{"id":1120,"date":"2022-09-25T19:26:52","date_gmt":"2022-09-25T17:26:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/?page_id=1120"},"modified":"2023-12-02T21:18:03","modified_gmt":"2023-12-02T20:18:03","slug":"1294-1319-oberbayern-unter-rudolf-ii-dem-stammler","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/1294-1319-oberbayern-unter-rudolf-ii-dem-stammler\/","title":{"rendered":"1294-1319. Oberbayern unter Rudolf II. dem Stammler."},"content":{"rendered":"<div class=\"gb-container gb-container-c36d1226\"><div class=\"gb-inside-container\">\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rudolf und Ludwig.<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-der-strenge-herzog-in-oberbayern\/\">Ludwig II.<\/a> hatte aus seiner (dritten) Ehe mit Mathilde von Habsburg zwei S\u00f6hne hinterlassen: Rudolf (geb. 4. Oktober 1274), der \u201eStammler\u201d genannt, und <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> (geb. 1282), nachmals &#8222;der Bayer\u201d genannt. Da Ludwig bei dem Tode des Vaters erst zw\u00f6lf Jahre z\u00e4hlte, so \u00fcbernahm Rudolf der Stammler die Regierung in der Rheinpfalz und in Oberbayern nebst der Vormundschaft \u00fcber den noch unm\u00fcndigen Ludwig. Vergeblich waren die Einreden der Mutter, welche nicht nur auf Vormundschaft, sondern auch auf Mitregierung Anspruch machte: sie mu\u00dfte sich mit einem kleinen Landstriche in Oberbayern (worin die St\u00e4dte Ingolstadt, Neuburg und H\u00f6chstadt a. d. Donau lagen) begn\u00fcgen und wohnte abwechselnd zu Neuburg und Ingolstadt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-8f9b891f gb-headline-text\">Bek\u00e4mpfung der Alleinherrschaft durch Habsburg.<\/h2>\n\n\n\n<p>Da ihr unm\u00fcndiger Sohn <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> noch der Erziehung bedurfte, so brachte sie ihn zu ihrem Bruder, dem nachmaligen deutschen K\u00f6nig Albrecht (1298-1308), wo er mit dessen S\u00f6hnen Friedrich und Leopold, seinen nachmaligen Gegnern, zum J\u00fcngling heranreifte. Der junge Herzog Rudolf vermutete in der Person des Otto Krondorfer, der unter <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-der-strenge-herzog-in-oberbayern\/\">Ludwig dem Strengen<\/a> aus dem niedersten Stande bis zur W\u00fcrde des ersten geheimen Rathes emporgestiegen, den Haupturheber des zwischen ihm und seiner Mutter Mathilde eingetretenen Zerw\u00fcrfnisses und lie\u00df ihn daher, ohne der Sache auf den Grund zu gehen, im Schlo\u00df zu Dachau hinrichten (1294).<\/p>\n\n\n\n<p>Als er aber merkte, da\u00df die Bek\u00e4mpfung seiner Alleinregierung von den Habsburgern ausgehe, fa\u00dfte er gegen diese heftige Abneigung und verlobte sich (19. Mai 1294) mit Mathilde, der dritten Tochter des K\u00f6nigs Adolf von Nassau. Die Verm\u00e4hlung erfolgte zu N\u00fcrnberg (2. Sept. 1294). Im Fr\u00fchjahre 1295 ward Herzog Rudolf von dem Bischofe und den B\u00fcrgern Augsburgs befehdet, weil er nicht darauf einging, die Festungswerke zu Kaltenberg und Friedberg, die <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-der-strenge-herzog-in-oberbayern\/\">Ludwig der Strenge<\/a> errichtet, zu beseitigen. Die herzogliche Veste Kaltenberg wurde durch die Augsburger, das augsburgische Mergentau (bei Friedberg) durch die Bayern zerst\u00f6rt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vertrag zu Lechfeld (4. Oktober 1295) sollte der Fehde ein Ende machen, aber der Bischof und die B\u00fcrger Augsburgs b\u00fcndeten sich (15. Juni 1296) aufs neue und verbrannten (1297) das Schlo\u00df P\u00e4l, welches Rudolfs Parteig\u00e4ngern, den Br\u00fcdern Engelschalk und Konrad von Wildenrode, geh\u00f6rte. Rudolf, dem <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/niederbayern-unter-otto-iii-ludwig-xiii-und-stephan-i\/\">Stephan I. von Niederbayern<\/a> zu Hilfe kam, schloss nach mehrfachen Verw\u00fcstungen, die er auf dem Gebiete seiner Gegner angerichtet, zu M\u00fcnchen (8. Mai 1297) einen vorteilhaften Frieden. Auch legte er, von den Augsburgern unterst\u00fctzt, die blutige Fehde bei, die ob der Ein\u00e4scherung P\u00e4ls zwischen den Rittern von Wildenrode und Haldenberg einerseits und den Edlen von Rohrbeck anderseits entstanden war <a href=\"#fussnote_*\">*)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf lie\u00df es sich angelegen sein, seinen Schwiegervater, den K\u00f6nig Adolf, in der Behauptung seiner W\u00fcrde zu unterst\u00fctzen; allein Albrecht von Habsburg, der diese W\u00fcrde anstrebte, brachte es bei einer Zusammenkunft der deutschen F\u00fcrsten in Prag (Juni 1297) dahin, da\u00df diese \u00fcber die Entsetzung Adolfs und die Erhebung Albrechts von Habsburg schl\u00fcssig wurden. Als deshalb im Fr\u00fchjahre 1298 zwischen Adolf von Nassau und Albrecht von \u00d6sterreich ein Krieg ausbrach, zog Rudolf von Oberbayern und mit ihm die niederbayerischen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/niederbayern-unter-otto-iii-ludwig-xiii-und-stephan-i\/\">Herz\u00f6ge Otto und Stephan<\/a> (ihr Bruder Ludwig war gegen Ende des Jahres 1296 bereits gestorben) durch Schwaben nach dem Rhein, um Adolfs Macht zu verst\u00e4rken. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach ihrer Ankunft wagte Adolf die Schlacht bei G\u00f6lheim (2. Juli 1298), die ihm das Leben kostete. Auf die Nachricht von dem Tode Adolfs zogen sich die bayerischen Herz\u00f6ge mit ihren Kriegsleuten nach Heidelberg zur\u00fcck und blieben daselbst bis zum 28. Juli, den Tag, wo nach mehrmaligen Verhandlungen Albrechts Wahl zum deutschen K\u00f6nig zu Stande kam. Unter den W\u00e4hlern Albrechts war auch Herzog Rudolf von Oberbayern, denn seine Mutter Mathilde hatte ihn wenige Tage vor der Wahl mit Albrecht auszus\u00f6hnen gewusst. Rudolf hatte bei dieser Gelegenheit versprechen m\u00fcssen, seine Mutter und seinen Bruder an der Regierung Bayerns teilnehmen zu lassen. Er tat es, aber ungern, und es blieb ein Groll gegen beide in seinem Herzen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-02eb6028 gb-headline-text\">Streit um Rhein-Z\u00f6lle.<\/h2>\n\n\n\n<p>Im dritten Jahre der Regierung Albrechts (1298-1308) erhob sich ein Streit wegen der Rhein-Z\u00f6lle, bez\u00fcglich deren K\u00f6nig Albrecht behauptete, da\u00df sie zum Reichsgute geh\u00f6rig und ganz widerrechtlich unter seinen schwachen Vorg\u00e4ngern von den rheinischen F\u00fcrsten errungen worden seien. Dagegen erhoben nicht blo\u00df die drei geistlichen Kurf\u00fcrsten, sondern auch Rudolf von Oberbayern in seiner Eigenschaft als Pfalzgraf bei Rhein Einsprache. Das unvermutete Eintreffen einer Bulle des Papstes Bonifazius VIII., welche die Wahl Albrechts als irregul\u00e4r missbilligte und eine Untersuchung verlangte, gab den bedrohten Rheinf\u00fcrsten eine willkommene Gelegenheit, ihren Gegner zu \u00e4ngstigen, und sie lie\u00dfen ihm die Weisung zukommen, sich vor dem Pfalzgrafen-Gerichte wegen der wider ihn erhobenen Anschuldigungen, namentlich wegen der eigenh\u00e4ndigen Ermordung seines Vorg\u00e4ngers Adolf zu verantworten.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt sich vor das bezeichnete Gericht zu stellen, zog Albrecht gegen Herzog Rudolf von Oberbayern ins Feld und nahm ihm einen Teil der Rheinpfalz weg. Rudolf verlor in diesem Kampfe, in welchen s\u00e4mtliche Herz\u00f6ge Bayerns f\u00fcr Albrecht Partei nahmen, die Stadt Wisloch in der Rheinpfalz, die Stadt Schongau am Lech und die Burg Schwabeck; das Schlo\u00df Donauw\u00f6rth wurde vom Grund aus zerst\u00f6rt. So viel Ungl\u00fcck auf ein Mal machte auf Rudolf einen schmerzlichen, ja niederschlagenden Eindruck. Da er seine Mutter f\u00fcr die Hauptursache dieser Unf\u00e4lle hielt, so beschloss er, selbe durch einen Gewaltstreich ihres bisherigen Einflusses zu berauben. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1301, zu einer Zeit, wo K\u00f6nig Albrecht am Rhein mit der Belagerung der Mainz&#8217;schen Stadt Bingen vollauf besch\u00e4ftigt war, lie\u00df er seine Mutter, seinen Bruder und den Rathgeber beider, den Ritter Konrad von \u00d6ttlinger (so genannt von der Burg \u00d6ttling an der Donau bei Pf\u00f6ring) auf dem Schlo\u00dfe Schiltberg aufheben und gefangen nach M\u00fcnchen f\u00fchren unter dem nichtigen Vorwande, da\u00df zwischen seiner Mutter Mathilde und dem Ritter von \u00d6ttlinger eine ungeziemende Vertraulichkeit bestehe. Nach l\u00e4ngerer Haft lie\u00df sich die Herzogin-Witwe herbei, gegen Zusicherung eines standesm\u00e4\u00dfigen Jahresgehaltes den Regierungsgesch\u00e4ften zu entsagen, begab sich aber, als sie in Freiheit gesetzt war, nach N\u00f6rdlingen zu ihrem Bruder Albrecht, dem sie mit tiefer Wehmuth die von ihrem Sohne erlittene Mi\u00dfhandlung klagte. <\/p>\n\n\n\n<p>Als sich die Nachricht verbreitete, da\u00df K\u00f6nig Albrecht den zwischen Rudolf und seiner Mutter Mathilde geschlossenen Vertrag f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4re, weil derselbe erzwungen sei, ergrimmte Rudolf dergestalt, da\u00df er den noch immer gefangen gehaltenen \u00d6ttlinger ohne richterlichen Spruch im Gef\u00e4ngnisse enthaupten lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geteilte Herrschaft.<\/h2>\n\n\n\n<p>Aus Furcht vor Albrechts Rache stellte sich Rudolf zu N\u00f6rdlingen vor dem K\u00f6nig und erhielt Verzeihung auf die Bedingung hin, da\u00df er seinem Bruder und der Mutter eine beschr\u00e4nkte Mitherrschaft zukommen lasse (1301). Der Anfang der gemeinsamen Regierung wurde damit gemacht, da\u00df beide Herz\u00f6ge (am 2. Januar 1302) zu Schnaittach eine Urkunde unterzeichneten, durch welche die Herren, Pr\u00e4laten, Grafen, Freien, Dienstmannen, Ritter, ritterm\u00e4\u00dfige Mannen auf dem Lande und in den St\u00e4dten, B\u00fcrger und Bauleute den beiden Herz\u00f6gen \u201eeine gemeinsame Viehsteuer\u201d (so genannt, weil sie nach dem Viehstande entrichtet wurde) bewilligten und daf\u00fcr die Erlaubnis erhielten, sich miteinander zu einigen. Diese Urkunde bildet die Grundlage der nachherigen landst\u00e4ndischen Verfassung in Bayern. Die Herzogin-Witwe schloss ihr Leben im Jahre 1304 und wurde an der Seite ihres Gemahls zu F\u00fcrstenfeld beigesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunde von ihrem Tode kam den beiden S\u00f6hnen in B\u00f6hmen zu, wo sie an der Seite ihres Oheims Albrecht gegen den B\u00f6hmenk\u00f6nig Wenzel IV. k\u00e4mpften, weil dieser nach dem Tode des K\u00f6nigs Andreas III. von Ungarn (14. Januar 1301) seinen Sohn Wenzel V. (26. August 1301) als K\u00f6nig Ungarns hatte kr\u00f6nen lassen, w\u00e4hrend Albrecht seinen Sohn Rudolf (\u2020 1307) auf den ungarischen Thron erhoben wissen wollte. Die B\u00f6hmen leisteten in diesem Kampfe so tapfer Widerstand, da\u00df Albrecht im Oktober 1304 unverrichteter Dinge abziehen musste. <\/p>\n\n\n\n<p>In dem folgenden Jahre starb der Graf Gebhard von Hirschberg-Sulzbach, der letzte m\u00e4nnliche Sprosse dieser altadeligen Familie. Seine Allodialg\u00fcter Hirschberg und B\u00e4rching fielen zufolge eines Verm\u00e4chtnisses an das Bistum Eichst\u00e4dt, seine \u00fcbrigen Besitzungen (die \u00c4mter Hilpoltstein, Hirschau, Werdenstein n\u00e4chst Sulzbach, einige Besitzungen im Amte Hohenstein, das Oberamt Sulzbach mit Lauterhofen, Sulzbach, Rosenberg, Ammerthal, Breitenbrunn, Pfaffenhofen bei Kastl, die \u00c4mter Hartenstein, Hemau, Altmannstein und Holstein) gingen gem\u00e4\u00df einem zu Gaymersheim (19. Sept. 1305) erfolgten Schiedsspruche auf die oberbayerischen Herz\u00f6ge Rudolf und Ludwig \u00fcber, weil die Gemahlin des Erblassers, Sophia, eine Schwester <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-der-strenge-herzog-in-oberbayern\/\">Ludwigs des Strengen<\/a>, des Vaters der beiden Herz\u00f6ge Rudolf und Ludwig gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dieser Zeit wurde der ganze Nordgau bis auf die Landgrafschaft Leuchtenberg von den Herz\u00f6gen Bayerns wieder unmittelbar beherrscht, wie die\u00df zur Zeit des Agilolfingers Tassilo II. der Fall gewesen. Die niederbayerischen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/niederbayern-unter-otto-iii-ludwig-xiii-und-stephan-i\/\">Herz\u00f6ge Otto III. und Stephan I.<\/a>, welche zu dem Grafen Gebhard von Hirschberg im gleichen Verwandtschaftsverh\u00e4ltni\u00dfe standen, wie die oberbayerischen Herz\u00f6ge, erhoben auf einen Theil der Hirschberg&#8217;schen Hinterlassenschaft Anspruch, wurden aber auf dem Reichstage, der am 13. Dezember 1307 zu N\u00fcrnberg gehalten wurde, mit ihrer Forderung abgewiesen. <\/p>\n\n\n\n<p>So lange Kaiser Albrecht lebte, wagte es Herzog Rudolf von Oberbayern nicht, seinem Bruder <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> den Anteil an der Regierung zu verweigern, den er ihm durch den Vertrag zu N\u00f6rdlingen (1301) zugestanden hatte. Als aber der Kaiser durch die Hand seines ruchlosen Vetters, des Herzogs Johann von Schwaben, am 1. Mai 1308 gefallen war, fasste Rudolf den Entschluss, die Regierung Bayerns wieder allein zu f\u00fchren. Dabei kam ihm gelegen, da\u00df nicht ein Habsburger, sondern Heinrich VII. von Luxemburg zum deutschen K\u00f6nige gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Teilung und Vereinigung.<\/h2>\n\n\n\n<p>Diesem Heinrich VII. (1308-1313) hing Rudolf ganz an, verlobte sogar seinen \u00e4ltesten Sohn (Ludwig, \u2020 1312) mit des K\u00f6nigs Tochter Maria und versprach einige G\u00fcter am Rhein als Heiratsgut. Obschon Rudolf den letzten Punkt geheim hielt, bekam sein Bruder<a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\"> Ludwig <\/a>doch Kenntni\u00df davon und wurde so aufgebracht, da\u00df er eine Teilung der L\u00e4nder begehrte. Diese erfolgte denn auch durch Schiedsrichter im Jahre 1310. M\u00fcnchen ward Rudolf zugesprochen, Ingolstadt und das Land links der Isar bekam <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a>; die Pfalz am Rheine blieb beiden gemeinsam. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie sehr auch die Schiedsrichter bem\u00fcht gewesen waren, den beiden Herz\u00f6gen gerecht zu werden, so zeigte sich doch <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-der-bayer\/\"> <\/a>unzufrieden und griff, als Rudolf auf seine Vorschl\u00e4ge nicht einging, zum Schwerte. Zwei Jahre k\u00e4mpften die Br\u00fcder gegen einander, bis<a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\"> Ludwigs<\/a> Mittel so ersch\u00f6pft waren, da\u00df er mehrere Besitzungen an die Augsburger verpf\u00e4nden mu\u00dfte. Endlich ging er in sich und bot dem Bruder die Hand zur Vers\u00f6hnung. Weil man aber einsah, da\u00df eine beide Herz\u00f6ge zugleich befriedigende Teilung schlechterdings unm\u00f6glich sei, hob man die fr\u00fcher gemachte Teilung ganz auf und schritt zur Wiederherstellung einer gemeinsamen Regierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der hierauf bez\u00fcgliche Vertrag wurde zu M\u00fcnchen am 21. Juni 1313 abgeschlossen und enthielt die Bestimmungen, \u201eda\u00df Rudolf das Kurf\u00fcrstenamt allein verwalte, so lange er lebe, w\u00fcrde ihn <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> \u00fcberleben, so solle dieser alle seine L\u00e4nder und das Kurf\u00fcrstenamt erben und alles dies haben bis an seinen Tod, und Rudolfs Kinder d\u00fcrften keinen Teil daran suchen, so lange <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> lebe, und so umgekehrt. Erst wenn beide Br\u00fcder Tod w\u00e4ren, sollten ihre S\u00f6hne in die ungeteilte Regierung eintreten, jedoch so, da\u00df der \u00e4lteste Prinz das Kurf\u00fcrstenamt allein verwalte; wollten sie aber nicht gemeinschaftlich regieren, so sollten sie ohne R\u00fccksicht auf Alter das Land am Rheine und in Bayern teilen und hinsichtlich der Kurw\u00fcrde dahin sich vergleichen, da\u00df derjenige, welche sie durch \u00dcbereinkunft bek\u00e4me, die anderen entsch\u00e4dige.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-6f8df476 gb-headline-text\">Schlacht bei Gammelsdorf.<\/h2>\n\n\n\n<p>Mittlerweile war dem <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Herzog Ludwig<\/a> von den niederbayerischen Herz\u00f6gen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/niederbayern-unter-otto-iii-ludwig-xiii-und-stephan-i\/\">Stephan I.<\/a> (\u2020 1310) und <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/niederbayern-unter-otto-iii-ludwig-xiii-und-stephan-i\/\">Otto III.<\/a> (\u2020 1312) die Vormundschaft \u00fcber deren minderj\u00e4hrige S\u00f6hne <a href=\"#fussnote_**\">**)<\/a> \u00fcbertragen worden. Der niederbayerische Adel war gegen diese Pflegschaft und lud <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich den Sch\u00f6nen von \u00d6sterreich<\/a> ein, als Verwandten der niederbayerischen Prinzen von weiblicher Seite die Vormundschaft sich anzueignen. <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> griff zum Schwerte und trug bei Gammelsdorf unweit Moosburg \u00fcber das Heer <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrichs<\/a> und des niederbayerischen Adels einen gl\u00e4nzenden Sieg davon (9. Nov. 1313). Die B\u00fcrger von Moosburg, Landshut, Ingolstadt und Straubing, die sich dem Heere Ludwigs angeschlossen, hatten dabei den Ausschlag gegeben. Deshalb \u00fcberlie\u00df ihnen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> reiche Beute und verlieh den Ingolst\u00e4dtern den feuerspeienden Panther ins Wappen,  den Landshutern aber statt der drei Pickelhauben drei Helme, weil sie es den Rittern gleich getan hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Herzog <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich<\/a> nahm kein zweites Treffen an, denn er wollte in dem kritischen Zeitpunkte, wo Kaiser Heinrich VII. von Luxemburg gestorben (24. August 1313) und Hoffnung auf seine Erhebung zum deutschen K\u00f6nige gegeben war, seine Streitmacht keiner weiteren Schw\u00e4chung aussetzen. So kam (durch die Vermittlung des Erzbischofs von Salzburg, des Bischofs von Regensburg und des abgesetzten B\u00f6hmenk\u00f6nigs Heinrich) zu Salzburg (17. April 1314) ein Vergleich zu Stande, dem zufolge <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich der Sch\u00f6ne von \u00d6sterreich<\/a> und sein Bruder Leopold die niederbayerische Pflegschaft des <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Herzogs Ludwig<\/a> anerkannte. Der Bund des niederbayerischen Adels ward aufgel\u00f6st, damit nicht von dieser Seite her neue St\u00f6rungen verursacht w\u00fcrden. Bei dieser Gelegenheit besprachen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich<\/a> die kommende Wahl des deutschen K\u00f6nigs, und Ersterem lag damals der Gedanke an seine eigene Erhebung noch so ferne, da\u00df er seinen Freund <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich<\/a> zur Bewerbung aufforderte und ihm versprach, f\u00fcr seine Erhebung nach Tunlichkeit mitzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ruhm, den sich <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> durch den Sieg bei Gammelsdorf erworben, erf\u00fcllte ganz Deutschland mit solcher Bewunderung, da\u00df die Mehrzahl der deutschen Kurf\u00fcrsten, darunter auch der B\u00f6hmenk\u00f6nig Johann von Luxemburg, den <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Herzog Ludwig<\/a> von Oberbayern am 20. Oktober 1314 zu Frankfurt vor der Stadt rechts des Mains zum deutschen K\u00f6nig w\u00e4hlte <sup>***<\/sup>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"gb-headline gb-headline-2ca882f1 gb-headline-text\">Das Ende Rudolfs.<\/h2>\n\n\n\n<p>Tags zuvor hatte <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwigs<\/a> Bruder Rudolf\u201a mit der Minderzahl der Kurf\u00fcrsten zu Sachsenhausen, einer Vorstadt Frankfurts, <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich den Sch\u00f6nen von \u00d6sterreich<\/a> gew\u00e4hlt. Die Frankfurter, welche beim Herannahen der Kurf\u00fcrsten und ihrer Heere die Thore der Stadt geschlossen hatten\u201a \u00f6ffneten auf die Nachricht, da\u00df <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> der rechtm\u00e4\u00dfig gew\u00e4hlte K\u00f6nig sei, die Tore ihrer Stadt, und <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwi<\/a><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/ludwig-der-bayer\/\">g<\/a> ward nach alter Sitte in der St. Bartholom\u00e4uskirche auf den Altar gehoben und dem Volke als K\u00f6nig gezeigt. Von da begab sich <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> nach Aachen und wurde, weil der gesetzm\u00e4\u00dfige Kr\u00f6nungsbischof, der Kurf\u00fcrst von K\u00f6ln, die Vornahme der Kr\u00f6nung verweigerte, mit seiner Gemahlin Beatrix (einer Tochter des Herzogs BoIeslaus von Ma\u00dfovien) von dem Kurf\u00fcrsten von Mainz am 26. November 1314 gekr\u00f6nt. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich<\/a>, dem die Frankfurter und Aachener die Aufnahme in ihre Mauern beharrlich verweigert hatten, war nach Bonn gezogen und hatte sich von seinem Freunde, dem Erzbischof von K\u00f6ln, einen Tag fr\u00fcher kr\u00f6nen lassen. Zwischen <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich dem Sch\u00f6nen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> entbrannte nun eine langwierige Fehde, wobei <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich<\/a> nicht blo\u00df von seinem eigenen Bruder Leopold, sondern auch von <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwigs<\/a> Bruder, Rudolf, unterst\u00fctzt wurde. Trotzdem wusste <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> die Oberhand zu behaupten und hielt unter allgemeinem Jubel des Volkes im April 1315 seinen Einzug in M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Niederlage, welche die \u00d6sterreicher zuerst (16. November 1315) in den Engp\u00e4ssen bei Morgarten durch die Schweizer, und dann (19. September 1316) am Neckar bei E\u00dflingen durch <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> den Bayern erlitten, beugten Rudolf vollends, so da\u00df er sich entschlo\u00df, die Regierung Oberbayerns und der Rheinpfalz ganz niederzulegen. Er tat dies zu M\u00fcnchen am 26. Februar 1317, regte aber bald darauf die Gem\u00fcter neuerdings gegen seinen Bruder auf. Da er <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwigs<\/a> Rache f\u00fcrchtete, ging er gegen das Ende des Jahres 1318 nach \u00d6sterreich, wo er im August 1319 herrschaftslos starb <sup>1<\/sup>).<\/p>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup>) Die in neuerer Zeit aufgestellte Behauptung, da\u00df Rudolf in England gestorben sei, steht unbewiesen da.<\/p>\n\n\n<div class=\"gb-button-wrapper gb-button-wrapper-56f38b80\">\n\n<a class=\"gb-button gb-button-6d437013 gb-button-text\" href=\"https:\/\/forum.bayern.ewigerbund.org\/viewtopic.php?t=335\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser Beitrag hat dir gefallen? Hier kommentieren.<\/a>\n\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"fussnote_*\">*) Engelschalk von Wildenrode und sein Vetter Konrad von Haldenberg waren der Meinung, da\u00df P\u00e4l von den Edlen von Rohrbeck verbrannt worden sei, und erstachen deshalb zu Augsburg den Weinhard von Rohrbeck; Konrad von Wildenrode, der Bruder Engelschalks von Wildenrode, war an diesem Morde nicht beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" id=\"fussnote_**\">**) Stephans I. S\u00f6hne waren Heinrich XIV. und Otto IV.; der Sohn Otto&#8217;s III. war Heinrich XV., der Ratternberger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">***). Auf Seite<a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\"> Ludwigs<\/a> waren: Der Kurf\u00fcrst Peter, Erzbischof von Mainz, Balduin, Erzbischof von Trier, Bruder des verstorbenen Kaisers Heinrich VII, die Markgrafen Heinrich und Waldemar von Brandenburg und K\u00f6nig Johann von B\u00f6hmen-Luxemburg, dieser deshalb, weil er einsah, da\u00df er selbst nicht durchgesetzt werden k\u00f6nne und f\u00fcr den Fall, da\u00df ein Habsburger daran k\u00e4me, f\u00fcr das Haus B\u00f6hmen-Luxemburg alles zu f\u00fcrchten sei, besonders hinsichtlich B\u00f6hmens, worauf nicht blo\u00df Heinrich von K\u00e4rnthen, sondern auch die Habsburger ein n\u00e4heres Recht zu haben vorgaben. Auf Seite <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrichs des Sch\u00f6nen<\/a> stand der Kurf\u00fcrst Heinrich von Birneberg, Erzbischof von K\u00f6ln, und der Pfalzgraf Rudolf, welcher dem M\u00fcnchener Vertrage von 1313 zufolge die pfalzbayerische Kurw\u00fcrde bekleidete. Die beiden Stimmen von Kursachsen gaben keinen Ausschlag, da Herzog Johann von Sachsen-Lauenburg sich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a>, Herzog Rudolf von Sachsen-Wittenberg sich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich den Sch\u00f6nen<\/a> aussprach; die Stimme Heinrichs von K\u00e4rnthen, der sich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Friedrich<\/a> entschied, kam nicht in Anschlag, da er l\u00e4ngst sein K\u00f6nigreich B\u00f6hmen und damit das Kurrecht verloren hatte. <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig <\/a>war demnach mit 4 gegen 2 Stimmen gew\u00e4hlt. Herzog Rudolf, der noch kurz vorher bei der Reichsstadt Augsburg f\u00fcr \u00d6sterreich gegen seinen Bruder<a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\"> Ludwig<\/a> geworben hatte, heuchelte nun Ergebung und zog sich darauf mit seiner Gemahlin Mathilde nach Wolfrathshausen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><sup>****<\/sup>). Vermutlich aus Furcht, die Rudolf vor <a href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/friedrich-von-oesterreich-und-ludwig-von-bayern\/\">Ludwig<\/a> hegte, seit dieser auf dem Kornmarkte (jetzigen Marienplatze) in M\u00fcnchen zum Zwecke der Versch\u00f6nerung trotz des Widerspruchs Rudolfs und mehrerer B\u00fcrger einige H\u00e4user gewaltsam hatte abbrechen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Quelle: Sattler, Maximilian Vincenz, 1849-1894, &#8222;Lehrbuch der bayerischen Geschichte&#8220; mit 50 Stamm- u. Regententafeln; statt e. neuen Aufl. d. Freudensprung&#8217;schen &#8222;Geschichte d. K\u00f6nigreiches Bayern&#8220;. M\u00fcnchen, 1868. J. Lindauer\u00b4sche Buchhandlung (Sch\u00f6pping). (Seite 130 bis 138, Anhang 48). und 49).) <\/em><\/p>\n\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rudolf und Ludwig. Ludwig II. hatte aus seiner (dritten) Ehe mit Mathilde von Habsburg zwei S\u00f6hne hinterlassen: Rudolf (geb. 4. Oktober 1274), der \u201eStammler\u201d genannt, und Ludwig (geb. 1282), nachmals &#8222;der Bayer\u201d genannt. Da Ludwig bei dem Tode des Vaters erst zw\u00f6lf Jahre z\u00e4hlte, so \u00fcbernahm Rudolf der Stammler die Regierung in der Rheinpfalz und &#8230; <a title=\"1294-1319. Oberbayern unter Rudolf II. dem Stammler.\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.ewigerbund.org\/bayern\/geschichte\/1294-1319-oberbayern-unter-rudolf-ii-dem-stammler\/\" aria-label=\"Mehr zu 1294-1319. 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