Ferdinand Maria zur Annahme der deutschen Kaiserkrone zu bewegen und schickte zu diesem Zwecke den kurk\u00f6lnischen Gesandten zu Frankfurt, den Grafen Franz Egon von F\u00fcrstenberg, und den Marschall Grammont nach M\u00fcnchen. Hier kam es am Hofe unter den Gliedern des kurf\u00fcrstlichen Hauses zu einem lebhaften Kampfe. Des Kurf\u00fcrsten Gemahlin Adelheid, geblendet durch den Glanz einer Kaiserkrone, rieth im franz\u00f6sischen Sinne, die Kurf\u00fcrstin-Mutter Anna, eine Tochter des Kaisers Ferdinand III., mahnte von der Annahme der Kaiserkrone ab und traf hierin mit den R\u00e4then ihres Sohnes zusammen. Ferdinand Maria entschied sich f\u00fcr Ablehnung der Kaiserw\u00fcrde und ging nicht in Person zur Wahlverhandlung nach Frankfurt (1658), sondern trug seinem Abgeordneten, dem Rathe Georg Dechsle auf, seine Stimme dem Sohne des Kaisers Ferdinand, dem Erzherzoge Leopold, zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor man in Frankfurt zur Wahl schritt, trug Rath Dechsle den versammelten Kurf\u00fcrsten den Streit seines Herrn mit dem Kurf\u00fcrsten Karl Ludwig von der Rheinpfalz wegen des Reichsvikariates zur Entscheidung vor und nahm sich dabei der Rechte seines Gebieters mit solcher W\u00e4rme an, da\u00df ihm der hier\u00fcber aufgebrachte Kurf\u00fcrst Karl Ludwig ein volles Tintenfa\u00df an den Kopf warf. Die Versammlung entschied, da\u00df k\u00fcnftig das Reichsvikariat zwischen Bayern und Pfalz wechseln solle, und w\u00e4hlte am 28. Juni 1658 den Erzherzog Leopold zum Kaiser (1658-1705). So blieb Ferdinand Maria mit \u00d6sterreich in Frieden und bewahrte denselben f\u00fcr sein Land sowohl in dem Kriege, den 1661 \u00d6sterreich mit den T\u00fcrken f\u00fchrte, als auch in jenem, der 1667 zwischen Frankreich und Spanien ausbrach.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Segen des Friedens benutzte Ferdinand Maria zur Heilung der Wunden, die der drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg seinem Lande geschlagen hatte. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die neu erworbene Oberpfalz gerichtet, wo die von dem rheinischen Pfalzgrafen gegebenen Einrichtungen von den bayerischen vielfach abwichen. Zur Beseitigung dieser Ungleichheit wurde 1657 in der Oberpfalz ein neues Landrecht eingef\u00fchrt und die Leitung der Gesch\u00e4fte einem Vicedom in Amberg anvertraut; auch wurden die Grenzen dieser Provinz gegen das Gebiet der Reichsstadt N\u00fcrnberg berichtigt und die Veste Rothenberg mit Schnaittach, welche (1478) f\u00fcnf und vierzig meist fr\u00e4nkische Adelige von dem Pfalzgrafen Otto I. von Neumarkt gekauft hatten, von den Erben dieser Geschlechter, den sogenannten Ganerben (von dem alten Worte gan d. i. gemein und Erben, also \u201egemeinschaftliche Erben\u201d) um 200.000 Gulden (1661 und 1663) eingel\u00f6st, wozu sp\u00e4ter (1698) noch 165.000 Gulden nachbezahlt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr seine Anh\u00e4nglichkeit an die Kirche Iegte Ferdinand Maria viele sprechende Beweise an den Tag. Im Jahre 1654 stiftete er zu Burghausen ein Kapuzinerkloster und zu Alt\u00f6tting ein Kloster f\u00fcr Franziskaner. Zu M\u00fcnchen stellte er (1654-1659) f\u00fcr die unbeschuhten Carmeliter ein Kloster und eine Kirche zu Ehren des hI. Nikolaus her, wie er sein Vater vor der Schlacht am wei\u00dfen Berge bei Prag dem obersten Vorsteher dieser M\u00f6nche, dem Pater Dominicus de Jesu Maria, versprochen hatte. Im Jahre 1669 stellte er die von den reformierten Pfalzgrafen aufgehobenen oberpf\u00e4lzischen Kl\u00f6ster (Waldsassen, Reichenbach, Ensdorf, Weissenohe, Michelfeld, Walterbach, Speinshart und Sch\u00f6nthal) wieder her und verzichtete zugleich auf die Eink\u00fcnfte, die er gleich seinem Vater aus diesen Kl\u00f6stern mit Roms Erlaubni\u00df bezogen hatte. Dem von ihm und seiner Gemahlin Adelheid (1659) abgelegten Gel\u00fcbde zufolge, eine Kirche und ein Kloster zu bauen, wenn ihre Ehe mit Kindern gesegnet w\u00fcrde, baute er von 1669-1675 zu M\u00fcnchen den Theatinern ein ger\u00e4umiges Kloster und zu Ehren des hI. Cajetan eine prachtvolle Kirche, denn die Ehe war inzwischen mit drei S\u00f6hnen und zwei T\u00f6chtern begl\u00fcckt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1669 rief er den seit 1612 nicht mehr versammelten bayerischen Landtag nach M\u00fcnchen ein, berieth sich mit ihm \u00fcber die Tilgung der noch vorhandenen Schuldenlast und l\u00f6ste ihn dann f\u00fcr immer auf. An seine Stelle trat ein permanenter Landschafts-Ausschu\u00df von sogenannten Verordneten zu M\u00fcnchen, der die n\u00f6thigen Bewilligungen machte und sich selbst erg\u00e4nzte. Derselbe bestand aus vier Verordneten des Pr\u00e4latenstandes, aus acht Verordneten des Adels und aus vier Verordneten des B\u00fcrgerstandes. Durch weise Sparsamkeit und kluge Umsicht im Staatshaushalte erneuerte sich Bayerns Wohlstand und so konnte der kunstliebende Kurf\u00fcrst daran gehen, die Pracht seines Hofes zu verj\u00fcngen und etwas f\u00fcr die Hebung der K\u00fcnste zu thun. Seine Gemahlin Adelheid, voll Geschmack und Kunstsinn, machte sich die\u00df zum besondern Gesch\u00e4fte. Unter ihrer Leitung wurde der von ihrem Gemahle erbaute s\u00fcdliche Fl\u00fcgel der neuen Residenz nach italienischem Geschmacke eingerichtet und verziert, ein Opernhaus *) f\u00fcr italienische Gesangspiele (1658) aufgef\u00fchrt und das Schlo\u00df Nymphenburg (1663) zu bauen angefangen (erweitert unter Max Emanuel und Karl Albrecht). Die ruhigen Tage des f\u00fcrstlichen Ehepaars tr\u00fcbte noch am Ende ein Brand **), der beinahe die H\u00e4lfte der Residenz (den s\u00fcdlichen und \u00f6stlichen Fl\u00fcgel) mit vielen Kostbarkeiten und Kunstwerken in Asche legte (9. April 1674). Mit genauer Noth rettete Adelheid mit ihren Kindern und Kammerfrauen halbangekleidet durch einen Gang, der die Residenz mit dem Theatiner-Geb\u00e4ude verband, das Leben. Dieser Schrecken und die darauf folgende Nachricht von dem Tode ihres geliebten Bruders, Karl Emanuel von Savoyen, griffen die F\u00fcrstin so an, da\u00df sie am 18. M\u00e4rz 1676 starb. Mit ihrem Hinscheiden war f\u00fcr Ferdinand Maria die Welt ohne Freude. Er zog sich h\u00e4ufig nach Schlei\u00dfheim zur\u00fcck, wo Wilhelm V. die Wilhelmszelle mit acht Nebenzellen und einer Kapelle erbaut hatte, und verschied dort am 26. Mai 1679. Seine Leiche ward neben der seiner Gemahlin in der Gruft der Theatiner-Kirche beigesetzt, welche in der Folge alle bayerischen Regenten und ihre Familienglieder in sich aufnahm. Er hinterlie\u00df seinem Nachfolger eine gef\u00fcllte Schatzkammer, eine Armee von 20.000 Mann und mehrere mit Kriegsmaterial angef\u00fcllte Zeugh\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<p>*) Dieses Opernhaus, nach dem Muster des zu Vicenza stehenden erbaut, stand in der N\u00e4he der Salvatorskirche, dem westlichen Fl\u00fcgel des etwas sp\u00e4ter erbauten Theatinerklosters gegen\u00fcber. Als Kurf\u00fcrst Maximilian III. Joseph das neue Opernhaus an seiner Residenz erbauen lie\u00df, wurde das alte Opernhaus f\u00fcr deutsche Schauspiele bis zum Jahre 1802 verwendet, wo es abgebrochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>**) Fr\u00e4ulein La Perousa, erste Kammerfrau der Kurf\u00fcrstin, war im Bette bei einer brennenden Wachskerze eingeschlafen und erwachte erst, als die Bettumh\u00e4nge in hellen Flammen standen. Bei dieser Gelegenheit verbrannten alle Bildnisse der alten F\u00fcrsten von Bayern und ihrer Gemahlinen. Der Kurf\u00fcrst Ferdinand Maria, der sich eben zu Braunau aufhielt und durch Eilboten Nachricht von dem Brande bekam, eilte in einem ununterbrochenen Ritte nach M\u00fcnchen, fand aber nur mehr die rauchenden Tr\u00fcmmer des von ihm erbauten Fl\u00fcgels. Auf diesem Ritte soll sich der Kurf\u00fcrst eine Ruptur zugezogen haben, welches die Ursache seines fr\u00fchen Todes war.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-f1d00401\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-895037ed gb-button-text\" href=\"https:\/\/forum.bayern.ewigerbund.org\/viewtopic.php?t=337\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser Beitrag hat dir gefallen? Hier kommentieren.<\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Sattler, Maximilian Vincenz, 1849-1894, &#8222;Lehrbuch der bayerischen Geschichte&#8220; mit 50 Stamm- u. Regententafeln; statt e. neuen Aufl. d. Freudensprung&#8217;schen &#8222;Geschichte d. K\u00f6nigreiches Bayern&#8220;. M\u00fcnchen, 1868. J. Lindauer\u2019sche Buchhandlung (Sch\u00f6pping). Seiten 269-274.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da bei dem Tode Maximilians I. sein \u00e4lterer Sohn, Ferdinand Maria (1651-1679), erst f\u00fcnfzehn Jahre z\u00e4hlte, so \u00fcbernahmen die Kurf\u00fcrstin-Mutter Anna und Albrecht VI., ein Bruder des verlebten Kurf\u00fcrsten Maximilian, die Regentschaft. S\u00e4mmtliche R\u00e4the, die dem Vater gedient, der Minister Graf von Kurz, die Kanzler Johann H\u00f6rwart und Johann Adlzreiter (der Herausgeber der von dem &#8230; <a title=\"1651-1679. Bayern unter Ferdinand Maria.\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/bayern-unter-ferdinand-maria\/\" aria-label=\"Mehr zu 1651-1679. 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